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Neuigkeiten der WIN.DN

2022

04.05.2022 - Machbarkeitsstudie Tiefengeothermie

V.l.n.r.: Ingo Vosen (SWD), Sascha Weidenhaupt (SWD), Isabel Kuperjans (FH Aachen), Gregor Bussmann (Frauenhofer IEG), Laura Schepp (Frauenhofer IEG), Hannah Ruyters (WIN.DN), Winfried Kranz-Pitre (WIN.DN), Dominik Stollenwerk (FH Aachen), Anne Hennig (ITA RWTA Aachen), Jeroen Fraikin (Industriepark Niederau / Frauenrath)

 

Düren. Die Machbarkeitsstudie für die Tiefengeothermie am Standort Düren-Kreuzau hat ab dem 1. März dieses Jahres offiziell begonnen. „Wir freuen uns darüber, endlich loslegen zu können und im Strukturwandel neue Möglichkeiten der Energie- und Wärmewende für Düren zu erproben“, sagt Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer der WIN.DN GmbH. Gemeinsam mit den wichtigen Partnern Fraunhofer IEG, RWTH Aachen, FH Aachen und Leitungspartner sowie Stadtwerke Düren geht es nun darum, die ersten Schritte im Projekt anzustoßen.

„Gerade wenn wir an nachhaltige Wärmeversorgungskonzepte der Zukunft denken, wird Abwärmenutzung eine große Rolle spielen. Auf die Synergieeffekte, die durch Kaskadennutzung oder Wärmerecycling entstehen, werden wir in Düren-Kreuzau den Fokus unserer Untersuchungen richten“, betont Dominik Stollenwerk vom Institut NOWUM-Energy der FH Aachen.

Rückblick: Der Standort Düren-Kreuzau wurde für den Wettbewerbsaufruf Wärme aus Tiefengeothermie für NRW des MWIDE ausgewählt. Das Ziel des Projektes ist die Durchführung einer Machbarkeitsstudie für eine auf Tiefengeothermie basierende Wärmeversorgung in Düren und Kreuzau. Im Fokus der Versorgung stehen Produktionsbetriebe, insbesondere die Papierindustrie entlang der Rur. Durch die Verwendung einer Fernwärmetrasse mit drei Temperaturniveaus (z. B. 40 – 60 °C, 70 – 90 °C und 100 – 120 °C) bestünde die Möglichkeit sowohl zur Anbindung der Industrie als auch bestehender und neuer lokaler Fernwärmenetze und Quartiere. Das Netz wäre damit ebenfalls flexibel an zukünftige Bedarfe anpassbar. Durch die Nutzung der rücklaufenden Wärme im jeweils niedrigeren Temperaturniveau und die mögliche Einspeisung von Prozesswärme und Solarthermie könnte ein hoher Wirkungsgrad der Wärmenutzung im gesamten Netzgebiet erreicht werden.

Zu Beginn des Projektes wird es am 31. Mai 2022 in Düren eine Auftaktveranstaltung mit allen interessierten und betroffenen Unternehmen geben, um die ersten Ideen, Wünsche und Ziele des Projektes gemeinsam festzulegen. Parallel wird die WIN.DN GmbH eine Akzeptanzanalyse innerhalb der ansässigen Bevölkerung durchführen, da es besonders wichtig ist, die Bürger*innen von Anfang an mit einzubeziehen. Das Fraunhofer IEG wird als Experte die ersten fachlichen Analysen durchführen und für die weitere Studie bewerten.

Wir hoffen sehr, dass es durch den Auftakt der Tiefengeothermie mit der Machbarkeitsstudie eine neue Möglichkeit der Energie- und Wärmegewinnung am Standort Düren-Kreuzau geben wird. Wir sind gespannt auf die ersten Ergebnisse im Projekt und vor allem auf das, was durch die Machbarkeitsstudie noch folgen könnte“, freut sich Hannah Ruyters, Projektleitung Tiefengeothermie der WIN.DN GmbH.

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27.04.2022 - Vorstellung der Gründerszenen-Mappe im Coworking Space Düren

Düren. „Das ist ein Rundum-Sorglos-Paket für alle Gründer*innen in Düren“, bewertet Thomas Hissel, Hauptgeschäftsführer und 1. Beigeordneter der Stadt Düren die gemeinsam mit Bürgermeister Frank Peter Ullrich im Coworking-Space in der Pleußmühle vorgestellte Infomappe. In dieser finden alle Menschen, die in Düren ein Gewerbe anmelden und damit ein Unternehmen gründen, nicht nur viele wichtigen Informationen für die ersten Schritte, sondern, mit der sogenannten Gründerszene, alle wichtigen Kontakte für eine vertiefende Beratung. Diese Beratung kann als Vorbereitung für Bankgespräche dienen, die Ausarbeitung eines Businessplans beinhalten oder Kontakte zu ersten Geschäftskunden in der lokalen Industrie knüpfen.

„Durch meine eigene Selbstständigkeit ist mir schon früh der Gedanke gekommen, dass wir ein Instrument schaffen müssen, um die geballte Beratungskompetenz in Düren zu bündeln und dieses, dann an einem wichtigen Startpunkt jedes Unternehmens zu hinterlegen, und zwar den Gewerbeämtern im Kreis Düren – bis dato gab es dort noch keinen Wegweiser in dieser Form“, erklärt Tatjana Pradzynski, Gründungsberaterin und Leitung des CO_SPACE.DN.

Der Grundgedanke Kräfte zu bündeln stand bereits im letzten Jahr Pate als sich die Gründerszene als kreisweites Netzwerk der Gründungsberatungsinstitutionen formierte. In diesem Dachverband arbeiten viele unterschiedliche Institutionen wie die Bundesagentur für Arbeit, die Gründerregion Aachen, die IHK Aachen mit den Wirtschaftsförderungen der Stadt Düren, WIN.DN GmbH sowie der des Kreises Düren und Coworking Spaces wie dem hauptcwartier und eben dem CO_SPACE.DN, als speziellen Ort für Gründer*innen zusammen.

Mit dem im April 2021 eröffneten Coworking Space Düren der städtischen Wirtschaftsförderung WIN.DN GmbH wurde ein spezielles Angebot für Gründer*innen geschaffen, dass es zuvor nur in Aachen oder Köln gab. In den rund 300 m² können junge Unternehmen bis zum Vollenden des fünften Unternehmensjahrs Flex- wie Fixdesks anmieten. Hinzu kommt die kostenlose Gründungs- und Wachstumsberatung und den Mehrwert, welchen man durch die Community vor Ort erhält. Zusätzlich gibt es immer wieder verschiedene Events zur Vernetzung innerhalb des Gründerökosystems. Neun Unternehmen sind bereits in den CO_SPACE.DN eingezogen, der damit bereits zu mehr als der Hälfte – trotz Pandemie – gefüllt ist.

Die hierfür notwendige Gründungskultur soll durch die Etablierung eines innovativen wie nachhaltigen Gründerökosystem Düren - Grüne Gründungen - PAPIER, TEXTIL, CHEMIE im Coworking Space Düren gemeinsam mit der Modellfabrik Papier gGmbH und zahlreichen regionalen Partner initiiert werden, hierzu wurde jüngst eine Förderskizze bei der Zukunftsagentur Rheinisches Revier für den Förderaufruf REVIER.GESTALTEN eingereicht. „Die Unterstützung von Start-ups und Spin-off als Enabler für die Papier-, Textil- und Chemieindustrie kann für die Herausforderungen im Strukturwandel ein entscheidender Hebel sein“, erklärt Thomas Hissel.  Der Branchenfokus ist gezielt gewählt, denn hier sind rund 75 % der Industriebeschäftigten in Düren aufzufinden. Um diese Industrien mit neuen grünen Prozessen und Produkten wettbewerbsfähig zu halten, sollen konkrete gemeinsame Geschäftsmodelle mit Start-ups wie Spin-offs gefördert werden.

„Eine frühe Betreuung der Gründer*innen z. B. durch den CO_SPACE.DN als Inkubator ist für eine Stadt immens wichtig, um eine frühe und dauerhafte Standortbindung zu erzeugen“, weiß Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer bei der WIN.DN GmbH. Derzeit entwickele die Stadt Düren mit dem Innovationsquartier am Dürener Bahnhof darüber hinaus ein Vorzeigeprojekt im Strukturwandel, das ebenfalls Gründer*innen, aber auch Ausgründungen der Dürener Industrie zugutekommen soll. „Hier werden weithin sichtbar wichtige Impulse zur Dekarbonisierung und Digitalisierung der Industriestadt Düren im engen Schulterschluss von Wissenschaft, Wirtschaft und Stadtgesellschaft gesetzt“, formuliert Bürgermeister Frank Peter Ullrich seine Erwartungen an diese Entwicklung.  

Das Innovationsquartier Düren umfasst mit rd. 100.000 qm das Areal zwischen Josef-Schregel-Straße und Schoellerbrücke und wird als gemischt genutztes Stadtviertel Wohnen und Gewerbe, Bildung und Forschung eine neue Heimat in Düren bieten. „Als Zentrum des Innovationsquartiers soll das Innovation Center Düren (ICD) ein zukunftsweisendes Gründer- und Technologiezentrum mit rd. 6.000 qm und einem vielfältigen Nutzungsmix entstehen. Hier entstehen in der Zukunft die nachhaltigen wie innovativen Geschäftsideen von Morgen“, erklärt Thomas Hissel, Erster Beigeordneter der Stadt Düren. Das ICD wird neben einem Coworking Space für Start-ups und Spin-offs, modernen Konferenzraum- und Gastronomieflächen, auch innovativen Bestandsunternehmen die Möglichkeit bieten, neue Geschäftsmodelle agil in einem co-kreativen Raum „Made in Düren“ zu entwickeln.

Für weitere Informationen: www.gruenderszene-kreis-dueren.de; www.co-space-dueren.de und www.windn.de

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07.04.2022 - Großes Interesse an Stadtführer*innenausbildung in Düren

Düren. "Düren hat nichts zu bieten?! Und ob - das möchte ich voller Freude zeigen", sagt Simone Plotnicki zu ihren Beweggründen zukünftig als Stadtführerin in Düren tätig zu werden.

Knapp 20 Bewerber*innen waren daran interessiert Gästen die Stadt, ihre Sehenswürdigkeiten und ihre Geschichte zu vermitteln. Aus dem Bewerber*innenkreis wurden sieben neue Stadtführer*innen ausgewählt, die momentan an einer Schulung teilnehmen, die von der Wirtschaftsförderung der Stadt Düren, WIN.DN GmbH, organisiert wird. Kursinhalte waren neben der Geschichte Dürens und seiner kulturellen Einrichtungen, Kommunikationstraining, Methodik- und Didaktik Übungen sowie Rundgänge mit den bestehenden Stadtführern.

In der vergangenen Woche fand, gemeinsam mit den Gästeführern des Indeland e.V., eine Schulung zum Thema Storytelling statt. Hierbei konnte Kommunikationstrainerin Andrea Schwitalla das Handwerkszeug vermitteln, um Geschichten anschaulich zu erzählen.

„Die Anforderungen an Stadtführer sind hoch. Neben Kommunikationsstärke sollen sie ein sicheres Auftreten mitbringen und ein umfangreiches Wissen der Regionalgeschichte wird ebenfalls erwartet. Gerade deshalb freuen wir uns, dass das Interesse Botschafter*in der Stadt Düren zu werden so groß ist“, berichtet Angela Wolter, Tourismusmanagerin der WIN.DN GmbH.

Thomas Hissel, Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH betont: „Wir verzeichnen seit Jahren ein verstärktes Interesse an Stadtführungen, auch wenn viele in den beiden letzten Jahren aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen mussten.“ Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer der WIN.DN GmbH ergänzt: Gerade, weil die mit der Pandemie verbundenen Einschränkungen im Bereich Tourismus massiv waren, wollen wir in diesem Jahr wieder durchstarten und das Angebot an Stadtführungen erweitern!“

Die neuen Stadtführer*innen bringen viele Ideen mit und sollen ab diesem Sommer das bestehende Team der Stadtführer mit einem erweiterten Angebot an Führungen ergänzen. Geplant sind unterschiedliche Führungskonzepte, wie zum Beispiel eine weitere Kinderstadtführung, einen Sinnesspaziergang und eine Führung über die Frauen in Düren.

Die Stadtführungen können dann im iPUNKT als öffentliche Führung sowie als individuelle Gruppenführung gebucht werden. Bereits jetzt bieten die bestehenden fünf Stadtführer*innen ein breites Angebot an Führungen.

Das aktuelle Programm finden Sie unter: https://www.dueren-tourismus.info

Tickets erhalten Sie unter www.eventim.de oder direkt im iPUNKT, Markt 6 in Düren. Tickets kosten für Erwachsene 6 € und für Kinder 3 €.

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18.03.2022 - „Dürens Chancen wachsen trotz zahlreicher Herausforderungen“ - Vorstellung Tätigkeitsbericht 2021 der WIN.DN GmbH


Bildunterschrift, vlnr:  Heinz Mannheims, Winfried Kranz-Pitre und Thomas Hissel (Geschäftsführung der WIN.DN GmbH )

Düren. Anlässlich der Vorstellung ihres Tätigkeitsberichts für das Jahr 2021 im Rahmen einer Online-Pressekonferenz, zog die Geschäftsführung der WIN.DN gemeinsam mit der Aufsichtsratsvorsitzenden Dagmar Nietan und Bürgermeister Frank Peter Ullrich Bilanz:

„Im Jahr 2021 stellte uns die andauernden Corona-Pandemie in Wirtschaft und Gesellschaft erneut vor große Herausforderungen. Gerade weil die mit der Pandemie verbundenen Einschränkungen die Dürener Wirtschaft, und hier insbesondere die Gastronomie, den Einzelhandel und die Hotellerie schwer getroffen haben, lag der Schwerpunkt im Erhalt und der Sicherung von Arbeitsplätzen“, verweist Dagmar Nietan, Aufsichtsratsvorsitzende der WIN.DN GmbH, auf die erneute Schwerpunktsetzung der Arbeit in der kommunalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

Bürgermeister Frank Peter Ullrich lobt zudem die strategische sowie qualitätsvolle Weiterentwicklung der Strukturwandelprojekte und zeigt sich überzeugt: „Mit Hilfe der WIN.DN wird der Strukturwandel innerhalb der Stadt Düren gelingen. Dank der hervorragenden Arbeit unserer Wirtschaftsförderung im Jahr 2021 werden wir schon bald die ersten  Förderbescheide entgegen nehmen können“.

