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Faszination Papiertheater für Groß und Klein - 6. Papiertheatertreffen auf Schloss Burgau.
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Faszination Papiertheater für Groß und Klein - 6. Papiertheatertreffen auf Schloss Burgau.

Düren, den 22.11.2019

Düren. Zum 6. Mal ist Schloss Burgau eine große Bühne für die Welt des kleinsten Theaters. Zum Ende der Ausstellung „Geheimnis Papier“ findet vom 30. November bis zum 1. Dezember wieder das Papiertheatertreffen statt. Das Programm ist breit gefächert und reicht von spannenden Kriminalstücken, mitreißenden Märchen, über humorvolle Parodien bis hin zu rührenden Liebesgeschichten. Acht Ensembles aus ganz Deutschland und Frankreich präsentieren Kurzfassungen und Neuinszenierungen berühmter Theaterklassiker und brandaktueller Stücke auf Miniaturbühnen. Für jeden Geschmack und jede Altersstufe ist etwas vorbei.

von links: Thomas König, Verwaltungsleiter von Düren Kultur, Thomas Hissel, Jasper Hallmanns, Dirk Hürtgen. Foto: Stadt Düren bsh

von links: Thomas König, Verwaltungsleiter von Düren Kultur, Thomas Hissel, Jasper Hallmanns, Dirk Hürtgen. Foto: Stadt Düren bsh

„Papier ist das stadtprägende Thema in Düren.“, erklärt Thomas Hissel, Erster Beigeordneter der Stadt. „Da liegt es nahe, hier ein Papiertheatertreffen anzubieten, das großen Zuspruch gefunden hat.“ 

Samstag und Sonntag werden jeweils vier Ensembles je zweimal ihre Stücke zeigen, so dass der Besucher des Treffens die Möglichkeit hat, möglichst viele Stücke anzusehen. Dank der Unterstützung der Sparkasse Düren sind die Preise für die Eintrittskarten auch in diesem Jahr wieder sehr erschwinglich. Einzelkarten werden für 6 € (3 € ermäßigt) angeboten. Beim Kauf von vier Eintrittskarten für einen Veranstaltungstag, ist die vierte Karte gratis (18 € /9 € ermäßigt). Alle Tickets sind im Vorverkauf im iPUNKT Düren, Markt 6, Tel. 02421 25 25 25, per E-Mail an theaterkasse@dueren.de oder online unter www.theatertickets.dueren-kultur.de erhältlich. Informationen unter www.dueren-kultur.de/aktuelles/papiertheatertreffen. Da es sich um Miniaturtheater handelt, ist die Anzahl der verfügbaren Plätze sehr begrenzt. Es lohnt sich also, schnell zuzuschlagen und sich Tickets zu sichern.

Wenn Jasper Hallmanns, künstlerischer Leiter auf Schloss Burgau, einen Vorgeschmack auf die Aufführungen gibt, spürt man seinen Enthusiasmus für diese besondere Form des Theaters, das beim Treffen hautnah miterlebt werden kann, denn das Publikum darf  den Ensembles nach der Vorstellung über die Schulter schauen, Fragen stellen und ins Gespräch kommen.

Ein treues Ensemble, das von Anfang an in Burgau dabei war, ist Haases Papiertheater aus Remscheid, das am Samstag um 14 und um 19:30 Uhr mit „Sagten Sie ‚Ägypten‘?“ eine witzige Parodie auf Miss Marple -Romane von Agatha Christie in Szene setzt.

Das Papiertheater an der Oppermann aus Berlin ist das erste Mal dabei und zeigt am Samstag um 14 und um 19:30 Uhr „Der Brandstifter“ 

Barbara Steinitz, Illustratorin und Designerin, und der Musiker Björn Kollin aus Berlin präsentieren eine witzige Liebesgeschichte „Schnurzpiepegal“ am Samstag um 16 und um 18 Uhr.

Eric Poirier aus Marseille und Marlis Sennewald spielen „Willibald kehrt zurück“ am Samstag um 16 und um 18 Uhr.

Am Sonntag kommt das Burgtheater Köln um 11 und um 17 Uhr ganz klassisch daher mit einer Papiertheaterinszenierung inklusive Drehbühne von Shakespeares „Der Sturm“.

Eine ebenfalls sehr alte orientalische Geschichte „Nasreddin und der Pelz“ zeigen in einem fantastischen Bühnenbild mit handgefertigten Puppen Birke Küszter und Theresita Colloredo aus Hamburg, ebenfalls um 11 und um 17 Uhr.

Die Compagnie Volpinex aus Frankreich inszeniert ganz ohne Sprachbarrieren „Papossib/Nichtmöglich“ um 14 und um 16 Uhr.

Auf einer farbenfrohen Bühne in Gestalt eine Bilderbuchs zeigt das Papiertheater Invisius aus Berlin am Sonntag um 14 und um 16 Uhr „Peter und der Wolf“

„Das ist wieder ein faszinierendes Programm“, meint Dirk Hürtgen von der Sparkasse Düren, die das Papiertheatertreffen kontinuierlich unterstützt, seit Pit Goertz es ins Leben gerufen hat. Dirk Hürtgen:  „Wir haben von Anfang an gesehen, dass hier was wachsen kann. Papier und Düren, das ist ein guter Zweiklang.“

 

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