Grußwort des Bürgermeisters

Liebe Besucherinnen und Besucher,

niemals war es für die Menschen einfacher, so schnell und umfassend an Informationen zu gelangen wie heute. Die rasanten Entwicklungen in dem Kommunikationsmedium Internet in den letzten Jahren haben die gesellschaftlichen und kulturbedingten Verhaltensweisen, besonders in den Industriestaaten, verändert. Dabei führten sie nicht, wie allgemein befürchtet, zur Vereinsamung des Einzelnen, sondern nach Studien von Soziologen aus Kanada intensivieren Internet und E-Mail sogar die sozialen Beziehungen einer menschlichen Gemeinschaft.

Auf den Internetseiten Dürens informieren wir Sie über alles Wesentliche unserer Stadt: lebendig - offen - mittendrin! Unsere Seiten geben einen Überblick über das Kultur- und sonstige Freizeitangebot, das politische Geschehen sowie alle aktuellen Neuigkeiten.
Zunehmend können Sie auch über das Internet Dinge erledigen - von der Bauplanung über den Volkshochschulkurs bis zum Ideen- und Beschwerdemanagement.

Ich bin sicher, selbst "Düren-Insider" werden unter www.dueren.de immer wieder neu fündig. Per E-Mail haben Sie einen heißen Draht zu Rat und Verwaltung. Viel Spaß beim Surfen auf den Internetseiten unserer Stadt.

Ihr

Paul Larue
Bürgermeister

Lebenslauf und politischer Werdegang

Persönlich
1956 wurde ich in Niederau - heute ein Stadtteil Dürens - geboren. Seit 1979 bin ich verheiratet. Meine Frau und ich sind in Düren aufgewachsen und zur Schule gegangen. Hier wohnen und arbeiten wir schon unser Leben lang. Wir haben drei Kinder und vier Enkelkinder. In der Freizeit stehen Lesen, Reisen, Musik und Kunst im Mittelpunkt.

Beruflich
An den Universitäten Köln und Bonn studierte ich Geschichte, Katholische Theologie und Erziehungswissenschaft. In Köln habe ich mein Staatsexamen abgelegt. 15 Jahre leitete ich das Katholische Bildungswerk der Region Düren im Bistum Aachen, eine staatlich anerkannte Weiterbildungseinrichtung mit Zentren in Düren und Jülich. Seit dem 01.10.1999 bin ich hauptamtlicher Bürgermeister in Düren.

Politisch
Bereits als Schüler war ich in der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit aktiv. Die wichtige Arbeit unserer Vereine und Verbände kenne ich durch langjährige Mitarbeit. Seit dem Abitur bin ich in der Christlich Demokratischen Union engagiert. 1984 übernahm ich erstmals kommunalpolitische Verantwortung als sachkundiger Bürger im damaligen Jugendwohlfahrtsausschuss. Seit 1989 bin ich Mitglied des Rates. In den Jahren 1994 bis 1999 war ich Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion. Am 26.09.1999, 26.09.2004, 30.08.2009 und 13.09.2015 wählten mich die Dürenerinnen und Dürener zum hauptamtlichen Bürgermeister unserer Stadt.

Nebentätigkeiten
In nachfolgender Datei finden Sie eine Auflistung meiner Nebentätigkeiten. [Stand 02/2020]

Amtskette für Dürens Stadtoberhäupter

Amtskette ist eine Stiftung des Dürener Handwerks
"Ein geschichtliches Ereignis für Düren." So titelte eine Dürener Tageszeitung am 8. Januar 1959 über ein Geschenk der besonderen Art.

Einen Tag vor der offiziellen Einweihung des Rathauses überreichte der damalige Kreishandwerkmeister Hünerbein während einer feierlichen Sitzung des Stadtrates eine Amtskette an den Dürener Oberbürgermeister Spies.
Die vom Dürener Handwerk gestiftete Amtskette - die erste in der Geschichte Dürens - soll dem jeweiligen Stadtoberhaupt künftig bei feierlichen Anlässen und besonderen Amtshandlungen angelegt werden.

In 400 Arbeitsstunden fertigte der Goldschmiedemeister Franz Bündgens die Kette, die über ein Kilogramm schwer ist. Auf einer großen plakettenartigen Scheibe aus Silber ist in Gold das Wappen Dürens mit dem Löwen und dem Adler aufgelegt. Darüber ist die Zahl 748 eingraviert. Damals wurde Düren bekanntlich zum ersten Male urkundlich erwähnt. Auf der linken Seite symbolisieren züngelnde Flammen und die Jahreszahl 1944 die Zerstörung der Stadt. Der Wiederaufbau Dürens wird durch einen Lebensbaum auf der rechten Seite der Plakette dargestellt. Im oberen Teil ist der Turm des Rathauses mit der Uhr und dem Wappen ziseliert.

Die Rückseite zeigt das alte Dürener Rathaus. Die ersten Glieder der Kette links und rechts tragen die Waage als Symbol der Gerechtigkeit, die im Rathaus jedem Bürger widerfahren soll sowie das Handwerkszeichen als Symbol der Stifter.
Das verwendete Gold und Silber ist übrigens aus "heimischen Werkstoffen". So erstaunlich dies auch klingen mag, die Metalle wurden in kleineren Mengen im Maubacher Bleibergwerk bei Gey gefunden. Die Deutsche Gold- und Silberscheideanstalt stellte das Arbeitsmaterial aus der Produktion der Grube her. Es handelt sich im Einzelnen um 935er Silber und um 835er Gold. 
Mit der Kette überreichte das Dürener Handwerk eine wertvolle Kassette zur Aufbewahrung. Sie ist ein Werk des Buchbindermeisters Kurt Götting. Die Schatulle, 33 mal 40 cm groß, ist mit ostindischem Ziegenleder (Saffian) bezogen. Deckel und Seitenteile sind als Intarsie zum Teil in den Stadtfarben gearbeitet. Die Innenseite des Deckels trägt in 24-karätiger Press-Vergoldung die Widmung "Den Oberbürgermeistern der Stadt Düren - Kreishandwerkerschaft Düren".