„Der Tätigkeitsbericht beschreibt die vielfältigen Aufgaben, an denen die WIN.DN im vergangenen Jahr gearbeitet hat. 2021 haben uns dabei zwei Themen die ganz besonders gefordert: Corona und Strukturwandel. In der andauernden Corona-Lage haben wir Dürener Unternehmen aktiv dabei unterstützt, ihren Betrieb aufrecht zu erhalten und beim Thema Strukturwandel ging und geht es darum, mit intelligenten Projekten Zukunftschancen für die Stadt zu eröffnen. Neben diesen Megathemen und unter teils schwierigen Bedingungen unser Tagesgeschäft uneingeschränkt weiterzuführen, Unternehmen anzusiedeln und zu beraten, Gewerbeflächen zu entwickeln und nebenbei unseren Co_Space einzurichten und zu eröffnen, war nur möglich, weil wir viele hoch motivierte und leistungsbereite Kolleginnen und Kollegen in unseren Reihen haben“, so Thomas Hissel, Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH

Der Tätigkeitsbericht 2021 berichtet weiterhin über zahlreiche Förderprojekte die gemeinsam mit Dürener Unternehmen und der Stadtverwaltung entwickelt wurden. So konnte die WIN.DN die bereits eingereichten Projekte des Innovationsquartiers am Dürener Bahnhof, des Innovation Center Düren sowie der Modellfabrik Papier bis zum so genannten 3. Stern weiterqualifizieren und erste Förderanträge über rd. 10 Mio. € beim Bund stellen.
Darüber hinaus konnten gemeinsam mit Dürener Unternehmen und regionalen Hochschulen vier weitere Förderskizzen im Rahmen von “REVIER.GESTALTEN” eingereicht werden, die bei drei Projekten bereits zum 1. Stern im Qualifizierungsverfahren führten.
„Die bisher entwickelten Projekten bieten gute Möglichkeiten für Düren sich im Strukturwandel neu zu erfinden“, bilanziert Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer u.a. für den Bereich des Strukturwandels und ergänzt „Notwendig ist eine schnelle Fördermittelfreigabe, um die Innovationsimpulse für die Dürener Wirtschaft zu setzen und für eine Aufbruchstimmung im Revier zu sorgen.“

Mit dem Coworking Space in der Pleußmühle konnte die WIN.DN seit April auch ein zusätzliches Angebot für Gründer*innen in Düren schaffen, das trotz Pandemie bereits stark genutzt wird. Neben zahlreichen Gründer*innen, nutzen auch immer mehr Unternehmen und Institutionen den CO_SPACE.DN als kreativen Ort für Veranstaltungen.

Für den Bereich der Innenstadtakteure beobachtet Heinz Mannheims den Trend, dass man in der Krise stärker zusammengerückt ist. „Viele Aktivitäten wären ohne das Engagement der Einzelhändler, Gastronomen und Immobilieneigentümer nicht möglich gewesen! Deshalb freuen wir uns etwa mit der Auflage eine Förderprogramms für Existenzgründungen in der Innenstadt etwas zurückgeben zu können.: Neben einer weiterhin hohen Zentralitätskennziffer von 139 überzeugt die Dürener Innenstadt auch mit einer niedrigen Leerstandsquote von nur 6%.
„Bei der Gewerbeflächenentwicklung stand die WIN.DN weiterhin vor der Herausforderung angesichts niedriger Zinsen und steigender Baukosten Grundstücke zu akquirieren und gemeinsam im interkommunalen Verbund mit Kreuzau, Niederzier und Merzenich zu entwickeln,
“ erläutert Heinz Mannheims Geschäftsführer u.a. im Bereich Gewerbeflächenentwicklung die aktuelle Situation. „Wir sind trotzdem optimistisch zeitnah wieder Flächen für die zahlreichen Nachfrager anbieten zu können.“

Denn auch im vergangenen Jahr war es trotz Flächenknappheit gelungen fünf Unternehmen neu anzusiedeln oder bei Erweiterungen in Düren zu unterstützen. Rund 150 Arbeitsplätze entstanden in den unterschiedlichsten Bereichen des Handwerks, der Logistik aber auch der Materialforschung für Lithium-Ionen-Batterien.

Weitere Projekte und Maßnahmen sind in der Planung oder schon angestoßen, damit die WIN.DN GmbH auch 2022 zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Düren beitragen kann.

 

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24.02.2022 - Projektwoche NPBK

Düren. Erfolgreiche Projektwoche „Gründen leicht gemacht“ mit dem Nelly-Pütz-Berufskolleg im CO_SPACE.DN

Am Ende der erfolgreichen Projektwoche „Gründen leicht gemacht“ präsentierten vier Teams mit insgesamt 11 Absolventinnen und Absolventen des Nelly-Pütz-Berufskolleg, ihre kreativen Gründungskonzepte im Coworking Space Düren in der Pleußmühle. Es gab keine Prämierungsfeier aber jede Menge Erfahrungswerte und einen ordentlichen Wissenstransfer in der Workshop-Woche, welche der CO_SPACE.DN der WIN.DN GmbH vom 24. bis zum 28. Januar zum ersten Mal durchgeführt hat. Im Rahmen des Workshops ist es allen gelungen, ihre Fertigkeiten und ihr Wissen zu erweitern, um im Team zu einer nachhaltigen wie innovativen Geschäftsidee zu kommen. Wie man sein eigenes Unternehmen ganz leicht gründet, erfuhren die Absolventen des Fachbereichs Gestaltung in den aufeinander aufbauenden Workshopmodulen, welche von Tatjana Pradzynski, Leitung des CO_SPACE.DN zusammen mit verschiedensten Partnern, wie dem jungen Unternehmensgründer Joshua von Ameln von LoMoGro und der Co-Gründerin Michaela Theißen von den MindStylisten durchgeführt wurden.

„In Workshopeinheiten und Vorträgen fanden die Teilnehmer zum Beispiel heraus, wie sie ein Unternehmen gründen, welche Finanzierungsoptionen sich für sie eignen und welche Faktoren in der persönlichen Weiterentwicklung als Gründer und welche Indikatoren für den erfolgreichen Start in den Markt entscheidend sind“, so Tatjana Pradzynski Leitung des Coworking Space Düren.

 

In der abschließenden „Pitch“-Runde waren die Teilnehmer*innen noch einmal aufgefordert, ihre Idee überzeugend zu präsentieren. Dies gelang allen Teams hervorragend, durch die Feedbackrunde ergab sich auch eine abschließende Evaluierung, die den wichtigsten Faktor zum Tragen brachte.


- Neun von 11 Absolventen können sich zukünftig mit der eigenen Unternehmensgründung identifizieren! -

„Von Beginn an empfanden wir die Anfrage der WIN.DN GmbH wie dem CO_SPACE.DN als sehr spannend und wichtig, da die Sensibilisierung zum Entrepreneur im heutigen Stundenplan im Berufskollegs keine Berücksichtigung findet. Umso besser gefiel uns auch der Gedanke, unseren Schülerinnen und Schülern die Chance zu geben, sich innerhalb der Projektwoche in den Händen von Experten zu begeben und eine spannende Projektwoche zu erleben“, so Kerstin Rutwalt-Berger, Schulleiterin des Nelly-Pütz-Berufskolleg Düren.

Für alle Beteiligten steht fest, dass diese Projektwoche zusammen mit dem NPBK nach Möglichkeit jährlich stattfinden sollte, um dauerhaft den Gründungsgedanken ins Berufskolleg zu tragen. Weitere Gespräche mit den anderen Berufskollegs aus Düren stehen aus. „Die Zielsetzung des CO_SPACE.DN das Gründerökosystem Düren zu stärken wird mit der Sensibilisierung zum Thema Unternehmensgründung an Dürener Berufskollegs sehr gut erfüllt. Wir wollen mit innovativen Methoden, Inspirationen und Gestaltungswegen, alle interessierten Absolvent*innen befähigen, einen guten Start ins Berufsleben zu finden und sich aktiv für die Mitgestaltung der Gesellschaft einzusetzen. Und das irgendwann auch gerne in Form eines eigenen Unternehmens in Düren“, so Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer der WIN.DN GmbH.

 

Für weitere Informationen: www.co-space-dueren.de

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03.02.2022 - Neue Ladeinfrastruktur für städtische E-Flotte

V.l.n.r. Thomas Hissel (1. Beigeordneter der Stadt Düren und Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH), Frank Peter Ullrich (Bürgermeister Stadt Düren), Jeanette Collet (Amt für Tiefbau und Grünflächen), Niels-Christian Schaffert (Technischer Beigeordneter) und Benjamin Savelsberg (Tiefbauamtsleiter)

Düren. In der Dürener Violengasse, in unmittelbarer Nähe zum Rathaus, wurde für die Stadt Düren eine neue leistungsstarke Ladeinfrastruktur für den städtischen E-Auto Fuhrpark bereitgestellt.

Am Mittwoch, den 02.02.2022, trafen sich Dürens Bürgermeister Frank Peter Ullrich gemeinsam mit dem WIN.DN Geschäftsführer Thomas Hissel und dem technischen Beigeordneten der Stadt, Niels-Christian Schaffert sowie dem Amtsleiter des Amtes für Tiefbau und Grünflächen, Benjamin Savelsberg und der zuständigen Mitarbeiterin im Amt für Tiefbau und Grünflächen, Jeanette Collet, um die neue Ladeinfrastruktur zu begutachten.

Im durch das Bundesprogramm „Saubere Luft“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie geförderte Forschungsprojekt eMIND (Electric mobility integration Düren) wird Elektromobilität bei Dürener Unternehmen unterstützt. Die Planung und Umsetzung von Ladesäulen erfolgt durch die Stadt Düren gemeinsam mit der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft und der Leitungspartner GmbH.

„Durch die Elektrofahrzeuge der Stadt Düren und die unverzichtbar dazugehörige Ladeinfrastruktur gehen wir einen wichtigen Schritt zur umweltschonenden Mobilität. Das Projekt eMIND bietet nicht nur die Möglichkeit zur geförderten Anschaffung der notwendigen Infrastruktur, sondern begleitet die betriebliche Verkehrswende durch eine Mobilitätsbedarfsermittlung und wissenschaftlichen Nutzungsanalyse“, sagt Thomas Hissel, Erster Beigeordneter und Dürener Stadtkämmerer.

10 Wallboxen an Stelen mit insgesamt 19 Ladepunkten sorgen dafür, dass die Dienstfahrzeuge mit der umweltfreundlichen Antriebstechnik im Einsatz sein können. Die Bereitstellung der Ladeinfrastruktur erfolgte für den Parkplatz in der Violengasse bedarfsgerecht, netzoptimiert und nach einer eingehenden Mobilitätsberatung. Für die Ladung der rein batteriebetriebenen Fahrzeuge wurde vergangenes Jahr durch die Leitungspartner ein neuer Netzanschluss gelegt.

Bis September 2022 werden durch das Projekt eMIND bis zu 300 Ladepunkte bei 38 Unternehmen in Düren errichtet.

Es ist ein vorbildlicher Schritt in Richtung Zukunft, den die Stadt Düren mit der Inbetriebnahme der eigenen Ladesäulen geht und gleichzeitig führt es zu einer Sensibilisierung unserer Bürgerinnen und Bürger für diese nachhaltige Lösung der Fortbewegung“, betont Bürgermeister Frank Peter Ullrich.

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24.01.2022 - Unterzeichnung Letter of Intent Modellfabrik Düren

V.l.n.r.: Winfried Kranz-Pitre (Geschäftsführer WIN.DN, Peter Bekaert (Geschäftsführer Modellfabrik Papier gGmbH und Thomas Hissel (Hauptgeschäftsführer WIN.DN und 1. Beigeordneter Stadt Düren)

Düren. Zur Vorbereitung des zukünftigen Mietvertrags zwischen der WIN.DN GmbH als Bauherr des Forschungsgebäudes im Innovationsquartier und der Modellfabrik Papier gGmbH wurde ein Letter of Intent unterzeichnet.

Nachdem vor etwa einem Jahr, am 17.12.2020, feierlich die gGmbH im Dürener Rathaus gemeinsam mit 17 Unternehmen der Papierindustrie gegründet wurde, konnte nun der Letter of Intent unterzeichnet werden. Bei dem so genannten LOI handelt es sich um eine Absichtserklärung als vorvertragliche Grundlage für die Anmietung von Forschungs-, Labor- und Büroflächen im Rahmen des Strukturwandelprojekts Modellfabrik Papier der WIN.DN.

Hierzu fanden sich Thomas Hissel (Hauptgeschäftsführer WIN.DN und 1. Beigeordneter Stadt Düren), Winfried Kranz-Pitre (Geschäftsführer WIN.DN) und Peter Bekaert (Geschäftsführer Modellfabrik Papier gGmbH) im Papiermuseum zusammen, um mit der Unterzeichnung den nächsten Meilenstein im Projekt festzuhalten.

„Ich freue mich darüber, dass unsere Vision eines Forschungsgebäudes für die klimaneutrale Papierherstellung nun immer mehr Form annimmt und wir diesen weiteren Schritt heute gemeinsam gehen können. Das Papiermuseum Düren, welches sowohl Tradition als auch die Zukunft der Papierherstellung beleuchtet ist der perfekte Rahmen hierzu“, so Peter Bekaert.

„Aktuell befinden wir uns in der wichtigen Phase für das Projekt. Der formelle Strukturwandelantrag für die Planungskosten wurde bereits im Oktober bei der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) eingereicht. Wir erwarten in Kürze eine Bewilligung und können dann endlich richtig loslegen. Für die notwendige EU-weite Ausschreibung der Planungsleistungen laufen die Vorbereitungen aber bereits auf Hochtouren und wir freuen uns, bald über die nächsten Meilensteine berichten zu dürfen“, erläutert Winfried Kranz-Pitre.

Für Thomas Hissel bedeutet das Dürener Vorzeigeprojekt einen wichtigen Schritt im Strukturwandel des Kernreviers. „Nur wenn es uns gelingt echte wettbewerbsstärkende Innovationsprojekte für bereits existierende Wertschöpfungsketten anzuschieben, werden wir die notwendigen Arbeitsplatzeffekte erzielen, um beim beschleunigten Kohleausstieg den Strukturwandel aktiv zu gestalten.“ Ist sich Thomas Hissel sicher.

Im Rahmen der Modellfabrik Papier gGmbH arbeiten 17 Unternehmen der Papierindustrie gemeinsam mit zahlreichen Forschungseinrichtungen der TU Darmstadt, der RWTH Aachen, der FH Aachen, des Forschungszentrum Jülich und der Papiertechnischen Stiftung in Heidenau an grundlegenden Innovationen. Das Ziel ist es bis zum Jahr 2045 den CO2-Ausstoß der Papierindustrie um 80% zu reduzieren. Als energie-intensive Industrie mit dem derzeit fünfthöchsten industriellen Energiebedarf in Deutschland ist die Branche besonders vom Braunkohleausstieg im Rheinischen Revier betroffen. Rund 10.000 Beschäftigte sind direkt oder indirekt rund um Düren von der Papierproduktion abhängig.

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21.01.2022 - Besuch des Wirtschaftsausschusses im Rheinischen Revier

Düren „Wir freuen uns über den Besuch des Wirtschaftsausschusses des Landtages im Rheinischen Revier und über so viel Zuspruch für unsere Strukturwandelprojekte der Stadt Düren“, sagt Bürgermeister Frank Peter Ullrich.

Bei der Wirtschaftsausschussreise zu Beginn des Jahres ging es für die Mitglieder des Landtages darum, die aktuellen Informationen zum Strukturwandel direkt vor Ort im Rheinischen Revier zu erhalten und zielgerichtet an der positiven Weiterentwicklung aller Projekte zu arbeiten.

Die Abgeordneten des Landtages Nordrhein-Westfalens besuchten an zwei Tagen verschiedene Stationen im Rheinischen Revier. Am Dienstagnachmittag durfte die Stadt Düren die rund 30 Teilnehmenden zunächst im Papiermuseum Düren begrüßen. Nach einem Grußwort durch  Bürgermeister Frank Peter Ullrich konnte Thomas Hissel (Stadtkämmerer und Erster Beigeordneter der Stadt Düren, Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH) die aktuelle Situation im Strukturwandel und die Projekte der Stadt Düren vorstellen.

