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Neuigkeiten der WIN.DN

2021

31.03.2021 - Digital Opening CO_SPACE.DN

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Düren. Am Donnerstag, den 15. April 2021 eröffnet der CO_SPACE.DN in der Pleußmühle mit einem Corona-konformen „Digital Opening“ Event. Die Stadt Düren hat nun einen neuen, innovativen und nachhaltigen Coworking Space. Doch was bedeutet das eigentlich?

Coworking bietet eine Alternative für alle Gründer:innen, die sich kein eigenes Büro leisten können oder wollen – und dennoch nicht auf Schreibtisch, Besprechungsräume und manche Annehmlichkeit verzichten wollen. Interessierte Gründer:innen mieten einen zeitlich flexiblen Arbeitsplatz in einem offen gestalteten Großraumbüro an und nutzen den Vorteil des Zusammen-Arbeitens (co-working). Besonders Gründer:innen, Startups wie Freiberufler greifen gerne auf diese Angebote zurück. Zum einen ermöglichen sie einen niederschwelligen Einstieg in die Selbständigkeit. Zum anderen treffen hier Menschen für neue Projekte oder Geschäftsideen aufeinander, die sich in abgeschotteten Büros nie gesehen hätten.

„Im CO_SPACE.DN soll das unternehmerische Denken gefördert, die Gründungsaktivität in der Region gesteigert und nachhaltige unternehmerische Entwicklungsperspektiven unterstützt werden. Das Dienstleistungsangebot setzt sich aus vier Bereichen zusammen: Sensibilisierung, Förderung, Vernetzung und Beratung von Gründer:innen mit nachhaltigen Geschäftsmodellen. Sowohl Gründer:innen als auch Spin-Offs aus lokalen Bestandsunternehmen können als Nutzer des CO_SPACE.DN kostengünstig das umfangreiche Angebot von Workshops, Seminaren wie Events und den flexiblen oder festen Arbeitsplatz buchen“, erklärt Thomas Hissel, Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH.

In der Pleußmühle richtete das Wirtschafts- und Innovationsnetzwerk der Stadt Düren kurz WIN.DN GmbH in den letzten Monaten den neuen Coworking Space ein. Die digitale Eröffnung am 15.04.2021 bietet einen ersten Einblick in die frisch eingerichteten Räumlichkeiten. So findet man im CO_SPACE.DN auf rund 300 m² buchbare Arbeitsplätze im „Creative space“, Seminarräume in den „Meeting spaces“, ruhige Arbeitsplätze im „Silence space“ und feste Arbeitsplätze in den „Studio spaces“ wie Platz für den direkten Austausch im „Community space“. Zusätzlich erhält man einen gratis Zugang zum Highspeed-Internet, Druckersystem und Getränken. Alle Coworker des CO_SPACE.DN erhalten auch einen 24/7-Zugang.  

Mit dem Slogan „Gründen leicht gemacht“ möchte die WIN.DN GmbH mehr als nur einen Arbeitsort wie dem CO_SPACE.DN bereitstellen. Denn rund um diesen Ort versammelt sich die Coworker-Community die sich vor allem aus Experten:innen aus den drei Bereichen Netzwerkpflege, Wissenstransfer sowie Startup- Und Innovationsförderung zusammensetzt. „Die Erfahrungen und Ergebnisse der Testphase des Coworking Spaces aus dem Jahr 2017 wie dem nachfolgenden Düren.Digital Network haben gezeigt, dass die Nachfrage zum Coworken und die Förderung von Gründer:innen immens ist. Somit haben wir uns langjährigen Erfahrungswerten nun in einem Ort gebündelt. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger mit potenziellen Geschäftsideen ein, sich bei unserer CO_SPACE.DN-Leitung Tatjana Pradzynski zu melden. Mit Ihr kann man seine Gedanken direkt austauschen und erhält einen Guide zur Gründung eines Unternehmens. Sie begleitet und vernetzt alle Gründerinnen und Gründer des CO_SPACE.DN“, so Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer der WIN.DN GmbH für die Bereiche Ansiedlung, Tourismus, Gründung und Innovation.

 

Das „Digital Opening“ Event des CO_SPACE.DN findet am 15.04.21 um 17.00 Uhr unter folgenden Link statt.
Den Link zur Veranstaltung und weitere Infos gibt es auf der Homepage www.co-space-dueren.de oder auf den sozialen Netzwerken der WIN.DN GmbH und des CO_SPACE.DN.

 

KONTAKT
Tatjana Pradzynski
CO_SPACE.DN-Leitung

CO_SPACE.DN
colorful.community.coworking
August-Klotz-Straße 21
52349 Düren

Tel     +49 157 30 76 6050                 
www.co-space-dueren.de
hallo@co-space-dueren.de                             
www.facebook.com/co.space.dn

Ein Projekt der WIN.DN GmbH

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18.03.2021 - Vorstellung Tätigkeitsbericht 2020 der WIN.DN GmbH

Tätigkeitsbericht 2020

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Düren. Anlässlich der Vorstellung ihres Tätigkeitsberichts für das Jahr 2020 im Rahmen einer Online-Pressekonferenz, zog die Geschäftsführung der WIN.DN gemeinsam mit der neu ins Amt gewählen Aufsichtsratsvorsitzenden Dagmar Nietan Bilanz:

„Das vergangene Jahr stellte uns alle mit der Corona-Pandemie wie kein anderes Jahr vor besondere Herausforderungen! Gerade weil die mit der Pandemie leider notwendigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens die Dürener Wirtschaft, und hier insbesondere die Gastronomie, den Einzelhandel und die Hotellerie schwer getroffen haben, lag der Schwerpunkt der WIN.DN im Erhalt und der Sicherung von Arbeitsplätzen durch die aktive Unterstützung der Dürener Unternehmen“, verweist Dagar Nietan, neu gewählte Aufsichtsratsvorsitzende der WIN.DN GmbH, auf die Bedeutung der Arbeit in der kommunalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

„Im März 2020, zu Beginn der Pandemie, hatte die WIN.DN umgehend eine telefonische Krisenhotline und die Informationswebseite etabliert und über Umsetzung des Abstandsgebots und den bereitgestellten Förderprogrammen von Bund und Land informiert.“ erläutert Thomas Hissel, Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH die ergriffenen Sofortmaßnahmen. „Zusätzlich wurde zur konkreten Unterstützung des städtischen Einzelhandels und der Gastronomie ein neues digitales Handelsportal mit integriertem Lieferdienst innerhalb weniger Tage aufgesetzt. In der Phase nach dem Frühjahrs-Lockdown wurde ein Investitionsförderprogramm für Ansiedlungen in innerstädtischen Ladenlokalen aufgelegt und Digitalisierungsgutscheine vergeben, die helfen sollen, das noch analoge Geschäftsmodell zu digitalisieren.“, ergänzt Heinz Mannheims, Geschäftsführer für die Innenstadtförderung und den Einzelhandel.

