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Neuigkeiten der WIN.DN

2021

06.09.2021 - Der Kreis Düren als neues RWP-Fördergebiet

Düren. Ab dem 1.1.2022 ist der Kreis Düren bis auf wenige Ausnahmen neues D-Fördergebiet des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP). „Unsere jahrelange Arbeit hat nun ihre Wirkung gezeigt und wir können einen wichtigen Schritt im Strukturwandel verzeichnen“, freut sich Thomas Hissel, 1. Beigeordneter und Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftsförderung WIN.DN GmbH.

Das Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP) des Landes Nordrhein-Westfalen umfasst Förderangebote sowohl für die gewerbliche Wirtschaft als auch für Vorhaben im Bereich der wirtschaftsnahen Infrastruktur. Finanziert wird es aus der Bund/Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW), Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes NRW.

Der beschleunigte Ausstieg aus der Braunkohleverstromung löst für das Rheinische Revier innerhalb weniger Jahre einen tiefgreifenden Strukturwandel aus. Mit diesem sind große Herausforderungen, aber auch durchaus Chancen verbunden. Insbesondere gilt dies für das Kernrevier. Dieses besteht aus 20 Tagebauanrainern, darunter auch die Stadt Düren, und Kraftwerksstandorten, in denen circa 75 Prozent der direkt in Bergbaubetrieben Beschäftigte leben, wo massiver Kaufkraftverlust droht und ein großer Anteil der Zulieferer, Dienstleister und Handwerker ansässig ist. Daher wird der Strukturwandel insbesondere im Kernrevier zu einem erheblichen Verlust von Arbeitsplätzen und Wertschöpfung führen, und vor allem hier muss Strukturhilfe ansetzen.

Ein ganz zentrales Anliegen der Anrainerkommunen ist es mit Blick auf den Strukturwandel, die Ansiedlung von Unternehmen im Kernrevier zu ermöglichen und damit die Entstehung von sicheren, zukunftsfesten und guten Arbeitsplätzen zu befördern. Eine Wichtige Voraussetzung hierfür ist die Verfügbarkeit von geeigneten Flächen, die in der Regionalplanung dargestellt werden müssen.

Eine weitere Voraussetzung für die Ansiedlung solcher Unternehmen ist die Möglichkeit, deren Investitionen zu fördern. Diese Entwicklungen sind zwingend notwendig, um durch angedachte Innovationsprojekte viele wichtige Arbeitsplätze und eine entsprechende Wertschöpfung nachhaltig sichern zu können. Es werden zum einen Projekte mit kurzfristig angedachten Arbeitsplätzen zu Beginn entstehen, es soll jedoch hauptsächlich eine mittel- bis langfristige Beschäftigungswirkung durch innovative Vorhaben sichergestellt werden.

„Diese Ziele können wir durch die Einstufung der Stadt Düren als Fördergebiet im RWP nun noch gezielter verfolgen. Wir freuen uns, wenn das Programm in den nächsten Jahren vielfältig und an den Stellen, an denen es benötigt wird, genutzt werden kann“, sagt Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer der WIN.DN GmbH.n Projekt der WIN.DN GmbH

 

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14.07.2021 - WIN.DN verlängert Kooperation mit digitalHUB Aachen

Bild 1: V.l.n.r. Tatjana Pradzynski, Leiterin CO_SPACE.DN, und Thomas Hissel, 1. Beigeordneter der Stadt Düren und Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH, Dr. Oliver Grün, Vorstandsvorsitzender digitalHUB Aachen e.V. und Udo Glaser, Bereichsleiter Mittelstand und Mitglied der Geschäftsführung digitalHUB Aachen e.V., Bild 2: Dr. Oliver Grün, Vorstandsvorsitzender digitalHUB Aachen e.V. und Thomas Hissel, 1. Beigeordneter der Stadt Düren und Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH unterzeichneten den Vertrag im Dürener Coworking Space CO_SPACE.DN.

Düren. Die Digitalisierung ändert die Spielregeln unseres täglichen Handelns, das gilt insbesondere auch für das Berufsleben. So ist es für Unternehmen zwingend notwendig, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken, neue zu entwickeln und sich digital fit zu machen. Hierfür wurde der Kooperationsvertrag zwischen der Dürener Wirtschaftsförderungsgesellschaft WIN.DN GmbH und dem digitalHUB Aachen e. V. verlängert. Das gemeinsame Interesse daran, die regionale Wirtschaft zu unterstützen und die Digitalisierung voranzubringen und aktiv mitzugestalten, sind der Impuls dieser Kooperation.

Vereinbart wurde etwa die Möglichkeit für die Nutzer*innen von digitalHUB und dem neuen CO_SPACE.DN nicht nur die eigenen, sondern auch, den jeweils anderen Coworking-Space zu nutzen. Zusätzlich können alle Gründer*innen die zwei neuen Workshopreihen im E-Learning Format des „Digital Strategy Sprint“ nutzen. Hierbei geht es einmal um die Selbsteinschätzung der Idee eines neuen Geschäftsmodells bis zur Evaluierung des Kundennutzen und des Umsetzungs-modells. Und zum anderen setzt die Management Edition ihren Schwerpunkt auf die Bereichsstrategien und ein umsetzbares Digitalisierungskonzept. Der „Digital Strategy Sprint“ ist die digitale Neuauflage der Workshopreihe „Digital Readiness“, die es zuvor im Düren.Digital Network gab. Dort kann können Unternehmerinnen und Unternehmer ortsunabhängig ihrem eigenen Zeitplan folgen.
Beide Partner sind überzeugt: „Durch die inzwischen sehr enge Zusammenarbeit zwischen dem digitalHUB Aachen und dem CO_SPACE.DN wird das bestehende Netzwerk weiter ausgebaut. Gründer und Tech-Unternehmen aus Aachen und Düren profitieren vom beidseitigen Austausch, denn die digitale Transformation ist ein Treiber für Innovation und Fortschritt und damit auch für unsere Wirtschaft“, erläutert Thomas Hissel.
„Wir freuen uns sehr über die Verlängerung der Kooperation mit der Dürener Wirtschaftsförderungsgesellschaft WIN.DN. Nur durch langfristige enge Zusammenarbeit können wir in unserem Netzwerk gemeinsam die Chancen der Digitalisierung erfolgreich nutzen“, ergänzt Dr. Oliver Grün, Vorstandsvorsitzender des digitalHUB Aachen e.V.

 

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28.06.2021 - Nippon Genetics - Von Düren um die Welt - „Made in Düren“ in über 50 Ländern

Bild 1: v.l.n.r. Dr. Jürgen Lünzer (CEO NIPPON Genetics Europe GmbH), Klaus Schierbaum (WIN.DN GmbH), Thomas Hissel (1. Beigeordneter Stadt Düren und Hauptgeschäftsführer WIN.DN GmbH), Bild 2: v.l.n.r. Dr. Jürgen Lünzer (CEO NIPPON Genetics Europe GmbH), Thomas Hissel (1. Beigeordneter Stadt Düren und Hauptgeschäftsführer WIN.DN GmbH)

Düren. „Innovation for you! Unser Ziel ist es, unseren Kunden jederzeit das geeignetste und auf dem neuesten Stand der Technik befindliche Produkt für ihre Arbeit zur Verfügung zu stellen“ so formuliert Herr Dr. Jürgen Lünzer, CEO der NIPPON Genetics Europe GmbH, seinen eigenen Anspruch. Die NIPPON Genetics Europe GmbH wurde 2005 gegründet und ist die Tochter der japanischen NIPPON Genetics Co. Ltd., die sich auf die Herstellung, den Vertrieb und das Marketing von Produkten für den Bereich Life-Science, Di-agnostik, Molekularbiologie und Proteinchemie spezialisiert hat. 

Der promovierte Biochemiker, Jürgen Lünzer, hat sich mit seinem Team auf die Entwicklung von Produkten für biochemische und molekularbiologische Forschungslabore, sowie pharmazeutische und klinisch diagnostische Labore, in über 60 Ländern fokussiert. Hierzu zählen viele namhafte und renommierte Kunden wie beispielsweise Biontech, Curevac, Forschungszentrum Jülich und Max-Planck-Institute. NIPPON Genetics hat eine einzigartige Blue/Green LED-Technologie entwickelt, die eine sicherere DNA-Detektion bei gleichzeitig höchster Sensitivität ermöglicht. Das in Düren produzierte System wurde zwischenzeitlich bereits in Forschungseinrichtungen in über 50 Ländern aus-geliefert und kann die wissenschaftlichen Arbeiten in vielen Laboren revoluti-onieren.

NIPPON Genetics Europe startete in der Dürener Kulturfabrik Becker & Funck. Aufgrund der außerordentlich positiven Geschäftsentwicklung erhöhte sich der Platzbedarf deutlich und deshalb bezog man 2020 neue Räumlichkeiten in der Mariaweilerstraße 28-30. Hier errichtete man eigene Labore und wuchs auch personell um die eigenen Forschungsaktivitäten stetig auszubauen. Zu dem aktuell 25-köpfigen Team gehören sieben promovierte Biologen bzw. Biochemiker, aber auch Programmierer und vier Auszubildende. Im Rahmen des gestrigen Unternehmensbesuchs der WIN.DN GmbH erläuterte Herr Dr. Lünzer wie er sein Unternehmen für die Zukunft ausrichten möchte. Hierbei sollen eigene F&E-Tätigkeiten verstärkt werden, indem er weitere qualifizierte Mitarbeiter und Auszubildende einstellen wird. Dementsprechend vergrößert er seine Räumlichkeiten in der derzeitigen Immobilie erheblich, um weitere Forschungs- und Testlabore im Bereich Biochemie und Molekularbiologie aufzubauen. Hierbei investierte die NIPPON Genetics selber einen beachtlichen Betrag, um die Räumlichkeiten entsprechend umzurüsten. 