„Mit ca. 10.000 Beschäftigten in der Region ist die Papierindustrie heute der wichtigste Arbeitgeber. In der Modellfabrik wollen wir mit Forschung und Industrie gemeinsam daran arbeiten, dass die Produktion von Papier im Rheinischen Revier trotz Kohleausstieg wettbewerbsfähig bleibt und eine gute Zukunft hat“, so Thomas Hissel. „Da die Papierindustrie heute zu den energieintensivsten Industrien gehört, setzen wir einen deutlichen Schwerpunkt auf das Thema des Umbaus zur klimaneutralen Produktion.“

Anschließend gab Peter Bekaert (Geschäftsführer der Modellfabrik Papier gGmbH) einen Überblick zur Modellfabrik Papier und der Arbeit der gemeinnützig tätigen Initiative, an der bundesweit insgesamt 17 Unternehmen der Papierindustrie und sechs Forschungsinstitute beteiligt sind.

„Es ist sehr wichtig die Planungen unserer Modellfabrik Papier gGmbH bzgl. der Erreichung der Klimaziele und der industriellen Wertschöpfung durch eine nachhaltige Papierproduktion in einem Impulsvortrag der Politik näher zu bringen“, erläutert Peter Bekaert. „Nur im engen Schulterschluss aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ist diese Mammutaufgabe zur Erreichung des 1,5 Grad-Ziel zu schaffen.“

Nach dem Besuch im Papiermuseum Düren konnte die Schoellershammer GmbH besucht werden. Dort informierte Armin Vetter (Geschäftsführer Produktion und Technik, Schoellershammer GmbH) die Teilnehmenden über die Geschichte von Schoellershammer und die aktuelle Situation des Unternehmens.

 „Für uns ist es eine große Ehre die Politik über die beachtlichen Erfolge unseres Unternehmens zu informieren und eine unserer Papiermaschinen zeigen zu dürfen. Durch kontinuierliche Innovationen und Investitionen haben wir in den vergangenen Jahren nicht nur unseren ökonomischen Erfolg verbessern können, sondern auch ökologische Werte schaffen können. Durch das Projekt Modellfabrik Papier erhält der Papierstandort Düren viel Aufmerksamkeit im Strukturwandel. Wir sind froh darüber, ein Teil des Projektes als Konsortialpartner zu sein“, reflektiert Armin Vetter.
Nach der Besichtigung der „Papiermaschine 6“ ging es für die Landtagsabgeordneten weiter zu ihrer nächsten Station, zum Tagebau nach Elsdorf.

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11.01.2022 - Industriepark in Düren-Niederau wechselt den Besitzer

V.l.n.r. Winfried Kranz-Pitre (WIN.DN), Thomas Hissel (Stadt Düren / WIN.DN), Frank-Peter Ullrich (Bürgermeister Stadt Düren), Gereon Frauenrath (Unternehmensgruppe Frauenrath), Jeroen Fraikin (Unternehmensgruppe Frauenrath), Sebastian Eich (Stadt Düren), Markus Paulsen (Unternehmensgruppe Frauenrath) und Stephan Bendel (Unternehmensgruppe Frauenrath)
 

Frauenrath setzt auf Nachhaltigkeit und Revitalisierung

Zum 1. Januar 2022 hat die Heinsberger Unternehmensgruppe Frauenrath den Industriepark Düren-Niederau von der Nouryon Chemicals GmbH übernommen. Der traditionsreiche Standort blickt auf eine lange Geschichte zurück: Früher befand sich hier der Sitz der AkzoNobel Chemicals, die vor Ort u. a. Papierleimungs-, Flockungs- und Fixiermittel für die Papiererzeugung und Wasseraufbereitung hergestellt hat. Nouryon hat das rund 11 Hektar große Areal schließlich zu einem etablierten Industriepark mit heute knapp 300 Arbeitsplätzen ausgebaut, der vielfältige Synergien für die ansässigen Unternehmen bietet. Das Spektrum der Mieter ist breit gefächert: Unter ihnen befinden sich sowohl produzierende Unternehmen, wie die Grace Silica GmbH und die Chemische Fabrik Brühl Mare GmbH, als auch junge, aufstrebende Unternehmen, wie z. B. die blend+ GmbH.

Der Industriepark ist etwa drei Kilometer südlich vom Dürener Stadtzentrum und in unmittelbarer Nachbarschaft zur Rur gelegen. Er ist verkehrstechnisch sehr gut angebunden. Die Entfernung vom Dürener Bahnhof beträgt etwa fünf Kilometer und die Fahrtzeit zur Anschlussstelle der Autobahn A4 gut 15 Minuten. Die Metropolen Köln, Aachen und Düsseldorf sind jeweils eine Autostunde entfernt.

Betreut durch ein erfahrenes dreiköpfiges Team, profitieren die angesiedelten Unternehmen von einem ebenso kompetenten wie umfangreichen Service- und Dienstleistungsangebot; dieses reicht vom Betrieb einer Kantine über die Instandhaltung und das Management der Gebäude bis hin zum professionellen Sicherheitsdienst. Der Industriepark verfügt zudem über eine umfassende Infrastruktur insbesondere für die chemische und verarbeitende Industrie. Die gesamte Energie- und Medienversorgung wird durch Veolia realisiert und gewährleistet. Ein besonderer Standortvorteil ist die Verwendung von gefiltertem Flusswasser als Vorprodukt. In den letzten Jahren wurde außerdem in innovative Lösungen investiert, um Effizienz und Nachhaltigkeit weiter zu optimieren. So wird z. B. verstärkt Dampf durch Kraft-Wärmekopplung und Strom für den Eigenverbrauch der energieintensiven Industriekunden produziert.

Das Heinsberger Familienunternehmen möchte mit dem Erwerb des Industrieparks seine Aktivitäten im Bereich der Immobilienentwicklung und Immobilienverwaltung sowie des Facility-Managements weiter ausbauen. „Der Standort verfügt über reichlich Potenzial“, betont der geschäftsführende Gesellschafter Gereon Frauenrath: „Für uns als Projektentwickler und Komplettanbieter rund ums Bauen bieten sich hier hervorragende Möglichkeiten und Chancen. Die anstehenden Aufgaben passen zudem bestens in unser Leistungsportfolio.“

Erklärtes Ziel ist es, neue Unternehmen anzusiedeln und bestehende Büros sowie Hallen- und Lagerflächen zu revitalisieren. Zudem sollen Effizienz und Nachhaltigkeit der Versorgung weiter steigen. „Die nachhaltige Ausrichtung auch für energieintensive Industrien zählt zu den großen Herausforderungen im Strukturwandel“ lobt Thomas Hissel, Erster Beigeordneter und Dürener Stadtkämmerer, die Investitionsbereitschaft der Unternehmensgruppe.

Durch das Maßnahmenpaket strebt Frauenrath in den nächsten Jahren einen deutlichen Wachstumsschub für den Industriepark an. „Wir freuen uns, dass die Unternehmensgruppe in diesen bedeutenden Standort investiert und die Attraktivität für die Dürener Industrie langfristig erhöht“ begrüßt Dürens Bürgermeister Frank-Peter Ullrich die Ambitionen der neuen Eigentümerin.

 

Fotos: WIN.DN

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04.01.2022 - Verkauf der Streetscooter GmbH sichert Neapco-Arbeitsplätze in Düren

Streetscooter Produktion Düren

Düren. Die luxemburgische Odin Automotive übernimmt die Streetscooter GmbH und sichert damit den Fortbestand des Unternehmens und die Produktion in Düren.

Die Deutsche Post AG hatte das Startup aus der RWTH Aachen 2014 erworben, um ein elektrifiziertes Lieferfahrzeug für den eigenen Bedarf zu produzieren. Vermittelt durch die WIN.DN GmbH, Wirtschaftsförderung der Stadt Düren, wurde 2018 im Dürener Werk der Neapco Europe GmbH der zweite Produktionsstandort von Streetscooter in der Region eröffnet. Anfang 2020 verkündete die Deutsche Post AG aber dann den Ausstieg aus dem Streetscooter-Projekt. Infolgedessen führte man Verhandlungen mit verschiedenen Kaufinteressenten. Hierbei drohte auch eine mögliche Verlagerung der Produktion ins Ausland, was den Verlust von 500 Arbeitsplätzen bei Streetscooter in der Region bedeutet hätte. Stattdessen wird die Produktion der Modelle „Work“ und „Work L“ in Düren fortgesetzt.

Die Zusage die Streetscooter-Produktion in Düren fortzuführen, sichert auch den Standort Neapco in Düren“ freut sich Jürgen Liermann, Geschäftsführer Neapco Europe GmbH, über den Erhalt der Arbeitsplätze.

Thomas Hissel, Erster Beigeordneter der Stadt Düren und Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH, ergänzt, „Das ist eine sehr gute Nachricht für Düren. Die Sicherung der Produktion des Streetscooters sichert Arbeitsplätze und stärkt unseren Industriestandort und unser wachsendes E-Mobilitätscluster. Sie bestärkt uns in unserer Strategie, gemeinsam mit NEAPCO neue Wege einzuschlagen und das Unternehmen und den Standort Düren noch stärker auf die steigende Bedeutung der Elektromobilität einzustellen.“

„Wir unterstützen das Unternehmen Neapco zum Beispiel bei der Entwicklung einer Diversifizierungsstrategie mit dem Ziel neue Industriearbeitsplätze in Düren zu schaffen,“ ergänzt Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer der WIN.DN GmbH

So basiert die langfristige Strategie auf den Säulen Optimierung der heutigen Produkte, die Etablierung der E-Auto Montage, der Entwicklung neuer Produkte sowie der Errichtung eines Launch Centers. Derzeit läuft ein gemeinsamer Antrag zur Realisierung einer CO²-optimierten Produktionsumgebung, die Technologiegeber bei der Industrialisierung ihrer Fahrzeuginnovationen unterstützt.

Als ein neues Produkt der Diversifizierungsstrategie soll ein innovativer Radnabenmotor bei Neapco in Düren weiterentwickelt werden. Hiermit reagiert Neapco auf die veränderten Anforderungen der Automobilindustrie. Im Rahmen eines erfolgreichen Förderprojektes konnte die WN.DN Fördermittel zur Ableitung von Qualifizierungsbedarfen für die Produktion eines Radnabenmotors in Düren einwerben.

Neben der Schaffung und Sicherung von direkten Arbeitsplätzen in Düren, bestehen aufgrund der Interaktion mit der regionalen Zulieferindustrie sowie anderen Unternehmen entlang der Wertschöpfung, umfangreiche Hebeleffekte zur Schaffung und zum Erhalt von weiteren Arbeitsplätzen im Rheinischen Revier.

Für Streetscooter gilt es, sich im professionellen Produktionsumfeld als OEM zu etablieren. Thomas Hissel kündigt bereits an, mit zielgerichteten Projekten, wie der Weiterentwicklung im Bereich Wasserstoffantriebe, seitens der Wirtschaftsförderung das innovative Unternehmen bei der Industrialisierung weiterhin zu begleiten. Die Zusage der Standortsicherung durch den neuen Gesellschafter bietet hierfür eine wichtige Voraussetzung.

 

Bürgermeister Ullrich sieht damit Düren insbesondere im Strukturwandel gut gerüstet: „Hier entsteht ein Stück Zukunft auf das sich aufbauen lässt“, ist sich Dürens erster Bürger sicher.

 

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Neuigkeiten der WIN.DN

2021

23.09.2021 - Innovatives technologieorientiertes Startup siedelt sich in Düren an

Bild: vlnr. Winfried Kranz-Pitre (Geschäftsführer WIN.DN), Michael Sablatnig (CEO Reflex), Brian Morin (CEO Soteria), Thomas Hissel (1. Beigeordneter Stadt Düren / Hauptgeschäftsführer WIN.DN), Kai Pöhler (Soteria)

Düren. Seit Februar 2021 betreut die Wirtschaftsförderung WIN.DN GmbH dank der Vermittlung aus der Dürener Unternehmerschaft das us-amerikanische Start-up Soteria bei der Ansiedlung in Düren. Es ist beabsichtigt, eine Center of Excellence mit zwei Pilotanlagen in Düren zu errichten, um dort wichtige Komponenten für die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien weiter zu entwickeln. Gemeinsam mit dem Dürener Papierhersteller Reflex ist es das Ziel, neuartige Werkstoffe zu erforschen.

Die Soteria Europe GmbH ist die deutsche Tochterfirma der Soteria Battery Innovation Group, USA. Soteria ist ein Technologieunternehmen, das eine neuartige Sicherheitstechnologie entwickelt hat, um damit sicherere Lithium-Ionen-Zellen zu ermöglichen. Ferner erlaubt diese Technologie eine Gewichtsreduktion bei Zellen und Modulen, woraus ein größeres Anwendungsgebiet resultiert. In den USA und Asien konnte Soteria bereits ein umfangreiches Konsortium zu Rohstofflieferanten, Zell- und Batterieherstellern sowie Endkunden unterschiedlichster Branchen aufbauen.

 

Die Ansiedlung beweist die Attraktivität des Industriestandortes, sogar für junge und nachhaltige Technologieunternehmen.“ unterstreichelt Thomas Hissel, erster Beigeordneter der Stadt Düren und Hauptgeschäftsführer der WIN.DN, die Stärken des Standorts Düren.

 

Hierbei entstand die Idee für einen Workshop zur Etablierung eines Batterieclusters Rheinisches Revier, welcher am 22.09.2021 im Winkelsaal auf Schloss Burgau stattgefunden hat. Das Ziel des stark besuchten World Café war die regionale Vernetzung entlang der Wertschöpfungskette sowohl in Richtung Werkstoffforschung und innovativen Produktionsmethoden, z.B. für die lokale Papierindustrie, als auch in Richtung von Anwendungen, z.B. Elektromobilität.

Neben der Schaffung und Sicherung von direkten Arbeitsplätzen in Düren, bestehen aufgrund der Interaktion mit der regionalen Papierindustrie sowie anderen Unternehmen entlang der Wertschöpfung, umfangreiche Hebeleffekte zur Schaffung und zum Erhalt von weiteren Arbeitsplätzen im Rheinischen Revier.

Brian Morin, Geschäftsführender Gesellschafter der Soteria Battery Innovation Group besuchte vom 19.09.-23.09.2021 die Stadt Düren, um mögliche Partner aus den Bereichen Industrie und Forschung kennenzulernen. Die WIN.DN hatte hierfür ein umfangreiches Programm ausgearbeitet, das neben dem gemeinsamen Workshop auch den Besuch beim Forschungszentrum Jülich, verschiedenen Instituten der RWTH Aachen sowie lokaler Industrieunternehmen (Reflex GmbH&Co.KG, Neapco Europe GmbH) vorgesehen hat.

 

Düren ist ein herausragender Standort, der die industriellen Möglichkeiten der traditionellen Papierindustrie mit einem Netzwerk exzellenter Batterieforschung vor dem Hintergrund des Strukturwandels hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft verbindet.“ erklärt Brian Morin die Standortentscheidung.

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06.09.2021 - Der Kreis Düren als neues RWP-Fördergebiet

Düren. Ab dem 1.1.2022 ist der Kreis Düren bis auf wenige Ausnahmen neues D-Fördergebiet des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP). „Unsere jahrelange Arbeit hat nun ihre Wirkung gezeigt und wir können einen wichtigen Schritt im Strukturwandel verzeichnen“, freut sich Thomas Hissel, 1. Beigeordneter und Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftsförderung WIN.DN GmbH.

Das Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP) des Landes Nordrhein-Westfalen umfasst Förderangebote sowohl für die gewerbliche Wirtschaft als auch für Vorhaben im Bereich der wirtschaftsnahen Infrastruktur. Finanziert wird es aus der Bund/Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW), Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes NRW.