Der Tätigkeitsbericht 2020 weist, neben den pandemiebedingten Sofort-Maßnahmen, aber auch langlaufende Zukunftsprojekte aus. Entsprechend standen im vergangenen Jahr wiederholt Schwerpunkte wie die Digitalisierung der Wirtschaft, aber auch der Strukturwandel im Braunkohletagebau und entsprechende Anstrengungen zur Dekarbonisierung der Industrie im Vordergrund. Auch wenn weitere Vorbereitungen im Bereich der interkommunalen Gewerbeflächenentwicklung getätigt werden konnten, zeigt auch das vergangene Jahr, dass ein Sonderbedarf bei der weiteren Flächenzuteilung im neuen Regionalplan vor dem Hintergrund des Strukturwandels besteht. Zahlreiche großflächige Ansiedlungen haben dazu geführt, dass z. B. im Interkommunalen Gewerbe- und Industriegebiet Talbenden/Rurbenden keine Flächen mehr zu Verfügung stehen.

Als Wirtschaftsförderung der zweitgrößten Stadt im Kernrevier des rheinischen Braunkohlereviers umfasste das Aufgabenspektrum der WIN.DN ebenfalls eine intensive Koordinierungsarbeit und Projektakquise, um  sicherzustellen, dass  die durch Bundes- und Landesregierung in Aussicht gestellten Förderprogramme auch dort ansetzen, wo drei Viertel der Beschäftigten in der Braunkohleindustrie wohnen.

So konnte die WIN.DN etwa mit der Modellfabrik Papier und dem Digital Nonwoven Innovation Center zwei Projekte erfolgreich im SofortprogrammPlus gemeinsam mit Unternehmen der Papier- und Vließstoffindustrie platzieren. Darüber hinaus konnte mit der Ausarbeitung eines Antrags zum Innovationsquartier und Innovation Center Düren im Starterpaket für das Kernrevier ein echter Leuchtturm im Strukturwandel gesetzt werden.

„Die Strukturwandelprojekte wie die Modellfabrik Papier haben bereits jetzt zu einer veränderten Wahrnehmung des Standorts bei Innovationstreibern aus der Wissenschaft, aber auch von Unternehmen geführt. Nun gilt es diese auch in nachhaltige Wertschöpfung und neue Arbeitsplätze umzumünzen!“ erläutert Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer für Gründung, Innovation und Ansiedlung die Strategie.

Das 2019 gestartete Projekt Düren.Digital Network konnte bis Ende 2020 erfolgreich 16 digitale GründerInnen durch die Bereitstellung kostenloser Coworkingplätze und zahlreichen Veranstaltungen in Kooperation mit digitalen „Enablern“ unterstützen. Der mit dem VR Experience Room bereits eingeschlagene Weg zur niedrigschwelligen Erprobung dieser digitalen Technologie konnte mit dem Mitte des Jahres erfolgreich akquirierten Unternehmen.Revier-Projekt „Düren 1634“ gemeinsam mit dem Stadtmuseum und der Hochschule Rhein-Waal fortgesetzt werden.

Die konkrete Installation von Ladeinfrastruktur bei über 38 Arbeitgebern stand im Fokus des Projekts eMIND mit dem u. a. die NOX-Belastung in Düren reduziert werden soll. Die erfolgreich abgeschlossenen Mobilitätsberatungen bei den Unternehmen ergaben einen Bedarf von über 300 Ladepunkten, die nun bis 2022 in Düren aufgebaut werden sollen.

Weitere Projekte und Maßnahmen sind in der Planung oder schon angestoßen, damit die WIN.DN GmbH auch 2021 zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Düren beitragen kann.

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19.02.2021 - WIN.DN - Aufsichtsrat der WIN.DN mit neuer Führung

Bildunterschrift: v.l.n.r. Thomas Hissel, Hautgeschäftsführer WIN.DN GmbH und 1. Beigeordneter Stadt Düren, Heinz Mannheims, Geschäftsführer WIN.DN GmbH, Stefan Weschke, Stellvertretender Aufsichtsratssitzung, Dagmar Nietan, Aufsichtsratsvorsitzende, Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer WIN.DN GmbH

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Düren, 19.02.21. Am gestrigen Donnerstag ist der neue Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Düren, WIN.DN GmbH zu seiner konstituierenden Sitzung in der neuen Wahlperiode zusammengetreten. Neben aktuellen Projekten des Strukturwandels, dem Tätigkeitsbericht 2020 und Unterstützungsmaßnahmen für die Dürener Gastronomie stand die Wahl des Aufsichtsratsvorsitzes und der Stellvertretung auf der Tagesordnung.

Einstimmig gewählt wurden Frau Dagmar Nietan (SPD) sowie als ihr Stellvertreter Herr Stefan Weschke, (CDU) der dieses Amt bereits in der letzten Ratsperiode bekleidet hatte.

