Wilhelm Schürmann. Nachbarn
Ganztägig
Das Leopold-Hoesch-Museum zeigt in einer retrospektiv angelegten Werkschau fotografische Arbeiten des in Berlin und in Herzogenrath bei Aachen lebenden Künstlers Wilhelm Schürmann (*1946 in Dortmund). Dabei stellt die Einzelausstellung „Wilhelm Schürmann. Nachbarn“ seine frühen Arbeiten dem aktuellen Schaffen gegenüber. Seit Beginn seiner Aktivitäten als Fotograf widmet sich Wilhelm Schürmann immer wieder seinen Nachbarschaften. Wegweisend ist hierfür die umfassende, durch persönliche Erfahrung und Beziehungen geprägte Bildserie der „Steinhammerstraße“, die im Zeitraum zwischen 1979 und 1981 entstanden ist. Sie dokumentiert auf eine spezifische, von Nähe und Vertrautheit zeugenden Art und Weise den damaligen Zustand derjenigen Straße in Lütgendortmund, in der Wilhelm Schürmann aufgewachsen ist. Straßenzüge, Hinterhöfe, Hausfassaden und Bewohner*innen hält er dabei mit einem fotografischen Blick fest, der einerseits sehr intim ist, andererseits an Klassikern der modernen Fotografie wie Albert Renger-Patzsch, August Sander, André Kertéz und Walker Evans geschult ist.