Der beschleunigte Ausstieg aus der Braunkohleverstromung löst für das Rheinische Revier innerhalb weniger Jahre einen tiefgreifenden Strukturwandel aus. Mit diesem sind große Herausforderungen, aber auch durchaus Chancen verbunden. Insbesondere gilt dies für das Kernrevier. Dieses besteht aus 20 Tagebauanrainern, darunter auch die Stadt Düren, und Kraftwerksstandorten, in denen circa 75 Prozent der direkt in Bergbaubetrieben Beschäftigte leben, wo massiver Kaufkraftverlust droht und ein großer Anteil der Zulieferer, Dienstleister und Handwerker ansässig ist. Daher wird der Strukturwandel insbesondere im Kernrevier zu einem erheblichen Verlust von Arbeitsplätzen und Wertschöpfung führen, und vor allem hier muss Strukturhilfe ansetzen.

Ein ganz zentrales Anliegen der Anrainerkommunen ist es mit Blick auf den Strukturwandel, die Ansiedlung von Unternehmen im Kernrevier zu ermöglichen und damit die Entstehung von sicheren, zukunftsfesten und guten Arbeitsplätzen zu befördern. Eine Wichtige Voraussetzung hierfür ist die Verfügbarkeit von geeigneten Flächen, die in der Regionalplanung dargestellt werden müssen.

Eine weitere Voraussetzung für die Ansiedlung solcher Unternehmen ist die Möglichkeit, deren Investitionen zu fördern. Diese Entwicklungen sind zwingend notwendig, um durch angedachte Innovationsprojekte viele wichtige Arbeitsplätze und eine entsprechende Wertschöpfung nachhaltig sichern zu können. Es werden zum einen Projekte mit kurzfristig angedachten Arbeitsplätzen zu Beginn entstehen, es soll jedoch hauptsächlich eine mittel- bis langfristige Beschäftigungswirkung durch innovative Vorhaben sichergestellt werden.

„Diese Ziele können wir durch die Einstufung der Stadt Düren als Fördergebiet im RWP nun noch gezielter verfolgen. Wir freuen uns, wenn das Programm in den nächsten Jahren vielfältig und an den Stellen, an denen es benötigt wird, genutzt werden kann“, sagt Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer der WIN.DN GmbH.n Projekt der WIN.DN GmbH

 

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14.07.2021 - WIN.DN verlängert Kooperation mit digitalHUB Aachen

Bild 1: V.l.n.r. Tatjana Pradzynski, Leiterin CO_SPACE.DN, und Thomas Hissel, 1. Beigeordneter der Stadt Düren und Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH, Dr. Oliver Grün, Vorstandsvorsitzender digitalHUB Aachen e.V. und Udo Glaser, Bereichsleiter Mittelstand und Mitglied der Geschäftsführung digitalHUB Aachen e.V., Bild 2: Dr. Oliver Grün, Vorstandsvorsitzender digitalHUB Aachen e.V. und Thomas Hissel, 1. Beigeordneter der Stadt Düren und Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH unterzeichneten den Vertrag im Dürener Coworking Space CO_SPACE.DN.

Düren. Die Digitalisierung ändert die Spielregeln unseres täglichen Handelns, das gilt insbesondere auch für das Berufsleben. So ist es für Unternehmen zwingend notwendig, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken, neue zu entwickeln und sich digital fit zu machen. Hierfür wurde der Kooperationsvertrag zwischen der Dürener Wirtschaftsförderungsgesellschaft WIN.DN GmbH und dem digitalHUB Aachen e. V. verlängert. Das gemeinsame Interesse daran, die regionale Wirtschaft zu unterstützen und die Digitalisierung voranzubringen und aktiv mitzugestalten, sind der Impuls dieser Kooperation.

Vereinbart wurde etwa die Möglichkeit für die Nutzer*innen von digitalHUB und dem neuen CO_SPACE.DN nicht nur die eigenen, sondern auch, den jeweils anderen Coworking-Space zu nutzen. Zusätzlich können alle Gründer*innen die zwei neuen Workshopreihen im E-Learning Format des „Digital Strategy Sprint“ nutzen. Hierbei geht es einmal um die Selbsteinschätzung der Idee eines neuen Geschäftsmodells bis zur Evaluierung des Kundennutzen und des Umsetzungs-modells. Und zum anderen setzt die Management Edition ihren Schwerpunkt auf die Bereichsstrategien und ein umsetzbares Digitalisierungskonzept. Der „Digital Strategy Sprint“ ist die digitale Neuauflage der Workshopreihe „Digital Readiness“, die es zuvor im Düren.Digital Network gab. Dort kann können Unternehmerinnen und Unternehmer ortsunabhängig ihrem eigenen Zeitplan folgen.
Beide Partner sind überzeugt: „Durch die inzwischen sehr enge Zusammenarbeit zwischen dem digitalHUB Aachen und dem CO_SPACE.DN wird das bestehende Netzwerk weiter ausgebaut. Gründer und Tech-Unternehmen aus Aachen und Düren profitieren vom beidseitigen Austausch, denn die digitale Transformation ist ein Treiber für Innovation und Fortschritt und damit auch für unsere Wirtschaft“, erläutert Thomas Hissel.
„Wir freuen uns sehr über die Verlängerung der Kooperation mit der Dürener Wirtschaftsförderungsgesellschaft WIN.DN. Nur durch langfristige enge Zusammenarbeit können wir in unserem Netzwerk gemeinsam die Chancen der Digitalisierung erfolgreich nutzen“, ergänzt Dr. Oliver Grün, Vorstandsvorsitzender des digitalHUB Aachen e.V.

 

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28.06.2021 - Nippon Genetics - Von Düren um die Welt - „Made in Düren“ in über 50 Ländern

Bild 1: v.l.n.r. Dr. Jürgen Lünzer (CEO NIPPON Genetics Europe GmbH), Klaus Schierbaum (WIN.DN GmbH), Thomas Hissel (1. Beigeordneter Stadt Düren und Hauptgeschäftsführer WIN.DN GmbH), Bild 2: v.l.n.r. Dr. Jürgen Lünzer (CEO NIPPON Genetics Europe GmbH), Thomas Hissel (1. Beigeordneter Stadt Düren und Hauptgeschäftsführer WIN.DN GmbH)

Düren. „Innovation for you! Unser Ziel ist es, unseren Kunden jederzeit das geeignetste und auf dem neuesten Stand der Technik befindliche Produkt für ihre Arbeit zur Verfügung zu stellen“ so formuliert Herr Dr. Jürgen Lünzer, CEO der NIPPON Genetics Europe GmbH, seinen eigenen Anspruch. Die NIPPON Genetics Europe GmbH wurde 2005 gegründet und ist die Tochter der japanischen NIPPON Genetics Co. Ltd., die sich auf die Herstellung, den Vertrieb und das Marketing von Produkten für den Bereich Life-Science, Di-agnostik, Molekularbiologie und Proteinchemie spezialisiert hat. 

Der promovierte Biochemiker, Jürgen Lünzer, hat sich mit seinem Team auf die Entwicklung von Produkten für biochemische und molekularbiologische Forschungslabore, sowie pharmazeutische und klinisch diagnostische Labore, in über 60 Ländern fokussiert. Hierzu zählen viele namhafte und renommierte Kunden wie beispielsweise Biontech, Curevac, Forschungszentrum Jülich und Max-Planck-Institute. NIPPON Genetics hat eine einzigartige Blue/Green LED-Technologie entwickelt, die eine sicherere DNA-Detektion bei gleichzeitig höchster Sensitivität ermöglicht. Das in Düren produzierte System wurde zwischenzeitlich bereits in Forschungseinrichtungen in über 50 Ländern aus-geliefert und kann die wissenschaftlichen Arbeiten in vielen Laboren revoluti-onieren.

NIPPON Genetics Europe startete in der Dürener Kulturfabrik Becker & Funck. Aufgrund der außerordentlich positiven Geschäftsentwicklung erhöhte sich der Platzbedarf deutlich und deshalb bezog man 2020 neue Räumlichkeiten in der Mariaweilerstraße 28-30. Hier errichtete man eigene Labore und wuchs auch personell um die eigenen Forschungsaktivitäten stetig auszubauen. Zu dem aktuell 25-köpfigen Team gehören sieben promovierte Biologen bzw. Biochemiker, aber auch Programmierer und vier Auszubildende. Im Rahmen des gestrigen Unternehmensbesuchs der WIN.DN GmbH erläuterte Herr Dr. Lünzer wie er sein Unternehmen für die Zukunft ausrichten möchte. Hierbei sollen eigene F&E-Tätigkeiten verstärkt werden, indem er weitere qualifizierte Mitarbeiter und Auszubildende einstellen wird. Dementsprechend vergrößert er seine Räumlichkeiten in der derzeitigen Immobilie erheblich, um weitere Forschungs- und Testlabore im Bereich Biochemie und Molekularbiologie aufzubauen. Hierbei investierte die NIPPON Genetics selber einen beachtlichen Betrag, um die Räumlichkeiten entsprechend umzurüsten. 

„Die Entwicklung innovativer Unternehmen gilt es zu etablieren, um den Standort Düren, insbesondere vor dem Hintergrund des anstehenden Strukturwandels, zukunftsfähig auszurichten“ lobt Thomas Hissel, 1. Beigeordneter der Stadt Düren, die erfolgreiche Unternehmensgeschichte des Dürener Biotech-Unternehmens. Neben der Schaffung und dem Erhalt von Arbeitsplätzen zählt auch die Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur zu den Aufgaben der WIN.DN GmbH. Um die Etablierung der bestehenden F&E-Aktivitäten zu stärken, unterstützte die WIN.DN das Unternehmen bei der Akquise von Fördermitteln. 

Ein weiteres Ziel von Herrn Dr. Lünzer ist die Entwicklung neuer Zulieferket-ten mit regionalen Partnern, um die Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten zu reduzieren. Hierzu möchte er die Kooperationen mit lokalen Partnern ausbauen. Thomas Hissel sichert die Unterstützung bei der Vernetzung mit Dürener Unternehmen durch die WIN.DN zu. „Die Entwicklung neuer Wert-schöpfungsketten stärkt die regionale Wettbewerbsfähigkeit und begünstigt die Anziehungskraft für gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte“.

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23.06.2021 - Bürgermeister fährt entlang des neu gestalteten RurUfer-Radwegs


Bild: vlnr. Winfried Kranz-Pitre (GF WIN.DN), Bürgermeister Frank Peter Ullrich

Düren. Im Dürener Stadtpark wurde im Rahmen des Ausbaus des RurUfer-Radwegs eine von insgesamt 19 Themenstationen entlang der Rur errichtet. In der vergangenen Woche besuchte Dürens Bürgermeister Frank Peter Ullrich mit dem Fahrrad die Rast- und Erlebnisstation im Stadtpark. Der neu gestaltete RurUfer-Radweg verläuft entlang der Quelle der Rur im Hohen Venn in Belgien und der Mündung im niederländischen Roermond. Auffällige Inszenierungen am Wegesrand durch unterschiedliche Zeitzeugen in Form von Stahlsilhouetten verdeutlichen den stetigen Wandel an und mit der Rur in der entsprechenden Region. Denn der Wandel ist das zentrale und verbindende Thema auf dieser Strecke. An interaktiven Hörstationen erzählen diese Figuren ihre ganz persönliche Geschichte, in Düren erläutert eine Großmutter im Brief an ihre Enkelin die Entwicklung Dürens zur Papierstadt.

 „Düren ist die Stadt der kurzen Wege zu Fuß und erst recht mit dem Fahrrad. Wir sind froh, dass unser Stadtpark einen Teil des RurUfer-Radwegs ausmacht und laden alle ein, unsere Stadt zu erkunden und bei einer kleinen Rast unsere Museen oder die Innenstadt zu besuchen“, so Herr Bürgermeister Frank Peter Ullrich.
Die insgesamt ca. 170 km lange Fahrradstrecke wurde ausgebaut, infrastrukturell aufgewertet und bietet ganz nebenbei eine einzigartige Natur.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.rurufer-radweg.de

Und das Video zur Fahrrad-Tour des Bürgermeisters finden Sie auf dem YouTube Kanal der WIN.DN.

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31.05.2021 - Eröffnung Bereich Tourismus im iPUNKT/ Bereich Kultur/Theaterkasse übergangsweise im Haus der Stadt



Düren. Der iPUNKT am Markt 6 ist ab Dienstag, 1. Juni 2021 wieder für touristische Anfragen geöffnet. Damit startet auch erneut der Verkauf von Tickets für Stadtführungen und diversen Merchandise-Artikeln rund um Düren wie Tassen, Frühstücksbrettchen oder Pins.

„Da touristische Übernachtungen aktuell wieder möglich sind und auch touristische Highlights wie die Museen der Stadt wieder öffnen dürfen, möchten wir unseren Gästen bestmöglichen Service bieten“, erklärt Sonja Lambertz, Tourismusmanagerin der WIN.DN.

Ein besonderer Blickfang ist die digitale Infostele rund um das Thema RurUfer-Radweg, die ab sofort das Angebot ergänzt. Und wer sich lieber analog über den neu ausgebauten Radweg informieren möchte, erhält ein Exemplar der neu aufgelegten Radkarte „Drei Länder – ein Fluss“.

Bitte beachten Sie die der Corona-Situation angepassten Öffnungszeiten dienstags, donnerstags und freitags von 10 bis 15 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr.

Der Bereich Kultur/Theaterkasse wird zunächst NICHT in den iPUNKT zurückkehren, stattdessen wird im Haus der Stadt eine Übergangslösung geschaffen: die Theaterkasse im Haus der Stadt wird ab Montag, den 14. Juni 2021 öffnen.

Beratungs- und Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 10 bis 13 und 14 bis 16 Uhr nach vorheriger Terminvereinbarung per Mail (theaterkasse@dueren.de) oder telefonisch 02421-252525.

(Telefonisch sind wir auch weiterhin von Mo-Fr von 9-16 Uhr erreichbar)

„Uns ist es sehr wichtig, dass wir unseren Abonnent:innen eine persönliche Beratung anbieten. Außerdem stehen wir für die Abwicklung der nicht eingelösten Tickets zur Verfügung und Sie können Karten für die vom 07.08. bis zum 05.09.2021 geplante Dürener Sommerbühne und weitere Veranstaltungen kaufen“, betont Drs. Gabriele Gellings, Leiterin von Düren Kultur.
 

Fotos: WIN.DN
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11.05.2021 - Accelerator Programm CO_SPACE.DN & OnTruck

Düren. Die OnTruck GmbH und der CO_SPACE.DN unterstützen junge, digital orientierte und nachhaltige Startups und Gründer als Accelerator und Inkubator. Hierfür wird ein kostenloses Büro im CO_SPACE.DN mit zwei Arbeitsplätzen gestellt wie auch ein Accelerator-Programm zum beschleunigten Wachsen einer nachhaltigen Geschäftsidee.

Accelerator-Programme, wie das des Berliner Startups OnTruck GmbH, richten sich hauptsächlich an Gründerteams von Startups. Hiermit werden insbesondere Startups innerhalb eines festgelegten Zeitraums von einem Jahr unterstützt, um deren Entwicklungsprozess zu beschleunigen und um schneller am Markt zu sein. Der unterstützende Wert beider Partner liegt sehr hoch mit 9.500 € pro Jahr für zwei Arbeitsplätze.

