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Übersicht Stadtumbaugebiet und Sanierungsgebiete

Stadtumbaugebiet und Sanierungsgebiete

Viele der Wohn- und Geschäftsgebäude in der Dürener Innenstadt wurden in den 50-er und 60-er Jahren des vorigen Jahrhunderts errichtet und entsprechen heute nicht mehr den Anforderungen an Wohnungen, Ladenlokale und Dienstleistungsräume. Dies ist nicht nur für die Mieter und Nutzer dieser Immobilien unbefriedigend, auch für die Vermietbarkeit der Wohnungen und Ladenlokale wird zukünftig zunehmend deren Qualität entscheidend werden.

Ziel der Stadt ist es daher, in den nächsten Jahren die Modernisierung und Instandsetzung der Immobilien in der Innenstadt zu fördern und die Eigentümer bei der Durchführung solcher Maßnahmen zu unterstützen.

Damit sollen Leerstände beseitigt und wirksame Impulse zur Revitalisierung der Wohnfunktion und der Re-Urbanisierung der Innenstadt gesetzt werden.

Modernisieren mit Städtebauförderung

Für weite Teile der Dürener Innenstadt wurde bereits im Jahr 2015 die Festlegung eines Stadtumbaugebietes beschlossen. Innerhalb dieses Gebietes können Modernisierungsmaßnahmen, die im Sinne der Förderrichtlinien des Landes Nordrhein-Westfalen als „unrentierlich“ gelten, mit Mitteln der Städtebauförderung unterstützt werden. Dies können Modernisierungsmaßnahmen oder Verbesserungen der Fassaden und wohnungsnahen Freiflächen sein.

Innerhalb des Stadtumbaugebietes liegen zusätzlich die beiden Sanierungsgebiete „Stadtkern“ und „Zülpicher Straße“. Innerhalb dieser Gebiete bestehen weitere Förderoptionen sowie die Möglichkeit, Modernisierungskosten steuerlich geltend zu machen.

Kommunale Modernisierungsförderung

Private Modernisierungsmaßnahmen sind aufgrund des derzeit niedrigen Zinsniveaus heute überwiegend rentierlich, sodass sie vom Land NRW nicht mit Städtebauförderungsmitteln gefördert werden können.

Die Stadt Düren hat jedoch ein eigenes Modernisierungsprogramm auf den Weg gebracht, mit dem sie innerhalb der Sanierungsgebiete unabhängig Maßnahmen fördern kann.

Vor einer Bezuschussung einer Maßnahme mit kommunalen Mitteln muss geprüft werden, ob eine Förderung mit Städtebauförderungsmitteln möglich ist. Nur wenn diese Prüfung ergibt, dass eine Förderung mit Städtebauförderungsmitteln nicht in Betracht kommt, kann die Maßnahme aus dem kommunalen Modernisierungsprogramm gefördert werden.

Die Fördersätze des kommunalen Modernisierungsprogramms sind zeitlich gestaffelt: Je früher eine Förderung beantragt wird, umso höher ist der Anteil möglicher Förderung. Dies soll Eigentümern Anreize bieten, als „Vorbilder“ möglichst frühzeitig in ihre Immobilien zu investieren und so den Prozess für das gesamte Innenstadtgebiet in Gang zu setzen.

Gestaltungshinweise

Bei der Förderung von Modernisierungsmaßnahmen durch die Stadt Düren spielt der verantwortungsvolle Umgang mit den architektonischen Besonderheiten der 50er- und 60er Jahre-Architektur eine wichtige Rolle. Um diese zu verdeutlichen, ist ein Handbuch mit Gestaltungshinweisen aufgelegt worden, das die ortstypischen architektonischen Elemente aufzeigt und erste Anregungen für den Umgang mit historischer Bausubstanz geben kann.

Kostenlose Modernisierungsberatung

Für Immobilieneigentümer innerhalb des Stadtumbaugebietes und der Sanierungsgebiete bietet die Stadt Düren eine kostenlose Modernisierungsberatung durch erfahrene Architekten an. Sie beinhaltet eine Besichtigung der Immobilie sowie einen gemeinsam mit dem Eigentümer erarbeiteten Vorschlag für individuell sinnvolle Modernisierungsmaßnahmen. Auf der Grundlage einer skizzenhaften Darstellung erfolgen dann eine überschlägige Kostenberechnung und eine Beratung zu Fördermöglichkeiten.

Die Immobilienberater erreichen Sie über unser Citybüro. 

WICHTIG!

Vorraussetzung für alle Fördermöglichkeiten ist der Abschluss einer Modernisierungsvereinbarung zwischen dem Immobilieneigentümer und der Stadt Düren. Diese muss unbedingt vor Beginn der Baumaßnahmen von beiden Parteien unterzeichnet sein. Andernfalls ist eine Förderung der Gesamtmaßnahme ausgeschlossen. Auch steuerliche Sonderabschreibungen sind dann später nicht möglich.

Die Vorbereitung der Modernisierungsvereinbarung ist ebenfalls Aufgabe der Immobilienberater.

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Kontakt

Herr Steffens
Amt für Stadtentwicklung
- Abteilung Planung -
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52348 Düren

Telefon: 02421 25-2432
Telefax: 02421 25-180-1359

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