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Schön feiern an Weiberfastnacht in geschütztem Rahmen

Düren, den 20.02.2014

Düren. Seit 1986 koordiniert das Jugendamt der Stadt Düren mehrere Jugendschutzveranstaltungen an Weiberfastnacht mit dem Hintergrund, dem karnevalistischen Treiben für junge Leute an diesem Tag einen geschützten Rahmen zu geben. Das zentrale Ereignis, die Party für Jugendliche und junge Erwachsene, die seit zwölf Jahren auf dem Rathausvorplatz steigt, lockt inzwischen alljährlich rund 4.000 Feierlustige an. "Und ist damit die größte Jugendschutzveranstaltung des städtischen Jugendamtes", erklärt Jugendamtsleiter Ansgar Kieven.

Skizze von der glasfreien Zone in der Dürener Innenstadt an Weiberfastnacht.

Skizze von der glasfreien Zone in der Dürener Innenstadt an Weiberfastnacht.

Auch dieses Jahr beginnt sie um 12 Uhr und endet um 18 Uhr, richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene ab 14 Jahre und wird von Gerhard Suhr und federführend vom Jugendamt organisiert. Die Vorbereitung auf die Riesenfete ist "aufwändig und nur mit vielen Kooperationspartnern möglich", sagt Peter Junker, Teamleiter Offene und Mobile Jugendarbeit, der zusammen mit seinem Team den ganzen Tag vor Ort sein wird. Als Kooperationspartner fungieren hierbei das Ordnungsamt der Stadt Düren, die Kreispolizeibehörde, das Rote Kreuz, das Amt für Feuer- und Zivilschutz, der Dürener Service Betrieb, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bereich Offene und Mobile Jugendarbeit sowie dem Krankenhaus Düren.
Der Rathausvorplatz wurde als Veranstaltungsort ausgewählt, weil das Jugendamt dort etwas anbieten will, wo die Jugendlichen an diesem Tag ohnehin sind. Das Konzept, das in den letzten Jahren immer etwas nachgebessert und leicht verändert wurde, hat sich inzwischen so bewährt, dass nach Meinung von Peter Junker "von der Organisation her nichts mehr zu verbessern ist." Aufgrund der in den zwölf Jahren gemachten Erfahrungen wird der gesamte Kaiserplatz wieder räumlich begrenzt. Um Gefährdungen durch Glasbruch zu vermeiden, herrscht innerhalb des Veranstaltungsraumes Glasverbot. Es wird kein Eintritt erhoben, und es herrscht kein Mindestverzehrzwang. Getränke gibt es zu jugendfreundlichen Preisen und unter Beachtung des Jugendschutzes. In der erweiterten Zone rund um den Kaiserplatz, die vom Hauptbahnhof bis zur Stürtzstraße und von der Philippstraße/August-Klotz-Straße bis Schützenstraße/Hohenzollernstraße reicht, ist der Verkauf von Alkohol in Glasflaschen untersagt. Das Ordnungsamt der Stadt Düren wird verstärkt ein Auge darauf haben, dass auch die kleinen Glasfläschchen nicht den Weg in die Glasverbotszone finden.
Bei gleichgebliebenem Veranstaltungskonzept gibt es aber noch mehr "Spaß an der Freud", denn die Bühne ist neu und größer, die Anlagen verbessert, so dass die zwei Live-Acts richtig loslegen können. Das sind zum einen die Band aus der Eifel, "The Coconut Butts", zum anderen der Dürener Jung "Ossi Guitar". "Wir wollen eine attraktive Veranstaltung bieten, dass alle schön feiern können in geschütztem Rahmen", bringt Peter Junker das Anliegen des Jugendamtes auf den Punkt. "Unser Konzept hat in der Region inzwischen Anerkennung und Nachahmer gefunden", betont Ansgar Kieven.
Aufgrund der Rathaussanierung wird der Rot-Kreuz-Bereich auch dieses Jahr in die Wilhelmstraße verlegt. Mit der Sperrung des Bereiches um den Kaiserplatz wird ab Mittwochnachmittag begonnen, der Busverkehr ab Donnerstagmorgen, 9 Uhr, vom Kaiserplatz in die Schenkelstraße verlagert.

Der Spielpädagogische Dienst des Jugendamtes bietet in der Zeit von 12 bis 17 Uhr eine Veranstaltung für Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren im MultiKulti am Haus der Stadt an. Eintritt: 2,00 Euro.
Sowohl die Jugendschutzveranstaltung auf dem Rathausvorplatz als auch die des Spielpädagogischen Dienstes im MultiKulti werden von der Sparkasse Düren unterstützt.
Darüber hinaus bieten fast alle Jugendfreizeiteinrichtungen im Stadtgebiet eigene Veranstaltungen an, die sich in der Mehrzahl an Kinder richten.
Hotline am Veranstaltungstag: 0151 17168827.

 

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