Die neue Vorsitzende, Dagmar Nietan, zeigte sich erfreut über den einstimmigen Auftrag des Gremiums: „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe! Gerade in den nächsten Jahren wird es nicht nur mit Blick auf die aktuelle Wirtschaftslage auf die Wirtschaftsförderung in Düren ankommen. Wie richtig es war, dass wir bereits 2015 die Wirtschaftsförderung von Grund auf neu aufgestellt haben, zeigt sich gerade mit Blick auf den Strukturwandel im Rheinischen Braunkohlerevier. Viele wichtige Weichen sind hier in den letzten Jahren gestellt worden. Jetzt gilt es, den Weg konsequent und gemeinsam weiterzugehen und die vielen guten Projektvorhaben, die in Düren gemeinsam mit Industrie, Hochschulen und vielen weiteren Partnern entwickelt wurden auch umzusetzen.“

Hauptgeschäftsführer Thomas Hissel warb ebenfalls dafür, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und in Sachen Wirtschaftsförderung weiterhin auf einen möglichst breiten politischen Konsens zu setzen: „In den letzten fünf Jahren konnten wir mit dem ganzen Team der WIN.DN viele gute Ergebnisse erzielen. Das liegt nicht zuletzt an dem breiten politischen Rückhalt. Bisher wurden im Aufsichtsrat alle relevanten Entscheidungen einstimmig getroffen. Gerade für die vielen langfristigen Vorhaben, wie die Gewerbegebietsentwicklung und die Strukturwandelprojekte braucht man einen langen Atem und Kontinuität in der politischen Zielsetzung.“

Die WIN.DN GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Stadt Düren. Als Wirtschaftsförderungsgesellschaft unterstützt sie Unternehmen und den Standort insbesondere durch die Schaffung neuer Gewerbeflächen, Unternehmensansiedlung, Attraktivierung der Innenstadt, Tourismusförderung, Schaffung eines Gründerökosystems und die Entwicklung von Projekten im Strukturwandel etwa zur Dekarbonisierung der Industrie.

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WIN.DN Wirtschafts- und Innovationsnetzwerk Stadt Düren GmbH
Ansprechpartner: Winfried Kranz-Pitre
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Wir suchen Verstärkung

Buchhaltung / Fördermittelabrechnung (m/w/d)

In der städtischen Wirtschaftsförderung WIN.DN GmbH (Wirtschafts- und Innovationsnetzwerk Düren) ist ab sofort in der der Stabstelle zentrale Dienste eine Stelle als Buchhalter*in (m/w/d) mit einer regelmäßigen Wochenarbeitszeit von 39 Stunden (Vollzeit) unbefristet zu besetzen. Die Vergütung erfolgt aufgaben- und qualifikationsabhängig.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft WIN.DN GmbH hat als Tochterunternehmen der Stadt Düren die Aufgabe die wirtschaftliche Struktur in Düren zu verbessern. Dies soll erreicht werden durch den Erwerb, die Entwicklung und Vermarktung von Gewerbeflächen und -immobilien, die Förderung von Unternehmensneugründungen und -ansiedlungen und das Einwerben von Fördermitteln. Alle Projekte und Maßnahmen zielen auf die Sicherung bestehender und die Schaffung neuer Arbeitsplätze innerhalb der Stadt sowie die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Düren.

 

Ihre Aufgaben im Wesentlichen:

  • Vorbereitung des Jahresabschlusses mit externer Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung
  • Vorbereitung des Wirtschaftsplanes in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung
  • Erstellung von monatlichen Reportings für die Geschäftsführung
  • Abwicklung von Ein- und Ausgangsrechnungen inkl. Zahlungsverkehr
  • Vorbereitung der Keditoren- und Debitorenbuchhaltung
  • Betreuung und Weiterentwicklung der Budget- und Liquiditätskontrolle
  • Schnittstellenfunktion Rechnungswesen zu den internen Abteilungen sowie externen Gesellschaften und der Stadt Düren
  •  Zuarbeit und Erstellung von Fördermittelabrufen öffentlicher Projekte
  •  Erstellung von Förderprojektbudgets

 

Das bringen Sie mit

  • erfolgreich abgeschlossene kaufmännische Ausbildung und/oder abgeschlossenes Studium der Betriebswirtschaftslehre mit entsprechendem Schwerpunkt
  • mehrjährige Erfahrung im Bereich Buchhaltung/Kostenrechnung
  • Erfahrung mit öffentlichen Förderprojekten von Vorteil
  • Begeisterungsfähigkeit und Motivation
  • Schnelle Auffassungsgabe, Organisationstalent und selbstständiger Arbeitsstil, Teamfähigkeit
  • sehr gute Kenntnisse in MS Office

 

Bewerbungsfrist: 15.04.2021

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail an h.mannheims@windn.de

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!


 

Neuigkeiten der WIN.DN

2020

17.12.2020 - Gründung der Modellfabrik Papier gGmbH am Standort Düren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

(v.l.n.r.): Thomas Stährfeldt (Omya International AG), Hr. Brautschitsch (Omya International AG), Andreas Zehnpfund (ABB AG), Bernd Scholbrock (Schoellershammer GmbH & Co. KG), Bernd Bichbeimer (WEPA SE), Gerhard Hochstein (Schoeller Technocell GmbH & Co. KG), Holger Autenrieb (Papierfabrik Niederauer Mühle GmbH), Winfried Kranz-Pitre (Geschäftsführer der WIN.DN GmbH), Thomas Hissel (1. Beigeordneter und Stadtkämmerer der Stadt Düren, Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH), Armin Vetter (Schoellershammer GmbH & Co. KG) Vorne: Frank Peter Ullrich (Bürgermeister der Stadt Düren), Hartmut Sindel (Essity Operations Mannheim GmbH, Interimsgeschäftsführer der gGmbH)

Düren.  „Ich freue mich darüber, dass unsere Vision einer Modellfabrik Papier nun Form annimmt und wir heute den erarbeiteten Gesellschaftervertrag mit 15 Partnerunternehmen unterzeichnen konnten,“ bilanziert Hartmut Sindel, Interimsgeschäftsführer der Modellfabrik Papier gGmbH die Gründung der „Gesellschaft zur Forschungsförderung nachhaltiger Papiertechnologien“ – kurz Modellfabrik Papier am Donnerstag 17.12.2020 im Dürener Rathaus. „Das ist der Startschuss für noch mehr Nachhaltigkeit in der Papierindustrie und unser Beitrag für einen auch im globalen Markt wettbewerbsfähigen Industriestandort. Alle beteiligten Unternehmen zeigen ein starkes finanzielles und personelles Engagement für Deutschlands Beitrag zum Pariser Klimaschutzabkommen und dem langfristigen Erhalt von Beschäftigung“, so Herr Sindel weiter.