„Die Entwicklung innovativer Unternehmen gilt es zu etablieren, um den Standort Düren, insbesondere vor dem Hintergrund des anstehenden Strukturwandels, zukunftsfähig auszurichten“ lobt Thomas Hissel, 1. Beigeordneter der Stadt Düren, die erfolgreiche Unternehmensgeschichte des Dürener Biotech-Unternehmens. Neben der Schaffung und dem Erhalt von Arbeitsplätzen zählt auch die Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur zu den Aufgaben der WIN.DN GmbH. Um die Etablierung der bestehenden F&E-Aktivitäten zu stärken, unterstützte die WIN.DN das Unternehmen bei der Akquise von Fördermitteln. 

Ein weiteres Ziel von Herrn Dr. Lünzer ist die Entwicklung neuer Zulieferket-ten mit regionalen Partnern, um die Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten zu reduzieren. Hierzu möchte er die Kooperationen mit lokalen Partnern ausbauen. Thomas Hissel sichert die Unterstützung bei der Vernetzung mit Dürener Unternehmen durch die WIN.DN zu. „Die Entwicklung neuer Wert-schöpfungsketten stärkt die regionale Wettbewerbsfähigkeit und begünstigt die Anziehungskraft für gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte“.

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23.06.2021 - Bürgermeister fährt entlang des neu gestalteten RurUfer-Radwegs


Bild: vlnr. Winfried Kranz-Pitre (GF WIN.DN), Bürgermeister Frank Peter Ullrich

Düren. Im Dürener Stadtpark wurde im Rahmen des Ausbaus des RurUfer-Radwegs eine von insgesamt 19 Themenstationen entlang der Rur errichtet. In der vergangenen Woche besuchte Dürens Bürgermeister Frank Peter Ullrich mit dem Fahrrad die Rast- und Erlebnisstation im Stadtpark. Der neu gestaltete RurUfer-Radweg verläuft entlang der Quelle der Rur im Hohen Venn in Belgien und der Mündung im niederländischen Roermond. Auffällige Inszenierungen am Wegesrand durch unterschiedliche Zeitzeugen in Form von Stahlsilhouetten verdeutlichen den stetigen Wandel an und mit der Rur in der entsprechenden Region. Denn der Wandel ist das zentrale und verbindende Thema auf dieser Strecke. An interaktiven Hörstationen erzählen diese Figuren ihre ganz persönliche Geschichte, in Düren erläutert eine Großmutter im Brief an ihre Enkelin die Entwicklung Dürens zur Papierstadt.

 „Düren ist die Stadt der kurzen Wege zu Fuß und erst recht mit dem Fahrrad. Wir sind froh, dass unser Stadtpark einen Teil des RurUfer-Radwegs ausmacht und laden alle ein, unsere Stadt zu erkunden und bei einer kleinen Rast unsere Museen oder die Innenstadt zu besuchen“, so Herr Bürgermeister Frank Peter Ullrich.
Die insgesamt ca. 170 km lange Fahrradstrecke wurde ausgebaut, infrastrukturell aufgewertet und bietet ganz nebenbei eine einzigartige Natur.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.rurufer-radweg.de

Und das Video zur Fahrrad-Tour des Bürgermeisters finden Sie auf dem YouTube Kanal der WIN.DN.

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31.05.2021 - Eröffnung Bereich Tourismus im iPUNKT/ Bereich Kultur/Theaterkasse übergangsweise im Haus der Stadt



Düren. Der iPUNKT am Markt 6 ist ab Dienstag, 1. Juni 2021 wieder für touristische Anfragen geöffnet. Damit startet auch erneut der Verkauf von Tickets für Stadtführungen und diversen Merchandise-Artikeln rund um Düren wie Tassen, Frühstücksbrettchen oder Pins.

„Da touristische Übernachtungen aktuell wieder möglich sind und auch touristische Highlights wie die Museen der Stadt wieder öffnen dürfen, möchten wir unseren Gästen bestmöglichen Service bieten“, erklärt Sonja Lambertz, Tourismusmanagerin der WIN.DN.

Ein besonderer Blickfang ist die digitale Infostele rund um das Thema RurUfer-Radweg, die ab sofort das Angebot ergänzt. Und wer sich lieber analog über den neu ausgebauten Radweg informieren möchte, erhält ein Exemplar der neu aufgelegten Radkarte „Drei Länder – ein Fluss“.

Bitte beachten Sie die der Corona-Situation angepassten Öffnungszeiten dienstags, donnerstags und freitags von 10 bis 15 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr.

Der Bereich Kultur/Theaterkasse wird zunächst NICHT in den iPUNKT zurückkehren, stattdessen wird im Haus der Stadt eine Übergangslösung geschaffen: die Theaterkasse im Haus der Stadt wird ab Montag, den 14. Juni 2021 öffnen.

Beratungs- und Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 10 bis 13 und 14 bis 16 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung per Mail (theaterkasse@dueren.de) oder telefonisch 02421-252525.

(Telefonisch sind wir auch weiterhin von Mo-Fr von 9-16 Uhr erreichbar)

„Uns ist es sehr wichtig, dass wir unseren Abonnent:innen eine persönliche Beratung anbieten. Außerdem stehen wir für die Abwicklung der nicht eingelösten Tickets zur Verfügung und Sie können Karten für die vom 07.08. bis zum 05.09.2021 geplante Dürener Sommerbühne und weitere Veranstaltungen kaufen“, betont Drs. Gabriele Gellings, Leiterin von Düren Kultur.
 

Fotos: WIN.DN
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11.05.2021 - Accelerator Programm CO_SPACE.DN & OnTruck

Düren. Die OnTruck GmbH und der CO_SPACE.DN unterstützen junge, digital orientierte und nachhaltige Startups und Gründer als Accelerator und Inkubator. Hierfür wird ein kostenloses Büro im CO_SPACE.DN mit zwei Arbeitsplätzen gestellt wie auch ein Accelerator-Programm zum beschleunigten Wachsen einer nachhaltigen Geschäftsidee.

Accelerator-Programme, wie das des Berliner Startups OnTruck GmbH, richten sich hauptsächlich an Gründerteams von Startups. Hiermit werden insbesondere Startups innerhalb eines festgelegten Zeitraums von einem Jahr unterstützt, um deren Entwicklungsprozess zu beschleunigen und um schneller am Markt zu sein. Der unterstützende Wert beider Partner liegt sehr hoch mit 9.500 € pro Jahr für zwei Arbeitsplätze.

Der Coworking Space Düren kurz genannt CO_SPACE.DN schafft eine Gründungsumgebung als Inkubator, in der Gründer:innen unter gleichgesinnten Unternehmensgründer:innen loslegen können. Sie können sich in Räume einmieten, Infrastruktureinrichtungen nutzen und auf Beratungsleistungen zugreifen. Unternehmen werden hier auf den Weg der Existenzgründung gebracht und beim Wachstum unterstützt. Dies fängt bei Gründungsberatung und Coaching an, geht über die Bereitstellung von Arbeitsplätzen als Mietfläche oder ganzen Büroräumen und der Infrastrukturausstattung (Internetanschluss, Drucker, Meetingräume und Küche), bis hin zu umfangreichen Service- und Dienstleistungspaketen durch die Co-Partner zu Themen wie Marketing, (Finanz-) Buchhaltung, Innovationsmanagement und HR-Administration.

„Als gebürtiger Dürener ist es mir wichtig der Stadt Düren etwas zurückzugeben. Deswegen stellen wir einem Dürener Gründerteam sprich Startup ein Studio mit zwei Arbeitsplätzen kostenlos zur Verfügung - um erfolgreich zu starten.“, beschreibt Raphael Camara, Geschäftsführer und Gründer der OnTruck GmbH. „Gleichzeitig stehen wir auch mit unserem langjährigen Know-how als Mentor zur Verfügung. Wir versprechen uns eine erfolgreiche Kollaboration mit Wachstumspotenzial.“

Mit dem Programm werden Gründer von der ersten Minute an begleitet mit einem Komplettpaket, welches sich wie folgt aufbaut: Unterstützung bei der Konkretisierung der Geschäftsidee, der Geschäftsmodellentwicklung und Validierung, der Prototypenherstellung, dem Markttest, der Gründung und der Finanzierungsvermittlung. Ziel des Accelerator-Programms ist es, Gründerinnen und Gründern den Start bei der Unternehmensgründung zu erleichtern und innerhalb von 12 Monaten investitionsfähig zu machen. Das umfangreiche Beratungsangebot wird durch Workshops und Vorträge zu aktuellen Gründungsthemen, einem exklusivem Netzwerkzugang zu Mentoren und Investoren und einem eigenen Arbeitsplatz im CO_SPACE.DN ergänzt.

Voraussetzungen für die Teilnahme an dem Programm sind folgende: Für die Aufnahme in das Accelerator-Programm müssen sich die Gründerteams bewerben. Das Programm ist zeitlich begrenzt, für vorerst ein Jahr. In diesem Zeitraum soll die Unternehmensidee zu einem marktreifen Produkt oder einer Dienstleistung entwickelt werden.

„Wir suchen Startups und Gründer mit einer smarten und nachhaltigen wie skalierbaren Geschäftsidee. Die einzige Bedingung das Unternehmen ist, dass man noch nicht länger als fünf Jahre am Markt wäre. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung aus Berlin, wünschenswert wäre es auch, wenn weitere Dürener Unternehmen auf den Zug aufspringen würden“, erklärt Tatjana Pradzynski, Leiterin des CO_SPACE.DN.

Ab sofort, kann man sich für das Programm bewerben und Teil des CO_SPACE.DN werden! Die Frist endet zum 01. Juni 2021. Es reicht eine kleine Darstellung der Geschäftsidee, bzw. eine Vorhabensbeschreibung als Gründungsidee via Mail an die hallo@co-space-dueren.de zusenden. Daraufhin werden 1:1 Gespräche via Zoom-Call vereinbart.

