Stadtentwicklungsprojekte

Auf dieser Seite sind für Sie aktuelle Stadtentwicklungsprojekte zusammengestellt.

Stadtentwicklungsprojekte dienen dazu, auf der Grundlage von Analysen Entwürfe für städtebauliche Lösungen zu erarbeiten, die sich mit dem betrachteten Gebiet selbst, den rechtlichen Rahmenbedingungen sowie stadträumlichen Strukturen auseinandersetzen. 

Alternative Betrachtungsweisen ermöglichen das schrittweise Erarbeiten von Lösungen, die später Grundlage für einen verbindlichen Bauleitplan sein können.


 

Sanierungsgebiet Nord-Düren

Ein langfristiges und umfassendes Projekt ist die Ausweisung des Sanierungsgebietes Nord-Düren. Anlass sind die dort ermittelten erheblichen funktionalen und substanziellen städtebaulichen Missstände und die umfassenden negativen Auswirkungen auf die Lebensqualität der Bewohner. Damit die Stadt die städtebauliche Entwicklung entsprechend der festgelegten städtebaulichen Ziele steuern kann und Fehlentwicklungen vermieden werden können, stehen für die Zeit der Gültigkeit der Satzung bestimmte Vorhaben und Rechtsvorgänge unter Genehmigungsvorbehalt. Vorteile für Immobilieneigentümer sind u. a. steuerliche Erleichterungen, die bei der Sanierung ihrer Gebäude in Anspruch genommen werden können.

Der Satzungsbeschluss für das Sanierungsgebiet Nord-Düren wurde auf der Grundlage sogenannter Vorbereitender Untersuchungen gefasst, mit denen das Erfordernis eines Sanierungsgebietes zu überprüfen war. Diese Vorbereitenden Untersuchungen sind abgeschlossen. Auf Grundlage derer wurde am 05.05.2021 die Sanierungssatzung durch den Rat der Stadt Düren beschlossen und die förmliche Festlegung des Sanierungsgebiets am 27.05.2021 bekanntgemacht. Diese ist seit diesem Tag rechtsgültig. Der Geltungsbereich ist zum Download beigefügt. Gemäß § 144 Baugesetzbuch (BauGB) unterstehen einem sanierungsrechtlichen Genehmigungsvorbehalt insbesondere der Verkauf von Grundstücken und Gebäuden, die vollständige oder teilweise Beseitigung baulicher Anlagen, erhebliche bzw. wesentliche wertsteigernde Veränderungen von Grundstücken und baulichen Anlagen, Bauvorhaben und Nutzungsänderungen wie auch den Grundstückswert und die Verfügbarkeit beeinflussende Rechtsvorgänge. Eine vollumfängliche Auflistung ist der Sanierungssatzung zu entnehmen.
 

Antrag auf Genehmigung

Das ausgefüllte Antragsformular für eine Genehmigung nach § 144 Baugesetzbuch nimmt die Sanierungsstelle der Stadt Düren im Amt für Stadtentwicklung, Kaiserplatz 2-4 entgegen. Die Sanierungsstelle sowie die Quartiersarchitekten beraten Immobilienbesitzerinnen und -besitzer sowie Kaufinteressierte zum Thema Sanierung und bieten u. a.:

  • Beratung zu allen rechtlichen Fragen des Sanierungsverfahrens
  • Unterstützung bei der Antragstellung sowie beim Abschluss von Vereinbarungen mit der Stadt, die für das steuerliche Absetzen von Baumaßnahmen erforderlich sind
  • Unterstützung bei ggf. erforderlichen Abstimmungsprozessen mit Mieterinnen und Mietern (z.B. Modernisierungs-/Umsetzungsvereinbarungen)
  • Baufachliche Erstberatung durch den Quartiersarchitekten mit Informationen über Fördermöglichkeiten z.B. zum Haus- und Hofflächenprogramm und Unterstützung bei der Antragstellung
     

Kontakt Sanierungsstelle: nord-dueren@dueren.de oder 02421-25-2434

Die Kontaktdaten können auch dem Informationsflyer sowie dem Antragsformular für eine sanierungsrechtliche Genehmigung entnommen werden.
 

