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Kreatives Spiel mit dem Zauber des Zufalls

Düren, den 29.01.2019

Düren. Es war zweifellos eine Reihe von Zufällen, die dazu führte, dass sich Carmen Thomas, Bürgermeister Paul Larue und Mitarbeiterinnen der Repräsentation der Stadt Düren auf einem Flughafen begegneten und ins Gespräch kamen. Als Folge dieses Gespräches konnte Bürgermeister Paul Larue jetzt die Journalistin und Autorin Carmen Thomas zum zweiten Mal als Gast in der Stadtbücherei Düren begrüßen, wo sie eines ihrer Bücher vorstellte. Diesmal war „Der Zauber des Zufalls“ das Thema, an dem sie auf ihre unnachahmliche Weise das Publikum beteiligte.

Carmen Thomas sprach in der Stadtbücherei Düren mit dem Publikum über den Zauber des Zufalls. Das Publikum wurde mit vielen Aktionen in den Vortrag einbezogen. Hier halten alle eine CD in die Höher. Foto: Stadt Düren

Carmen Thomas sprach in der Stadtbücherei Düren mit dem Publikum über den Zauber des Zufalls. Foto: Stadt Düren

„Es ist die erste Lesung in der Stadtbücherei in diesem Jahr“, begrüßte Stadtbüchereileiterin Alexandra Oidtmann die Zuhörerinnen und Zuhörer, die schon ganz gespannt auf den ersten Gast im Jahreskreis waren. Viele von ihnen waren wegen Carmen Thomas gekommen, die sie noch in guter Erinnerung haben aus ihrer Zeit als Moderatorin der Ü-Wagen-Sendungen des WDR. Eine solche Sendung war auch der Auslöser für das Entstehen ihres Buches über den Zufall, bei dem ebenfalls viele Zufälle Hand in Hand gingen. Davon wusste Carmen Thomas sehr unterhaltsam  wunderbare Geschichten zu erzählen. „Zufälle werden oft verdrängt und vergessen“, meinte sie, „um sich nicht verdächtig zu machen.“ 

Zwischendurch befragte sie die Zuhörerinnen und Zuhörer nach deren Erlebnissen mit Zufällen und gab viele konkrete Tipps, wie man dem Zufall spielerisch auf die Sprünge helfen kann, denn das, so das Credo der Moderatorin, setzt kreative Kräfte im Leben eines jeden frei, der ich darauf einlässt: „Wir haben uns im Westen mit einer Mauer aus Rationalität umgeben, in die die Begegnung mit dem Zufall ein Loch reißen kann!“

Bei der Schlussrunde erklärten einige im Publikum, sie würden die Anregung, den eigenen Namen in Buchstaben zu zerlegen und zu neuen Worten zusammenzusetzen (Anagramm), gerne einmal ausprobieren. Andere waren begeistert von der Idee, Zufallsbegegnungen zu suchen, um sich dadurch neue Perspektiven zu verschaffen.  Langeweile kam nicht auf, während des zweistündigen Abends in der Stadtbücherei. Fast ein bisschen schade, denn was hatte Carmen Thomas über die Langeweile gesagt: „Langeweile ist ein wunderbarer Mulch, um auf Ideen zu kommen!“

Auch wenn am Schluss der Veranstaltung, die von der Sparkasse Düren unterstützt wurde, nicht alle restlos davon überzeugt waren, dass es Zufälle gibt, so war doch deutlich geworden, was Carmen Thomas meint, wenn sie den Zufall als Chance begreift, mehr über uns selbst zu erfahren, wenn wir uns für ihn öffnen und ihn spielerisch und kreativ einsetzen. „Sich Impulse holen von scheinbar irrsinnigen Dingen“, nennt Carmen Thomas das. 

 

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