Wer noch Fragen hat, kann sich unter der Tel. +49 157 30 76 6050 bei der Leitung, Tatjana Pradzynski im CO_SPACE.DN melden.

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07.05.2021 - Bürgermeister besucht den neuen Coworking Space

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Bild 1, vlnr:  Bürgermeister Frank Peter Ullrich, Tatjana Pradzynski (Leiterin des CO_SPACE.DN und Gründungsberaterin) und Thomas Hissel (Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH und Erster Beigeordneter der Stadt Düren) Bild 2, vlnr: Tatjana Pradzynski (Leiterin des CO_SPACE.DN und Gründungsberaterin), Bürgermeister Frank Peter Ullrich und Thomas Hissel (Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH und Erster Beigeordneter der Stadt Düren) Bild 3, vlnr: Sebastian Eich (persönlicher Referent des Bürgermeisters), Bürgermeister Frank Peter Ullrich, Tatjana Pradzynski (Leiterin des CO_SPACE.DN und Gründungsberaterin) und Thomas Hissel (Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH und Erster Beigeordneter der Stadt Düren)

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Düren. Am vergangenen Dienstag, den 04.05.21, besuchte Dürens Bürgermeister Frank Peter Ullrich gemeinsam mit dem WIN.DN Geschäftsführer Thomas Hissel und Sebastian Eich, dem persönlicher Referent des Bürgermeisters den neuen Coworking Space CO_SPACE.DN in der Pleußmühle.

Der neue, innovative und nachhaltige Coworking Space wurde erst vor kurzem eröffnet und bietet Gründer:innen die Möglichkeit einen zeitlich flexiblen Arbeitsplatz in einem offen gestalteten Großraumbüro zu mieten und die Vorteile des Zusammen-Arbeitens (co-working) zu nutzen.

„Mit dem CO_SPACE schafft die WIN.DN nun einen passenden Ort für Gründerinnen und Gründer mitten in Düren“, so Thomas Hissel, Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH.

Tatjana Pradzynski, die Leiterin des CO_SPACE.DN und Gründungsberaterin, führte unter Einhaltung aller Corona-Maßnahmen bei der Besichtigung durch die zwei Etagen und rund 300m² des neuen Coworking Space.

Herr Bürgermeister Ullrich informierte sich über die neuen Unterstützungsmöglichkeiten für Gründer:innen und StartUps in Düren.

„Gerade für junge Leute und gerade zu dieser Zeit ist es wichtig, die Möglichkeit zu haben, sich zu verwirklichen und dabei die bestmögliche Unterstützung zu erhalten. Der CO_SPACE.DN bietet den Arbeitsraum und den Anschluss für Gründer zu den Unternehmern der Zukunft zu werden. Die individuelle Beratung gibt Gründern und Start-Ups die nötige Unterstützung an Förderangeboten und Vernetzung. Der neue Coworking Space ist eine Bereicherung für die Stadt Düren und nebenbei ein sehr schöner Ort zum Arbeiten, den ich guten Gewissens weiterempfehlen kann“, verweist Herr Bürgermeister Frank Peter Ullrich.

Nicht zuletzt dank der Möglichkeiten, die sich im städtischen Gebäude der Pleußmühle bieten, erwartet Gründer*innen und Startup-Unternehmen buchbare Arbeitsplätze im „Creative space“, Seminarräume in den „Meeting spaces“, ruhige Arbeitsplätze im „Silence space“ und feste Arbeitsplätze in den „Studio spaces“, sowie Platz für den direkten Austausch im „Community space“. Außerdem erhalten alle Coworker*innen des CO_SPACE.DN auch einen 24/7-Zugang.  

Zum Austausch von Ideen, Kontakten und Tipps sind Dürener Gründer:innen herzlich eingeladen sich bei der CO_SPACE.DN-Leitung Tatjana Pradzynski zu melden und ein Teil der CO_SPACE_COMMUNITY zu werden. Mehr Infos zum Coworking Space erhält man unter www.co-space-dueren.de

 

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18.04.2021 - Machbarkeitsstudie Tiefengeothermie Düren-Kreuzau

Düren. Der Standort Düren-Kreuzau wurde für den Wettbewerbsaufruf „Wärme aus Tiefengeothermie für NRW“ des MWIDE ausgewählt. Das Ziel des Projektes ist die Durchführung einer Machbarkeitsstudie für eine auf Tiefengeothermie basierende Wärmeversorgung in Düren und Kreuzau. Im Fokus der Versorgung stehen Produktionsbetriebe, insbesondere die Papierindustrie entlang der Rur. Durch die Verwendung einer Fernwärmetrasse mit drei Temperaturniveaus (z. B. 40 – 60 °C, 70 – 90 °C und 100 – 120 °C) bestünde die Möglichkeit sowohl zur Anbindung der Industrie als auch bestehender und neuer lokaler Fernwärmenetze und Quartiere. Das Netz wäre damit ebenfalls flexibel an zukünftige Bedarfe anpassbar. Durch die Nutzung der rücklaufenden Wärme im jeweils niedrigeren Temperaturniveau und die mögliche Einspeisung von Prozesswärme und Solarthermie könnte ein hoher Wirkungsgrad der Wärmenutzung im gesamten Netzgebiet erreicht werden.

„Für den Wirtschaftsstandort Düren und den Strukturwandel ergibt sich eine wichtige neue Option. Wir sind dankbar, dass wir für die Machbarkeitsstudie ausgewählt wurden. Das Vorhaben knüpft sehr gut an unsere anderen Projekte mit dem Fokus neue Energiequellen an“, freut sich Herr Thomas Hissel, Geschäftsführer der WIN.DN GmbH.

Das Konsortium ist dabei zusammengesetzt aus den wichtigsten Vertretern für die Erreichung der gesetzten Ziele im Bereich Tiefengeothermie. Als Forschungspartner sind das Fraunhofer-Institut für Energiesysteme und Geothermie, das Institut NOWUM-Energy der FH Aachen und das Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen involviert. Die Koordination übernimmt die WIN.DN GmbH und als Energieunternehmen sind die Stadtwerke Düren sowie die Leitungspartner beteiligt. Ein besonders großer Stellenwert bei der Durchführung der Machbarkeitsstudie wird auf die Praxispartner aus dem Bereich der Papierindustrie gelegt. Der Industriepark Niederau, Schoellershammer, VOITH, und die Modellfabrik Papier gGmbH sind nur einige der wichtigen Industriepartner, die von diesem Projekt profitieren können.

„Für uns als Papierunternehmen am Standort Kreuzau ist es in der aktuellen Situation des Strukturwandels besonders interessant, neue Möglichkeiten geliefert zu bekommen. Daran arbeiten wir als Familienunternehmen sehr gerne mit. Wir sind begeistert von den Entwicklungen, die zurzeit im Raum Düren stattfinden,“ äußert sich Herr Holger Autenrieb, Geschäftsführer der Papierfabrik Niederauer Mühle.

Bei der Präsentation der Wettbewerbsergebnisse fasste Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart das Anliegen des Landes auf den Punkt: „Wir bringen die Wärmewende in Nordrhein-Westfalen weiter voran. Die Tiefengeothermie bietet hierbei große Potenziale, die wir stärker nutzen wollen. Ich freue mich sehr über das große Interesse am Wettbewerb und die qualitativ hochwertigen Bewerbungen aus allen Teilen des Landes. Das zeigt: Die Kommunen sind ein verlässlicher Partner, wenn es darum geht, die klimafreundliche Wärmeversorgung vor Ort voranzutreiben und die Tiefengeothermie in der Fläche nutzbar zu machen.“

Alle Beteiligten sind sehr gespannt auf die Umsetzung des Vorhabens und die wichtigen Ergebnisse, die durch die Machbarkeitsstudie geliefert werden.

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16.04.2021 - Neuer Coworking Space CO_SPACE.DN

Bild 1: v.l.n.r.: Thomas Hissel (Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH und Erster Beigeordneter der Stadt Düren), Tatjana Pradzynski (Leiterin des CO_SPACE.DN und Gründungsberaterin) und Winfried Kranz-Pitre (Geschäftsführer WIN.DN GmbH), Bild 2: v.l.n.r.: Moderator Christian Dietz und Winfried Kranz-Pitre

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Düren. Am vergangenen Donnerstag, den 15.04.21, eröffnete die WIN.DN in der Dürener Pleußmühle mit einem „Digital Opening“ Event den neuen CO_SPACE.DN. Der neue, innovative und nachhaltige Coworking Space bietet Gründer:innen die Möglichkeit einen zeitlich flexiblen Arbeitsplatz in einem offen gestalteten Großraumbüro zu mieten und die Vorteile des Zusammen-Arbeitens (co-working) zu nutzen.

Corona-bedingt fand die Eröffnung digital statt und wurde live mit über 160 Aufrufen auf YouTube übertragen. Die Zuschauer wurden digital durch die zwei Etagen und rund 300m² des neuen Coworking Space geführt und erhielten erste Einblicke in die komplett renovierten, ehemaligen Räumlichkeiten von RadioRur. Moderator Christan Dietz führte durch den Abend mit interessanten Interviewpartnern, wie Thomas Hissel, (Hauptgeschäftsführer WIN.DN GmbH und 1. Beigeordneter), Raphael Camara (Gründer und Geschäftsführer von ONTRUCK.EU) oder Tatjana Pradzynski (Leiterin des CO_SPACE.DN und Gründungsberaterin).  

