"Der jüdische Friedhof in Düren"

05.09.2021
11:00 - 12:30 Uhr

Nachdem der alte Friedhof „vor dem Wirteltor“ in der Arnoldsweilerstraße keine Begräbnisse mehr zuließ, erwarb die Jüdische Gemeinde ein Grundstück an der damals noch unbebauten „Chaussee nach Binsfeld“. Hier wurden ab 1888 die Juden aus Düren und der Umgebung beerdigt.

Nach Erklärungen zu den Besonderheiten der Beschriftung und der Gestaltung der Grabsteine sowie Hinweisen auf die Begräbnissitten wird bei dem Rundgang zur Geschichte von jüdischen Familien in Düren berichtet. Schwerpunkte werden Informationen zu den Gräbern der letzten beiden Reihen des Friedhofs sein.

Hier sind 17 Menschen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begraben worden, darunter vier Ehepaare. Sie sind aus dem Exil nach Düren zurückgekehrt. Zuletzt wurde hier im Jahr 2000 Emil Kamp neben seiner ein Jahr vorher gestorbenen Frau Hanna beerdigt, die 30 Jahre im Exil in Kolumbien gelebt hatten.

Ludger Dowe wird über den Jüdischen Friedhof führen und einen Einblick in die jüdische Bestattungskultur geben.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des „Europäischen Tags der jüdischen Kultur“ statt und wird in Kooperation mit der VHS Rur-Eifel durchgeführt.

Stadtmuseum

Das seit März 2009 bestehende Stadtmuseum Düren an der Arnoldsweilerstraße wird auf ehrenamtlicher Basis unterhalten.

Arnoldsweilerstraße 38
52351 Düren
Tel.: 02421/1215925

Eintritt

Die Teilnahme ist kostenfrei. Treffpunkt: Friedhofseingang Danziger Straße (über Nörvenicher Straße)

Leitung: Ludger Dowe

Vorverkaufsstellen

Anmeldung im Stadtmuseum Düren unter 02421 – 121 59 25 oder unter info@stadtmuseumdueren.de

Weitere Information

Hinweis: Herren werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des „Europäischen Tags der jüdischen Kultur“ statt und wird in Kooperation mit der VHS Rur-Eifel durchgeführt.