Zwischen „Führer“ und Freiheit – Bombenkrieg und „Befreiung“ an der Rur

26.10.2020
19:00 Uhr

Nach 1945 zählten Düren und Jülich zu den am stärksten zerstörten Städten in ganz Europa und waren deshalb gezwungen, quasi aus dem Nichts wieder aufzuerstehen. Die kleineren Gemeinden der beiden Landkreise Düren und Jülich waren unterschiedlich stark betroffen. In diesem Vortrag soll ein Überblick über das Ausmaß dieser Zerstörungen und den darauf folgenden Wiederaufbau der Städte und Dörfer gegeben werden, auch im Vergleich zu anderen rheinländische Gebieten. Insbesondere die städtebaulichen Pläne und die öffentlichen Bauten wie Rat- und Kreishäuser werden dabei betrachtet, weil gerade sie Ausdrucksformen einer neuen demokratischen Gesellschaft sein sollten.

 

Dieser Vortrag war ursprünglich für den 16. April geplant, musste aber seinerzeit aufgrund der in Kraft tretenden Corona-Bestimmungen abgesagt werden. Auch jetzt kann die Veranstaltung nur unter Auflagen stattfinden, weshalb im großen Theatersaal circa 90 Plätze an weiträumig verteilten und bewirteten Tischen zur Verfügung stehen werden.

Aus diesem Grund wird um eine frühzeitige telefonische oder elektronische Voranmeldung (stadtarchiv@dueren.de) gebeten.

Der Eintritt ist frei.

Dr. Moritz Wild ist Architekturhistoriker und Referent des Stadtkonservators Köln. Seine Doktorarbeit über "Architekturlehre und Städtebau der zwanziger bis fünfziger Jahre im Regierungsbezirk Aachen" wurde 2018 mit dem Paul-Clemen-Preis ausgezeichnet.

Theater Düren im Haus der Stadt

Stefan-Schwer-Straße 4-6
52349 Düren

Eintritt

frei