„Es sind die Unternehmen, die Arbeitsplätze schaffen, Waren und Dienstleistungen in die Stadt bringen und Wertschöpfung generieren. Und wer morgen starke Unternehmen will, braucht heute starke Gründerinnen und Gründer. Was die wiederum brauchen, sind gute Beratung, einfache Förderung und passende Orte. An letzterem, den passenden Orten, hat es bis vor Kurzem gemangelt. Das hat die Politik erkannt und die WIN.DN beauftragt, solche passenden Orte für Gründer zu schaffen. Mit dem CO_SPACE eröffnen wir nun so einen Ort für Gründung und Innovation in Düren und schaffen damit einen Vorläufer für das kommende Innovation Center am Bahnhof.“, erklärt Thomas Hissel, Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH und Erster Beigeordneter der Stadt Düren.
 Im CO_SPACE.DN gibt es ab sofort buchbare Arbeitsplätze im „Creative space“, Seminarräume in den „Meeting spaces“, ruhige Arbeitsplätze im „Silence space“ und feste Arbeitsplätze in den „Studio spaces“, sowie Platz für den direkten Austausch im „Community space“. Alle Coworker des CO_SPACE.DN erhalten auch einen 24/7-Zugang.  
Durch die Leitung des CO_SPACE.DN erhalten Gründer:innen außerdem eine individuelle Gründungsberatung „Wir sprechen von der Geschäftsidee bis zu Förder- und Zuschussmöglichkeiten, sowie über die Vernetzung mit potentiellen Geschäftspartnern.“ verweist Tatjana Pradzynski, Leiterin CO_SPACE.DN.

Mit dem Slogan „Gründen leicht gemacht“ möchte die WIN.DN GmbH mehr als nur einen Arbeitsort bereitstellen. Denn rund um diesen Ort versammelt sich die Coworker-Community, die sich vor allem aus Experten:innen aus den drei Bereichen Netzwerkpflege, Wissenstransfer, sowie Startup- und Innovationsförderung zusammensetzt. „Die Erfahrungen und Ergebnisse der Testphase des Coworking Spaces aus dem Jahr 2017, sowie dem nachfolgenden Düren.Digital Network haben gezeigt, dass die Nachfrage zum Coworken und die Förderung von Gründer:innen immens ist.“, so Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer WIN.DN GmbH für die Bereiche Ansiedlung, Tourismus, Gründung und Innovation.
Erste Gründer haben sich bereits Plätze im CO_SPACE.DN gemietet, wie Marian Nabbefeld und Jonas Rifisch von JAM digital. Die zwei Gründer haben letztes Jahr ein Digitalisierungsunternehmen gegründet und das DIGITAL OPENING des CO_SPACE.DN begleitet: „Wir schätzen den günstigen Arbeitsplatz, die gesamte Infrastruktur, dass wir den Meeting Space kostenlos für unsere Kunden- und Teamgespräche nutzen können und natürlich die Beratung und Vernetzung.“ erklärt Jonas Rifisch.  


Die digitale Eröffnung ermöglichte über YouTube einen Einblick in die frisch renovierten Räume des CO_SPACE.DN in bunter Pop-Art, mit viel Liebe fürs Detail und enormen Wohlfühlcharakter. Die Zuschauer verfolgten das Event live und hatten zeitgleich die Möglichkeit über den Live-Chat ihre Fragen zu stellen. Das komplette Event kann man sich als Video über den YouTube-Kanal des CO_SPACE.DN angucken: https://www.youtube.com/channel/UCBBKZHCUQWpJUy773B9_z9A


Zum Austausch von Ideen, Kontakten und Tipps sind Dürener Gründer:innen herzlich eingeladen sich bei der CO_SPACE.DN-Leitung Tatjana Pradzynski zu melden und ein Teil der CO_SPACE_COMMUNITY zu werden. Mehr Infos zum Coworking Space erhält man unter www.co-space-dueren.de.

 

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31.03.2021 - Digital Opening CO_SPACE.DN

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Düren. Am Donnerstag, den 15. April 2021 eröffnet der CO_SPACE.DN in der Pleußmühle mit einem Corona-konformen „Digital Opening“ Event. Die Stadt Düren hat nun einen neuen, innovativen und nachhaltigen Coworking Space. Doch was bedeutet das eigentlich?

Coworking bietet eine Alternative für alle Gründer:innen, die sich kein eigenes Büro leisten können oder wollen – und dennoch nicht auf Schreibtisch, Besprechungsräume und manche Annehmlichkeit verzichten wollen. Interessierte Gründer:innen mieten einen zeitlich flexiblen Arbeitsplatz in einem offen gestalteten Großraumbüro an und nutzen den Vorteil des Zusammen-Arbeitens (co-working). Besonders Gründer:innen, Startups wie Freiberufler greifen gerne auf diese Angebote zurück. Zum einen ermöglichen sie einen niederschwelligen Einstieg in die Selbständigkeit. Zum anderen treffen hier Menschen für neue Projekte oder Geschäftsideen aufeinander, die sich in abgeschotteten Büros nie gesehen hätten.

„Im CO_SPACE.DN soll das unternehmerische Denken gefördert, die Gründungsaktivität in der Region gesteigert und nachhaltige unternehmerische Entwicklungsperspektiven unterstützt werden. Das Dienstleistungsangebot setzt sich aus vier Bereichen zusammen: Sensibilisierung, Förderung, Vernetzung und Beratung von Gründer:innen mit nachhaltigen Geschäftsmodellen. Sowohl Gründer:innen als auch Spin-Offs aus lokalen Bestandsunternehmen können als Nutzer des CO_SPACE.DN kostengünstig das umfangreiche Angebot von Workshops, Seminaren wie Events und den flexiblen oder festen Arbeitsplatz buchen“, erklärt Thomas Hissel, Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH.

In der Pleußmühle richtete das Wirtschafts- und Innovationsnetzwerk der Stadt Düren kurz WIN.DN GmbH in den letzten Monaten den neuen Coworking Space ein. Die digitale Eröffnung am 15.04.2021 bietet einen ersten Einblick in die frisch eingerichteten Räumlichkeiten. So findet man im CO_SPACE.DN auf rund 300 m² buchbare Arbeitsplätze im „Creative space“, Seminarräume in den „Meeting spaces“, ruhige Arbeitsplätze im „Silence space“ und feste Arbeitsplätze in den „Studio spaces“ wie Platz für den direkten Austausch im „Community space“. Zusätzlich erhält man einen gratis Zugang zum Highspeed-Internet, Druckersystem und Getränken. Alle Coworker des CO_SPACE.DN erhalten auch einen 24/7-Zugang.  

Mit dem Slogan „Gründen leicht gemacht“ möchte die WIN.DN GmbH mehr als nur einen Arbeitsort wie dem CO_SPACE.DN bereitstellen. Denn rund um diesen Ort versammelt sich die Coworker-Community die sich vor allem aus Experten:innen aus den drei Bereichen Netzwerkpflege, Wissenstransfer sowie Startup- Und Innovationsförderung zusammensetzt. „Die Erfahrungen und Ergebnisse der Testphase des Coworking Spaces aus dem Jahr 2017 wie dem nachfolgenden Düren.Digital Network haben gezeigt, dass die Nachfrage zum Coworken und die Förderung von Gründer:innen immens ist. Somit haben wir uns langjährigen Erfahrungswerten nun in einem Ort gebündelt. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger mit potenziellen Geschäftsideen ein, sich bei unserer CO_SPACE.DN-Leitung Tatjana Pradzynski zu melden. Mit Ihr kann man seine Gedanken direkt austauschen und erhält einen Guide zur Gründung eines Unternehmens. Sie begleitet und vernetzt alle Gründerinnen und Gründer des CO_SPACE.DN“, so Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer der WIN.DN GmbH für die Bereiche Ansiedlung, Tourismus, Gründung und Innovation.

 

Das „Digital Opening“ Event des CO_SPACE.DN findet am 15.04.21 um 17.00 Uhr unter folgendem Link statt.

https://www.youtube.com/channel/UCBBKZHCUQWpJUy773B9_z9A

Weitere Infos gibt es auf der Homepage www.co-space-dueren.de oder auf den sozialen Netzwerken der WIN.DN GmbH und des CO_SPACE.DN.

 

KONTAKT
Tatjana Pradzynski
CO_SPACE.DN-Leitung

CO_SPACE.DN
colorful.community.coworking
August-Klotz-Straße 21
52349 Düren

Tel     +49 157 30 76 6050                 
www.co-space-dueren.de
hallo@co-space-dueren.de                             
www.facebook.com/co.space.dn

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18.03.2021 - Vorstellung Tätigkeitsbericht 2020 der WIN.DN GmbH

Tätigkeitsbericht 2020

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Düren. Anlässlich der Vorstellung ihres Tätigkeitsberichts für das Jahr 2020 im Rahmen einer Online-Pressekonferenz, zog die Geschäftsführung der WIN.DN gemeinsam mit der neu ins Amt gewählen Aufsichtsratsvorsitzenden Dagmar Nietan Bilanz:

„Das vergangene Jahr stellte uns alle mit der Corona-Pandemie wie kein anderes Jahr vor besondere Herausforderungen! Gerade weil die mit der Pandemie leider notwendigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens die Dürener Wirtschaft, und hier insbesondere die Gastronomie, den Einzelhandel und die Hotellerie schwer getroffen haben, lag der Schwerpunkt der WIN.DN im Erhalt und der Sicherung von Arbeitsplätzen durch die aktive Unterstützung der Dürener Unternehmen“, verweist Dagar Nietan, neu gewählte Aufsichtsratsvorsitzende der WIN.DN GmbH, auf die Bedeutung der Arbeit in der kommunalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

„Im März 2020, zu Beginn der Pandemie, hatte die WIN.DN umgehend eine telefonische Krisenhotline und die Informationswebseite etabliert und über Umsetzung des Abstandsgebots und den bereitgestellten Förderprogrammen von Bund und Land informiert.“ erläutert Thomas Hissel, Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH die ergriffenen Sofortmaßnahmen. „Zusätzlich wurde zur konkreten Unterstützung des städtischen Einzelhandels und der Gastronomie ein neues digitales Handelsportal mit integriertem Lieferdienst innerhalb weniger Tage aufgesetzt. In der Phase nach dem Frühjahrs-Lockdown wurde ein Investitionsförderprogramm für Ansiedlungen in innerstädtischen Ladenlokalen aufgelegt und Digitalisierungsgutscheine vergeben, die helfen sollen, das noch analoge Geschäftsmodell zu digitalisieren.“, ergänzt Heinz Mannheims, Geschäftsführer für die Innenstadtförderung und den Einzelhandel.

