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Kooperationsvereinbarung zur Entwicklung gemeinsamer Gewerbeflächen abgeschlossen

Düren, den 23.03.2018

Düren. Die Bürgermeister der Gemeinden Niederzier, Merzenich, Kreuzau und der Stadt Düren haben eine Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung und Vermarktung von vier regional bedeutsamen Gewerbeflächen abgeschlossen und der Bezirksregierung Köln übergeben. Auf insgesamt 120 Hektar sollen langfristig die Beförderung und Schaffung von bis zu 6.000 Arbeitsplätzen ermöglicht werden.

Von links: Georg Gelhausen, Bürgermeister der Gemeinde Merzenich, Hermann Heuser, Bürgermeister der Gemeinde Niederzier, Paul Larue, Bürgermeister der Stadt Düren, Ingo Eßer, Bürgermeister der Gemeinde Kreuzau, Thomas Hissel, Hauptgeschäftsführer der WIN.DN. Foto: Stadt Düren

Vor dem Hintergrund einer problematischen Sozialstruktur, einer überdurchschnittlichen Arbeitslosigkeit und unterdurchschnittlichen Kaufkraft verlangt der zukünftige Wandel im Rheinischen Braunkohlerevier schon heute entschiedenes, vorausschauendes und gemeinsames Handeln.
„Um den Strukturwandel gestalten und bewältigen zu können, ist das Entstehen einer ausreichenden Anzahl an zusätzlichen Arbeitsplätzen erforderlich und von daher auch eine ausreichende qualitativ angemessene Menge an Gewerbefläche“, so Georg Gelhausen, Bürgermeister der Gemeinde Merzenich.

Um diese notwendigen Flächen zu erlangen, haben sich die vier Bürgermeister auf eine Kooperation vereinbart. Hermann Heuser, Bürgermeister der Gemeinde Niederzier erklärt hierzu: „Im Rahmen dieser Kooperation wollen wir unsere individuellen Bedarfe bündeln und sowohl die Lasten der Entwicklung als auch die Erträge gerecht und auf Augenhöhe verteilen. Bei der gemeinsamen Entwicklung des interkommunalen Industrie- und Gewerbegebiets Talbenden/Rurbenden haben wir über viele Jahre hinweg sehr gute Erfahrungen gemacht, auf die wir in dieser Kooperation aufbauen.“

Bei den vier angestrebten Flächen handelt es sich um die Erweiterungen der Gewerbegebiete „Talbenden-Rurbenden“ in Richtung Osten, des Gebietes „Im Rossfeld“ in Richtung Süden, das an Neapco angrenzende Gebiet „Henry-Ford-Straße“ und des Gewerbegebietes Gewerbering „Merzenicher Heide“.

Die Auswahl der Flächen haben die Partner gemeinschaftlich vorgenommen. „Dabei war uns wichtig, dass die Gebiete gut vermarktbar sind, dass sie gut erreichbar sind, dass es Anschluss an bestehende Siedlungsstrukturen gibt und dass die planungs- und umweltrechtlichen Rahmenbedingungen eine Ausweisung erlauben“, erklärt Ingo Eßer, Bürgermeister der Gemeinde Kreuzau, die ebenfalls bereits langjährige und positive Erfahrung in Sachen Interkommunale Gewerbegebietsentwicklung und –vermarktung hat. „Dass wir mit der Auswahl eine gute Arbeit geleistet haben, haben uns heute die zuständigen Dezernate der Bezirksregierung bestätigt.“

Unmittelbar nach Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung haben die Bürgermeister ihre Absichten der Bezirksregierung in einem Gespräch vorgestellt. Sowohl die Flächenwahl, als auch die interkommunale Kooperation wurden von der zuständigen Behörde als beispielhaft angesehen. Die zuständigen Dezernenten haben dementsprechend ihre tatkräftige Unterstützung zugesagt.

Paul Larue, Dürens Bürgermeister, sieht die Entwicklung auf einem sehr guten Weg. „In enger Absprache mit der Bezirksregierung werden wir nun ein Gutachten in Auftrag geben, um die Flächen schnellstmöglich in den Flächennutzungsplan zu integrieren. Mit unserer Vorarbeit, der Bestätigung durch die Bezirksregierung und mit dem Gutachten für den Flächennutzungsplan werden wir dann eine ausgezeichnete Entscheidungsgrundlage für unsere politischen Gremien vorlegen können.“

Mit der Vergabe und Begleitung des Gutachtens sowie mit dem zukünftigen Entwicklung und Vermarktung der Flächen soll mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WIN.DN GmbH ein bewährter Partner beauftragt werden. Deren Hauptgeschäftsführer, Thomas Hissel, freut sich auf die Aufgabe und ist optimistisch. „Mit dieser interkommunalen Kooperation geben die Partner die richtige Antwort auf die Herausforderungen des Strukturwandels.“

 

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