Der Coworking Space Düren kurz genannt CO_SPACE.DN schafft eine Gründungsumgebung als Inkubator, in der Gründer:innen unter gleichgesinnten Unternehmensgründer:innen loslegen können. Sie können sich in Räume einmieten, Infrastruktureinrichtungen nutzen und auf Beratungsleistungen zugreifen. Unternehmen werden hier auf den Weg der Existenzgründung gebracht und beim Wachstum unterstützt. Dies fängt bei Gründungsberatung und Coaching an, geht über die Bereitstellung von Arbeitsplätzen als Mietfläche oder ganzen Büroräumen und der Infrastrukturausstattung (Internetanschluss, Drucker, Meetingräume und Küche), bis hin zu umfangreichen Service- und Dienstleistungspaketen durch die Co-Partner zu Themen wie Marketing, (Finanz-) Buchhaltung, Innovationsmanagement und HR-Administration.

„Als gebürtiger Dürener ist es mir wichtig der Stadt Düren etwas zurückzugeben. Deswegen stellen wir einem Dürener Gründerteam sprich Startup ein Studio mit zwei Arbeitsplätzen kostenlos zur Verfügung - um erfolgreich zu starten.“, beschreibt Raphael Camara, Geschäftsführer und Gründer der OnTruck GmbH. „Gleichzeitig stehen wir auch mit unserem langjährigen Know-how als Mentor zur Verfügung. Wir versprechen uns eine erfolgreiche Kollaboration mit Wachstumspotenzial.“

Mit dem Programm werden Gründer von der ersten Minute an begleitet mit einem Komplettpaket, welches sich wie folgt aufbaut: Unterstützung bei der Konkretisierung der Geschäftsidee, der Geschäftsmodellentwicklung und Validierung, der Prototypenherstellung, dem Markttest, der Gründung und der Finanzierungsvermittlung. Ziel des Accelerator-Programms ist es, Gründerinnen und Gründern den Start bei der Unternehmensgründung zu erleichtern und innerhalb von 12 Monaten investitionsfähig zu machen. Das umfangreiche Beratungsangebot wird durch Workshops und Vorträge zu aktuellen Gründungsthemen, einem exklusivem Netzwerkzugang zu Mentoren und Investoren und einem eigenen Arbeitsplatz im CO_SPACE.DN ergänzt.

Voraussetzungen für die Teilnahme an dem Programm sind folgende: Für die Aufnahme in das Accelerator-Programm müssen sich die Gründerteams bewerben. Das Programm ist zeitlich begrenzt, für vorerst ein Jahr. In diesem Zeitraum soll die Unternehmensidee zu einem marktreifen Produkt oder einer Dienstleistung entwickelt werden.

„Wir suchen Startups und Gründer mit einer smarten und nachhaltigen wie skalierbaren Geschäftsidee. Die einzige Bedingung das Unternehmen ist, dass man noch nicht länger als fünf Jahre am Markt wäre. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung aus Berlin, wünschenswert wäre es auch, wenn weitere Dürener Unternehmen auf den Zug aufspringen würden“, erklärt Tatjana Pradzynski, Leiterin des CO_SPACE.DN.

Ab sofort, kann man sich für das Programm bewerben und Teil des CO_SPACE.DN werden! Die Frist endet zum 01. Juni 2021. Es reicht eine kleine Darstellung der Geschäftsidee, bzw. eine Vorhabensbeschreibung als Gründungsidee via Mail an die hallo@co-space-dueren.de zusenden. Daraufhin werden 1:1 Gespräche via Zoom-Call vereinbart.

Wer noch Fragen hat, kann sich unter der Tel. +49 157 30 76 6050 bei der Leitung, Tatjana Pradzynski im CO_SPACE.DN melden.

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07.05.2021 - Bürgermeister besucht den neuen Coworking Space

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Bild 1, vlnr:  Bürgermeister Frank Peter Ullrich, Tatjana Pradzynski (Leiterin des CO_SPACE.DN und Gründungsberaterin) und Thomas Hissel (Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH und Erster Beigeordneter der Stadt Düren) Bild 2, vlnr: Tatjana Pradzynski (Leiterin des CO_SPACE.DN und Gründungsberaterin), Bürgermeister Frank Peter Ullrich und Thomas Hissel (Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH und Erster Beigeordneter der Stadt Düren) Bild 3, vlnr: Sebastian Eich (persönlicher Referent des Bürgermeisters), Bürgermeister Frank Peter Ullrich, Tatjana Pradzynski (Leiterin des CO_SPACE.DN und Gründungsberaterin) und Thomas Hissel (Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH und Erster Beigeordneter der Stadt Düren)

Zur Pressemitteilung >>

Düren. Am vergangenen Dienstag, den 04.05.21, besuchte Dürens Bürgermeister Frank Peter Ullrich gemeinsam mit dem WIN.DN Geschäftsführer Thomas Hissel und Sebastian Eich, dem persönlicher Referent des Bürgermeisters den neuen Coworking Space CO_SPACE.DN in der Pleußmühle.

Der neue, innovative und nachhaltige Coworking Space wurde erst vor kurzem eröffnet und bietet Gründer:innen die Möglichkeit einen zeitlich flexiblen Arbeitsplatz in einem offen gestalteten Großraumbüro zu mieten und die Vorteile des Zusammen-Arbeitens (co-working) zu nutzen.

„Mit dem CO_SPACE schafft die WIN.DN nun einen passenden Ort für Gründerinnen und Gründer mitten in Düren“, so Thomas Hissel, Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH.

Tatjana Pradzynski, die Leiterin des CO_SPACE.DN und Gründungsberaterin, führte unter Einhaltung aller Corona-Maßnahmen bei der Besichtigung durch die zwei Etagen und rund 300m² des neuen Coworking Space.

Herr Bürgermeister Ullrich informierte sich über die neuen Unterstützungsmöglichkeiten für Gründer:innen und StartUps in Düren.

„Gerade für junge Leute und gerade zu dieser Zeit ist es wichtig, die Möglichkeit zu haben, sich zu verwirklichen und dabei die bestmögliche Unterstützung zu erhalten. Der CO_SPACE.DN bietet den Arbeitsraum und den Anschluss für Gründer zu den Unternehmern der Zukunft zu werden. Die individuelle Beratung gibt Gründern und Start-Ups die nötige Unterstützung an Förderangeboten und Vernetzung. Der neue Coworking Space ist eine Bereicherung für die Stadt Düren und nebenbei ein sehr schöner Ort zum Arbeiten, den ich guten Gewissens weiterempfehlen kann“, verweist Herr Bürgermeister Frank Peter Ullrich.

Nicht zuletzt dank der Möglichkeiten, die sich im städtischen Gebäude der Pleußmühle bieten, erwartet Gründer*innen und Startup-Unternehmen buchbare Arbeitsplätze im „Creative space“, Seminarräume in den „Meeting spaces“, ruhige Arbeitsplätze im „Silence space“ und feste Arbeitsplätze in den „Studio spaces“, sowie Platz für den direkten Austausch im „Community space“. Außerdem erhalten alle Coworker*innen des CO_SPACE.DN auch einen 24/7-Zugang.  

Zum Austausch von Ideen, Kontakten und Tipps sind Dürener Gründer:innen herzlich eingeladen sich bei der CO_SPACE.DN-Leitung Tatjana Pradzynski zu melden und ein Teil der CO_SPACE_COMMUNITY zu werden. Mehr Infos zum Coworking Space erhält man unter www.co-space-dueren.de

 

KONTAKT

Tatjana Pradzynski
CO_SPACE.DN-Leitung

CO_SPACE.DN

colorful.community.coworking
August-Klotz-Straße 21
52349 Düren

Tel +49 157 30 76 6050                 
www.co-space-dueren.de
hallo@co-space-dueren.de                             
www.facebook.com/co.space.dn

Ein Projekt der WIN.DN GmbH

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18.04.2021 - Machbarkeitsstudie Tiefengeothermie Düren-Kreuzau

Düren. Der Standort Düren-Kreuzau wurde für den Wettbewerbsaufruf „Wärme aus Tiefengeothermie für NRW“ des MWIDE ausgewählt. Das Ziel des Projektes ist die Durchführung einer Machbarkeitsstudie für eine auf Tiefengeothermie basierende Wärmeversorgung in Düren und Kreuzau. Im Fokus der Versorgung stehen Produktionsbetriebe, insbesondere die Papierindustrie entlang der Rur. Durch die Verwendung einer Fernwärmetrasse mit drei Temperaturniveaus (z. B. 40 – 60 °C, 70 – 90 °C und 100 – 120 °C) bestünde die Möglichkeit sowohl zur Anbindung der Industrie als auch bestehender und neuer lokaler Fernwärmenetze und Quartiere. Das Netz wäre damit ebenfalls flexibel an zukünftige Bedarfe anpassbar. Durch die Nutzung der rücklaufenden Wärme im jeweils niedrigeren Temperaturniveau und die mögliche Einspeisung von Prozesswärme und Solarthermie könnte ein hoher Wirkungsgrad der Wärmenutzung im gesamten Netzgebiet erreicht werden.

„Für den Wirtschaftsstandort Düren und den Strukturwandel ergibt sich eine wichtige neue Option. Wir sind dankbar, dass wir für die Machbarkeitsstudie ausgewählt wurden. Das Vorhaben knüpft sehr gut an unsere anderen Projekte mit dem Fokus neue Energiequellen an“, freut sich Herr Thomas Hissel, Geschäftsführer der WIN.DN GmbH.

Das Konsortium ist dabei zusammengesetzt aus den wichtigsten Vertretern für die Erreichung der gesetzten Ziele im Bereich Tiefengeothermie. Als Forschungspartner sind das Fraunhofer-Institut für Energiesysteme und Geothermie, das Institut NOWUM-Energy der FH Aachen und das Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen involviert. Die Koordination übernimmt die WIN.DN GmbH und als Energieunternehmen sind die Stadtwerke Düren sowie die Leitungspartner beteiligt. Ein besonders großer Stellenwert bei der Durchführung der Machbarkeitsstudie wird auf die Praxispartner aus dem Bereich der Papierindustrie gelegt. Der Industriepark Niederau, Schoellershammer, VOITH, und die Modellfabrik Papier gGmbH sind nur einige der wichtigen Industriepartner, die von diesem Projekt profitieren können.

„Für uns als Papierunternehmen am Standort Kreuzau ist es in der aktuellen Situation des Strukturwandels besonders interessant, neue Möglichkeiten geliefert zu bekommen. Daran arbeiten wir als Familienunternehmen sehr gerne mit. Wir sind begeistert von den Entwicklungen, die zurzeit im Raum Düren stattfinden,“ äußert sich Herr Holger Autenrieb, Geschäftsführer der Papierfabrik Niederauer Mühle.

Bei der Präsentation der Wettbewerbsergebnisse fasste Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart das Anliegen des Landes auf den Punkt: „Wir bringen die Wärmewende in Nordrhein-Westfalen weiter voran. Die Tiefengeothermie bietet hierbei große Potenziale, die wir stärker nutzen wollen. Ich freue mich sehr über das große Interesse am Wettbewerb und die qualitativ hochwertigen Bewerbungen aus allen Teilen des Landes. Das zeigt: Die Kommunen sind ein verlässlicher Partner, wenn es darum geht, die klimafreundliche Wärmeversorgung vor Ort voranzutreiben und die Tiefengeothermie in der Fläche nutzbar zu machen.“

Alle Beteiligten sind sehr gespannt auf die Umsetzung des Vorhabens und die wichtigen Ergebnisse, die durch die Machbarkeitsstudie geliefert werden.

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16.04.2021 - Neuer Coworking Space CO_SPACE.DN

Bild 1: v.l.n.r.: Thomas Hissel (Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH und Erster Beigeordneter der Stadt Düren), Tatjana Pradzynski (Leiterin des CO_SPACE.DN und Gründungsberaterin) und Winfried Kranz-Pitre (Geschäftsführer WIN.DN GmbH), Bild 2: v.l.n.r.: Moderator Christian Dietz und Winfried Kranz-Pitre

Zur Pressemitteilung

Düren. Am vergangenen Donnerstag, den 15.04.21, eröffnete die WIN.DN in der Dürener Pleußmühle mit einem „Digital Opening“ Event den neuen CO_SPACE.DN. Der neue, innovative und nachhaltige Coworking Space bietet Gründer:innen die Möglichkeit einen zeitlich flexiblen Arbeitsplatz in einem offen gestalteten Großraumbüro zu mieten und die Vorteile des Zusammen-Arbeitens (co-working) zu nutzen.

Corona-bedingt fand die Eröffnung digital statt und wurde live mit über 160 Aufrufen auf YouTube übertragen. Die Zuschauer wurden digital durch die zwei Etagen und rund 300m² des neuen Coworking Space geführt und erhielten erste Einblicke in die komplett renovierten, ehemaligen Räumlichkeiten von RadioRur. Moderator Christan Dietz führte durch den Abend mit interessanten Interviewpartnern, wie Thomas Hissel, (Hauptgeschäftsführer WIN.DN GmbH und 1. Beigeordneter), Raphael Camara (Gründer und Geschäftsführer von ONTRUCK.EU) oder Tatjana Pradzynski (Leiterin des CO_SPACE.DN und Gründungsberaterin).  

„Es sind die Unternehmen, die Arbeitsplätze schaffen, Waren und Dienstleistungen in die Stadt bringen und Wertschöpfung generieren. Und wer morgen starke Unternehmen will, braucht heute starke Gründerinnen und Gründer. Was die wiederum brauchen, sind gute Beratung, einfache Förderung und passende Orte. An letzterem, den passenden Orten, hat es bis vor Kurzem gemangelt. Das hat die Politik erkannt und die WIN.DN beauftragt, solche passenden Orte für Gründer zu schaffen. Mit dem CO_SPACE eröffnen wir nun so einen Ort für Gründung und Innovation in Düren und schaffen damit einen Vorläufer für das kommende Innovation Center am Bahnhof.“, erklärt Thomas Hissel, Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH und Erster Beigeordneter der Stadt Düren.
 Im CO_SPACE.DN gibt es ab sofort buchbare Arbeitsplätze im „Creative space“, Seminarräume in den „Meeting spaces“, ruhige Arbeitsplätze im „Silence space“ und feste Arbeitsplätze in den „Studio spaces“, sowie Platz für den direkten Austausch im „Community space“. Alle Coworker des CO_SPACE.DN erhalten auch einen 24/7-Zugang.  
Durch die Leitung des CO_SPACE.DN erhalten Gründer:innen außerdem eine individuelle Gründungsberatung „Wir sprechen von der Geschäftsidee bis zu Förder- und Zuschussmöglichkeiten, sowie über die Vernetzung mit potentiellen Geschäftspartnern.“ verweist Tatjana Pradzynski, Leiterin CO_SPACE.DN.

Mit dem Slogan „Gründen leicht gemacht“ möchte die WIN.DN GmbH mehr als nur einen Arbeitsort bereitstellen. Denn rund um diesen Ort versammelt sich die Coworker-Community, die sich vor allem aus Experten:innen aus den drei Bereichen Netzwerkpflege, Wissenstransfer, sowie Startup- und Innovationsförderung zusammensetzt. „Die Erfahrungen und Ergebnisse der Testphase des Coworking Spaces aus dem Jahr 2017, sowie dem nachfolgenden Düren.Digital Network haben gezeigt, dass die Nachfrage zum Coworken und die Förderung von Gründer:innen immens ist.“, so Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer WIN.DN GmbH für die Bereiche Ansiedlung, Tourismus, Gründung und Innovation.
Erste Gründer haben sich bereits Plätze im CO_SPACE.DN gemietet, wie Marian Nabbefeld und Jonas Rifisch von JAM digital. Die zwei Gründer haben letztes Jahr ein Digitalisierungsunternehmen gegründet und das DIGITAL OPENING des CO_SPACE.DN begleitet: „Wir schätzen den günstigen Arbeitsplatz, die gesamte Infrastruktur, dass wir den Meeting Space kostenlos für unsere Kunden- und Teamgespräche nutzen können und natürlich die Beratung und Vernetzung.“ erklärt Jonas Rifisch.  


