Rundgang „Der neue Jüdische Friedhof“ - ausgebucht

11.01.2026
11:00 - 13:00 Uhr

Die Führung über den Neuen Jüdischen Friedhof ist bereits ausgebucht. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir keine weiteren Anmeldungen mehr berücksichtigen können.

Nachdem der alte Friedhof "vor dem Wirteltor" in der Arnoldsweilerstraße keine Begräbnisse mehr zuließ, kaufte die jüdische Gemeinde ein Grundstück an der Ostseite der noch unbebauten "Chaussee nach Binsfeld". Ab 1888 sind hier die Juden aus Düren und den noch selbständigen Orten wie Lendersdorf beerdigt worden. Da im jüdischen Religionsverständnis der Friedhof ein "Ort der Ewigkeit" ist, die Toten also ewige Ruhe haben sollen, sind praktisch alle Grabsteine ab 1888 erhalten.

Neben den Besonderheiten der Beschriftung und Gestaltung der Grabsteine wird an diesem Nachmittag einiges zur Geschichte von jüdischen Familien in Düren berichtet. Ein Schwerpunkt dieser Führung werden Informationen zu den Gräbern der beiden letzten Grabreihen des Friedhofs sein. Hier sind 17 Menschen nach Ende des Zweiten Weltkrieges begraben worden, darunter vier Ehepaare in Doppelgräbern, die wie andere aus dem Exil nach Düren zurückgekehrt sind. Zuletzt wurde hier im Jahr 2000 Emil Kamp neben seiner ein Jahr vorher verstorbenen Frau Hanna beerdigt.

Hinweis: Herren werden um Kopfbedeckung gebeten.

Zeit: 11.00 Uhr (Dauer ca. 1,5 Stunden)

Referent: Ludger Dowe

Treffpunkt: Eingang Jüdischer Friedhof, Danziger Str. 6, über Nörvenicher Str.

Beitrag: 6 € (Jugendliche bis 18 J. frei)

Anmeldung bis Freitag 09. Januar um 13.00 Uhr unter info@stadtmuseumdueren.de oder 02421 - 121 59 25 erbeten.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der VHS Rur-Eifel durchgeführt.

 

Veranstaltungsort

Stadtmuseum

Das seit März 2009 bestehende Stadtmuseum Düren an der Arnoldsweilerstraße wird auf ehrenamtlicher Basis unterhalten.

Arnoldsweilerstraße 38
52351 Düren
Tel.: 02421/1215925