Stadtentwicklungsprojekte

Auf dieser Seite sind für Sie aktuelle Stadtentwicklungsprojekte zusammengestellt.

Stadtentwicklungsprojekte dienen dazu, auf der Grundlage von Analysen Entwürfe für städtebauliche Lösungen zu erarbeiten, die sich mit dem betrachteten Gebiet selbst, den rechtlichen Rahmenbedingungen sowie stadträumlichen Strukturen auseinandersetzen. 

Alternative Betrachtungsweisen ermöglichen das schrittweise Erarbeiten von Lösungen, die später Grundlage für einen verbindlichen Bauleitplan sein können.


 

Nord-Düren

Wir laden herzlich zur digitalen Infoveranstaltung ein

Thema: Sanierungsgebiet Nord-Düren
Datum und Uhrzeit: 14. Juni 2021, 18:00 Uhr

Die kostenlose Online-Veranstaltung richtet sich an Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Eigentümerschaft und sonstige am Stadtteil Nord-Düren interessierte Bürger. Vorgestellt werden die Ziele und Maßnahmen im Sanierungsgebiet sowie mögliche Auswirkungen, insbesondere wenn Veränderungen an Häusern oder auf Grundstücken vorgesehen sind.

Digitalem-Meeting beitreten: https://us02web.zoom.us/j/88153719443?pwd=c3lYK1I4U1B6am9VOXlVR3FXRkpDdz09

Meeting-ID: 881 5371 9443
Kenncode: 107043

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Einwahl nach aktuellem Standort
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Meeting-ID: 881 5371 9443
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Ortseinwahl suchen: https://us02web.zoom.us/u/kei50HZQ8U

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Soziale Stadtentwicklung in Nord-Düren und Integriertes Handlungskonzept Problemimmobilien Nord-Düren

Nord-Düren grenzt unmittelbar an die Innenstadt an und ist mit der direkten Lage am Hauptbahnhof, einer guten Ausstattung an Versorgungs-, Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie hochwertigen Naherholungsflächen und seiner kleinteiligen Gründerzeitbebauung ein Stadtteil mit vielen Potenzialen. Dennoch ist der  Stadtteil Nord-Düren auf Grund seiner sozialen Struktur und der erneuerungsbedürftigen Gebäudesubstanz seit Jahren ein Schwerpunkt der sozialen Stadtentwicklung der Stadt Düren. Der Stadtteil hat von 2007-2015 mit dem „Stadtteilprojekt Soziale Stadt Nord-Düren“ am Bund-Länder-Programm Soziale Stadt NRW teilgenommen. Mit dem Integrierten Handlungskonzept Problemimmobilien Nord-Düren wird der Stadterneuerungsprozess nun fortgesetzt.

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Durch den Fokus der vergangenen Jahre auf die Aktivierung der lokalen Akteure, die Wohnumfeldverbesserungen und die Stadtbildpflege wurden nicht die erwünschten Effekte im privaten Immobiliensegment erzielt. Private Investitionen in die Bausubstanz in Form von Modernisierung und Instandsetzung sind in weiten Teilen ausgeblieben. Seit einigen Jahren ist eine kontinuierliche Verschlechterung des Immobilienbestandes durch fehlende Modernisierungs- und Instandhaltungsinvestitionen zu beobachten, was auch mit erheblichen negativen Auswirkungen auf das soziale Gefüge einhergeht.

Um mit einer Gesamtstrategie die Problemlagen im Stadtteil Nord-Düren bearbeiten, vielfältig vorhandene Potenziale nutzen und die Lebensqualität nachhaltig steigern zu können, wurde das Integrierte Handlungskonzept „Problemimmobilien Nord-Düren“ erarbeitet und am 12.07.2018 im Rat beschlossen.

