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„Ein Blickfang von allen Seiten“

Düren, den 11.01.2018

Düren. Als erste weithin sichtbare Aktion der „Kommission für Kunst im öffentlichen Raum“ der Stadt Düren wurde jetzt die Neuaufstellung der restaurierten Jupp-Ernst-Stele vor dem Haus der Stadt gefeiert. Die Stele stand von 1975 bis 2010 am Leopold-Hoesch-Museum bis zur Neugestaltung von dessen Vorplatz. Jetzt hat sie vor dem Haus der Stadt einen neuen Standort gefunden. „ Hier ist sie ein schöner Blickfang von allen Seiten“, meinte Kulturausschussvorsitzende Verena Schloemer.

"Großer Bahnhof" für eine große Stele. Die Jupp-Ernst-Stele hat vor dem Haus der Stadt einen neuen Platz gefunden. Foto: Stadt Düren

"Großer Bahnhof" für eine große Stele. Foto: Stadt Düren

Bürgermeister Paul Larue erläuterte, dass auf Anregung der Kommission „Kunst im öffentlichen Raum“ seit anderthalb Jahren eine Erhebung aller heute im Dürener Stadtraum auffindbaren Kunstwerke durchgeführt wird. Mit einer Recherche zu jedem Kunstwerks wird das Ergebnis demnächst online zur Verfügung gestellt. Ein Buch ist ebenfalls geplant.
Der Künstler Jupp Ernst ist 1905 in Paderborn geboren und 1987 in Langerwehe gestorben. Er ist einer der bedeutendsten deutschen Industriedesigner im Nachkriegsdeutschland, der, wie Markus Mascher, Kurator im Leopold-Hoesch-Museum, betonte, im  angewandten Bereich tätig war und die Form in Auseinandersetzung mit dem Material entwickelte. So ist auch die 8 Meter hohe Stele entstanden, die den ursprünglichen Titel „Stele V (Salut)“ hat und welche nach der Aufstellung des Kunstwerks im öffentlichen Raum die Bezeichnung „Betende Hände“ erhielt. Die zahlreichen Nachfragen nach der Stele seit ihrer Einlagerung beweisen, dass  die Dürenerinnen und Dürener das Kunstwerk wahrgenommen, sich damit auseinandergesetzt und es vermisst haben. „Die Bürgerinnen und Bürger sind stolz auf die Stele, die zudem ein bedeutendes Kunstwerk ist. Das bedeutet für uns eine Verpflichtung, sie hier in Düren zu zeigen“, betonte Bürgermeister Paul Larue.
Als die Stele wegen Umgestaltung des Hoeschplatzes und wegen Restaurationsbedarf zwischengelagert werden musste, haben viele nach dem Verbleib gefragt. „Wir haben dann überlegt, wo stellt man sie auf, dass die Stele eine Strahlkraft in alle Richtungen hat.“, erklärte Verena Schloemer.
Der Platz vor dem Haus der Stadt ist gut gewählt, die Stele immer im Blick, egal, ob man vom Bahnhof  kommt oder vom Haus der Stadt.
Das Amt für Tiefbau und Grünflächen der Stadt Düren hat gemeinsam mit einer Tiefbaufirma die 8 Meter hohe Stele nach Berechnungen eines Statikers so im Boden verankert, das keine Windlast sie umwerfen kann, versicherte Amtsleiter Heiner Wingels.
Die Umsetzung des Masterplans Innenstadt schaffe Gelegenheiten für Kunst im öffentlichen Raum, sagte Baudezernent Paul Zündorf. „Die nächsten Gelegenheiten dafür sind der Theodor-Heuss-Park, der Holzbendenpark und der Adenauerpark.“ Er wies darauf hin, dass die Jupp-Ernst-Stele auch eines der Kunstwerke ist, die im Lichtkonzept der Stadt berücksichtigt sind und durch Illuminierung auch nachts besonders in Szene gesetzt werden sollen.

 

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