Auch wenn nicht alle beteiligten Unternehmen aufgrund der Pandemie-bedingten Einschränkungen im Ratssaal dabei sein konnten, begrüßte Bürgermeister Frank-Peter Ullrich die Firmen Schoellershammer, Papierfabrik Niederauer Mühle, Schoeller Technocell, Mitsubishi HiTec Paper, Essity, Omya International, ABB und WEPA persönlich. „Auf den Tag der Unterzeichnung haben alle beteiligten Unternehmen und unsere Wirtschaftsförderung WIN.DN lange hingearbeitet. Nachdem die vertraglichen Bedingungen geregelt sind, können die inhaltlichen Vorbereitungen in Kooperation mit den beteiligten Hochschulen noch weiter in die Tiefe gehen.“ freute sich Bürgermeister Frank-Peter Ullrich.

Und Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WIN.DN und 1. Beigeordneter der Stadt Düren, Thomas Hissel ergänzte: „Düren ist die Stadt des Papiers, mit einer lebendigen Tradition und großer Zukunft! Mehr als die Hälfte aller Industriebeschäftigten in Düren arbeiten in diesem Bereich. Vor dem Hintergrund des Braunkohle-Strukturwandels kommt der Dekarbonisierung dieser energieintensiven Industrie aber auch dem Innovationsimpuls durch die intensive Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft eine immense Bedeutung zu. Es gilt diese Impulse der Modellfabrik Papier in neue Wertschöpfung und Arbeitsplätze umzumünzen.“

Mit der Entwicklung klimaneutraler Produktionsmethoden leistet die Modellfabrik Papier aber nicht nur für das Rheinische Revier einen Beitrag zur Dekarbonisierung der Wirtschaft, sondern verfolgt die bundesweite Strategie der Forschungsagenda Papier, die diesen vielfältigen Werkstoff noch stärker mit seinen nachhaltigen Eigenschaften positionieren möchte. So wird in Deutschland bereits heute Papier zu über 75 % aus Altpapier hergestellt. Durch eine Reduzierung des CO2 - Fußabdrucks wird Papier noch stärker zu einer echten Alternative zu Plastikprodukten werden. Das interdisziplinäre Innovationsnetzwerk der Modellfabrik Papier setzt sich aus Papierproduzenten und Zulieferern, wichtigen Maschinenbauunternehmen, sowie den bedeutendsten Papierforschungseinrichtungen Deutschlands, aber auch neuen Innovationstreibern aus der Region zusammen. Gründungsväter der Modellfabrik waren insbesondere die TU Darmstadt und die Papiertechnische Stiftung Heidenau, die in der Modellfabrik Papier nun stark mit den verschiedenen regionalen Instituten vom Forschungszentrum Jülich, der RWTH Aachen und der FH Aachen zusammenarbeiten wollen.

Nach der Ansiedlung der Forschungsgesellschaft in Düren wird bis 2024 im Innovationsquartier am Dürener Bahnhof ein entsprechendes Forschungsgebäude mit Laboren und einem Technikum entstehen. Das mit Forschungspartnern bundesweit vernetzte Reallabor wird sich in vier sogenannten Living Labs insbesondere um die Bereiche Rohstoffe und Additive, Verfahrenstechnik, Digitalisierung sowie Energie- und Kreislaufwirtschaft beschäftigten. „Durch die ideale Lage im Innovationsquartier entstehen viele wichtige Synergien, mit den ebenfalls im Quartier entstehenden Gründerzentrum „Innovation Center Düren“ und dem „Digital Nonwoven Innovation Center“, erklärt Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer der WIN.DN GmbH.

Die Modellfabrik Papier soll u.a. aus Strukturfördermitteln finanziert werden und ist daher im SofortprogrammPLUS beantragt. Die Entscheidung über den sog. zweiten  Stern wird für die Aufsichtsratssitzung der Zukunftsagentur Rheinisches Revier am 18.12.2020 erwartet.

Mit dem Schritt zur Gründung einer gemeinnützigen Forschungsgesellschaft zur Entwicklung klimaneutraler Papierproduktionsmethoden erfährt Düren einen entscheidenden Wandel hin zu einem Forschungsstandort. Nachdem im Juli 2020 die Standortentscheidung für die Modellfabrik Papier für Düren ausgefallen ist, laufen die inhaltlichen und planerischen Vorbereitungen auf Hochtouren.

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04.12.20 - Neapco sichert Streetscooter-Produktion bis 2022

v.l.n.r. Dietmar Nietan (MdB), Bürgermeister Frank Peter Ullrich, Ralf Steffes (Streetscooter), Thomas Hissel (WIN.DN Geschäftsführer)

Die Deutsche Post möchte die Produktion von Streetscooter bei Neapco auch im nächsten Jahr aufrechterhalten. Bürgermeister Frank-Peter Ullrich besuchte Freitag den Standort an der Henry-Ford-Straße und führte Gespräche über die Zukunft des Standortes

Düren. „Gerade bei einem E-Fahrzeug, das in der Region entwickelt wurde, muss es uns gelingen die Produktionsarbeitsplätze auch dauerhaft hier zu halten“, forderte Bürgermeister Frank-Peter Ullrich bei seinem Unternehmensbesuch bei der Neapco Europe GmbH sowie der Streetscooter GmbH, nachdem zuletzt bekannt geworden war, dass die E-Fahrzeugproduktion zumindest noch bis einschließlich 2022 fortgesetzt werden soll. Die Deutsche Post AG als Eigentümer der Streetscooter GmbH hält zwar am Strategiewechsel, nur noch für den Eigenbedarf zu produzieren, fest, eröffnete aber zumindest eine Perspektive bis übernächstes Jahr.

