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Das Landsknechtslager erinnert an die Rolle der Landsknechte im sog. Gelderischen Erbfolgestreit und die Eroberung Dürens durch Karl V. im Jahr 1543.
Der Dürener Geschichtsschreiber und Stadtarchivar Prof. August Schoop († 1932) schreibt hierzu unter anderem: „Am 11. Juli (1543) stellten sich in Düren plötzlich Landsknechte ein … Sie bieten ihre Dienste an, und der Schultheiß lässt beim Herzog anfragen, wie man es mit den Knechten halten soll … Sie dürften zweifellos für die Verteidigung der Stadt angeworben worden sein.“

Als Landsknechte bezeichnete man den zu Fuß kämpfenden, zumeist deutschen Söldner des späten 15. und 16. Jahrhunderts, dessen primäre Waffe nach dem Schweizer Vorbild der Reisläufer die Pike war. Groß in Mode war das sog. Streifenmuster, wobei hier vermutlich der Stoff aus unterschiedlich farbigen Streifen gewebt wurde.

Die vorhandenen Parkwege werden den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit geben, sich zwischen den einzelnen Lagergruppen zu bewegen und einen Einblick in das "Alltagsleben" zu erhalten. Es wird gekocht, gespielt, gegessen, der Abwasch muss erledigt werden und Landsknechte rüsten sich zum Aufmarsch.

Unter anderem schlagen folgende Landsknechtsgruppen im Holzbendenpark ihre Zelte auf: Duyrener Stadtaufgebot, Hansevolk zu Lübeck, Die Erste Rotte der freien Landsknechte Köln, Banda Rossa (wird fortgesetzt). Sie alle spielen das Lagerleben der Landsknechte und ihrer Begleitungen möglichst authentisch nach.

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