Die digitale Eröffnung ermöglichte über YouTube einen Einblick in die frisch renovierten Räume des CO_SPACE.DN in bunter Pop-Art, mit viel Liebe fürs Detail und enormen Wohlfühlcharakter. Die Zuschauer verfolgten das Event live und hatten zeitgleich die Möglichkeit über den Live-Chat ihre Fragen zu stellen. Das komplette Event kann man sich als Video über den YouTube-Kanal des CO_SPACE.DN angucken: https://www.youtube.com/channel/UCBBKZHCUQWpJUy773B9_z9A


Zum Austausch von Ideen, Kontakten und Tipps sind Dürener Gründer:innen herzlich eingeladen sich bei der CO_SPACE.DN-Leitung Tatjana Pradzynski zu melden und ein Teil der CO_SPACE_COMMUNITY zu werden. Mehr Infos zum Coworking Space erhält man unter www.co-space-dueren.de.

 

KONTAKT
Tatjana Pradzynski
CO_SPACE.DN-Leitung

CO_SPACE.DN
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August-Klotz-Straße 21
52349 Düren

Tel +49 157 30 76 6050                 
www.co-space-dueren.de
hallo@co-space-dueren.de                             
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31.03.2021 - Digital Opening CO_SPACE.DN

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Düren. Am Donnerstag, den 15. April 2021 eröffnet der CO_SPACE.DN in der Pleußmühle mit einem Corona-konformen „Digital Opening“ Event. Die Stadt Düren hat nun einen neuen, innovativen und nachhaltigen Coworking Space. Doch was bedeutet das eigentlich?

Coworking bietet eine Alternative für alle Gründer:innen, die sich kein eigenes Büro leisten können oder wollen – und dennoch nicht auf Schreibtisch, Besprechungsräume und manche Annehmlichkeit verzichten wollen. Interessierte Gründer:innen mieten einen zeitlich flexiblen Arbeitsplatz in einem offen gestalteten Großraumbüro an und nutzen den Vorteil des Zusammen-Arbeitens (co-working). Besonders Gründer:innen, Startups wie Freiberufler greifen gerne auf diese Angebote zurück. Zum einen ermöglichen sie einen niederschwelligen Einstieg in die Selbständigkeit. Zum anderen treffen hier Menschen für neue Projekte oder Geschäftsideen aufeinander, die sich in abgeschotteten Büros nie gesehen hätten.

„Im CO_SPACE.DN soll das unternehmerische Denken gefördert, die Gründungsaktivität in der Region gesteigert und nachhaltige unternehmerische Entwicklungsperspektiven unterstützt werden. Das Dienstleistungsangebot setzt sich aus vier Bereichen zusammen: Sensibilisierung, Förderung, Vernetzung und Beratung von Gründer:innen mit nachhaltigen Geschäftsmodellen. Sowohl Gründer:innen als auch Spin-Offs aus lokalen Bestandsunternehmen können als Nutzer des CO_SPACE.DN kostengünstig das umfangreiche Angebot von Workshops, Seminaren wie Events und den flexiblen oder festen Arbeitsplatz buchen“, erklärt Thomas Hissel, Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH.

In der Pleußmühle richtete das Wirtschafts- und Innovationsnetzwerk der Stadt Düren kurz WIN.DN GmbH in den letzten Monaten den neuen Coworking Space ein. Die digitale Eröffnung am 15.04.2021 bietet einen ersten Einblick in die frisch eingerichteten Räumlichkeiten. So findet man im CO_SPACE.DN auf rund 300 m² buchbare Arbeitsplätze im „Creative space“, Seminarräume in den „Meeting spaces“, ruhige Arbeitsplätze im „Silence space“ und feste Arbeitsplätze in den „Studio spaces“ wie Platz für den direkten Austausch im „Community space“. Zusätzlich erhält man einen gratis Zugang zum Highspeed-Internet, Druckersystem und Getränken. Alle Coworker des CO_SPACE.DN erhalten auch einen 24/7-Zugang.  

Mit dem Slogan „Gründen leicht gemacht“ möchte die WIN.DN GmbH mehr als nur einen Arbeitsort wie dem CO_SPACE.DN bereitstellen. Denn rund um diesen Ort versammelt sich die Coworker-Community die sich vor allem aus Experten:innen aus den drei Bereichen Netzwerkpflege, Wissenstransfer sowie Startup- Und Innovationsförderung zusammensetzt. „Die Erfahrungen und Ergebnisse der Testphase des Coworking Spaces aus dem Jahr 2017 wie dem nachfolgenden Düren.Digital Network haben gezeigt, dass die Nachfrage zum Coworken und die Förderung von Gründer:innen immens ist. Somit haben wir uns langjährigen Erfahrungswerten nun in einem Ort gebündelt. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger mit potenziellen Geschäftsideen ein, sich bei unserer CO_SPACE.DN-Leitung Tatjana Pradzynski zu melden. Mit Ihr kann man seine Gedanken direkt austauschen und erhält einen Guide zur Gründung eines Unternehmens. Sie begleitet und vernetzt alle Gründerinnen und Gründer des CO_SPACE.DN“, so Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer der WIN.DN GmbH für die Bereiche Ansiedlung, Tourismus, Gründung und Innovation.

 

Das „Digital Opening“ Event des CO_SPACE.DN findet am 15.04.21 um 17.00 Uhr unter folgendem Link statt.

https://www.youtube.com/channel/UCBBKZHCUQWpJUy773B9_z9A

Weitere Infos gibt es auf der Homepage www.co-space-dueren.de oder auf den sozialen Netzwerken der WIN.DN GmbH und des CO_SPACE.DN.

 

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18.03.2021 - Vorstellung Tätigkeitsbericht 2020 der WIN.DN GmbH

Tätigkeitsbericht 2020

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Düren. Anlässlich der Vorstellung ihres Tätigkeitsberichts für das Jahr 2020 im Rahmen einer Online-Pressekonferenz, zog die Geschäftsführung der WIN.DN gemeinsam mit der neu ins Amt gewählen Aufsichtsratsvorsitzenden Dagmar Nietan Bilanz:

„Das vergangene Jahr stellte uns alle mit der Corona-Pandemie wie kein anderes Jahr vor besondere Herausforderungen! Gerade weil die mit der Pandemie leider notwendigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens die Dürener Wirtschaft, und hier insbesondere die Gastronomie, den Einzelhandel und die Hotellerie schwer getroffen haben, lag der Schwerpunkt der WIN.DN im Erhalt und der Sicherung von Arbeitsplätzen durch die aktive Unterstützung der Dürener Unternehmen“, verweist Dagar Nietan, neu gewählte Aufsichtsratsvorsitzende der WIN.DN GmbH, auf die Bedeutung der Arbeit in der kommunalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

„Im März 2020, zu Beginn der Pandemie, hatte die WIN.DN umgehend eine telefonische Krisenhotline und die Informationswebseite etabliert und über Umsetzung des Abstandsgebots und den bereitgestellten Förderprogrammen von Bund und Land informiert.“ erläutert Thomas Hissel, Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH die ergriffenen Sofortmaßnahmen. „Zusätzlich wurde zur konkreten Unterstützung des städtischen Einzelhandels und der Gastronomie ein neues digitales Handelsportal mit integriertem Lieferdienst innerhalb weniger Tage aufgesetzt. In der Phase nach dem Frühjahrs-Lockdown wurde ein Investitionsförderprogramm für Ansiedlungen in innerstädtischen Ladenlokalen aufgelegt und Digitalisierungsgutscheine vergeben, die helfen sollen, das noch analoge Geschäftsmodell zu digitalisieren.“, ergänzt Heinz Mannheims, Geschäftsführer für die Innenstadtförderung und den Einzelhandel.

Der Tätigkeitsbericht 2020 weist, neben den pandemiebedingten Sofort-Maßnahmen, aber auch langlaufende Zukunftsprojekte aus. Entsprechend standen im vergangenen Jahr wiederholt Schwerpunkte wie die Digitalisierung der Wirtschaft, aber auch der Strukturwandel im Braunkohletagebau und entsprechende Anstrengungen zur Dekarbonisierung der Industrie im Vordergrund. Auch wenn weitere Vorbereitungen im Bereich der interkommunalen Gewerbeflächenentwicklung getätigt werden konnten, zeigt auch das vergangene Jahr, dass ein Sonderbedarf bei der weiteren Flächenzuteilung im neuen Regionalplan vor dem Hintergrund des Strukturwandels besteht. Zahlreiche großflächige Ansiedlungen haben dazu geführt, dass z. B. im Interkommunalen Gewerbe- und Industriegebiet Talbenden/Rurbenden keine Flächen mehr zu Verfügung stehen.

Als Wirtschaftsförderung der zweitgrößten Stadt im Kernrevier des rheinischen Braunkohlereviers umfasste das Aufgabenspektrum der WIN.DN ebenfalls eine intensive Koordinierungsarbeit und Projektakquise, um  sicherzustellen, dass  die durch Bundes- und Landesregierung in Aussicht gestellten Förderprogramme auch dort ansetzen, wo drei Viertel der Beschäftigten in der Braunkohleindustrie wohnen.

So konnte die WIN.DN etwa mit der Modellfabrik Papier und dem Digital Nonwoven Innovation Center zwei Projekte erfolgreich im SofortprogrammPlus gemeinsam mit Unternehmen der Papier- und Vließstoffindustrie platzieren. Darüber hinaus konnte mit der Ausarbeitung eines Antrags zum Innovationsquartier und Innovation Center Düren im Starterpaket für das Kernrevier ein echter Leuchtturm im Strukturwandel gesetzt werden.

„Die Strukturwandelprojekte wie die Modellfabrik Papier haben bereits jetzt zu einer veränderten Wahrnehmung des Standorts bei Innovationstreibern aus der Wissenschaft, aber auch von Unternehmen geführt. Nun gilt es diese auch in nachhaltige Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze umzumünzen!“ erläutert Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer für Gründung, Innovation und Ansiedlung die Strategie.

Das 2019 gestartete Projekt Düren.Digital Network konnte bis Ende 2020 erfolgreich 16 digitale GründerInnen durch die Bereitstellung kostenloser Coworkingplätze und zahlreichen Veranstaltungen in Kooperation mit digitalen „Enablern“ unterstützen. Der mit dem VR Experience Room bereits eingeschlagene Weg zur niedrigschwelligen Erprobung dieser digitalen Technologie konnte mit dem Mitte des Jahres erfolgreich akquirierten Unternehmen.Revier-Projekt „Düren 1634“ gemeinsam mit dem Stadtmuseum und der Hochschule Rhein-Waal fortgesetzt werden.

Die konkrete Installation von Ladeinfrastruktur bei über 38 Arbeitgebern stand im Fokus des Projekts eMIND mit dem u. a. die NOX-Belastung in Düren reduziert werden soll. Die erfolgreich abgeschlossenen Mobilitätsberatungen bei den Unternehmen ergaben einen Bedarf von über 300 Ladepunkten, die nun bis 2022 in Düren aufgebaut werden sollen.

Weitere Projekte und Maßnahmen sind in der Planung oder schon angestoßen, damit die WIN.DN GmbH auch 2021 zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Düren beitragen kann.

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19.02.2021 - WIN.DN - Aufsichtsrat der WIN.DN mit neuer Führung

Bildunterschrift: v.l.n.r. Thomas Hissel, Hautgeschäftsführer WIN.DN GmbH und 1. Beigeordneter Stadt Düren, Heinz Mannheims, Geschäftsführer WIN.DN GmbH, Stefan Weschke, Stellvertretender Aufsichtsratssitzung, Dagmar Nietan, Aufsichtsratsvorsitzende, Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer WIN.DN GmbH

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Düren, 19.02.21. Am gestrigen Donnerstag ist der neue Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Düren, WIN.DN GmbH zu seiner konstituierenden Sitzung in der neuen Wahlperiode zusammengetreten. Neben aktuellen Projekten des Strukturwandels, dem Tätigkeitsbericht 2020 und Unterstützungsmaßnahmen für die Dürener Gastronomie stand die Wahl des Aufsichtsratsvorsitzes und der Stellvertretung auf der Tagesordnung.

Einstimmig gewählt wurden Frau Dagmar Nietan (SPD) sowie als ihr Stellvertreter Herr Stefan Weschke, (CDU) der dieses Amt bereits in der letzten Ratsperiode bekleidet hatte.

Die neue Vorsitzende, Dagmar Nietan, zeigte sich erfreut über den einstimmigen Auftrag des Gremiums: „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe! Gerade in den nächsten Jahren wird es nicht nur mit Blick auf die aktuelle Wirtschaftslage auf die Wirtschaftsförderung in Düren ankommen. Wie richtig es war, dass wir bereits 2015 die Wirtschaftsförderung von Grund auf neu aufgestellt haben, zeigt sich gerade mit Blick auf den Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlerevier. Viele wichtige Weichen sind hier in den letzten Jahren gestellt worden. Jetzt gilt es, den Weg konsequent und gemeinsam weiterzugehen und die vielen guten Projektvorhaben, die in Düren gemeinsam mit Industrie, Hochschulen und vielen weiteren Partnern entwickelt wurden auch umzusetzen.“

Hauptgeschäftsführer Thomas Hissel warb ebenfalls dafür, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und in Sachen Wirtschaftsförderung weiterhin auf einen möglichst breiten politischen Konsens zu setzen: „In den letzten fünf Jahren konnten wir mit dem ganzen Team der WIN.DN viele gute Ergebnisse erzielen. Das liegt nicht zuletzt an dem breiten politischen Rückhalt. Bisher wurden im Aufsichtsrat alle relevanten Entscheidungen einstimmig getroffen. Gerade für die vielen langfristigen Vorhaben, wie die Gewerbegebietsentwicklung und die Strukturwandelprojekte braucht man einen langen Atem und Kontinuität in der politischen Zielsetzung.“

Die WIN.DN GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Stadt Düren. Als Wirtschaftsförderungsgesellschaft unterstützt sie Unternehmen und den Standort insbesondere durch die Schaffung neuer Gewerbeflächen, Unternehmensansiedlung, Attraktivierung der Innenstadt, Tourismusförderung, Schaffung eines Gründerökosystems und die Entwicklung von Projekten im Strukturwandel etwa zur Dekarbonisierung der Industrie.

