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Vorhabenbeschreibung
Klimaschutz und nachhaltige Mobilität

Allgemeines

Die Stadt Düren führt bereits seit den 70er Jahren Klimaschutzaktivitäten im Bereich der Mobilität und des Umweltverbundes durch, diese wurden in den Jahren 2014/15 im Klimaschutzteilkonzept "Klimafreundliche Mobilität in Düren" zusammengeführt, vertieft und ergänzt.

Situation im Radverkehr:
Die Länge der Radverkehrsanlagen beträgt in Düren ca. 200 km. Darin sind das Radverkehrsnetz NRW und das lokale Radwegenetz enthalten. Ein Großteil der Stadtteile ist innerhalb von 20-25 Minuten von der Innenstadt aus erreichbar. Die Führung aus den äußeren Stadtteilen in die Innenstadt verläuft größtenteils entlang der Hauptverkehrsstraßen statt. Durch die umliegenden Felder führen jedoch auch für den Radverkehr freigegebene Wirtschaftswege. Die Führung entlang der Hauptstraßen findet größtenteils über gemeinsame Rad- und Gehwege im Zweirichtungsverkehr und über Mehrzweckstreifen statt. In den Stadtteilen wurden überwiegend Tempo 30-Zonen ausgewiesen, in denen der Radverkehr im Mischverkehr auf der Fahrbahn geführt wird. Die Fußgängerzone in der Innenstadt ist teilweise für den Radverkehr freigegeben.
Bereits im Jahr 1988 wurde in Düren die Stelle eines Fahrradbeauftragten eingerichtet, mit deren Hilfe der Ausbau des Radverkehrsnetzes und von Fahrradabstellmöglichkeiten vorangetrieben wurde. In der Innenstadt stehen an den wichtigsten Stellen Fahrradbügel und 2010 wurde am Dürener Bahnhof ein Fahrradparkhaus mit 360 Abstellplätzen errichtet. Die derzeitige Auslastung des Fahrradparkhauses beträgt rund 80 Prozent. 

Markierung von Schutzstreifen

Zur Schließung von Lücken im Radwegenetz ist es geplant, auf 2 Streckenabschnitten Schutzstreifen zu markieren und einen Knotenpunkt umzugestalten:

1. Anlage eines Schutzstreifens in der Friedrichstraße:
Die Friedrichstraße (L249) ist eine wichtige Zufahrtsstraße im Süden der Dürener Innenstadt. Sie ist mit ca. 12.700 Kfz/d belastet. Sie wird vom Radverkehr aus dem umliegenden und weiter südlich befindlichen Wohngebieten als Verbindung in die Innenstadt genutzt. Die anschließenden Strecken besitzen bereits Radverkehrsanlagen im Seitenraum oder auf der Fahrbahn.

2. Anlage eines Schutzstreifens in der Kölnstraße

Die Kölnstraße (B264) ist eine Zufahrtsstraße von Osten in die Dürener Innenstadt und mit ca. 7.000 Kfz/d belastet. Die Strecke ist Bestandteil des landesweiten Radroutennetzes.
Die Straße weist zur Innenstadt hin ein spürbares Gefälle auf, dies führt dazu das die Radfahrer bergab gut im Verkehr "mitschwimmen". In Gegenrichtung führt die Steigung zu stärker differierenden Geschwindigkeiten und daher einem größeren Schutzbedürfnis des Radverkehrs. Aufgrund fehlender Breite und konkurrierender Nutzungsansprüche durch Geschäfte und Parkplätze hatte die Straße bislang keine Radverkehrsanlage. In intensiven politischen Beratungen konnte jetzt eine Lösung gefunden werden, die die einseitige Anlage eines Schutzstreifens bergauf vorsieht.
Zusätzlich wird die Radfahrerfurt am stadtseitigen Ende der Kölnstraße rot eingefärbt, um den Verlauf der Radwegeführung zu verdeutlichen.

3. Umgestaltung des Knotenpunktes Bahnstraße / Valencienner Straße:

Der Knoten liegt im Südwesten der Innenstadt und verbindet innerörtliche Hauptverkehrsstraßen mit der B264. Das landesweite Radverkehrsnetz verläuft über den Knotenpunkt. In einem Ast der Bahnstraße wurde bereits ein Schutzstreifen markiert. Auf der B264 befindet sich ein Radweg, auf dem die Benutzungspflicht aufgehoben wurde.
Es ist geplant Aufstellbereiche für den Radverkehr und in den Zufahrten Schutzstreifen zu markieren. Die Signalprogramme müssen entsprechend angepasst werden (Überarbeitung der Zwischenzeiten).

Fahrradabstellanlagen

Die Verbesserung der Abstellmöglichkeiten für den Radverkehr ist eine wichtige infrastrukturelle Maßnahme im Rahmen des Klimaschutzteilkonzeptes. Ziel ist es, an den Einfallstoren zur Innenstadt zentrale, überdachte Abstellanlagen zu errichten, die gut zu erreichen sind und ein wettergeschütztes, sicheres Abstellen des Fahrrades auch bei einem längeren Aufenthalt ermöglichen.

Wirteltorplatz:

Der Wirteltorplatz liegt im Norden der Dürener Innenstadt in der Achse der Fußgängerzone  Josef-Schregel-Straße - Wirtelstraße. Er ist durch die Schenkelstraße gut für den Radverkehr erreichbar und liegt im direkten Umfeld einer Vielzahl von Geschäften und Einrichtungen. Da die Fußgängerzone Wirtelstraße aufgrund der hohen Besucherfrequenz nicht für den Radverkehr freigegeben werden kann, werden viele Fahrräder bereits heute am Wirteltorplatz abgestellt.

Es ist geplant eine überdachte Abstellanlage mit insgesamt 20 Stellplätzen zu errichten. Bisher befinden sich in diesem Bereich alte Fahrradständer, die nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprechen.

Kölntorplatz:

Der Kölntorplatz liegt im Osten der Dürener Innenstadt. Die Fußgängerzone Kölnstraße endet in unmittelbarer Nähe. Die Kölnstraße wird derzeit im Rahmen des Masterplans Innenstadt mit Städtebau-Fördermitteln umgestaltet. In Ergänzung dieser Maßnahme soll am Kölntorplatz eine überdachte Abstellanlage für 18 Fahrräder einschließlich Schließfächern mit Elektroanschluss zum Aufladen der Akkus von E-Bikes entstehen.

Die Einsparung von Treibhausgasemissionen durch diese Maßnahme ist nicht quantifizierbar. Die Maßnahme wirkt über die Verlagerung des Modalsplit vom MIV zum Radverkehr. Die Stadt Düren hat sich mit dem Klimaschutzteilkonzept "Klimafreundliche Mobilität" eine Reduzierung des Modalsplitanteils des MIV von derzeit 65% auf zukünftig 55% innerhalb der kommenden 10 Jahre vorgenommen (Verlagerung zur Hälfte auf den ÖV beziehungsweise den Radverkehr).

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