Auch wenn dies der Geschäftsführung bei Neapco nicht ausreichen kann, wurde im Gespräch mit dieser und dem Bürgermeister deutlich, dass sowohl bei den klassischen Produkten der Gelenkwellen und Differentiale, als auch eigenen Entwicklungsprojekten, der Wechsel zur E-Mobilität in vollem Gange ist. Geschäftsführer Dr. Jürgen Liermann blickt deshalb optimistisch in die Zukunft und erläuterte: „Mit unserer Strategie des Mobility Park Düren, die auf den vier Säulen, unserer klassischen Produkte, der Montage von E-Fahrzeugen, Neuentwicklungen im Antriebsstrang sowie der Positionierung als Launch Center basiert, sind wir gut für den Strukturwandel aufgestellt.“

Dieser Strukturwandel war auch im doppelten Sinn das Thema von Thomas Hissel, 1. Beigeordneter Stadt Düren und Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH: „Sowohl der Strukturwandel in der Automobilbranche als auch im Rheinischen Revier trifft Neapco mit voller Wucht. Deshalb unterstützen wir das Unternehmen sehr intensiv, sowohl bei Fördermitteln zur Anpassung des Produktportfolios in Richtung E-Mobilität, als auch beim Erhalt der für das Revier so wichtigen Industriearbeitsplätze.“

Nachdem mit der Ansiedlung der Streetscooter GmbH bereits seit 2018 eine Kompetenz bei der Montage von e-mobilen Nutzfahrzeugen aufgebaut werden konnte, die 80 Neapco-Mitarbeitern ein zusätzliches Tätigkeitsfeld bescherten, wandelte sich auch das klassische Produktportfolio von Neapco in Richtung der neuen Anforderungen aus der E-Mobilität. Hierzu wurde zuletzt ein eigenes Akustiklabor eingerichtet, um den, nun auch in leisen E-Fahrzeugen verbauten Neapco-Produkten, noch stärker „das Flüstern“ beizubringen. Während im Sommer noch ein durch die generelle Absatzschwäche  - infolge der Corona-Pandemie - unabwendbarer Sozialplan für rund 100 Mitarbeiter*innen in Kraft treten musste, machten die verbliebenen 500 Mitarbeiter*innen zum Jahresende bereits wieder Sonderschichten. Der Grund hierfür ist einfach, aber leider endlich: Vor dem Brexit hatten sich viele Neapco-Kunden auf der Insel noch mit Ware eingedeckt.

Für die Zukunft an der Henry-Ford-Straße wird es aber auch darauf ankommen, ob es gelingt die gewonnene Zeit zur Integration neuer Partner und Entwicklung zusätzlicher Projektideen zu nutzen. Das Feedback zum zuletzt ausgelieferten Streetscooter-Modell 17 D fiel indes äußerst positiv bei den Zusteller*innen aus, was auch in der Konzernspitze wahrgenommen wurde. Geschäftsführer der Streetscooter GmbH, Ralf Steffes, nannte insbesondere die jahrzehntelange Branchenerfahrung der Neapco-Mitarbeiter als einen wichtigen Faktor hierfür. Auch dies war für Bürgermeister Frank-Peter Ullrich ein Grund für das positive Fazit zum Wochenausklang.

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21.08.2020 - GOLDBECK errichtet neues Logistikzentrum für Brandit Textil GmbH in Düren

v.l.n.r. Sebastian Kukulies (Projektleiter GOLDBECK West GmbH), Axel Wirges (Niederlassungsleiter GOLDBECK West GmbH) Thomas Hissel (1. Beigeordneter Stadt Düren und Hauptgeschäftsführer WIN.DN GmbH), Marco Hünerbein (Verkaufsingenieur GOLDBECK West GmbH), Lars Engels (CEO Brandit Textil GmbH), Marco Freudling (CEO Brandit Textil GmbH), Dirk Lauterbach (Fachbereichsleiter Gemeinde Niederzier), Klaus Schierbaum (WIN.DN GmbH)

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Düren. Die Kölner Marke Brandit Textil GmbH verlagert seinen Dienstleistungsstandort nach Düren ins Gewerbegebiet Rurbenden/Talbenden. Aufgrund des beeindruckenden Umsatzwachstums der letzten Jahre sei man am bestehenden Standort an die Kapazitätsgrenzen gestoßen, erläutert Geschäftsführer Lars Engels. Die GOLDBECK West GmbH errichtet für das Unternehmen in zwei Bauabschnitten moderne Büro- und Logistikflächen, um neben dem klassischen Bekleidungsgroßhandel auch den Bereich Online-Versandhandel auszubauen. „Um unser stark wachsendes Auftragsvolumen auch in Zukunft noch zu bewältigen können, mussten wir uns vergrößern und benötigten hierfür einen neuen Standort. Die WIN.DN half uns erfolgreich bei unserer Anfrage, so dass wir nun das Richtfest für unseren ersten Bauabschnitt feiern können“, so Geschäftsführer Engels.

Die ca. 7.500 m² große Logistikhalle besticht durch höchste Energieeffizienz und erreicht dank der sehr guten Gebäudehülle und einer Photovoltaikanlage den KfW-55-Standard. Als Besonderheit stellt Axel Wirges, Niederlassungsleiter GOLDBECK West GmbH, zudem die CO2-neutrale Herstellung des Gebäudes hervor.
"Wir freuen uns, in unserem interkommunalen Gewerbegebiet ein so dynamisches neues Unternehmen wie Brandit begrüßen zu dürfen. Die hier entstehenden 80 neuen Arbeitsplätze tragen für uns auch zu einem gelingenden Strukturwandel bei“ erläutert Thomas Hissel, Erster Beigeordneter der Stadt Düren und Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH.

