Film im Dritten Reich hat viele Facetten: Nicht nur direkte Propagandafilme, sondern auch leichte Unterhaltung, Abenteuer- und Historienfilme füllten die Kinosäle, so der Filmspezialist Peter Gasper. Doch für alle galt: Jeder Film sollte eine propagandistische Aufgabe haben. Selbst die am harmlosesten erscheinenden Unterhaltungsfilme sollten in Gesten, Darstellung, Umfeld, Dialogen, etc. ausgeklügelt sein, denn Kunst ist nur dann möglich, so der damalige NS-Propagandaminister Joseph Goebbels, wenn sie mit ihren Wurzeln in das nationalsozialistische Erdreich eingedrungen ist. Das Gift der Propaganda müsse unmerklich wirken. Auch Adolf Hitlers Filmleidenschaft ist eines der Themen, die in von Peter Gasper hinterleuchtet werden. Der informative und gleichzeitig unterhaltsame Vortrag wird durch viele Filmausschnitte untermauert.