Der Tätigkeitsbericht 2020 weist, neben den pandemiebedingten Sofort-Maßnahmen, aber auch langlaufende Zukunftsprojekte aus. Entsprechend standen im vergangenen Jahr wiederholt Schwerpunkte wie die Digitalisierung der Wirtschaft, aber auch der Strukturwandel im Braunkohletagebau und entsprechende Anstrengungen zur Dekarbonisierung der Industrie im Vordergrund. Auch wenn weitere Vorbereitungen im Bereich der interkommunalen Gewerbeflächenentwicklung getätigt werden konnten, zeigt auch das vergangene Jahr, dass ein Sonderbedarf bei der weiteren Flächenzuteilung im neuen Regionalplan vor dem Hintergrund des Strukturwandels besteht. Zahlreiche großflächige Ansiedlungen haben dazu geführt, dass z. B. im Interkommunalen Gewerbe- und Industriegebiet Talbenden/Rurbenden keine Flächen mehr zu Verfügung stehen.

Als Wirtschaftsförderung der zweitgrößten Stadt im Kernrevier des rheinischen Braunkohlereviers umfasste das Aufgabenspektrum der WIN.DN ebenfalls eine intensive Koordinierungsarbeit und Projektakquise, um  sicherzustellen, dass  die durch Bundes- und Landesregierung in Aussicht gestellten Förderprogramme auch dort ansetzen, wo drei Viertel der Beschäftigten in der Braunkohleindustrie wohnen.

So konnte die WIN.DN etwa mit der Modellfabrik Papier und dem Digital Nonwoven Innovation Center zwei Projekte erfolgreich im SofortprogrammPlus gemeinsam mit Unternehmen der Papier- und Vließstoffindustrie platzieren. Darüber hinaus konnte mit der Ausarbeitung eines Antrags zum Innovationsquartier und Innovation Center Düren im Starterpaket für das Kernrevier ein echter Leuchtturm im Strukturwandel gesetzt werden.

„Die Strukturwandelprojekte wie die Modellfabrik Papier haben bereits jetzt zu einer veränderten Wahrnehmung des Standorts bei Innovationstreibern aus der Wissenschaft, aber auch von Unternehmen geführt. Nun gilt es diese auch in nachhaltige Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze umzumünzen!“ erläutert Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer für Gründung, Innovation und Ansiedlung die Strategie.

Das 2019 gestartete Projekt Düren.Digital Network konnte bis Ende 2020 erfolgreich 16 digitale GründerInnen durch die Bereitstellung kostenloser Coworkingplätze und zahlreichen Veranstaltungen in Kooperation mit digitalen „Enablern“ unterstützen. Der mit dem VR Experience Room bereits eingeschlagene Weg zur niedrigschwelligen Erprobung dieser digitalen Technologie konnte mit dem Mitte des Jahres erfolgreich akquirierten Unternehmen.Revier-Projekt „Düren 1634“ gemeinsam mit dem Stadtmuseum und der Hochschule Rhein-Waal fortgesetzt werden.

Die konkrete Installation von Ladeinfrastruktur bei über 38 Arbeitgebern stand im Fokus des Projekts eMIND mit dem u. a. die NOX-Belastung in Düren reduziert werden soll. Die erfolgreich abgeschlossenen Mobilitätsberatungen bei den Unternehmen ergaben einen Bedarf von über 300 Ladepunkten, die nun bis 2022 in Düren aufgebaut werden sollen.

Weitere Projekte und Maßnahmen sind in der Planung oder schon angestoßen, damit die WIN.DN GmbH auch 2021 zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Düren beitragen kann.

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19.02.2021 - WIN.DN - Aufsichtsrat der WIN.DN mit neuer Führung

Bildunterschrift: v.l.n.r. Thomas Hissel, Hautgeschäftsführer WIN.DN GmbH und 1. Beigeordneter Stadt Düren, Heinz Mannheims, Geschäftsführer WIN.DN GmbH, Stefan Weschke, Stellvertretender Aufsichtsratssitzung, Dagmar Nietan, Aufsichtsratsvorsitzende, Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer WIN.DN GmbH

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Düren, 19.02.21. Am gestrigen Donnerstag ist der neue Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Düren, WIN.DN GmbH zu seiner konstituierenden Sitzung in der neuen Wahlperiode zusammengetreten. Neben aktuellen Projekten des Strukturwandels, dem Tätigkeitsbericht 2020 und Unterstützungsmaßnahmen für die Dürener Gastronomie stand die Wahl des Aufsichtsratsvorsitzes und der Stellvertretung auf der Tagesordnung.

Einstimmig gewählt wurden Frau Dagmar Nietan (SPD) sowie als ihr Stellvertreter Herr Stefan Weschke, (CDU) der dieses Amt bereits in der letzten Ratsperiode bekleidet hatte.

Die neue Vorsitzende, Dagmar Nietan, zeigte sich erfreut über den einstimmigen Auftrag des Gremiums: „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe! Gerade in den nächsten Jahren wird es nicht nur mit Blick auf die aktuelle Wirtschaftslage auf die Wirtschaftsförderung in Düren ankommen. Wie richtig es war, dass wir bereits 2015 die Wirtschaftsförderung von Grund auf neu aufgestellt haben, zeigt sich gerade mit Blick auf den Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlerevier. Viele wichtige Weichen sind hier in den letzten Jahren gestellt worden. Jetzt gilt es, den Weg konsequent und gemeinsam weiterzugehen und die vielen guten Projektvorhaben, die in Düren gemeinsam mit Industrie, Hochschulen und vielen weiteren Partnern entwickelt wurden auch umzusetzen.“

Hauptgeschäftsführer Thomas Hissel warb ebenfalls dafür, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und in Sachen Wirtschaftsförderung weiterhin auf einen möglichst breiten politischen Konsens zu setzen: „In den letzten fünf Jahren konnten wir mit dem ganzen Team der WIN.DN viele gute Ergebnisse erzielen. Das liegt nicht zuletzt an dem breiten politischen Rückhalt. Bisher wurden im Aufsichtsrat alle relevanten Entscheidungen einstimmig getroffen. Gerade für die vielen langfristigen Vorhaben, wie die Gewerbegebietsentwicklung und die Strukturwandelprojekte braucht man einen langen Atem und Kontinuität in der politischen Zielsetzung.“

Die WIN.DN GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Stadt Düren. Als Wirtschaftsförderungsgesellschaft unterstützt sie Unternehmen und den Standort insbesondere durch die Schaffung neuer Gewerbeflächen, Unternehmensansiedlung, Attraktivierung der Innenstadt, Tourismusförderung, Schaffung eines Gründerökosystems und die Entwicklung von Projekten im Strukturwandel etwa zur Dekarbonisierung der Industrie.

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Neuigkeiten der WIN.DN

2020

17.12.2020 - Gründung der Modellfabrik Papier gGmbH am Standort Düren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

(v.l.n.r.): Thomas Stährfeldt (Omya International AG), Hr. Brautschitsch (Omya International AG), Andreas Zehnpfund (ABB AG), Bernd Scholbrock (Schoellershammer GmbH & Co. KG), Bernd Bichbeimer (WEPA SE), Gerhard Hochstein (Schoeller Technocell GmbH & Co. KG), Holger Autenrieb (Papierfabrik Niederauer Mühle GmbH), Winfried Kranz-Pitre (Geschäftsführer der WIN.DN GmbH), Thomas Hissel (1. Beigeordneter und Stadtkämmerer der Stadt Düren, Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH), Armin Vetter (Schoellershammer GmbH & Co. KG) Vorne: Frank Peter Ullrich (Bürgermeister der Stadt Düren), Hartmut Sindel (Essity Operations Mannheim GmbH, Interimsgeschäftsführer der gGmbH)

Düren.  „Ich freue mich darüber, dass unsere Vision einer Modellfabrik Papier nun Form annimmt und wir heute den erarbeiteten Gesellschaftervertrag mit 15 Partnerunternehmen unterzeichnen konnten,“ bilanziert Hartmut Sindel, Interimsgeschäftsführer der Modellfabrik Papier gGmbH die Gründung der „Gesellschaft zur Forschungsförderung nachhaltiger Papiertechnologien“ – kurz Modellfabrik Papier am Donnerstag 17.12.2020 im Dürener Rathaus. „Das ist der Startschuss für noch mehr Nachhaltigkeit in der Papierindustrie und unser Beitrag für einen auch im globalen Markt wettbewerbsfähigen Industriestandort. Alle beteiligten Unternehmen zeigen ein starkes finanzielles und personelles Engagement für Deutschlands Beitrag zum Pariser Klimaschutzabkommen und dem langfristigen Erhalt von Beschäftigung“, so Herr Sindel weiter.

Auch wenn nicht alle beteiligten Unternehmen aufgrund der Pandemie-bedingten Einschränkungen im Ratssaal dabei sein konnten, begrüßte Bürgermeister Frank-Peter Ullrich die Firmen Schoellershammer, Papierfabrik Niederauer Mühle, Schoeller Technocell, Mitsubishi HiTec Paper, Essity, Omya International, ABB und WEPA persönlich. „Auf den Tag der Unterzeichnung haben alle beteiligten Unternehmen und unsere Wirtschaftsförderung WIN.DN lange hingearbeitet. Nachdem die vertraglichen Bedingungen geregelt sind, können die inhaltlichen Vorbereitungen in Kooperation mit den beteiligten Hochschulen noch weiter in die Tiefe gehen.“ freute sich Bürgermeister Frank-Peter Ullrich.