Die Brandit Textil GmbH wurde 2010 von Herrn Lars Engels und Herrn Marco Freudling gegründet und ist ein Bekleidungsunternehmen mit Sitz in Köln. Seit Gründung hat sich die Marke durch stetiges Wachstum zu einem bedeutenden Unternehmen im Bereich Urban Outdoor Men entwickelt. Marktnähe sowie eine zukunftsorientierte Ausrichtung bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Partnerschaft mit über 2500 B2B Kunden. Die Brandit Textil GmbH ist mit Kunden in Deutschland, Europa und weltweit vertreten.
Brandit arbeitet ganzheitlich – vom Design, Entwicklung, Produktion über Marketing und Logistik bis hin zum Point of Sale. Beständigkeit in Design, Funktionalität & Qualität zeichnen die Produkte aus.
„Als global tätiges Unternehmen sind wir uns der gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung bewusst und stärken unsere Region. Dass Brandit seinen zentralen Werten seit Gründung der Geschäftstätigkeit treu geblieben ist, hat uns dabei geholfen, ein Unternehmen zu schaffen, das wir gerne führen und für welches wir mit Stolz arbeiten. Dieses Gefühl möchten wir mit unseren Mitarbeitern, Partnern, Kunden und Freunden teilen“, so Geschäftsführer Engels.

„Solche Ansiedlungen zeigen uns, dass wir mit unserer Gewerbegebietsentwicklung direkt an der A4, genau richtig liegen“ erläutert Herr Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer der WIN.DN GmbH. In den letzten zwei Jahren hat sich viel im südlichen Teil des Gewerbegebietes getan. Neben der Marx Gruppe haben sich weitere Unternehmen angesiedelt. In direkter Nachbarschaft entsteht zukünftig ein neues Logistikzentrum der AMG Haustechnik GmbH. Nach der erfolgreichen Vermarktung der freien Gewerbeflächen stehen derzeit lediglich noch ca. 3 Hektar zur Verfügung.

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30.07.2020 - Modellfabrik für die Papierstadt Düren

Freuen sich über Standortentscheidung der Modellfabrik Papier für Düren: Bürgermeister Paul Larue, Gerhard Hochstein Felix Schoeller Group, Thomas Hissel Hauptgeschäftsführer WIN.DN GmbH und 1. Beigeordneter Stadt Düren

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Düren. Düren ist die Stadt des Papiers. In diesem Industriebereich mit langer Tradition sind bis heute mehr als 2.000 Menschen direkt beschäftigt. Durch die lokale Wertschöpfungskette mit dem Maschinenbau und der Vliesstoffindustrie, ist sogar jeder zweite Industriearbeitsplatz in Verbindung mit dieser Branche zu bringen. „Damit ist die Papierindustrie die bedeutendste Wertschöpfungsquelle der Stadt Düren”, erklärt Bürgermeister Paul Larue anlässlich einer kurzen Pressekonferenz am Donnerstag 30.07.2020.
Um sicherzustellen, dass eine so wichtige Branche sich nicht nur stetig weiterentwickelt, sondern sich vor dem Hintergrund der ambitionierten Klimaziele neu erfindet, hat sich Düren als Standort für eine Modellfabrik Papier beworben. „Dank der großen Unterstützung aus der Dürener Industrie und den regionalen Forschungstreibern, haben wir den Zuschlag erhalten!“ freut sich Thomas Hissel, Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WIN.DN und 1. Beigeordneter der Stadt Düren.

Diese frohe Botschaft überbrachte am heutigen Donnerstag (30.07.2020) Herr Gerhard Hochstein, Chief Technology Officer (CTO) der Felix Schoeller Group im Namen eines bundesweiten Konsortiums papierproduzierender Unternehmen sowie der TU Darmstadt und der Papiertechnischen Stiftung, die zukünftig auch von Düren aus Nachhaltigkeitsthemen in der Papierindustrie vorantreiben wollen, bei einem Besuch im Dürener Rathaus. „Wir freuen uns mit Düren einen Standort für unsere Modellfabrik gefunden zu haben, der neben der Papiertradition auch viel Zukunft zu bieten hat. Wir erwarten wichtige Impulse durch die umgebende Hochschullandschaft und den Strukturwandel“, erläutert Herr Hochstein die Motive für Düren.

„Die Papierindustrie ist einem enormen Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Die Situation auf dem Weltmarkt wird immer schwieriger. Die Digitalisierung ist ebenfalls ein großes Problem. Hinzu komme“, erklärt Heinz Mannheims, Geschäftsführer bei der WIN.DN, „dass die Papierproduktion energieintensiv sei. Die Dürener Papierindustrie hat in den vergangenen Jahrzehnten ihre Energie zum großen Teil aus der Braunkohle der Tagebaue der Region bekommen. Diese Energiequelle fällt in absehbarer Zeit weg. Dadurch erhöht sich der Druck auf die Papierindustrie noch einmal erheblich, genauer gesagt der Klima- und der Rohstoffdruck. An diesem Punkt setzt die Modellfabrik Papier an. Es geht darum, die Papierproduktion energieeffizienter und zukunftssicher zu machen.“

„Für diese Herausforderung gibt es derzeit keinen besseren Standort als Düren”, beteuert Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer bei der WIN.DN. Düren hat, so Kranz-Pitre, neben der hohen Dichte an Papierfabriken, der administrativen und politischen Unterstützung und der hervorragenden wissenschaftlichen Expertise der RWTH Aachen, der FH Aachen und des Forschungszentrums Jülich, ein weiteres überzeugendes Argument: „Als Anrainerstadt des Rheinischen Braunkohlereviers, kann Düren stark von den Mitteln des gerade beschlossenen Strukturstärkungsgesetzes profitieren.“

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18.06.2020 - Dürener Start-Up SUMTEQ revolutioniert mit neuartigem Dämmstoff die Baubranche

sumteq

v.l.n.r. Thomas Hissel, 1. Beigeordneter Stadt Düren und Hauptgeschäftsführer WIN.DN GmbH; Dr. Roland Oberhoffer, Dr. Alexander Müller, Michael Hoffmann, Managing Partner SUMTEQ GmbH; Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung; Ralf Richter, Technical Services Manager & Investments ISOLA GmbH

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Düren. „Aufgrund der deutlich reduzierten Wärmeleitfähigkeit isoliert unsere Dämmung besser als Styropor und kommt mit der Hälfte des Volumens herkömmlicher Dämmstoffe aus!“ Auf diese Formel bringt es Dr. Alexander Müller, einer der geschäftsführenden Gesellschafter des seit 2019 im Dürener Industriepark der ISOLA angesiedelten innovativen Start-Ups SUMTEQ. 