Das integrierte Handlungskonzept Problemimmobilien Nord-Düren stellt das Handlungserfordernis für den Stadtteil dar und formuliert Handlungsfelder und Maßnahmen. Diese Maßnahmen umfassen insbesondere räumliche Planungen und Projekte, Beratungsangebote, Modellvorhaben und Fördermöglichkeiten für Modernisierung und Instandsetzung. Das Integrierte Handlungskonzept ist weiterhin der Handlungsrahmen für Politik, Verwaltung und die Akteure vor Ort. Es ist zudem die Grundlage für die Beantragung von Fördergeldern

Integriertes Handlungskonzept Problemimmobilien Nord-Düren
 

Modellvorhaben Problemimmobilien Nord-Düren

Ende 2018 wurde Nord-Düren in das „Modellvorhaben Problemimmobilien“ des Bundes und des Landes NRW aufgenommen. Die Maßnahmen aus dem Handlungskonzept befinden sich nun in Umsetzung. So konnte die für die Jugend des Viertels wichtige offene Tageseinrichtung „Multikulti“ bereits ein neues Außengelände einweihen und damit kurzfristig einen Beitrag zu Verbesserung der sozialen Stabilität leisten.

 


 

Kostenlose Modernisierungsberatung und Förderung

Ein zentrales Ziel des Handlungskonzeptes ist es, in den nächsten Jahren die Modernisierung und Instandsetzung der Immobilien in Nord-Düren zu fördern und die Eigentümer bei der Durchführung solcher Maßnahmen zu unterstützen. Damit sollen Leerstände beseitigt und wirksame Impulse zur Revitalisierung der Wohnfunktion gesetzt werden.

Viele der Wohn- und Geschäftsgebäude in Nord-Düren wurden in der Gründerzeit errichtet und entsprechen heute nicht mehr den Anforderungen an Wohnungen und Ladenlokale. Dies ist nicht nur für die Mieter und Nutzer dieser Immobilien unbefriedigend, auch für die Vermietbarkeit der Wohnungen und Ladenlokale wird zukünftig zunehmend deren Qualität entscheidend werden. 

Für alle Immobilieneigentümer innerhalb des künftigen Sanierungsgebietes Nord-Düren bietet die Stadt Düren daher eine kostenlose Modernisierungsberatung durch erfahrene Architekten an. Diese beinhaltet eine Besichtigung der Immobilie sowie einen gemeinsam mit dem Eigentümer erarbeiteten Vorschlag für individuell sinnvolle Modernisierungsmaßnahmen. Auf der Grundlage einer skizzenhaften Darstellung erfolgen dann eine überschlägige Kostenberechnung und eine Beratung zu Fördermöglichkeiten (siehe unten).

Die Immobilienberater erreichen Sie unter: info@bswarchitekten.de

Förderung mit dem Fassaden- und Hofprogramm

Innerhalb des gründerzeitlichen Quartierskerns und an den prägenden Quartierszugängen können Modernisierungsmaßnahmen mit Mitteln der Städtebauförderung unterstützt werden. Dies können Modernisierungsmaßnahmen oder Verbesserungen der Fassaden und wohnungsnahen Freiflächen sein. 

Die Quartiersarchitekten prüfen im Rahmen ihrer Beratung, ob eine Förderung mit Städtebauförderungsmitteln möglich ist und begleiten das Antragsverfahren. Wichtig ist, dass Maßnahmen nur gefördert werden können, wenn mit ihnen vor Vorliegen des Förderbescheides noch nicht begonnen wurde.

Ab 2020 stehen pro Jahr 100.000 € für die Förderung besonders wichtiger Modernisierungs-Projekte zur Verfügung. In der Richtlinie des Fassaden- und Hofprogramms für Nord-Düren sind die Kriterien der Förderfähigkeit und die möglichen Maßnahmen zusammengestellt.

Richtlinien für Fassaden Innenhöfe begrünte Dächer Stadtteilprojekt Nord-Düren

Geltungsbereich für das Fassaden- und Hofprogramm im Rahmen des Stadtteilprojektes Nord-Düren
 

Musterhaus

Da die Sanierung der gründerzeitlichen Immobilien eine besondere Herausforderung ist, und diese als Gedächtnis der Stadt aber auch als „graue Energie“ möglichst erhalten bleiben sollen, soll an Hand eines für die Bauzeit und den Gebäudezustand typischen Beispielgebäudes der Sanierungsprozess in Bezug auf die Einzelgewerke begleitet, dokumentiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das zentral gelegene Musterhaus Neue Jülicher Straße 5 mit der „Mach-Bar“ soll Anlaufstelle zu Fragen der Sanierung, Instandsetzung, Renovierung, Verwertung und Bewirtschaftung werden. Mit Veranstaltungen rund um das Thema Modernisierung aber auch zu weiteren Themen des Stadtteils wird ab Sommer 2021 informiert und beraten. Der Sanierungsprozess wie auch die Infos zu den Veranstaltungen werden auf einer separaten Webpage präsentiert.
 