Vorteile für Eigentümerinnen und Eigentümer im Sanierungsgebiet Nord-Düren

  • Für Herstellungskosten von Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen bestehen nach § 7h bzw. 10f Einkommenssteuergesetz (EStG) steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten, sofern die Maßnahmen den Zielen der Sanierung nicht widersprechen.
  • Zuschüsse nach dem Fassaden- und Hofprogramm sowie der Modernisierungs- und Instandsetzungsförderung bei unrentierlichen Maßnahmen.
  • Kostenlose Konzeptberatung durch die Quartiersarchitekten und Beratungs- und Informationsangebote zum Thema Altbaumodernisierung.
  • Wertsicherung der eigenen Immobilie durch Aufwertung des Umfelds infolge privater und öffentlicher baulicher und städtebaulicher Maßnahmen.
     

Vorteile für Bewohnerinnen und Bewohner des Sanierungsgebietes Nord-Düren

  • Langfristige Stabilisierung der Wohn- und Versorgungsfunktion des Stadtteils
  • Angemessener und zeitgemäßer Wohnstandard
  • Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität sowie der Quartiersidentität

 

Anlagen:

Bericht Vorbereitende Untersuchungen Teil 1

Bericht Vorbereitende Untersuchungen Teil 2

Sanierungssatzung Nord-Düren

Geltungsbereich der Sanierungssatzung

Rahmenplanung

Informationsflyer

Antragsformular für eine sanierungsrechtliche Genehmigung

 


 

Förderprogramm Nord-Düren

Soziale Stadtentwicklung in Nord-Düren und Integriertes Handlungskonzept Problemimmobilien Nord-Düren

Nord-Düren grenzt unmittelbar an die Innenstadt an und ist mit der direkten Lage am Hauptbahnhof, einer guten Ausstattung an Versorgungs-, Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie hochwertigen Naherholungsflächen und seiner kleinteiligen Gründerzeitbebauung ein Stadtteil mit vielen Potenzialen. Dennoch ist der  Stadtteil Nord-Düren auf Grund seiner sozialen Struktur und der erneuerungsbedürftigen Gebäudesubstanz seit Jahren ein Schwerpunkt der sozialen Stadtentwicklung der Stadt Düren. Der Stadtteil hat von 2007-2015 mit dem „Stadtteilprojekt Soziale Stadt Nord-Düren“ am Bund-Länder-Programm Soziale Stadt NRW teilgenommen. Mit dem Integrierten Handlungskonzept Problemimmobilien Nord-Düren wird der Stadterneuerungsprozess nun fortgesetzt.

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Durch den Fokus der vergangenen Jahre auf die Aktivierung der lokalen Akteure, die Wohnumfeldverbesserungen und die Stadtbildpflege wurden nicht die erwünschten Effekte im privaten Immobiliensegment erzielt. Private Investitionen in die Bausubstanz in Form von Modernisierung und Instandsetzung sind in weiten Teilen ausgeblieben. Seit einigen Jahren ist eine kontinuierliche Verschlechterung des Immobilienbestandes durch fehlende Modernisierungs- und Instandhaltungsinvestitionen zu beobachten, was auch mit erheblichen negativen Auswirkungen auf das soziale Gefüge einhergeht.

Um mit einer Gesamtstrategie die Problemlagen im Stadtteil Nord-Düren bearbeiten, vielfältig vorhandene Potenziale nutzen und die Lebensqualität nachhaltig steigern zu können, wurde das Integrierte Handlungskonzept „Problemimmobilien Nord-Düren“ erarbeitet und am 12.07.2018 im Rat beschlossen.