Und Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WIN.DN und 1. Beigeordneter der Stadt Düren, Thomas Hissel ergänzte: „Düren ist die Stadt des Papiers, mit einer lebendigen Tradition und großer Zukunft! Mehr als die Hälfte aller Industriebeschäftigten in Düren arbeiten in diesem Bereich. Vor dem Hintergrund des Braunkohle-Strukturwandels kommt der Dekarbonisierung dieser energieintensiven Industrie aber auch dem Innovationsimpuls durch die intensive Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft eine immense Bedeutung zu. Es gilt diese Impulse der Modellfabrik Papier in neue Wertschöpfung und Arbeitsplätze umzumünzen.“

Mit der Entwicklung klimaneutraler Produktionsmethoden leistet die Modellfabrik Papier aber nicht nur für das Rheinische Revier einen Beitrag zur Dekarbonisierung der Wirtschaft, sondern verfolgt die bundesweite Strategie der Forschungsagenda Papier, die diesen vielfältigen Werkstoff noch stärker mit seinen nachhaltigen Eigenschaften positionieren möchte. So wird in Deutschland bereits heute Papier zu über 75 % aus Altpapier hergestellt. Durch eine Reduzierung des CO2 - Fußabdrucks wird Papier noch stärker zu einer echten Alternative zu Plastikprodukten werden. Das interdisziplinäre Innovationsnetzwerk der Modellfabrik Papier setzt sich aus Papierproduzenten und Zulieferern, wichtigen Maschinenbauunternehmen, sowie den bedeutendsten Papierforschungseinrichtungen Deutschlands, aber auch neuen Innovationstreibern aus der Region zusammen. Gründungsväter der Modellfabrik waren insbesondere die TU Darmstadt und die Papiertechnische Stiftung Heidenau, die in der Modellfabrik Papier nun stark mit den verschiedenen regionalen Instituten vom Forschungszentrum Jülich, der RWTH Aachen und der FH Aachen zusammenarbeiten wollen.

Nach der Ansiedlung der Forschungsgesellschaft in Düren wird bis 2024 im Innovationsquartier am Dürener Bahnhof ein entsprechendes Forschungsgebäude mit Laboren und einem Technikum entstehen. Das mit Forschungspartnern bundesweit vernetzte Reallabor wird sich in vier sogenannten Living Labs insbesondere um die Bereiche Rohstoffe und Additive, Verfahrenstechnik, Digitalisierung sowie Energie- und Kreislaufwirtschaft beschäftigten. „Durch die ideale Lage im Innovationsquartier entstehen viele wichtige Synergien, mit den ebenfalls im Quartier entstehenden Gründerzentrum „Innovation Center Düren“ und dem „Digital Nonwoven Innovation Center“, erklärt Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer der WIN.DN GmbH.

Die Modellfabrik Papier soll u.a. aus Strukturfördermitteln finanziert werden und ist daher im SofortprogrammPLUS beantragt. Die Entscheidung über den sog. zweiten  Stern wird für die Aufsichtsratssitzung der Zukunftsagentur Rheinisches Revier am 18.12.2020 erwartet.

Mit dem Schritt zur Gründung einer gemeinnützigen Forschungsgesellschaft zur Entwicklung klimaneutraler Papierproduktionsmethoden erfährt Düren einen entscheidenden Wandel hin zu einem Forschungsstandort. Nachdem im Juli 2020 die Standortentscheidung für die Modellfabrik Papier für Düren ausgefallen ist, laufen die inhaltlichen und planerischen Vorbereitungen auf Hochtouren.

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04.12.20 - Neapco sichert Streetscooter-Produktion bis 2022

v.l.n.r. Dietmar Nietan (MdB), Bürgermeister Frank Peter Ullrich, Ralf Steffes (Streetscooter), Thomas Hissel (WIN.DN Geschäftsführer)

Die Deutsche Post möchte die Produktion von Streetscooter bei Neapco auch im nächsten Jahr aufrechterhalten. Bürgermeister Frank-Peter Ullrich besuchte Freitag den Standort an der Henry-Ford-Straße und führte Gespräche über die Zukunft des Standortes

Düren. „Gerade bei einem E-Fahrzeug, das in der Region entwickelt wurde, muss es uns gelingen die Produktionsarbeitsplätze auch dauerhaft hier zu halten“, forderte Bürgermeister Frank-Peter Ullrich bei seinem Unternehmensbesuch bei der Neapco Europe GmbH sowie der Streetscooter GmbH, nachdem zuletzt bekannt geworden war, dass die E-Fahrzeugproduktion zumindest noch bis einschließlich 2022 fortgesetzt werden soll. Die Deutsche Post AG als Eigentümer der Streetscooter GmbH hält zwar am Strategiewechsel, nur noch für den Eigenbedarf zu produzieren, fest, eröffnete aber zumindest eine Perspektive bis übernächstes Jahr.

Auch wenn dies der Geschäftsführung bei Neapco nicht ausreichen kann, wurde im Gespräch mit dieser und dem Bürgermeister deutlich, dass sowohl bei den klassischen Produkten der Gelenkwellen und Differentiale, als auch eigenen Entwicklungsprojekten, der Wechsel zur E-Mobilität in vollem Gange ist. Geschäftsführer Dr. Jürgen Liermann blickt deshalb optimistisch in die Zukunft und erläuterte: „Mit unserer Strategie des Mobility Park Düren, die auf den vier Säulen, unserer klassischen Produkte, der Montage von E-Fahrzeugen, Neuentwicklungen im Antriebsstrang sowie der Positionierung als Launch Center basiert, sind wir gut für den Strukturwandel aufgestellt.“

Dieser Strukturwandel war auch im doppelten Sinn das Thema von Thomas Hissel, 1. Beigeordneter Stadt Düren und Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH: „Sowohl der Strukturwandel in der Automobilbranche als auch im Rheinischen Revier trifft Neapco mit voller Wucht. Deshalb unterstützen wir das Unternehmen sehr intensiv, sowohl bei Fördermitteln zur Anpassung des Produktportfolios in Richtung E-Mobilität, als auch beim Erhalt der für das Revier so wichtigen Industriearbeitsplätze.“

Nachdem mit der Ansiedlung der Streetscooter GmbH bereits seit 2018 eine Kompetenz bei der Montage von e-mobilen Nutzfahrzeugen aufgebaut werden konnte, die 80 Neapco-Mitarbeitern ein zusätzliches Tätigkeitsfeld bescherten, wandelte sich auch das klassische Produktportfolio von Neapco in Richtung der neuen Anforderungen aus der E-Mobilität. Hierzu wurde zuletzt ein eigenes Akustiklabor eingerichtet, um den, nun auch in leisen E-Fahrzeugen verbauten Neapco-Produkten, noch stärker „das Flüstern“ beizubringen. Während im Sommer noch ein durch die generelle Absatzschwäche  - infolge der Corona-Pandemie - unabwendbarer Sozialplan für rund 100 Mitarbeiter*innen in Kraft treten musste, machten die verbliebenen 500 Mitarbeiter*innen zum Jahresende bereits wieder Sonderschichten. Der Grund hierfür ist einfach, aber leider endlich: Vor dem Brexit hatten sich viele Neapco-Kunden auf der Insel noch mit Ware eingedeckt.

Für die Zukunft an der Henry-Ford-Straße wird es aber auch darauf ankommen, ob es gelingt die gewonnene Zeit zur Integration neuer Partner und Entwicklung zusätzlicher Projektideen zu nutzen. Das Feedback zum zuletzt ausgelieferten Streetscooter-Modell 17 D fiel indes äußerst positiv bei den Zusteller*innen aus, was auch in der Konzernspitze wahrgenommen wurde. Geschäftsführer der Streetscooter GmbH, Ralf Steffes, nannte insbesondere die jahrzehntelange Branchenerfahrung der Neapco-Mitarbeiter als einen wichtigen Faktor hierfür. Auch dies war für Bürgermeister Frank-Peter Ullrich ein Grund für das positive Fazit zum Wochenausklang.

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21.08.2020 - GOLDBECK errichtet neues Logistikzentrum für Brandit Textil GmbH in Düren

v.l.n.r. Sebastian Kukulies (Projektleiter GOLDBECK West GmbH), Axel Wirges (Niederlassungsleiter GOLDBECK West GmbH) Thomas Hissel (1. Beigeordneter Stadt Düren und Hauptgeschäftsführer WIN.DN GmbH), Marco Hünerbein (Verkaufsingenieur GOLDBECK West GmbH), Lars Engels (CEO Brandit Textil GmbH), Marco Freudling (CEO Brandit Textil GmbH), Dirk Lauterbach (Fachbereichsleiter Gemeinde Niederzier), Klaus Schierbaum (WIN.DN GmbH)

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Düren. Die Kölner Marke Brandit Textil GmbH verlagert seinen Dienstleistungsstandort nach Düren ins Gewerbegebiet Rurbenden/Talbenden. Aufgrund des beeindruckenden Umsatzwachstums der letzten Jahre sei man am bestehenden Standort an die Kapazitätsgrenzen gestoßen, erläutert Geschäftsführer Lars Engels. Die GOLDBECK West GmbH errichtet für das Unternehmen in zwei Bauabschnitten moderne Büro- und Logistikflächen, um neben dem klassischen Bekleidungsgroßhandel auch den Bereich Online-Versandhandel auszubauen. „Um unser stark wachsendes Auftragsvolumen auch in Zukunft noch zu bewältigen können, mussten wir uns vergrößern und benötigten hierfür einen neuen Standort. Die WIN.DN half uns erfolgreich bei unserer Anfrage, so dass wir nun das Richtfest für unseren ersten Bauabschnitt feiern können“, so Geschäftsführer Engels.