Aktivitäten im Stadtteil Nord-Düren​

Für Fragen zu den im Stadtteil vertretenen und aktiven Einrichtungen oder bei Wunsch, sich selber zu engagieren stehen im Stadtteil die Stadtteilvertretung Nord-Düren e.V. sowie das Büro für Gemeinwesenarbeit zur Verfügung.

www.nord-dueren.de
www.evangelischegemeinde-dueren.de/beratung/-gemeinwesenarbeit


 

Vorbereitende Untersuchungen und Sanierungsgebiet Nord-Düren

Ein langfristiges und umfassendes Projekt ist die Ausweisung eines Sanierungsgebietes für Nord-Düren. Vorteil für Immobilieneigentümer sind steuerliche Erleichterungen, die bei der Sanierung ihrer Gebäude in Anspruch genommen werden können. Damit die Stadt die städtebauliche Entwicklung entsprechend der festgelegten städtebaulichen Ziele steuern kann und Fehlentwicklungen vermieden werden können, werden u.a. Nutzungsänderungen, bauliche Veränderungen und der Verkauf von Immobilien sowie die Teilung von Grundstücken unter Genehmigungsvorbehalt stehen.

Der Satzungsbeschluss für das Sanierungsgebiet Nord-Düren wird auf der Grundlage der sogenannten Vorbereitenden Untersuchungen gefasst, mit denen das Erfordernis eines Sanierungsgebietes zu überprüfen ist. Diese Vorbereitenden Untersuchungen sind nun abgeschlossen. Im Rahmen der Offenlage können Bürger noch bis zum 31.10.2020 Anregungen zum Entwurf des Berichtes an die Stadt Düren weitergeben (Kontaktdaten, siehe Flyer). Diese finden Eingang in die Abwägung vor Fassung des Satzungsbeschlusses.
 

Informationen zu den Vorbereitenden Untersuchungen

Entwurf - Bericht Vorbereitende Untersuchungen

Karte Gebietsabgrenzung für die Vorbereitenden Untersuchungen Nord-Düren


 

Stadtteilentwicklung Birkesdorf

Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept (ISEK) Birkesdorf

Birkesdorf soll attraktiver werden. Wichtige Ziele sind weniger Verkehrsbelastung und mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität im Stadtteil  In einem Planungsprozess mit intensiver Bürgerbeteiligung und begleitet von einer interdisziplinären Lenkungsgruppe aus dem Stadtteil wurde von Planungsbüro Dr. Jansen Stadt- und Regionalplanung das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Birkesdorf erarbeitet und am 19.10.2019 vom Rat der Stadt Düren beschlossen. Das ISEK Birkesdorf stellt die Handlungserfordernisse für den Stadtteil dar und formuliert Handlungsfelder und Maßnahmen. Diese Maßnahmen umfassen insbesondere räumliche Planungen und Projekte, Beratungsangebote, und Fördermöglichkeiten für Modernisierung und Instandsetzung. Das ISEK ist weiterhin der Handlungsrahmen für Politik, Verwaltung und die Akteure vor Ort. Es ist zudem die Grundlage für die Beantragung von Fördergeldern.

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Bereits 2016 wurde eine Rahmenplanung für den Versorgungsschwerpunkt Birkesdorf erarbeitet und in einem Bürgerworkshop im März 2017 diskutiert. In den Akteurs- und Bürgerbeteiligungsveranstaltungen mit Birkesdorferinnen und Birkesdorfern als Experten für ihren Stadtteil wurden 2018 und 2019 in mehreren Veranstaltungen zum Viktoriasportplatz und zum Friedensplatz sowie bei zwei Planungswochenenden in der Festhalle Birkesdorf Ziele entwickelt, die in das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Eingang gefunden haben.

