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Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt Düren

Der Einzelhandel hat nicht nur besondere Bedeutung für die Versorgung der Bevölkerung. Er prägt auch das Bild der Stadt und trägt maßgeblich zur Vitalität und zur Belebung der Innenstädte und der Stadteilzentren bei. Doch wie in den meisten Städten, so unterliegt auch die Dürener Einzelhandelslandschaft seit Jahren einem erheblichem Veränderungsprozess.

Die Veränderungen haben häufig negative Auswirkungen auf die Entwicklung der Innenstadt als auch auf die Versorgung in den Stadtteilen. Aufgabe der Stadtentwicklung ist es, hier steuernd einzuwirken, wozu den Kommunen mittlerweile ein erweitertes planungsrechtliches Instrumentarium zur Verfügung steht.

Voraussetzung für den wirksamen Einsatz dieser rechtlichen Instrumente ist das am 24. März 2010 vom Rat der Stadt Düren einstimmig beschlossene Einzelhandels- und Zentrenkonzept. Mit dem Konzept legt die Stadt Düren ihre Entwicklungsziele für den Einzelhandel fest. Der Sicherung und Weiterentwicklung der Innenstadt und der Stadtteilzentren kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Funktionsverlust, Trading-Down-Effekten und Leerständen soll entgegengewirkt und die Attraktivität der Innenstadt gesteigert werden. Ebenso zählt zu einer ausgewogenen Versorgungsstruktur auch die Sicherung und maßvolle Weiterentwicklung einer flächendeckenden, wohnungsnahen Grundversorgung sowie eine gezielte Fortentwicklung der Sonderstandorte für großflächige nicht zentrenrelevante Einzelhandelsangebote.

Mit der Aufstellung eines derartigen Entwicklungskonzeptes nach § 1 Abs. 6 Nr. 11 BauGB nimmt die Stadt Düren eine grundlegende Aufgabe im Rahmen ihrer Planungshoheit wahr. Das Einzelhandels- und Zentrenkonzept ist vorrangig als ein stadtplanerisches Instrument anzusehen. Es stellt die vorhandene Zentren- und Versorgungsstruktur in Düren dar, legt die zentralen Versorgungsbereiche räumlich und inhaltlich fest und definiert die ortspezifische Liste zentrenrelevanter Sortimente ("Dürener Liste"). Das Konzept dient als Grundlage und städtebauliche Rechtfertigung einer Bauleitplanung zur Steuerung des Einzelhandels. Doch bietet ein solches Konzept und dessen Anwendung auch Planungs- und Investitionssicherheit für den bereits ansässigen Einzelhandel, ansiedlungswillige Investoren sowie Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer.

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