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Erstmalig Schulaustausch zwischen St. Angela in Düren und der Madrider Schule Fortuny
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Erstmalig Schulaustausch zwischen St. Angela in Düren und der Madrider Schule Fortuny

Düren, den 26.03.2014

Düren. Zum ersten Mal findet in der St. Angela-Schule in Düren ein Austausch mit Schülerinnen und Schülern aus Spanien statt. Eine Woche lang sind die spanischen Mädchen und Jungen in Düren zu Gast und erhalten Einblicke in einen anderen Schulalltag. Neben dem Schulleiter des Gymnasiums, Wolfgang Habrich, hieß auch Dürens Bürgermeister Paul Larue die Schülerinnen und Schüler an ihrem ersten Tag in Düren herzlich willkommen.

Gastgeberinnen und Gäste im Hof des St. Angela-Schule

Gastgeberinnen und Gäste im Hof des St. Angela-Schule

Da der Spanischunterricht an der St. Angela-Schule in den letzten Jahren erheblich zugenommen hat und die Fremdsprachenassistentin Fernanda Vila Kalbermatten den Kontakt nach Madrid herstellte, konnte in diesem Jahr erstmalig ein Austausch mit Schülerinnen und Schülern des IES Fortuny, einer öffentlichen Schule in der spanischen Hauptstadt, stattfinden.
Die Schülerinnen und Schüler sammeln eine Woche lang hier in Düren neue Eindrücke des Schul- und Familienalltags, machen Ausflüge nach Aachen und Monschau, schöpfen Papier im Dürener Papiermuseum.
Nach einem ersten kurzen Rundgang der spanischen Gäste durch die Stadt begrüßte Bürgermeister Paul Larue die Schülerinnen und Schüler aus Madrid, ihre Gastgeberinnen von der St. Angela Schule, sowie die Lehrerinnen und Lehrer, die den Austausch auf beiden Seiten begleiten. In einer lockeren Atmosphäre entwickelt sich zwischen Bürgermeister und den spanischen Schülerinnen und Schülern ein Frage-Antwort-Spiel, bei dem der Bürgermeister unter anderem von der Bedeutung der Rurstadt als Industriestandort, insbesondere für Papierindustrie, erzählte. Auf die Frage eines Schülers aus Madrid nach berühmten Fußball-Mannschaften in Düren stellte Paul Larue klar, dass Düren zwar etliche Bundesliga- und Nationalspieler hervorgebracht hat und rund 20 Fußballvereine besitzt, aber nicht mit einem berühmten Fußball-Verein wie Real Madrid mithalten könne. "Aber im Volleyball haben wir schon seit Jahren Bundesliga-Niveau." Eine spanische Schülerin drückte ihre Überraschung aus über das große Schulgebäude und den schönen Hof von St. Angela und darüber, dass die Innenräume von den Schülerinnen selbst dekoriert werden.
Nach einer angeregten Gesprächsrunde verabschiedete sich der Bürgermeister und wünschte den Schülerinnen und Schülern noch eine schöne Zeit in Düren. "Der internationale Austausch von Schulen, der Kontakt miteinander, ist ein guter Weg zu mehr Miteinander in Europa, gerade auch in Krisensituationen", gab Paul Larue ihnen mit auf den Weg.
Anfang Mai werden die Dürener Schülerinnen den Gegenbesuch nach Madrid antreten.

 

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