Die ca. 7.500 m² große Logistikhalle besticht durch höchste Energieeffizienz und erreicht dank der sehr guten Gebäudehülle und einer Photovoltaikanlage den KfW-55-Standard. Als Besonderheit stellt Axel Wirges, Niederlassungsleiter GOLDBECK West GmbH, zudem die CO2-neutrale Herstellung des Gebäudes hervor.
"Wir freuen uns, in unserem interkommunalen Gewerbegebiet ein so dynamisches neues Unternehmen wie Brandit begrüßen zu dürfen. Die hier entstehenden 80 neuen Arbeitsplätze tragen für uns auch zu einem gelingenden Strukturwandel bei“ erläutert Thomas Hissel, Erster Beigeordneter der Stadt Düren und Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH.

Die Brandit Textil GmbH wurde 2010 von Herrn Lars Engels und Herrn Marco Freudling gegründet und ist ein Bekleidungsunternehmen mit Sitz in Köln. Seit Gründung hat sich die Marke durch stetiges Wachstum zu einem bedeutenden Unternehmen im Bereich Urban Outdoor Men entwickelt. Marktnähe sowie eine zukunftsorientierte Ausrichtung bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Partnerschaft mit über 2500 B2B Kunden. Die Brandit Textil GmbH ist mit Kunden in Deutschland, Europa und weltweit vertreten.
Brandit arbeitet ganzheitlich – vom Design, Entwicklung, Produktion über Marketing und Logistik bis hin zum Point of Sale. Beständigkeit in Design, Funktionalität & Qualität zeichnen die Produkte aus.
„Als global tätiges Unternehmen sind wir uns der gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung bewusst und stärken unsere Region. Dass Brandit seinen zentralen Werten seit Gründung der Geschäftstätigkeit treu geblieben ist, hat uns dabei geholfen, ein Unternehmen zu schaffen, das wir gerne führen und für welches wir mit Stolz arbeiten. Dieses Gefühl möchten wir mit unseren Mitarbeitern, Partnern, Kunden und Freunden teilen“, so Geschäftsführer Engels.

„Solche Ansiedlungen zeigen uns, dass wir mit unserer Gewerbegebietsentwicklung direkt an der A4, genau richtig liegen“ erläutert Herr Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer der WIN.DN GmbH. In den letzten zwei Jahren hat sich viel im südlichen Teil des Gewerbegebietes getan. Neben der Marx Gruppe haben sich weitere Unternehmen angesiedelt. In direkter Nachbarschaft entsteht zukünftig ein neues Logistikzentrum der AMG Haustechnik GmbH. Nach der erfolgreichen Vermarktung der freien Gewerbeflächen stehen derzeit lediglich noch ca. 3 Hektar zur Verfügung.

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30.07.2020 - Modellfabrik für die Papierstadt Düren

Freuen sich über Standortentscheidung der Modellfabrik Papier für Düren: Bürgermeister Paul Larue, Gerhard Hochstein Felix Schoeller Group, Thomas Hissel Hauptgeschäftsführer WIN.DN GmbH und 1. Beigeordneter Stadt Düren

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Düren. Düren ist die Stadt des Papiers. In diesem Industriebereich mit langer Tradition sind bis heute mehr als 2.000 Menschen direkt beschäftigt. Durch die lokale Wertschöpfungskette mit dem Maschinenbau und der Vliesstoffindustrie, ist sogar jeder zweite Industriearbeitsplatz in Verbindung mit dieser Branche zu bringen. „Damit ist die Papierindustrie die bedeutendste Wertschöpfungsquelle der Stadt Düren”, erklärt Bürgermeister Paul Larue anlässlich einer kurzen Pressekonferenz am Donnerstag 30.07.2020.
Um sicherzustellen, dass eine so wichtige Branche sich nicht nur stetig weiterentwickelt, sondern sich vor dem Hintergrund der ambitionierten Klimaziele neu erfindet, hat sich Düren als Standort für eine Modellfabrik Papier beworben. „Dank der großen Unterstützung aus der Dürener Industrie und den regionalen Forschungstreibern, haben wir den Zuschlag erhalten!“ freut sich Thomas Hissel, Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WIN.DN und 1. Beigeordneter der Stadt Düren.

Diese frohe Botschaft überbrachte am heutigen Donnerstag (30.07.2020) Herr Gerhard Hochstein, Chief Technology Officer (CTO) der Felix Schoeller Group im Namen eines bundesweiten Konsortiums papierproduzierender Unternehmen sowie der TU Darmstadt und der Papiertechnischen Stiftung, die zukünftig auch von Düren aus Nachhaltigkeitsthemen in der Papierindustrie vorantreiben wollen, bei einem Besuch im Dürener Rathaus. „Wir freuen uns mit Düren einen Standort für unsere Modellfabrik gefunden zu haben, der neben der Papiertradition auch viel Zukunft zu bieten hat. Wir erwarten wichtige Impulse durch die umgebende Hochschullandschaft und den Strukturwandel“, erläutert Herr Hochstein die Motive für Düren.

„Die Papierindustrie ist einem enormen Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Die Situation auf dem Weltmarkt wird immer schwieriger. Die Digitalisierung ist ebenfalls ein großes Problem. Hinzu komme“, erklärt Heinz Mannheims, Geschäftsführer bei der WIN.DN, „dass die Papierproduktion energieintensiv sei. Die Dürener Papierindustrie hat in den vergangenen Jahrzehnten ihre Energie zum großen Teil aus der Braunkohle der Tagebaue der Region bekommen. Diese Energiequelle fällt in absehbarer Zeit weg. Dadurch erhöht sich der Druck auf die Papierindustrie noch einmal erheblich, genauer gesagt der Klima- und der Rohstoffdruck. An diesem Punkt setzt die Modellfabrik Papier an. Es geht darum, die Papierproduktion energieeffizienter und zukunftssicher zu machen.“

„Für diese Herausforderung gibt es derzeit keinen besseren Standort als Düren”, beteuert Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer bei der WIN.DN. Düren hat, so Kranz-Pitre, neben der hohen Dichte an Papierfabriken, der administrativen und politischen Unterstützung und der hervorragenden wissenschaftlichen Expertise der RWTH Aachen, der FH Aachen und des Forschungszentrums Jülich, ein weiteres überzeugendes Argument: „Als Anrainerstadt des Rheinischen Braunkohlereviers, kann Düren stark von den Mitteln des gerade beschlossenen Strukturstärkungsgesetzes profitieren.“

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18.06.2020 - Dürener Start-Up SUMTEQ revolutioniert mit neuartigem Dämmstoff die Baubranche

sumteq

v.l.n.r. Thomas Hissel, 1. Beigeordneter Stadt Düren und Hauptgeschäftsführer WIN.DN GmbH; Dr. Roland Oberhoffer, Dr. Alexander Müller, Michael Hoffmann, Managing Partner SUMTEQ GmbH; Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung; Ralf Richter, Technical Services Manager & Investments ISOLA GmbH

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Düren. „Aufgrund der deutlich reduzierten Wärmeleitfähigkeit isoliert unsere Dämmung besser als Styropor und kommt mit der Hälfte des Volumens herkömmlicher Dämmstoffe aus!“ Auf diese Formel bringt es Dr. Alexander Müller, einer der geschäftsführenden Gesellschafter des seit 2019 im Dürener Industriepark der ISOLA angesiedelten innovativen Start-Ups SUMTEQ. 

Im Rahmen ihrer Promotionen befassten sich Dr. Alexander Müller und Dr. Roland Oberhoffer mit der Entwicklung von Sumfoam, dem neuartigen Hochleistungsdämmstoff, der das Potenzial hat die Baubranche zu revolutionieren. Daneben komplementiert Michael Hoffmann das Gründerteam im kaufmännischen Bereich der 2014 aus dem Umfeld der Universität zu Köln hervorgegangenen SUMTEQ GmbH.

Sumfoam ist ein innovativer Polymerschaum mit einer Porengröße, die unter 100 Nanometer liegt. Dabei handelt es sich nicht nur um ein Produkt, sondern um eine neue Materialklasse. Denn erstmalig ist es den Wissenschaftlern gelungen, Polymere mit einem skalierbaren Verfahren nanoporös herzustellen. Das Material zeichnet sich insbesondere durch die Kombination von hoher mechanischer Belastbarkeit, Langlebigkeit und Formstabilität aus. Sumfoam bietet somit Potenzial für gänzliche neue und nachhaltige Lösungen in unterschiedlichsten Anwendungsfeldern, die neben der Gebäudedämmung auch technische Applikationen im Bereich der Isolation, des Leichtbaus, der Filtrationstechnik oder als Ölbindemittel umfassen. Darüber hinaus eignet sich Sumfoam als Trägermaterial für die chemische Prozessindustrie und auch als Additiv. Der umweltfreundliche Herstellungsprozess erlaubt zudem eine 90%-ige CO2-Rückgewinnung. SUMTEQ konnte in der jungen Unternehmensgeschichte bereits 15 Patente weltweit anmelden.

Thomas Hissel, 1. Beigeordneter der Stadt Düren, sieht sich bestätigt: „Die Ansiedlung zeigt die Attraktivität der Industriestadt Düren, insbesondere für innovative Start-Ups. Vor dem Hintergrund des anstehenden Strukturwandels gilt es die notwendigen Flächen und Infrastrukturen bereitzustellen.“ „Düren bietet das industrielle Umfeld, Innovationsnetzwerke und Unterstützung für Start-Ups, insbesondere im Bereich der Umweltwirtschaft,“ ist sich Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer bei der Dürener Wirtschaftsförderung WIN.DN GmbH sicher. Thomas Rachel, als Dürener Bundestagsabgeordneter und parlamentarischer Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, zeigte sich begeistert von der „wahnsinnigen Unternehmensgeschichte“.