Das integrierte Handlungskonzept Problemimmobilien Nord-Düren stellt das Handlungserfordernis für den Stadtteil dar und formuliert Handlungsfelder und Maßnahmen. Diese Maßnahmen umfassen insbesondere räumliche Planungen und Projekte, Beratungsangebote, Modellvorhaben und Fördermöglichkeiten für Modernisierung und Instandsetzung. Das Integrierte Handlungskonzept ist weiterhin der Handlungsrahmen für Politik, Verwaltung und die Akteure vor Ort. Es ist zudem die Grundlage für die Beantragung von Fördergeldern

Integriertes Handlungskonzept Problemimmobilien Nord-Düren
 

Modellvorhaben Problemimmobilien Nord-Düren

Ende 2018 wurde Nord-Düren in das „Modellvorhaben Problemimmobilien“ des Bundes und des Landes NRW aufgenommen. Die Maßnahmen aus dem Handlungskonzept befinden sich nun in Umsetzung. So konnte die für die Jugend des Viertels wichtige offene Tageseinrichtung „Multikulti“ bereits ein neues Außengelände einweihen und damit kurzfristig einen Beitrag zu Verbesserung der sozialen Stabilität leisten.

 


 

Kostenlose Modernisierungsberatung und Förderung

Ein zentrales Ziel des Handlungskonzeptes ist es, in den nächsten Jahren die Modernisierung und Instandsetzung der Immobilien in Nord-Düren zu fördern und die Eigentümer bei der Durchführung solcher Maßnahmen zu unterstützen. Damit sollen Leerstände beseitigt und wirksame Impulse zur Revitalisierung der Wohnfunktion gesetzt werden.

Viele der Wohn- und Geschäftsgebäude in Nord-Düren wurden in der Gründerzeit errichtet und entsprechen heute nicht mehr den Anforderungen an Wohnungen und Ladenlokale. Dies ist nicht nur für die Mieter und Nutzer dieser Immobilien unbefriedigend, auch für die Vermietbarkeit der Wohnungen und Ladenlokale wird zukünftig zunehmend deren Qualität entscheidend werden. 

Für alle Immobilieneigentümer innerhalb des künftigen Sanierungsgebietes Nord-Düren bietet die Stadt Düren daher eine kostenlose Modernisierungsberatung durch erfahrene Architekten an. Diese beinhaltet eine Besichtigung der Immobilie sowie einen gemeinsam mit dem Eigentümer erarbeiteten Vorschlag für individuell sinnvolle Modernisierungsmaßnahmen. Auf der Grundlage einer skizzenhaften Darstellung erfolgen dann eine überschlägige Kostenberechnung und eine Beratung zu Fördermöglichkeiten (siehe unten).

Die Immobilienberater erreichen Sie unter: info@bswarchitekten.de

Förderung mit dem Fassaden- und Hofprogramm

Innerhalb des gründerzeitlichen Quartierskerns und an den prägenden Quartierszugängen können Modernisierungsmaßnahmen mit Mitteln der Städtebauförderung unterstützt werden. Dies können Modernisierungsmaßnahmen oder Verbesserungen der Fassaden und wohnungsnahen Freiflächen sein. 

Die Quartiersarchitekten prüfen im Rahmen ihrer Beratung, ob eine Förderung mit Städtebauförderungsmitteln möglich ist und begleiten das Antragsverfahren. Wichtig ist, dass Maßnahmen nur gefördert werden können, wenn mit ihnen vor Vorliegen des Förderbescheides noch nicht begonnen wurde.

Ab 2020 stehen pro Jahr 100.000 € für die Förderung besonders wichtiger Modernisierungs-Projekte zur Verfügung. In der Richtlinie des Fassaden- und Hofprogramms für Nord-Düren sind die Kriterien der Förderfähigkeit und die möglichen Maßnahmen zusammengestellt.

