Kinderverschickungen: Geschichte - Auswirkungen - Erinnerungen

16.04.2026
19:00 - 21:00 Uhr

In den 1950 - 1990er Jahren wurden weit über 10 Millionen Kleinkinder und Jugendliche in Deutschland in Erholungsheime öffentlicher, kirchlicher und privater Träger verschickt. Viele kamen traumatisiert zurück. Sie erlebten Missachtung und Misshandlungen in den Heimen. Allein aus und nach NRW wurden etwa 1,8 Millionen verschickt. In den Archiven des Landes NRW liegt der Schlüssel für die Aufarbeitung der Geschichte der Kinderverschickungen. 
  
Die Geschichte der Kinderverschickungen macht einmal mehr deutlich, dass überall dort, wo Menschen gepflegt, erzogen, gebildet und betreut werden, erhöhte Aufmerksamkeit und Kontrolle notwendig sind - Gesellschaft und Staat tragen für diese sensiblen Bereiche eine besondere Verantwortung. Die Aufarbeitung folgt vor diesem Hintergrund u.a. dem Ziel, dass „aus der individuellen Leiderfahrung eine intergenerationelle Lernerfahrung wird“ und arbeitet darauf hin, dass entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen in der Fürsorge geschaffen werden.

Detlef Lichtrauter, 1. Vorsitzender des Vereins „Aufarbeitung Kinderverschickungen NRW e.V.“ referiert über die Geschichte der Kinderverschickungen und den aktuellen Stand der Aufarbeitung im Bund und in NRW.

- In Kooperation mit dem Stadtmuseum Düren -

Veranstaltungsort

Volkshochschule Rur-Eifel

An vielen Veranstaltungsorten in Stadt und Kreis Düren bietet die VHS Rur-Eifel ein reichhaltiges Programm an, das von Mal-, Tanz- und Kochkursen über Spielgruppen für Kinder bis hin zum Nachholen von Schulabschlüssen und Erlernen von Fremdsprachen reicht.

Violengasse 2
52349 Düren
Tel.: 02421/25-2577

Öffnungszeiten

Montag: 8:00 - 12:00, 14:00 - 16:30 Uhr
Dienstag: 8:00 - 12:00, 14:00 - 16:30 Uhr
Mittwoch: 8:00 - 12:00, 14:00 - 16:30 Uhr
Donnerstag: 8:00 - 12:00, 14:00 - 16:30 Uhr
Freitag: 8:00 - 12:00 Uhr

Eintritt

6,00 €

Vorverkaufsstellen

Anmeldung unter www.vhs-rur-eifel.de