Im Rahmen ihrer Promotionen befassten sich Dr. Alexander Müller und Dr. Roland Oberhoffer mit der Entwicklung von Sumfoam, dem neuartigen Hochleistungsdämmstoff, der das Potenzial hat die Baubranche zu revolutionieren. Daneben komplementiert Michael Hoffmann das Gründerteam im kaufmännischen Bereich der 2014 aus dem Umfeld der Universität zu Köln hervorgegangenen SUMTEQ GmbH.

Sumfoam ist ein innovativer Polymerschaum mit einer Porengröße, die unter 100 Nanometer liegt. Dabei handelt es sich nicht nur um ein Produkt, sondern um eine neue Materialklasse. Denn erstmalig ist es den Wissenschaftlern gelungen, Polymere mit einem skalierbaren Verfahren nanoporös herzustellen. Das Material zeichnet sich insbesondere durch die Kombination von hoher mechanischer Belastbarkeit, Langlebigkeit und Formstabilität aus. Sumfoam bietet somit Potenzial für gänzliche neue und nachhaltige Lösungen in unterschiedlichsten Anwendungsfeldern, die neben der Gebäudedämmung auch technische Applikationen im Bereich der Isolation, des Leichtbaus, der Filtrationstechnik oder als Ölbindemittel umfassen. Darüber hinaus eignet sich Sumfoam als Trägermaterial für die chemische Prozessindustrie und auch als Additiv. Der umweltfreundliche Herstellungsprozess erlaubt zudem eine 90%-ige CO2-Rückgewinnung. SUMTEQ konnte in der jungen Unternehmensgeschichte bereits 15 Patente weltweit anmelden.

Thomas Hissel, 1. Beigeordneter der Stadt Düren, sieht sich bestätigt: „Die Ansiedlung zeigt die Attraktivität der Industriestadt Düren, insbesondere für innovative Start-Ups. Vor dem Hintergrund des anstehenden Strukturwandels gilt es die notwendigen Flächen und Infrastrukturen bereitzustellen.“ „Düren bietet das industrielle Umfeld, Innovationsnetzwerke und Unterstützung für Start-Ups, insbesondere im Bereich der Umweltwirtschaft,“ ist sich Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer bei der Dürener Wirtschaftsförderung WIN.DN GmbH sicher. Thomas Rachel, als Dürener Bundestagsabgeordneter und parlamentarischer Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, zeigte sich begeistert von der „wahnsinnigen Unternehmensgeschichte“.

Im Frühjahr 2019 verlagerte die SUMTEQ ihren Hauptsitz in den ISOLA Gewerbepark in Düren-Birkesdorf. Auf einer Fläche von über 600 Quadratmetern wurden neben Büroräumen auch ein Technikum in Betrieb genommen, um die Kleinserienproduktion zu starten. 

Die ISOLA GmbH, Weltmarktführer kupferkaschierter, glasfaserverstärkter Basismaterialien zur Herstellung von Leiterplatten, hat in den letzten Jahren ihren Unternehmenssitz zu einem modernen Gewerbepark weiterentwickelt. Neben der guten Verkehrsanbindung profitieren die ansässigen Unternehmen von vielfältigen Synergien im Gewerbepark, etwa im Bereich der Infrastruktur und Produktionsmittel. SUMTEQ konnte die Mitarbeiterzahl seit dem Start in Düren mittlerweile verdoppeln und beschäftigt derzeit 20 Angestellte. Derzeit steht die Umsetzung der nächsten Skalierungsstufe an, die mit der Anmietung von weiteren Flächen bei der ISOLA verbunden ist, um somit den industriellen Maßstab zu erreichen. Die Gründer skizzierten die weitere Unternehmensentwicklung, die neben einem beachtlichen Umsatzwachstum auch einen weiteren Aufbau an Mitarbeitern vorsieht.

Das mehrfach ausgezeichnete Unternehmen erreichte u.a. den 3. Platz beim StartGreen Award 2019, der an Unternehmen vergeben wird, die die grüne Wirtschaft unterstützen und steht derzeit im Finale der ISC3 Innovation Challenge für nachhaltiges Bauen und Leben.

Gemeinsam mit dem Immobilienmanagement Hack UG betreute die WIN.DN, Wirtschaftsförderung für die Stadt Düren, die SUMTEQ bei der Ansiedlung. Darüber hinaus unterstützt die WIN.DN das Kölner Unternehmen bei der Fördermittelakquise und der Öffentlichkeitsarbeit zur Gewinnung von Fachkräften.

So kann aufgrund einer Bundesförderung des Umweltinnovationsprogramms der Grundstein für die erstmalige großtechnische Demonstration des durch die SUMTEQ neu entwickelten Produktionsprozesses zur Herstellung des innovativen Hochleistungsdämmstoffes umgesetzt werden. Damit wird zum ersten Mal der Nachweis geführt, dass diese Hochleistungsdämmstoffe großtechnisch hergestellt werden können und damit die umfangreichen Umweltvorteile, die diese innovativen Materialien und der zugrundeliegende Prozess gegenüber vergleichbaren Materialien und Produktionsprozessen bieten, realisiert werden können. Im Anschluss an diese Demonstrationsphase soll die Anlage wirtschaftlich zur Produktion des Hochleistungsdämmstoffs eingesetzt werden und die Basis für das weitere Wachstum am Standort Düren bilden.