Richtlinien für Fassaden Innenhöfe begrünte Dächer Stadtteilprojekt Nord-Düren

Geltungsbereich für das Fassaden- und Hofprogramm im Rahmen des Stadtteilprojektes Nord-Düren
 

Musterhaus

Da die Sanierung der gründerzeitlichen Immobilien eine besondere Herausforderung ist, und diese als Gedächtnis der Stadt aber auch als „graue Energie“ möglichst erhalten bleiben sollen, soll an Hand eines für die Bauzeit und den Gebäudezustand typischen Beispielgebäudes der Sanierungsprozess in Bezug auf die Einzelgewerke begleitet, dokumentiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das zentral gelegene Musterhaus Neue Jülicher Straße 5 mit der „Mach-Bar“ soll Anlaufstelle zu Fragen der Sanierung, Instandsetzung, Renovierung, Verwertung und Bewirtschaftung werden. Mit Veranstaltungen rund um das Thema Modernisierung aber auch zu weiteren Themen des Stadtteils wird ab Sommer 2021 informiert und beraten. Der Sanierungsprozess wie auch die Infos zu den Veranstaltungen werden auf einer separaten Webpage präsentiert.
 

Aktivitäten im Stadtteil Nord-Düren​

Für Fragen zu den im Stadtteil vertretenen und aktiven Einrichtungen oder bei Wunsch, sich selber zu engagieren stehen im Stadtteil die Stadtteilvertretung Nord-Düren e.V. sowie das Büro für Gemeinwesenarbeit zur Verfügung.

www.nord-dueren.de
www.evangelischegemeinde-dueren.de/beratung/-gemeinwesenarbeit


 

Stadtteilentwicklung Birkesdorf

Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept (ISEK) Birkesdorf

Birkesdorf soll attraktiver werden. Wichtige Ziele sind weniger Verkehrsbelastung und mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität im Stadtteil  In einem Planungsprozess mit intensiver Bürgerbeteiligung und begleitet von einer interdisziplinären Lenkungsgruppe aus dem Stadtteil wurde von Planungsbüro Dr. Jansen Stadt- und Regionalplanung das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Birkesdorf erarbeitet und am 19.10.2019 vom Rat der Stadt Düren beschlossen. Das ISEK Birkesdorf stellt die Handlungserfordernisse für den Stadtteil dar und formuliert Handlungsfelder und Maßnahmen. Diese Maßnahmen umfassen insbesondere räumliche Planungen und Projekte, Beratungsangebote, und Fördermöglichkeiten für Modernisierung und Instandsetzung. Das ISEK ist weiterhin der Handlungsrahmen für Politik, Verwaltung und die Akteure vor Ort. Es ist zudem die Grundlage für die Beantragung von Fördergeldern.

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Bereits 2016 wurde eine Rahmenplanung für den Versorgungsschwerpunkt Birkesdorf erarbeitet und in einem Bürgerworkshop im März 2017 diskutiert. In den Akteurs- und Bürgerbeteiligungsveranstaltungen mit Birkesdorferinnen und Birkesdorfern als Experten für ihren Stadtteil wurden 2018 und 2019 in mehreren Veranstaltungen zum Viktoriasportplatz und zum Friedensplatz sowie bei zwei Planungswochenenden in der Festhalle Birkesdorf Ziele entwickelt, die in das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept Eingang gefunden haben.

  • Die Aufenthaltsqualität im Zentrum im Bereich Zollhausstraße und Nordstraße soll durch Maßnahmen der Verkehrsberuhigung und –verlagerung deutlich gesteigert werden, damit Anreize geschaffen werden, das Auto innerhalb des Stadtteils stehen zu lassen, weil es angenehm ist, zu Fuß zu gehen und Rad zu fahren.
  • Es sollen grüne Impulse innerhalb des Stadtteils gesetzt werden, insbesondere  durch den Viktoria Sportpark, einen neu gestalteten Friedensplatz aber auch durch die Freiraumgestaltung der ehemaligen Kreisbahntrasse, im Josef-Vosen-Park und in den Wohnstraßen.
  • Es soll ein umfassender Sanierungs- und Erneuerungsprozess bei den privaten Immobilien angestoßen und durch Beratungs- und Förderangebote unterstützt werden, u. a. um auch die bestehenden Gebäude für junge Familien interessant zu machen.
  • Die sozialen Strukturen und Gefüge sollen stabilisiert werden, die den Stadtteil für eine junge, neue Bevölkerung interessant machen und die Lebensqualität der ortsansässigen Bevölkerung erhalten und verbessern.
     

Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept Birkesdorf

 


 

Dorfentwicklung Merken

Dorfentwicklungsplanung in Merken

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hat in seiner Sitzung am 23.04.2008 beschlossen, für den Stadtteil Merken einen sogenannten Dorfentwicklungsplan erarbeiten zu lassen. Der Planungsprozess läuft seit Anfang 2009 und wird vom Planungsbüro Urgatz aus Aachen begleitet.

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Der Dorfentwicklungsplan für Merken ist als informeller Rahmenplan zu verstehen, der dazu dient, unter Beteiligung der Dorfgemeinschaft Ziele zur Entwicklung des Ortes, insbesondere vor dem Hintergrund des heranrückenden Tagebaus Inden II, zu formulieren und daraus ein Handlungskonzept mit konkreten Maßnahmen abzuleiten. 

Ausführliche Informationen sowie aktuelle Termine zur Dorfentwicklungsplanung erhalten Sie über die Internetseite www.merkenonline.de.


 

Indesee - Rahmenplan & Zwischennutzungskonzept

Die Stadt Düren und besonders der Ort Merken werden in den kommenden Jahren die Auswirkungen der Braunkohleförderung im rheinischen Revier unmittelbar zu spüren bekommen: Der Tagebau Inden II wird bis auf wenige Meter von Norden und Westen an Merken heranrücken. 
Nach dem derzeit geltenden Braunkohlenplan wird die aktive Kohleförderung dort etwa im Jahr 2030 abgeschlossen sein.

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Statt einer Verfüllung der Grube im Anschluss an die Auskohlung soll das „Loch“ nach derzeitigem Stand mit Wasser aus der Rur gefüllt werden und so ein großer Restsee entstehen. Dessen Befüllung soll voraussichtlich bis etwa 2060 dauern. 
Merken wird dann neben der Gemeinde Inden mit den Ortsteilen Lucherberg und Schophoven direkter Anlieger des Sees sein. 

Für die tagebaubedingten Belastungen in der Abbauphase sind für Merken zahlreiche Ausgleichsmaßnahmen im Dorfentwicklungsplan vorgesehen. 
Ein 2012 erstellter Rahmenplan beschreibt die planerischen Vorstellungen für die Zeit nach Erreichen des Zielwasserspiegels und die langfristigen Entwicklungsschwerpunkte am Restsee und im Bereich des Seeufers.
Davor liegt jedoch bis zum endgültigen Zustand des Sees zunächst der Zeitraum der Befüllung, der sich immerhin über gut 30 Jahre erstrecken wird. 

Auch in dieser Phase soll den Orten am Tagebaurand ein attraktives und nutzbares Umfeld geboten werden. Bereits jetzt ist es daher wichtig, für die Phase der Seebefüllung Möglichkeiten der Nutzung und Gestaltung der sich ständig verändernden Böschungsbereiche auszuloten. 

Hierzu wurde von der Indeland Entwicklungsgesellschaft unter Beteiligung der Stadt Düren und RWE Power das Planungsbüro RMP Stephan Lenzen beauftragt, ein Zwischennutzungskonzept zu erstellen.
Die Landschaftsarchitekten aus Bonn beziehen bereits von Beginn an die Einwohner der betroffenen Orte in den Planungsprozess mit ein. In einem ersten Schritt haben in den Ortschaften Bürgerwerkstätten stattgefunden, in denen erste Planungsansätze vorgestellt wurden. Interessierte Bürger hatte die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ihre eigenen Vorstellungen in den Planungsprozess mit einzubringen. Die Anregungen sollen in der weiteren Konzeptentwicklung berücksichtigt werden.