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Hoesch: Design trifft Wellness

Düren, den 15.09.2017

Schneidhausen. Der Mensch umgibt sich gerne mit schönen Dingen. Dabei ist auch das Badezimmer keine Ausnahme mehr. Mussten Badewanne und Dusche früher vor allem nützlich sein, dürfen diese Produkte heutzutage durchaus auch etwas luxuriöser sein und sinnlicher, sie dürfen zu Wellness und Entspannung im Alltag beitragen.

1972 startete Hoesch die Fertigung von Badewannen aus Acryl – damals eine kleine Revolution in der Branche. Foto: Stephan Johnen/WIN.DN

1972 startete Hoesch die Fertigung von Badewannen aus Acryl – damals eine kleine Revolution in der Branche. Foto: Stephan Johnen/WIN.DN

„Heute genießen Bäder die gleiche hohe Wertstellung, die früher das Auto hatte“, weiß Beate Chlosta, Geschäftsführerin des Schneidhausener Traditionsunternehmens HOESCH Design GmbH. Von dieser Entwicklung profitiert das Unternehmen, das am 12. Oktober seine Türen für Besucher öffnet.
Die Aktion „Lange Nacht der Industrie“ ermöglicht einen Einblick in die Produktion der Acryl-Wannen und Duschtassen. Es gibt viele Informationen zur Geschichte des Unternehmens, auch der Showroom wird geöffnet sein. Auch wenn es verlockend sein mag: Badesachen sollten die Besucher lieber nicht mitbringen.
Deutschland ist der größte Markt für Hoesch, 70 Prozent der Produkte finden hier ihre Abnehmer. 30 Prozent der hochwertigen Badewannen und Duschen gehen in den Export. Wer ein Bad neu einrichtet oder ein altes renoviert, setzt immer mehr auf höherwertige Badewannen, die nicht nur Blickfang des Bades sind, sondern auch mit technischen Raffinessen wie Beleuchtung und Wasserdüsen aufwarten. Wer sich in die Badewanne legt, möchte relaxen. Und wer eine Dusche von Hoesch nutzt, möchte sauber werden – und gleichzeitig entspannen, skizziert Beate Chlosta die Anforderungen der Kunden an die Produkte.
Das Unternehmen hat mit dem Einstieg in die Produktion von Acryl-Badewannen 1972 konsequent auf ausgeprägtes Design gesetzt, mit namhaften Designern zusammengearbeitet und so manche Stil-Ikone geschaffen. „Hoesch ist ein großer Name, bekannt für Qualität und Ästhetik. Das ist eine große Verpflichtung, auch für den Nachfolger“, sagt Beate Chlosta. Im Jahr 2005 hat das polnische Unternehmen Sanplast Hoesch übernommen. „Ein Familienunternehmen hat ein anderes Familienunternehmen übernommen. Wir haben großen Respekt vor den Errungenschaften Hoeschs und sind uns auch der Verantwortung bewusst“, betont Beate Chlosta. Auf der Suche nach gutem Design lohnt sich manchmal auch der Blick ins Firmenarchiv, verrät die Chefin. Dort finden sich Entwürfe, die ihrer Zeit weit voraus waren. „Hoesch stand und steht für elegante Schlichtheit, für ästhetischen Purismus, der aber für die Menschen einen hohen Nutzen hat“, schwärmt sie. Mehr zu sehen gibt es in der Nacht der Industrie.
Die Geschichte Hoeschs geht übrigens auf das Jahr 1742 zurück, als Leonhard Hoesch die Genehmigung zum Betrieb einer Eisenschneidmühle erhielt. Später kam eine Papiermühle hinzu, ein Zinkwalzwerk, ein Gießofen. In den 1970er Jahren startete Hoesch als eines der ersten Unternehmen mit der Produktion von Acryl-Badewannen. Heute arbeiten in Schneidhausen 85 Mitarbeiter, das Unternehmen ist auf der Suche nach neuen Facharbeitern. Im vergangenen Jahr wurden 25 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet.
Neugierig geworden? Dann geht es hier zur Anmeldung für die kostenlose Lange Nacht der Industrie: www.langenachtderindustrie.de/standorte/rhein-ruhr/anmeldung.

 

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