Theaterkolleg zur Dürener 50er-Jahre-Architektur
07.11.2025
Nach der völligen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde die Dürener Innenstadt in einem Zug in den 1950er Jahren als harmonisches, einheitliches Ganzes errichtet. Das Gesicht der Stadt ist bis heute dadurch entscheidend geprägt. Transparenz und Leichtigkeit, Schwerelosigkeit und Auflockerung, Farbigkeit und Helligkeit, organische Formen und Dynamik waren bestimmend. Vieles wurde hell und leuchtend, durchscheinend, dünn und schwungvoll gestaltet.
Lichte Glaswände, leuchtende Neonreklamen, die berühmte Nierenform, zusammengesetzte Baukörper und runde Treppenaufgänge sind kennzeichnend. Diese Gestaltungsmaximen fanden ihren Niederschlag im Großen und im Kleinen, in der Stadtplanung und in vielen Details, in der Gestaltung des Rathauses und der Bebauung, aber auch in der Form der Treppen- und Balkongeländer.
In dem Theaterkolleg beschreibt Heike Kussinger-Stankovic diese Besonderheiten der Dürener 50er-Jahre-Architektur, die das Gesicht der Stadt prägen. Dadurch will sie die Aufmerksamkeit auf die vielfältig vorhandenen Qualitäten und Eigenarten lenken und schärfen sowie ihnen angemessene Anerkennung und Wertschätzung entgegenbringen.
Tickets für das Theaterkolleg „Düren – Gesicht einer Stadt der 1950er Jahre“ am 12. November im Theater Düren im Haus der Stadt gibt es im iPUNKT, Markt 6, oder online auf www.tickets.dueren.de.