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Neuigkeiten der WIN.DN

2020

17.12.2020 - Gründung der Modellfabrik Papier gGmbH am Standort Düren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

(v.l.n.r.): Thomas Stährfeldt (Omya International AG), Hr. Brautschitsch (Omya International AG), Andreas Zehnpfund (ABB AG), Bernd Scholbrock (Schoellershammer GmbH & Co. KG), Bernd Bichbeimer (WEPA SE), Gerhard Hochstein (Schoeller Technocell GmbH & Co. KG), Holger Autenrieb (Papierfabrik Niederauer Mühle GmbH), Winfried Kranz-Pitre (Geschäftsführer der WIN.DN GmbH), Thomas Hissel (1. Beigeordneter und Stadtkämmerer der Stadt Düren, Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH), Armin Vetter (Schoellershammer GmbH & Co. KG) Vorne: Frank Peter Ullrich (Bürgermeister der Stadt Düren), Hartmut Sindel (Essity Operations Mannheim GmbH, Interimsgeschäftsführer der gGmbH)

Düren.  „Ich freue mich darüber, dass unsere Vision einer Modellfabrik Papier nun Form annimmt und wir heute den erarbeiteten Gesellschaftervertrag mit 15 Partnerunternehmen unterzeichnen konnten,“ bilanziert Hartmut Sindel, Interimsgeschäftsführer der Modellfabrik Papier gGmbH die Gründung der „Gesellschaft zur Forschungsförderung nachhaltiger Papiertechnologien“ – kurz Modellfabrik Papier am Donnerstag 17.12.2020 im Dürener Rathaus. „Das ist der Startschuss für noch mehr Nachhaltigkeit in der Papierindustrie und unser Beitrag für einen auch im globalen Markt wettbewerbsfähigen Industriestandort. Alle beteiligten Unternehmen zeigen ein starkes finanzielles und personelles Engagement für Deutschlands Beitrag zum Pariser Klimaschutzabkommen und dem langfristigen Erhalt von Beschäftigung“, so Herr Sindel weiter.

Auch wenn nicht alle beteiligten Unternehmen aufgrund der Pandemie-bedingten Einschränkungen im Ratssaal dabei sein konnten, begrüßte Bürgermeister Frank-Peter Ullrich die Firmen Schoellershammer, Papierfabrik Niederauer Mühle, Schoeller Technocell, Mitsubishi HiTec Paper, Essity, Omya International, ABB und WEPA persönlich. „Auf den Tag der Unterzeichnung haben alle beteiligten Unternehmen und unsere Wirtschaftsförderung WIN.DN lange hingearbeitet. Nachdem die vertraglichen Bedingungen geregelt sind, können die inhaltlichen Vorbereitungen in Kooperation mit den beteiligten Hochschulen noch weiter in die Tiefe gehen.“ freute sich Bürgermeister Frank-Peter Ullrich.

Und Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WIN.DN und 1. Beigeordneter der Stadt Düren, Thomas Hissel ergänzte: „Düren ist die Stadt des Papiers, mit einer lebendigen Tradition und großer Zukunft! Mehr als die Hälfte aller Industriebeschäftigten in Düren arbeiten in diesem Bereich. Vor dem Hintergrund des Braunkohle-Strukturwandels kommt der Dekarbonisierung dieser energieintensiven Industrie aber auch dem Innovationsimpuls durch die intensive Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft eine immense Bedeutung zu. Es gilt diese Impulse der Modellfabrik Papier in neue Wertschöpfung und Arbeitsplätze umzumünzen.“

Mit der Entwicklung klimaneutraler Produktionsmethoden leistet die Modellfabrik Papier aber nicht nur für das Rheinische Revier einen Beitrag zur Dekarbonisierung der Wirtschaft, sondern verfolgt die bundesweite Strategie der Forschungsagenda Papier, die diesen vielfältigen Werkstoff noch stärker mit seinen nachhaltigen Eigenschaften positionieren möchte. So wird in Deutschland bereits heute Papier zu über 75 % aus Altpapier hergestellt. Durch eine Reduzierung des CO2 - Fußabdrucks wird Papier noch stärker zu einer echten Alternative zu Plastikprodukten werden. Das interdisziplinäre Innovationsnetzwerk der Modellfabrik Papier setzt sich aus Papierproduzenten und Zulieferern, wichtigen Maschinenbauunternehmen, sowie den bedeutendsten Papierforschungseinrichtungen Deutschlands, aber auch neuen Innovationstreibern aus der Region zusammen. Gründungsväter der Modellfabrik waren insbesondere die TU Darmstadt und die Papiertechnische Stiftung Heidenau, die in der Modellfabrik Papier nun stark mit den verschiedenen regionalen Instituten vom Forschungszentrum Jülich, der RWTH Aachen und der FH Aachen zusammenarbeiten wollen.

Nach der Ansiedlung der Forschungsgesellschaft in Düren wird bis 2024 im Innovationsquartier am Dürener Bahnhof ein entsprechendes Forschungsgebäude mit Laboren und einem Technikum entstehen. Das mit Forschungspartnern bundesweit vernetzte Reallabor wird sich in vier sogenannten Living Labs insbesondere um die Bereiche Rohstoffe und Additive, Verfahrenstechnik, Digitalisierung sowie Energie- und Kreislaufwirtschaft beschäftigten. „Durch die ideale Lage im Innovationsquartier entstehen viele wichtige Synergien, mit den ebenfalls im Quartier entstehenden Gründerzentrum „Innovation Center Düren“ und dem „Digital Nonwoven Innovation Center“, erklärt Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer der WIN.DN GmbH.

Die Modellfabrik Papier soll u.a. aus Strukturfördermitteln finanziert werden und ist daher im SofortprogrammPLUS beantragt. Die Entscheidung über den sog. zweiten  Stern wird für die Aufsichtsratssitzung der Zukunftsagentur Rheinisches Revier am 18.12.2020 erwartet.

Mit dem Schritt zur Gründung einer gemeinnützigen Forschungsgesellschaft zur Entwicklung klimaneutraler Papierproduktionsmethoden erfährt Düren einen entscheidenden Wandel hin zu einem Forschungsstandort. Nachdem im Juli 2020 die Standortentscheidung für die Modellfabrik Papier für Düren ausgefallen ist, laufen die inhaltlichen und planerischen Vorbereitungen auf Hochtouren.

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04.12.20 - Neapco sichert Streetscooter-Produktion bis 2022

v.l.n.r. Dietmar Nietan (MdB), Bürgermeister Frank Peter Ullrich, Ralf Steffes (Streetscooter), Thomas Hissel (WIN.DN Geschäftsführer)

Die Deutsche Post möchte die Produktion von Streetscooter bei Neapco auch im nächsten Jahr aufrechterhalten. Bürgermeister Frank-Peter Ullrich besuchte Freitag den Standort an der Henry-Ford-Straße und führte Gespräche über die Zukunft des Standortes

Düren. „Gerade bei einem E-Fahrzeug, das in der Region entwickelt wurde, muss es uns gelingen die Produktionsarbeitsplätze auch dauerhaft hier zu halten“, forderte Bürgermeister Frank-Peter Ullrich bei seinem Unternehmensbesuch bei der Neapco Europe GmbH sowie der Streetscooter GmbH, nachdem zuletzt bekannt geworden war, dass die E-Fahrzeugproduktion zumindest noch bis einschließlich 2022 fortgesetzt werden soll. Die Deutsche Post AG als Eigentümer der Streetscooter GmbH hält zwar am Strategiewechsel, nur noch für den Eigenbedarf zu produzieren, fest, eröffnete aber zumindest eine Perspektive bis übernächstes Jahr.

Auch wenn dies der Geschäftsführung bei Neapco nicht ausreichen kann, wurde im Gespräch mit dieser und dem Bürgermeister deutlich, dass sowohl bei den klassischen Produkten der Gelenkwellen und Differentiale, als auch eigenen Entwicklungsprojekten, der Wechsel zur E-Mobilität in vollem Gange ist. Geschäftsführer Dr. Jürgen Liermann blickt deshalb optimistisch in die Zukunft und erläuterte: „Mit unserer Strategie des Mobility Park Düren, die auf den vier Säulen, unserer klassischen Produkte, der Montage von E-Fahrzeugen, Neuentwicklungen im Antriebsstrang sowie der Positionierung als Launch Center basiert, sind wir gut für den Strukturwandel aufgestellt.“

Dieser Strukturwandel war auch im doppelten Sinn das Thema von Thomas Hissel, 1. Beigeordneter Stadt Düren und Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH: „Sowohl der Strukturwandel in der Automobilbranche als auch im Rheinischen Revier trifft Neapco mit voller Wucht. Deshalb unterstützen wir das Unternehmen sehr intensiv, sowohl bei Fördermitteln zur Anpassung des Produktportfolios in Richtung E-Mobilität, als auch beim Erhalt der für das Revier so wichtigen Industriearbeitsplätze.“

Nachdem mit der Ansiedlung der Streetscooter GmbH bereits seit 2018 eine Kompetenz bei der Montage von e-mobilen Nutzfahrzeugen aufgebaut werden konnte, die 80 Neapco-Mitarbeitern ein zusätzliches Tätigkeitsfeld bescherten, wandelte sich auch das klassische Produktportfolio von Neapco in Richtung der neuen Anforderungen aus der E-Mobilität. Hierzu wurde zuletzt ein eigenes Akustiklabor eingerichtet, um den, nun auch in leisen E-Fahrzeugen verbauten Neapco-Produkten, noch stärker „das Flüstern“ beizubringen. Während im Sommer noch ein durch die generelle Absatzschwäche  - infolge der Corona-Pandemie - unabwendbarer Sozialplan für rund 100 Mitarbeiter*innen in Kraft treten musste, machten die verbliebenen 500 Mitarbeiter*innen zum Jahresende bereits wieder Sonderschichten. Der Grund hierfür ist einfach, aber leider endlich: Vor dem Brexit hatten sich viele Neapco-Kunden auf der Insel noch mit Ware eingedeckt.

Für die Zukunft an der Henry-Ford-Straße wird es aber auch darauf ankommen, ob es gelingt die gewonnene Zeit zur Integration neuer Partner und Entwicklung zusätzlicher Projektideen zu nutzen. Das Feedback zum zuletzt ausgelieferten Streetscooter-Modell 17 D fiel indes äußerst positiv bei den Zusteller*innen aus, was auch in der Konzernspitze wahrgenommen wurde. Geschäftsführer der Streetscooter GmbH, Ralf Steffes, nannte insbesondere die jahrzehntelange Branchenerfahrung der Neapco-Mitarbeiter als einen wichtigen Faktor hierfür. Auch dies war für Bürgermeister Frank-Peter Ullrich ein Grund für das positive Fazit zum Wochenausklang.

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21.08.2020 - GOLDBECK errichtet neues Logistikzentrum für Brandit Textil GmbH in Düren

v.l.n.r. Sebastian Kukulies (Projektleiter GOLDBECK West GmbH), Axel Wirges (Niederlassungsleiter GOLDBECK West GmbH) Thomas Hissel (1. Beigeordneter Stadt Düren und Hauptgeschäftsführer WIN.DN GmbH), Marco Hünerbein (Verkaufsingenieur GOLDBECK West GmbH), Lars Engels (CEO Brandit Textil GmbH), Marco Freudling (CEO Brandit Textil GmbH), Dirk Lauterbach (Fachbereichsleiter Gemeinde Niederzier), Klaus Schierbaum (WIN.DN GmbH)

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Düren. Die Kölner Marke Brandit Textil GmbH verlagert seinen Dienstleistungsstandort nach Düren ins Gewerbegebiet Rurbenden/Talbenden. Aufgrund des beeindruckenden Umsatzwachstums der letzten Jahre sei man am bestehenden Standort an die Kapazitätsgrenzen gestoßen, erläutert Geschäftsführer Lars Engels. Die GOLDBECK West GmbH errichtet für das Unternehmen in zwei Bauabschnitten moderne Büro- und Logistikflächen, um neben dem klassischen Bekleidungsgroßhandel auch den Bereich Online-Versandhandel auszubauen. „Um unser stark wachsendes Auftragsvolumen auch in Zukunft noch zu bewältigen können, mussten wir uns vergrößern und benötigten hierfür einen neuen Standort. Die WIN.DN half uns erfolgreich bei unserer Anfrage, so dass wir nun das Richtfest für unseren ersten Bauabschnitt feiern können“, so Geschäftsführer Engels.

Die ca. 7.500 m² große Logistikhalle besticht durch höchste Energieeffizienz und erreicht dank der sehr guten Gebäudehülle und einer Photovoltaikanlage den KfW-55-Standard. Als Besonderheit stellt Axel Wirges, Niederlassungsleiter GOLDBECK West GmbH, zudem die CO2-neutrale Herstellung des Gebäudes hervor.
"Wir freuen uns, in unserem interkommunalen Gewerbegebiet ein so dynamisches neues Unternehmen wie Brandit begrüßen zu dürfen. Die hier entstehenden 80 neuen Arbeitsplätze tragen für uns auch zu einem gelingenden Strukturwandel bei“ erläutert Thomas Hissel, Erster Beigeordneter der Stadt Düren und Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH.

Die Brandit Textil GmbH wurde 2010 von Herrn Lars Engels und Herrn Marco Freudling gegründet und ist ein Bekleidungsunternehmen mit Sitz in Köln. Seit Gründung hat sich die Marke durch stetiges Wachstum zu einem bedeutenden Unternehmen im Bereich Urban Outdoor Men entwickelt. Marktnähe sowie eine zukunftsorientierte Ausrichtung bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Partnerschaft mit über 2500 B2B Kunden. Die Brandit Textil GmbH ist mit Kunden in Deutschland, Europa und weltweit vertreten.
Brandit arbeitet ganzheitlich – vom Design, Entwicklung, Produktion über Marketing und Logistik bis hin zum Point of Sale. Beständigkeit in Design, Funktionalität & Qualität zeichnen die Produkte aus.
„Als global tätiges Unternehmen sind wir uns der gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung bewusst und stärken unsere Region. Dass Brandit seinen zentralen Werten seit Gründung der Geschäftstätigkeit treu geblieben ist, hat uns dabei geholfen, ein Unternehmen zu schaffen, das wir gerne führen und für welches wir mit Stolz arbeiten. Dieses Gefühl möchten wir mit unseren Mitarbeitern, Partnern, Kunden und Freunden teilen“, so Geschäftsführer Engels.

„Solche Ansiedlungen zeigen uns, dass wir mit unserer Gewerbegebietsentwicklung direkt an der A4, genau richtig liegen“ erläutert Herr Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer der WIN.DN GmbH. In den letzten zwei Jahren hat sich viel im südlichen Teil des Gewerbegebietes getan. Neben der Marx Gruppe haben sich weitere Unternehmen angesiedelt. In direkter Nachbarschaft entsteht zukünftig ein neues Logistikzentrum der AMG Haustechnik GmbH. Nach der erfolgreichen Vermarktung der freien Gewerbeflächen stehen derzeit lediglich noch ca. 3 Hektar zur Verfügung.

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30.07.2020 - Modellfabrik für die Papierstadt Düren

Freuen sich über Standortentscheidung der Modellfabrik Papier für Düren: Bürgermeister Paul Larue, Gerhard Hochstein Felix Schoeller Group, Thomas Hissel Hauptgeschäftsführer WIN.DN GmbH und 1. Beigeordneter Stadt Düren

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Düren. Düren ist die Stadt des Papiers. In diesem Industriebereich mit langer Tradition sind bis heute mehr als 2.000 Menschen direkt beschäftigt. Durch die lokale Wertschöpfungskette mit dem Maschinenbau und der Vliesstoffindustrie, ist sogar jeder zweite Industriearbeitsplatz in Verbindung mit dieser Branche zu bringen. „Damit ist die Papierindustrie die bedeutendste Wertschöpfungsquelle der Stadt Düren”, erklärt Bürgermeister Paul Larue anlässlich einer kurzen Pressekonferenz am Donnerstag 30.07.2020.
Um sicherzustellen, dass eine so wichtige Branche sich nicht nur stetig weiterentwickelt, sondern sich vor dem Hintergrund der ambitionierten Klimaziele neu erfindet, hat sich Düren als Standort für eine Modellfabrik Papier beworben. „Dank der großen Unterstützung aus der Dürener Industrie und den regionalen Forschungstreibern, haben wir den Zuschlag erhalten!“ freut sich Thomas Hissel, Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WIN.DN und 1. Beigeordneter der Stadt Düren.

