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Trinkwasserversorgung in Düren auch für nachfolgende Generationen gesichert
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Trinkwasserversorgung in Düren auch für nachfolgende Generationen gesichert

Düren, den 15.03.2017

Düren. Als einen „Generationenvertrag“ bezeichnete Bürgermeister Paul Larue die jetzt im Dürener Rathaus unterschriebene Vereinbarung der Stadt mit der Stadtwerke Düren GmbH (SWD) über die Nutzung städtischer Straßen und Wege für die Verlegung und den Betrieb von Trinkwasserleitungen im Stadtgebiet von Düren, ausgenommen der Ortsteile Echtz und Konzendorf.

(v.l.n.r.) Erhard Vanselow (Stadt Düren, Co-Dezernent ), Bürgermeister Paul Larue, SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke und Cord Meyer (Leitungspartner) bei der Vertragsunterzeichnung im Dürener Rathaus.

Dieser sogenannte „Trinkwasserkonzessionsvertrag“ war bereits im Dezember vom Rat der Stadt Düren beschlossen worden und sichert nun dem Dürener Energieunternehmen und deren Tochtergesellschaft, der Leitungspartner GmbH, für die kommenden 40 Jahre Vertragssicherheit. Ausgenommen vom Vertrag sind die Ortsteile Echtz und Konzendorf, die in einem anderen Versorgungsgebiet mit einem anderen Versorgungspartner liegen.
Vorangegangen war ein gesetzlich vorgeschriebenes und umfangreiches Auswahl- und Vergabeverfahren, welches nach dem Auslaufen des vorangegangenen Konzessionsvertrages notwendig geworden war. Ähnlich wie bei den bereits abgeschlossenen Verträgen für die Strom- und Gasversorgung setzt die Stadt Düren jetzt auch beim Trinkwasser auf die jahrelange gute Zusammenarbeit mit dem örtlichen Versorgungsunternehmen. „Die Partnerschaft wird fortgesetzt, ganz im Sinne der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt!“, sagte Bürgermeister Paul Larue bei der Vertragsunterzeichnung und wies auf die Wichtigkeit einer qualitativ guten und sicheren Trinkwasserversorgung für die heutige und die nachfolgenden Generationen, insbesondere auch im Hinblick auf den Ressourcen- und Umweltschutz, hin.

Auf Seiten der Stadtwerke Düren und der Leitungspartner GmbH sei man froh über die Möglichkeit, „die bisherige erfolgreiche Arbeit in Düren fortsetzen zu können“, betonte SWD-Geschäftsführer, Heinrich Klocke. Die Festlegung der Höchstlaufzeit gebe dem Unternehmen jetzt die notwendige Planungssicherheit, etwa für langfristig angelegte Investitionen, die auch zukünftig eine sichere und hoch-qualitative Wasserversorgung sicherstellen würden, so Klocke.
Als sogenannte „Konzessionsabgabe“ zahlen die Stadtwerke Düren rund 4 Mio. Euro pro Jahr an die Stadt Düren.

Bestandteil des Trinkwasserkonzessionsvertrages ist auch eine Regelung zur Inanspruchnahme des Wasserversorgungssystems für Löschwasserzwecke. Hierzu wird ein entsprechender Plan mit den zuständigen Dienststellen im Rathaus erarbeitet, der dann alle fünf Jahre fortgeschrieben werden soll.

 

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