„Das Unternehmen habe ich gerne unterstütztet bei der Akquise von Fördermitteln, so dass eine nachhaltige Innovation bis zur Marktreife entwickelt und eine neue industrielle Produktion in Düren gestartet werden konnte“ betonte Thomas Rachel. Auch in Zukunft werde er die weitere Entwicklung von SUMTEQ gerne begleiten. Thomas Hissel betont hierzu „Im Rahmen des aktuell anstehenden Braunkohle-Strukturwandels und der auf CO2-Einsparung ausgerichteten Förderagenda auf EU-, Bund- und Landesebene rechnen wir für SUMTEQ sehr gute Chancen aus noch viele weitere Innovationsprojekte an den Start zu bringen.“

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Tatjana Pradzynski
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18.06.2020 - WIN.DN - Tätigkeitsbericht 2019

Taetigkeitsbericht_2019

Bildunterschrift: v.l.n.r. Winfried Kranz-Pitre Geschäftsführer, Thomas Hissel Hauptgeschäftsführer und Heinz Mannheims Geschäftsführer der WIN.DN GmbH

Zur Pressemitteilung

Düren. „Das laufende Jahr 2020 stellt uns mit der Corona-Pandemie vor besondere und noch nie da gewesene Herausforderungen. Gerade jetzt liegt unser Schwerpunkt im Erhalt und der Sicherung von Arbeitsplätzen, durch die Unterstützung der Dürener Unternehmen. Trotz der aktuellen Lage wollen wir unserer Chronistenpflicht nachkommen und den Tätigkeitsbericht 2019 vorlegen” verweist Thomas Hissel, Hauptgeschäftsführer der WIN.DN GmbH, auf die vergangene Arbeit der kommunalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Anlässlich der Vorstellung ihres Tätigkeitsberichts für das Jahr 2019 im Rahmen einer Pressekonferenz, zog der Aufsichtsratsvorsitzende gemeinsam mit der Geschäftsführung der WIN.DN Bilanz. „Im vergangenen Jahr standen wiederholt Schwerpunkte wie der Strukturwandel Braunkohletagebau und Anstrengungen zur Dekarbonisierung der Industrie im Vordergrund“, erklärte Thomas Hissel, der die Wirtschaftsförderungsgesellschaft bei der aktiven Gestaltung des Strukturwandels auf einem ausgesprochen guten Weg sieht. „Alle durch die WIN.DN erarbeiteten und unterstützten Projekte im anlaufenden Förderprogramm des Rheinischen Reviers wurden Ende Mai durch die Zukunftsagentur Rheinisches Revier als Förderwürdig empfohlen.“ Die eingereichten Projekte fokussieren einen Innovationsschub für die Dürener Industrie durch die verstärkte Zusammenarbeit mit Forschungstreiber im Bereich der CO2-Einsparung dun der Entwicklung nachhaltigerer Produkte.

„Das Hauptziel der Wirtschaftsförderung ist und bleibt es, dafür Sorge zu tragen, dass die Arbeitsplätze Dürener Unternehmer gesichert und ausgebaut werden“, so Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer u.a. für die Bereiche Innovation, Gründung und Ansiedlung bei der WIN.DN GmbH. „Auch wenn weitere Vorbereitungen im Bereich der interkommunalen Gerwerbeflächenentwicklung getätigt werden konnten, zeigt auch das vergangene Jahr, dass ein Sonderbedarf bei der Flächenzuteilung im neuen Regionalplan vor dem Hintergrund des Strukturwandels besteht. Zahlreiche auch großflächige Ansiedlungen haben dazu geführt, dass z. B. im Interkommunalen Gewerbe- und Industriegebiet Talbenden/Rurbenden nur noch drei Hektar mehr zu Verfügung stehen“.

Als Wirtschaftsförderung der zweitgrößten Stadt im Kernrevier der rheinischen Braunkohle umfasste das Aufgabenspektrum der WIN.DN auch eine gewisse Lobbyarbeit, um sicherzustellen, dass die durch Bundes- und Landesregierung in Aussicht gestellten Förderprogramme auch dort ansetzen, wo dreiviertel der Beschäftigten in der Braunkohleindustrie wohnen. So konnte die WIN.DN etwa im September zahlreiche Projektideen dem Landesministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie vorstellen.

Nach erfolgreicher Fördermittelakquise für das Düren.Digital Network startete das Projekt mit der Bereitstellung kostenloser Coworkingplätze für digitale Gründer und zahlreichen Veranstaltungen in Kooperation mit digitalen „Enablern“. Seit Ende des Jahres steht zudem der VR Experience Room
interessierten Unternehmen und Institutionen zur Verfügung, um die Integration dieser digitalen Technologie im jeweiligen Geschäftsmodell niederschwellig zu erproben. Aber auch in anderen Themen ist die WIN.DN zur Stärkung Dürens Wirtschaft unterwegs. „Die konkrete Einführung von Ladeinfrastruktur bei über 30 Arbeitgebern stand im Fokus des Projekts eMIND mit dem u. a. die NOX-Belastung in Düren reduziert werden soll. Zahlreiche Mobilitätsberatungen bei den Unternehmen ergaben einen Bedarf von über 300 Ladepunkten, die nun bis 2022 in Düren aufgebaut werden sollen“, fasst Winfried Kranz-Pitre zusammen.

Der Einzelhandel blickte 2019 auf ein erfolgreiches Jahr zurück. “Auch wenn dies in der aktuellen Coronalage aus der zeit gefallen wirkt, konnten durch die intensiv begleiteten Veranstaltungen der WIN.DN, wie dem Erlebnis- und Schlemmermarkt, „Düren leuchtet“ oder „Weihnachtliches Düren“ die Aufenthaltsqualität gesteigert werden. Anknüpfend an den engen Austausch mit der Dürener Händlerschaft wurde nach erfolgtem Lockdown sehr schnell ein digitales Einzelhandelsportal etabliert, in dem die Händler trotz Ladenschließung mit Versand- und Lieferdiensten für ihre Kunden da sein konnten“, erläutert Geschäftsführer Heinz Mannheims für den Bereich Einzelhandel und Märkte bei der WIN.DN GmbH, die Aktivitäten in der Corona-Pandemie.

Auch im Tourismus, einem weiteren Bereich, der deutlich durch die Corona-Pandemie betroffen ist, konnte im letzten Jahr aufgrund eines verbesserten Angebots noch eine Steigerung bei den Übernachtungs- und Gästezahlen der Dürener Hotels verzeichnet werden. Neben der Beratung zu den durch die Stadt Düren, den Bund und das Land NRW angebotenen Nothilfen, stand die weitere Verbesserung z.B. des digitalen Angebots wie etwa die 3D-Touren des Papier- und Stadtmuseums im Fokus der Beratung durch die WIN.DN.

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