  • Die Aufenthaltsqualität im Zentrum im Bereich Zollhausstraße und Nordstraße soll durch Maßnahmen der Verkehrsberuhigung und –verlagerung deutlich gesteigert werden, damit Anreize geschaffen werden, das Auto innerhalb des Stadtteils stehen zu lassen, weil es angenehm ist, zu Fuß zu gehen und Rad zu fahren.
  • Es sollen grüne Impulse innerhalb des Stadtteils gesetzt werden, insbesondere  durch den Viktoria Sportpark, einen neu gestalteten Friedensplatz aber auch durch die Freiraumgestaltung der ehemaligen Kreisbahntrasse, im Josef-Vosen-Park und in den Wohnstraßen.
  • Es soll ein umfassender Sanierungs- und Erneuerungsprozess bei den privaten Immobilien angestoßen und durch Beratungs- und Förderangebote unterstützt werden, u. a. um auch die bestehenden Gebäude für junge Familien interessant zu machen.
  • Die sozialen Strukturen und Gefüge sollen stabilisiert werden, die den Stadtteil für eine junge, neue Bevölkerung interessant machen und die Lebensqualität der ortsansässigen Bevölkerung erhalten und verbessern.
     

Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept Birkesdorf

 


 

Dorfentwicklung Merken

Dorfentwicklungsplanung in Merken

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hat in seiner Sitzung am 23.04.2008 beschlossen, für den Stadtteil Merken einen sogenannten Dorfentwicklungsplan erarbeiten zu lassen. Der Planungsprozess läuft seit Anfang 2009 und wird vom Planungsbüro Urgatz aus Aachen begleitet.

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Der Dorfentwicklungsplan für Merken ist als informeller Rahmenplan zu verstehen, der dazu dient, unter Beteiligung der Dorfgemeinschaft Ziele zur Entwicklung des Ortes, insbesondere vor dem Hintergrund des heranrückenden Tagebaus Inden II, zu formulieren und daraus ein Handlungskonzept mit konkreten Maßnahmen abzuleiten. 

Ausführliche Informationen sowie aktuelle Termine zur Dorfentwicklungsplanung erhalten Sie über die Internetseite www.merkenonline.de.


 

Indesee - Rahmenplan & Zwischennutzungskonzept

Die Stadt Düren und besonders der Ort Merken werden in den kommenden Jahren die Auswirkungen der Braunkohleförderung im rheinischen Revier unmittelbar zu spüren bekommen: Der Tagebau Inden II wird bis auf wenige Meter von Norden und Westen an Merken heranrücken. 
Nach dem derzeit geltenden Braunkohlenplan wird die aktive Kohleförderung dort etwa im Jahr 2030 abgeschlossen sein.

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Statt einer Verfüllung der Grube im Anschluss an die Auskohlung soll das „Loch“ nach derzeitigem Stand mit Wasser aus der Rur gefüllt werden und so ein großer Restsee entstehen. Dessen Befüllung soll voraussichtlich bis etwa 2060 dauern. 
Merken wird dann neben der Gemeinde Inden mit den Ortsteilen Lucherberg und Schophoven direkter Anlieger des Sees sein. 

Für die tagebaubedingten Belastungen in der Abbauphase sind für Merken zahlreiche Ausgleichsmaßnahmen im Dorfentwicklungsplan vorgesehen. 
Ein 2012 erstellter Rahmenplan beschreibt die planerischen Vorstellungen für die Zeit nach Erreichen des Zielwasserspiegels und die langfristigen Entwicklungsschwerpunkte am Restsee und im Bereich des Seeufers.
Davor liegt jedoch bis zum endgültigen Zustand des Sees zunächst der Zeitraum der Befüllung, der sich immerhin über gut 30 Jahre erstrecken wird. 

Auch in dieser Phase soll den Orten am Tagebaurand ein attraktives und nutzbares Umfeld geboten werden. Bereits jetzt ist es daher wichtig, für die Phase der Seebefüllung Möglichkeiten der Nutzung und Gestaltung der sich ständig verändernden Böschungsbereiche auszuloten. 

Hierzu wurde von der Indeland Entwicklungsgesellschaft unter Beteiligung der Stadt Düren und RWE Power das Planungsbüro RMP Stephan Lenzen beauftragt, ein Zwischennutzungskonzept zu erstellen.
Die Landschaftsarchitekten aus Bonn beziehen bereits von Beginn an die Einwohner der betroffenen Orte in den Planungsprozess mit ein. In einem ersten Schritt haben in den Ortschaften Bürgerwerkstätten stattgefunden, in denen erste Planungsansätze vorgestellt wurden. Interessierte Bürger hatte die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ihre eigenen Vorstellungen in den Planungsprozess mit einzubringen. Die Anregungen sollen in der weiteren Konzeptentwicklung berücksichtigt werden.