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Assoziative Werke Ueckers zur Wortkunst des Dichters Hafez
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Assoziative Werke Ueckers zur Wortkunst des Dichters Hafez

Düren, den 30.01.2018

Düren. Als einen „Dialog der Kulturen“ bezeichneten Bürgermeister Paul Larue und Sabine Schneider, Verwaltungsleiterin des Leopold-Hoesch-Museums, die Günther Uecker-Ausstellung „Huldigung an Hafez“, die in Kooperation mit dem Kreis Düren bis zum 18. März im Dürener Leopold-Hoesch-Museum gezeigt wird. Die Werke von Uecker verbinden Orient mit Okzident, verschmelzen Dichtkunst und darstellende Kunst zu einer Einheit.

Die Dichtkunst des Persers Hafez inspirierte Günther Uecker zu seinem Werkzyklus „Huldigung an Hafez“. Foto: Stadt Düren.

Die Dichtkunst des Persers Hafez inspirierte Günther Uecker zu seinem Werkzyklus „Huldigung an Hafez“. Foto: Stadt Düren.

Günther Uecker, berühmtes Mitglied der Künstlergruppe „ZERO“, ermöglicht es den Ausstellungsbesuchern, die 700 Jahre alten Texte des persischen Dichters Hafez, die bereits Goethe zu seinem Gedichtzyklus „West-östlicher Divan“ inspirierten,  durch seine eigenwillige künstlerische Interpretation, neu zu entdecken.
 „Die Sprache der Bilder fängt da an, wo die Sprache der Worte aufhört“, sagte Bürgermeister Paul Larue bei der Eröffnung von „Huldigung an Hafez“. Er dankte den Machern der Ausstellung, dem Kreis Düren für die Unterstützung sowie dem Sammler Konkreter Kunst, Hubertus Schoeller, der die Verbindung zwischen Museum und Künstler vor Jahren in Gang gebracht hat. Hubertus Schoeller war Galerist in Düsseldorf, wo Uecker mehr als 20 Jahre lang an der Kunstakademie als Professor tätig war.
Bürgermeister Paul Larue freute sich besonders darüber, dass Frau und Sohn des Künstlers zur Ausstellungseröffnung gekommen waren ebenso wie die Direktorin der ZERO-Foundation.
 „Es ist eine Ehre und Freude, die Ausstellung hier zeigen zu dürfen“, betonte Sabine Schneider. Zeichen und Schrift seien von jeher zentrales Thema im Werk Ueckers gewesen. „Als er auf Reisen in Berührung mit den Werken Hafez kam, war er fasziniert davon und fertigte 2015 den in Düren gezeigten Werkzyklus aus 42 Blättern.“ Der größte Teil sind Siebdrucke, einige Sanddrucke mit Sand aus Hafez Heimat sowie fünf Prägedrucke. Ueckers Werke seien nicht illustrativ sondern assoziativ zu verstehen, betonte Sabine Schneider.

Zur Ausstellung ist ein Buch im Kunstverlag Till Breckner, Düsseldorf, erschienen.  

Am Donnerstag, dem 22. Februar, 19 Uhr, zeigt der Filmemacher Dr. Michael Kluth zwei Filme über Günther Uecker.

 

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