Diese frohe Botschaft überbrachte am heutigen Donnerstag (30.07.2020) Herr Gerhard Hochstein, Chief Technology Officer (CTO) der Felix Schoeller Group im Namen eines bundesweiten Konsortiums papierproduzierender Unternehmen sowie der TU Darmstadt und der Papiertechnischen Stiftung, die zukünftig auch von Düren aus Nachhaltigkeitsthemen in der Papierindustrie vorantreiben wollen, bei einem Besuch im Dürener Rathaus. „Wir freuen uns mit Düren einen Standort für unsere Modellfabrik gefunden zu haben, der neben der Papiertradition auch viel Zukunft zu bieten hat. Wir erwarten wichtige Impulse durch die umgebende Hochschullandschaft und den Strukturwandel“, erläutert Herr Hochstein die Motive für Düren.

„Die Papierindustrie ist einem enormen Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Die Situation auf dem Weltmarkt wird immer schwieriger. Die Digitalisierung ist ebenfalls ein großes Problem. Hinzu komme“, erklärt Heinz Mannheims, Geschäftsführer bei der WIN.DN, „dass die Papierproduktion energieintensiv sei. Die Dürener Papierindustrie hat in den vergangenen Jahrzehnten ihre Energie zum großen Teil aus der Braunkohle der Tagebaue der Region bekommen. Diese Energiequelle fällt in absehbarer Zeit weg. Dadurch erhöht sich der Druck auf die Papierindustrie noch einmal erheblich, genauer gesagt der Klima- und der Rohstoffdruck. An diesem Punkt setzt die Modellfabrik Papier an. Es geht darum, die Papierproduktion energieeffizienter und zukunftssicher zu machen.“

„Für diese Herausforderung gibt es derzeit keinen besseren Standort als Düren”, beteuert Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer bei der WIN.DN. Düren hat, so Kranz-Pitre, neben der hohen Dichte an Papierfabriken, der administrativen und politischen Unterstützung und der hervorragenden wissenschaftlichen Expertise der RWTH Aachen, der FH Aachen und des Forschungszentrums Jülich, ein weiteres überzeugendes Argument: „Als Anrainerstadt des Rheinischen Braunkohlereviers, kann Düren stark von den Mitteln des gerade beschlossenen Strukturstärkungsgesetzes profitieren.“

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18.06.2020 - Dürener Start-Up SUMTEQ revolutioniert mit neuartigem Dämmstoff die Baubranche

sumteq

v.l.n.r. Thomas Hissel, 1. Beigeordneter Stadt Düren und Hauptgeschäftsführer WIN.DN GmbH; Dr. Roland Oberhoffer, Dr. Alexander Müller, Michael Hoffmann, Managing Partner SUMTEQ GmbH; Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung; Ralf Richter, Technical Services Manager & Investments ISOLA GmbH

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Düren. „Aufgrund der deutlich reduzierten Wärmeleitfähigkeit isoliert unsere Dämmung besser als Styropor und kommt mit der Hälfte des Volumens herkömmlicher Dämmstoffe aus!“ Auf diese Formel bringt es Dr. Alexander Müller, einer der geschäftsführenden Gesellschafter des seit 2019 im Dürener Industriepark der ISOLA angesiedelten innovativen Start-Ups SUMTEQ. 

Im Rahmen ihrer Promotionen befassten sich Dr. Alexander Müller und Dr. Roland Oberhoffer mit der Entwicklung von Sumfoam, dem neuartigen Hochleistungsdämmstoff, der das Potenzial hat die Baubranche zu revolutionieren. Daneben komplementiert Michael Hoffmann das Gründerteam im kaufmännischen Bereich der 2014 aus dem Umfeld der Universität zu Köln hervorgegangenen SUMTEQ GmbH.

Sumfoam ist ein innovativer Polymerschaum mit einer Porengröße, die unter 100 Nanometer liegt. Dabei handelt es sich nicht nur um ein Produkt, sondern um eine neue Materialklasse. Denn erstmalig ist es den Wissenschaftlern gelungen, Polymere mit einem skalierbaren Verfahren nanoporös herzustellen. Das Material zeichnet sich insbesondere durch die Kombination von hoher mechanischer Belastbarkeit, Langlebigkeit und Formstabilität aus. Sumfoam bietet somit Potenzial für gänzliche neue und nachhaltige Lösungen in unterschiedlichsten Anwendungsfeldern, die neben der Gebäudedämmung auch technische Applikationen im Bereich der Isolation, des Leichtbaus, der Filtrationstechnik oder als Ölbindemittel umfassen. Darüber hinaus eignet sich Sumfoam als Trägermaterial für die chemische Prozessindustrie und auch als Additiv. Der umweltfreundliche Herstellungsprozess erlaubt zudem eine 90%-ige CO2-Rückgewinnung. SUMTEQ konnte in der jungen Unternehmensgeschichte bereits 15 Patente weltweit anmelden.

Thomas Hissel, 1. Beigeordneter der Stadt Düren, sieht sich bestätigt: „Die Ansiedlung zeigt die Attraktivität der Industriestadt Düren, insbesondere für innovative Start-Ups. Vor dem Hintergrund des anstehenden Strukturwandels gilt es die notwendigen Flächen und Infrastrukturen bereitzustellen.“ „Düren bietet das industrielle Umfeld, Innovationsnetzwerke und Unterstützung für Start-Ups, insbesondere im Bereich der Umweltwirtschaft,“ ist sich Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer bei der Dürener Wirtschaftsförderung WIN.DN GmbH sicher. Thomas Rachel, als Dürener Bundestagsabgeordneter und parlamentarischer Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, zeigte sich begeistert von der „wahnsinnigen Unternehmensgeschichte“.

Im Frühjahr 2019 verlagerte die SUMTEQ ihren Hauptsitz in den ISOLA Gewerbepark in Düren-Birkesdorf. Auf einer Fläche von über 600 Quadratmetern wurden neben Büroräumen auch ein Technikum in Betrieb genommen, um die Kleinserienproduktion zu starten. 

Die ISOLA GmbH, Weltmarktführer kupferkaschierter, glasfaserverstärkter Basismaterialien zur Herstellung von Leiterplatten, hat in den letzten Jahren ihren Unternehmenssitz zu einem modernen Gewerbepark weiterentwickelt. Neben der guten Verkehrsanbindung profitieren die ansässigen Unternehmen von vielfältigen Synergien im Gewerbepark, etwa im Bereich der Infrastruktur und Produktionsmittel. SUMTEQ konnte die Mitarbeiterzahl seit dem Start in Düren mittlerweile verdoppeln und beschäftigt derzeit 20 Angestellte. Derzeit steht die Umsetzung der nächsten Skalierungsstufe an, die mit der Anmietung von weiteren Flächen bei der ISOLA verbunden ist, um somit den industriellen Maßstab zu erreichen. Die Gründer skizzierten die weitere Unternehmensentwicklung, die neben einem beachtlichen Umsatzwachstum auch einen weiteren Aufbau an Mitarbeitern vorsieht.

Das mehrfach ausgezeichnete Unternehmen erreichte u.a. den 3. Platz beim StartGreen Award 2019, der an Unternehmen vergeben wird, die die grüne Wirtschaft unterstützen und steht derzeit im Finale der ISC3 Innovation Challenge für nachhaltiges Bauen und Leben.

Gemeinsam mit dem Immobilienmanagement Hack UG betreute die WIN.DN, Wirtschaftsförderung für die Stadt Düren, die SUMTEQ bei der Ansiedlung. Darüber hinaus unterstützt die WIN.DN das Kölner Unternehmen bei der Fördermittelakquise und der Öffentlichkeitsarbeit zur Gewinnung von Fachkräften.

So kann aufgrund einer Bundesförderung des Umweltinnovationsprogramms der Grundstein für die erstmalige großtechnische Demonstration des durch die SUMTEQ neu entwickelten Produktionsprozesses zur Herstellung des innovativen Hochleistungsdämmstoffes umgesetzt werden. Damit wird zum ersten Mal der Nachweis geführt, dass diese Hochleistungsdämmstoffe großtechnisch hergestellt werden können und damit die umfangreichen Umweltvorteile, die diese innovativen Materialien und der zugrundeliegende Prozess gegenüber vergleichbaren Materialien und Produktionsprozessen bieten, realisiert werden können. Im Anschluss an diese Demonstrationsphase soll die Anlage wirtschaftlich zur Produktion des Hochleistungsdämmstoffs eingesetzt werden und die Basis für das weitere Wachstum am Standort Düren bilden.

„Das Unternehmen habe ich gerne unterstütztet bei der Akquise von Fördermitteln, so dass eine nachhaltige Innovation bis zur Marktreife entwickelt und eine neue industrielle Produktion in Düren gestartet werden konnte“ betonte Thomas Rachel. Auch in Zukunft werde er die weitere Entwicklung von SUMTEQ gerne begleiten. Thomas Hissel betont hierzu „Im Rahmen des aktuell anstehenden Braunkohle-Strukturwandels und der auf CO2-Einsparung ausgerichteten Förderagenda auf EU-, Bund- und Landesebene rechnen wir für SUMTEQ sehr gute Chancen aus noch viele weitere Innovationsprojekte an den Start zu bringen.“

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Pressekontakt
Tatjana Pradzynski
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Tel 02421- 69 540 -22
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18.06.2020 - WIN.DN - Tätigkeitsbericht 2019

Taetigkeitsbericht_2019

Bildunterschrift: v.l.n.r. Winfried Kranz-Pitre Geschäftsführer, Thomas Hissel Hauptgeschäftsführer und Heinz Mannheims Geschäftsführer der WIN.DN GmbH

Zur Pressemitteilung

Düren. „Das laufende Jahr 2020 stellt uns mit der Corona-Pandemie vor besondere und noch nie da gewesene Herausforderungen. Gerade jetzt liegt unser Schwerpunkt im Erhalt und der Sicherung von Arbeitsplätzen, durch die Unterstützung der Dürener Unternehmen. Trotz der aktuellen Lage wollen wir unserer Chronistenpflicht nachkommen und den Tätigkeitsbericht 2019 vorlegen” verweist Thomas Hissel, Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH, auf die vergangene Arbeit der kommunalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Anlässlich der Vorstellung ihres Tätigkeitsberichts für das Jahr 2019 im Rahmen einer Pressekonferenz, zog der Aufsichtsratsvorsitzende gemeinsam mit der Geschäftsführung der WIN.DN Bilanz. „Im vergangenen Jahr standen wiederholt Schwerpunkte wie der Strukturwandel Braunkohletagebau und Anstrengungen zur Dekarbonisierung der Industrie im Vordergrund“, erklärte Thomas Hissel, der die Wirtschaftsförderungsgesellschaft bei der aktiven Gestaltung des Strukturwandels auf einem ausgesprochen guten Weg sieht. „Alle durch die WIN.DN erarbeiteten und unterstützten Projekte im anlaufenden Förderprogramm des Rheinischen Reviers wurden Ende Mai durch die Zukunftsagentur Rheinisches Revier als Förderwürdig empfohlen.“ Die eingereichten Projekte fokussieren einen Innovationsschub für die Dürener Industrie durch die verstärkte Zusammenarbeit mit Forschungstreiber im Bereich der CO2-Einsparung dun der Entwicklung nachhaltigerer Produkte.

„Das Hauptziel der Wirtschaftsförderung ist und bleibt es, dafür Sorge zu tragen, dass die Arbeitsplätze Dürener Unternehmer gesichert und ausgebaut werden“, so Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer u.a. für die Bereiche Innovation, Gründung und Ansiedlung bei der WIN.DN GmbH. „Auch wenn weitere Vorbereitungen im Bereich der interkommunalen Gerwerbeflächenentwicklung getätigt werden konnten, zeigt auch das vergangene Jahr, dass ein Sonderbedarf bei der Flächenzuteilung im neuen Regionalplan vor dem Hintergrund des Strukturwandels besteht. Zahlreiche auch großflächige Ansiedlungen haben dazu geführt, dass z. B. im Interkommunalen Gewerbe- und Industriegebiet Talbenden/Rurbenden nur noch drei Hektar mehr zu Verfügung stehen“.

Als Wirtschaftsförderung der zweitgrößten Stadt im Kernrevier der rheinischen Braunkohle umfasste das Aufgabenspektrum der WIN.DN auch eine gewisse Lobbyarbeit, um sicherzustellen, dass die durch Bundes- und Landesregierung in Aussicht gestellten Förderprogramme auch dort ansetzen, wo dreiviertel der Beschäftigten in der Braunkohleindustrie wohnen. So konnte die WIN.DN etwa im September zahlreiche Projektideen dem Landesministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie vorstellen.

Nach erfolgreicher Fördermittelakquise für das Düren.Digital Network startete das Projekt mit der Bereitstellung kostenloser Coworkingplätze für digitale Gründer und zahlreichen Veranstaltungen in Kooperation mit digitalen „Enablern“. Seit Ende des Jahres steht zudem der VR Experience Room
interessierten Unternehmen und Institutionen zur Verfügung, um die Integration dieser digitalen Technologie im jeweiligen Geschäftsmodell niederschwellig zu erproben. Aber auch in anderen Themen ist die WIN.DN zur Stärkung Dürens Wirtschaft unterwegs. „Die konkrete Einführung von Ladeinfrastruktur bei über 30 Arbeitgebern stand im Fokus des Projekts eMIND mit dem u. a. die NOX-Belastung in Düren reduziert werden soll. Zahlreiche Mobilitätsberatungen bei den Unternehmen ergaben einen Bedarf von über 300 Ladepunkten, die nun bis 2022 in Düren aufgebaut werden sollen“, fasst Winfried Kranz-Pitre zusammen.

Der Einzelhandel blickte 2019 auf ein erfolgreiches Jahr zurück. “Auch wenn dies in der aktuellen Coronalage aus der zeit gefallen wirkt, konnten durch die intensiv begleiteten Veranstaltungen der WIN.DN, wie dem Erlebnis- und Schlemmermarkt, „Düren leuchtet“ oder „Weihnachtliches Düren“ die Aufenthaltsqualität gesteigert werden. Anknüpfend an den engen Austausch mit der Dürener Händlerschaft wurde nach erfolgtem Lockdown sehr schnell ein digitales Einzelhandelsportal etabliert, in dem die Händler trotz Ladenschließung mit Versand- und Lieferdiensten für ihre Kunden da sein konnten“, erläutert Geschäftsführer Heinz Mannheims für den Bereich Einzelhandel und Märkte bei der WIN.DN GmbH, die Aktivitäten in der Corona-Pandemie.

Auch im Tourismus, einem weiteren Bereich, der deutlich durch die Corona-Pandemie betroffen ist, konnte im letzten Jahr aufgrund eines verbesserten Angebots noch eine Steigerung bei den Übernachtungs- und Gästezahlen der Dürener Hotels verzeichnet werden. Neben der Beratung zu den durch die Stadt Düren, den Bund und das Land NRW angebotenen Nothilfen, stand die weitere Verbesserung z.B. des digitalen Angebots wie etwa die 3D-Touren des Papier- und Stadtmuseums im Fokus der Beratung durch die WIN.DN.

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