Im Frühjahr 2019 verlagerte die SUMTEQ ihren Hauptsitz in den ISOLA Gewerbepark in Düren-Birkesdorf. Auf einer Fläche von über 600 Quadratmetern wurden neben Büroräumen auch ein Technikum in Betrieb genommen, um die Kleinserienproduktion zu starten. 

Die ISOLA GmbH, Weltmarktführer kupferkaschierter, glasfaserverstärkter Basismaterialien zur Herstellung von Leiterplatten, hat in den letzten Jahren ihren Unternehmenssitz zu einem modernen Gewerbepark weiterentwickelt. Neben der guten Verkehrsanbindung profitieren die ansässigen Unternehmen von vielfältigen Synergien im Gewerbepark, etwa im Bereich der Infrastruktur und Produktionsmittel. SUMTEQ konnte die Mitarbeiterzahl seit dem Start in Düren mittlerweile verdoppeln und beschäftigt derzeit 20 Angestellte. Derzeit steht die Umsetzung der nächsten Skalierungsstufe an, die mit der Anmietung von weiteren Flächen bei der ISOLA verbunden ist, um somit den industriellen Maßstab zu erreichen. Die Gründer skizzierten die weitere Unternehmensentwicklung, die neben einem beachtlichen Umsatzwachstum auch einen weiteren Aufbau an Mitarbeitern vorsieht.

Das mehrfach ausgezeichnete Unternehmen erreichte u.a. den 3. Platz beim StartGreen Award 2019, der an Unternehmen vergeben wird, die die grüne Wirtschaft unterstützen und steht derzeit im Finale der ISC3 Innovation Challenge für nachhaltiges Bauen und Leben.

Gemeinsam mit dem Immobilienmanagement Hack UG betreute die WIN.DN, Wirtschaftsförderung für die Stadt Düren, die SUMTEQ bei der Ansiedlung. Darüber hinaus unterstützt die WIN.DN das Kölner Unternehmen bei der Fördermittelakquise und der Öffentlichkeitsarbeit zur Gewinnung von Fachkräften.

So kann aufgrund einer Bundesförderung des Umweltinnovationsprogramms der Grundstein für die erstmalige großtechnische Demonstration des durch die SUMTEQ neu entwickelten Produktionsprozesses zur Herstellung des innovativen Hochleistungsdämmstoffes umgesetzt werden. Damit wird zum ersten Mal der Nachweis geführt, dass diese Hochleistungsdämmstoffe großtechnisch hergestellt werden können und damit die umfangreichen Umweltvorteile, die diese innovativen Materialien und der zugrundeliegende Prozess gegenüber vergleichbaren Materialien und Produktionsprozessen bieten, realisiert werden können. Im Anschluss an diese Demonstrationsphase soll die Anlage wirtschaftlich zur Produktion des Hochleistungsdämmstoffs eingesetzt werden und die Basis für das weitere Wachstum am Standort Düren bilden.

„Das Unternehmen habe ich gerne unterstütztet bei der Akquise von Fördermitteln, so dass eine nachhaltige Innovation bis zur Marktreife entwickelt und eine neue industrielle Produktion in Düren gestartet werden konnte“ betonte Thomas Rachel. Auch in Zukunft werde er die weitere Entwicklung von SUMTEQ gerne begleiten. Thomas Hissel betont hierzu „Im Rahmen des aktuell anstehenden Braunkohle-Strukturwandels und der auf CO2-Einsparung ausgerichteten Förderagenda auf EU-, Bund- und Landesebene rechnen wir für SUMTEQ sehr gute Chancen aus noch viele weitere Innovationsprojekte an den Start zu bringen.“

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18.06.2020 - WIN.DN - Tätigkeitsbericht 2019

Taetigkeitsbericht_2019

Bildunterschrift: v.l.n.r. Winfried Kranz-Pitre Geschäftsführer, Thomas Hissel Hauptgeschäftsführer und Heinz Mannheims Geschäftsführer der WIN.DN GmbH

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Düren. „Das laufende Jahr 2020 stellt uns mit der Corona-Pandemie vor besondere und noch nie da gewesene Herausforderungen. Gerade jetzt liegt unser Schwerpunkt im Erhalt und der Sicherung von Arbeitsplätzen, durch die Unterstützung der Dürener Unternehmen. Trotz der aktuellen Lage wollen wir unserer Chronistenpflicht nachkommen und den Tätigkeitsbericht 2019 vorlegen” verweist Thomas Hissel, Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH, auf die vergangene Arbeit der kommunalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Anlässlich der Vorstellung ihres Tätigkeitsberichts für das Jahr 2019 im Rahmen einer Pressekonferenz, zog der Aufsichtsratsvorsitzende gemeinsam mit der Geschäftsführung der WIN.DN Bilanz. „Im vergangenen Jahr standen wiederholt Schwerpunkte wie der Strukturwandel Braunkohletagebau und Anstrengungen zur Dekarbonisierung der Industrie im Vordergrund“, erklärte Thomas Hissel, der die Wirtschaftsförderungsgesellschaft bei der aktiven Gestaltung des Strukturwandels auf einem ausgesprochen guten Weg sieht. „Alle durch die WIN.DN erarbeiteten und unterstützten Projekte im anlaufenden Förderprogramm des Rheinischen Reviers wurden Ende Mai durch die Zukunftsagentur Rheinisches Revier als Förderwürdig empfohlen.“ Die eingereichten Projekte fokussieren einen Innovationsschub für die Dürener Industrie durch die verstärkte Zusammenarbeit mit Forschungstreiber im Bereich der CO2-Einsparung dun der Entwicklung nachhaltigerer Produkte.

„Das Hauptziel der Wirtschaftsförderung ist und bleibt es, dafür Sorge zu tragen, dass die Arbeitsplätze Dürener Unternehmer gesichert und ausgebaut werden“, so Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer u.a. für die Bereiche Innovation, Gründung und Ansiedlung bei der WIN.DN GmbH. „Auch wenn weitere Vorbereitungen im Bereich der interkommunalen Gerwerbeflächenentwicklung getätigt werden konnten, zeigt auch das vergangene Jahr, dass ein Sonderbedarf bei der Flächenzuteilung im neuen Regionalplan vor dem Hintergrund des Strukturwandels besteht. Zahlreiche auch großflächige Ansiedlungen haben dazu geführt, dass z. B. im Interkommunalen Gewerbe- und Industriegebiet Talbenden/Rurbenden nur noch drei Hektar mehr zu Verfügung stehen“.

Als Wirtschaftsförderung der zweitgrößten Stadt im Kernrevier der rheinischen Braunkohle umfasste das Aufgabenspektrum der WIN.DN auch eine gewisse Lobbyarbeit, um sicherzustellen, dass die durch Bundes- und Landesregierung in Aussicht gestellten Förderprogramme auch dort ansetzen, wo dreiviertel der Beschäftigten in der Braunkohleindustrie wohnen. So konnte die WIN.DN etwa im September zahlreiche Projektideen dem Landesministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie vorstellen.

Nach erfolgreicher Fördermittelakquise für das Düren.Digital Network startete das Projekt mit der Bereitstellung kostenloser Coworkingplätze für digitale Gründer und zahlreichen Veranstaltungen in Kooperation mit digitalen „Enablern“. Seit Ende des Jahres steht zudem der VR Experience Room
interessierten Unternehmen und Institutionen zur Verfügung, um die Integration dieser digitalen Technologie im jeweiligen Geschäftsmodell niederschwellig zu erproben. Aber auch in anderen Themen ist die WIN.DN zur Stärkung Dürens Wirtschaft unterwegs. „Die konkrete Einführung von Ladeinfrastruktur bei über 30 Arbeitgebern stand im Fokus des Projekts eMIND mit dem u. a. die NOX-Belastung in Düren reduziert werden soll. Zahlreiche Mobilitätsberatungen bei den Unternehmen ergaben einen Bedarf von über 300 Ladepunkten, die nun bis 2022 in Düren aufgebaut werden sollen“, fasst Winfried Kranz-Pitre zusammen.

Der Einzelhandel blickte 2019 auf ein erfolgreiches Jahr zurück. “Auch wenn dies in der aktuellen Coronalage aus der zeit gefallen wirkt, konnten durch die intensiv begleiteten Veranstaltungen der WIN.DN, wie dem Erlebnis- und Schlemmermarkt, „Düren leuchtet“ oder „Weihnachtliches Düren“ die Aufenthaltsqualität gesteigert werden. Anknüpfend an den engen Austausch mit der Dürener Händlerschaft wurde nach erfolgtem Lockdown sehr schnell ein digitales Einzelhandelsportal etabliert, in dem die Händler trotz Ladenschließung mit Versand- und Lieferdiensten für ihre Kunden da sein konnten“, erläutert Geschäftsführer Heinz Mannheims für den Bereich Einzelhandel und Märkte bei der WIN.DN GmbH, die Aktivitäten in der Corona-Pandemie.

Auch im Tourismus, einem weiteren Bereich, der deutlich durch die Corona-Pandemie betroffen ist, konnte im letzten Jahr aufgrund eines verbesserten Angebots noch eine Steigerung bei den Übernachtungs- und Gästezahlen der Dürener Hotels verzeichnet werden. Neben der Beratung zu den durch die Stadt Düren, den Bund und das Land NRW angebotenen Nothilfen, stand die weitere Verbesserung z.B. des digitalen Angebots wie etwa die 3D-Touren des Papier- und Stadtmuseums im Fokus der Beratung durch die WIN.DN.

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