Ausstellung "Vom Leben in Industrielandschaften"

12.12.2021 - 20.03.2022
13:00 - 18:00 Uhr

„Vom Leben in Industrielandschaften – Den Strukturwandel im Blick“ ist der zweite Teil eines Ausstellungsprojekts, das im Herbst/Winter 2019/2020 mit der Ausstellung „Vom Leben in Industrielandschaften – Eine fotografische Bestandsaufnahme“ begonnen hat. In dieser Präsentation ging es darum, sich mittels der indexikalischen und konzeptuellen Qualitäten von Fotografie den Erscheinungsformen industriell geprägter Landschaften zu nähern.

Ausgangsmotiv des zweiteiligen Ausstellungsprojekts „Vom Leben in Industrielandschaften“ ist das für die Sammlung des Leopold-Hoesch-Museums ikonische Gemälde „Das Lendersdorfer Walzwerk“ (1838) von Carl Schütz. „Das Lendersdorfer Walzwerk“ ist ein typisches Beispiel für das ausgeprägte Selbstbewusstsein und die Art der Selbstdarstellung von Industriellenfamilien zur Zeit der frühen Industrialisierung. Bis heute ist die Landschaft um Düren, zwischen Garzweiler und den Stauseen der Eifel, durch ihre industrielle Nutzung geprägt. Das Projekt „Vom Leben in Industrielandschaften“ ist eine Aufforderung, sich mit den eigenen Wahrnehmungen dieser Landschaft auseinanderzusetzen, mit den widersprüchlichen und komplexen Räumen, die sich zwischen Tagebau, Kraftwerken und Hochspannungsmasten, Papierfabriken, Zuckerrübenäckern und dem nahen Kernkraftwerk Tihange öffnen.

Die Ausstellung „Vom Leben in Industrielandschaften – Den Strukturwandel im Blick“, die im Dezember 2021 eröffnen soll und in Kooperation mit dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst in Cottbus entwickelt wird, setzt sich direkt mit den Fragen, die in beiden Städten mit dem Ende des Braunkohleabbaus und dem Strukturwandel verbunden sind, auseinander. Sowohl die Lausitz als auch die Eifel und die Rheinische Tiefebene sind Kulturlandschaften, die sich über Jahrhunderte entwickelt haben. Dennoch sind sie durch unterschiedliche Geschichten geprägt. An beiden Orten wurden unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Die Ausstellung lädt mittels internationaler historischer und zeitgenössischer künstlerischer Werke zu einer Auseinandersetzung mit diesen Erfahrungen ein, die auch Vergleiche mit anderen Orten in der Welt ermöglichen.

Ab dem 24.11.2021 gilt für Ihren Museumsbesuch die 2G-Regel. Das bedeutet, dass nur vollständig geimpfte oder genesene Personen das Museum besuchen können. Eine Ausnahme gilt außerhalb der Ferienzeiten für Kinder und Jugendliche bis zum Alter von einschließlich 15 Jahren. In den Ferienzeiten benötigen Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahren für ihren Museumsbesuch ein bescheinigtes negatives Testergebnis.
Bitte zeigen Sie daher beim Besuch Ihren offiziellen Nachweis über die Impfung bzw. Genesung oder den Negativtest sowie einen Personalausweis oder Reisepass vor.
Das Museumspersonal steht Ihnen für Fragen jederzeit gern zur Verfügung.

Leopold-Hoesch-Museum

Das im Jahre 1905 im Gedenken an den Dürener Industriellen Leopold Hoesch gestiftete Museum ist das einzige repräsentative historische Gebäude der Innenstadt.

Hoeschplatz 1
52349 Düren
Tel.: 02421/25-2561

Öffnungszeiten

Dienstag: 10:00 - 17:00 Uhr
Mittwoch: 10:00 - 17:00 Uhr
Donnerstag: 10:00 - 19:00 Uhr
Freitag: 10:00 - 17:00 Uhr
Samstag: 10:00 - 17:00 Uhr
Sonntag: 10:00 - 17:00 Uhr