Sozialamt der Stadt Düren mit neuer Leitung

Britta Hourtz setzt auf Teamarbeit und freut sich auf die kommenden Herausforderungen

05.02.2021

Düren. Wenn am 7. Februar der Super Bowl in den Vereinigten Staaten wieder Millionen von Menschen in seinen Bann zieht, dann wird auch Britta Hourtz - wie jedes Jahr - nachts gespannt vor ihrem Fernseher sitzen und die Live-Übertragung aus den USA verfolgen. Denn die neue Amtsleiterin des Sozialamtes der Stadt Düren ist bekennender Fan des American Football.

Auf Teamgeist, der in dieser Sportart besonders gefragt ist, setzt die Dürenerin auch im Berufsleben. „Gerade hier im Sozialamt mit einem großen Aufgabenbereich von der Integration von Flüchtlingen, der Wohnungsaufsicht, der Unterhaltsgewährung bis hin zur klassischen Sozialhilfe sowie der Führung von rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Herausforderungen groß. Da ist Teamarbeit gefragt!“, sagt Britta Hourtz und ergänzt: „Dazu kommt auch mein Anspruch, für unterstützungsbedürftige Menschen da zu sein, sie auch als Menschen wertzuschätzen.“

Dieser Leitsatz habe sie schon seit ihrem Einstieg ins Berufsleben begleitet, erzählt die Diplom-Verwaltungswirtin. Bis 2007 war sie im damaligen Arbeitsamt in verschiedenen Abteilungen eingesetzt. Nach der Umstrukturierung der Behörde und dem Wechsel zur job-com beim Kreis Düren leitete sie dort bis 2020 als Leiterin das Sachgebiet Fallmanagement, ehe zum Jahresbeginn der Neustart in der Stadtverwaltung Düren anstand.

Der Sozialdezernent und Erste Beigeordnete der Stadt, Thomas Hissel, ist überzeugt, mit Britta Hourtz eine Amtsleiterin gefunden zu haben, die Motivation und Selbstbewusstsein genug hat, die Herausforderungen des Sozialamtsbereiches anzunehmen. „Das Sozialamt zu leiten, ist sicherlich keine leichte Aufgabe. Auch stehen im sozialen Bereich viele große Gestaltungsthemen an. Ich bin aber davon überzeugt, dass wir mit Frau Hourtz eine exzellente Kraft gewinnen konnten, die das engagierte Team des Sozialamtes bestens ergänzen und führen wird.“, so Thomas Hissel. Er dankte zugleich dem stellvertretenden Amtsleiter des Sozialamtes, Wolfgang Nolden, der das Amt bereits zum wiederholten Male in zuverlässiger Weise geführt durch die Übergangszeit geführt hat.
Auch die Vorsitzende des Ausschusses für Soziales, Wohnen und Inklusion, Liesel Koschorreck, zeigte sich mit der Auswahl der Auswahlkommission sehr zufrieden. Liesel Koschorreck: „Ich freue mich darüber, dass wir mit Britta Hourtz eine kompetente und erfahrene Führungspersönlichkeit finden konnten. Dass nun erstmals eine Frau an der Spitze des Amtes steht, ist sicherlich ein weiteres positives Signal.“

Ihren Wechsel als Sozialamtsleiterin bei der Stadt Düren sieht Britta Hourtz als Chance, etwas Neues zu machen. „Ich will hier was bewegen!“, betont sie. Zwar sei derzeit der Handlungsspielraum Coronabedingt eingeschränkt, jedoch hat Britta Hourtz klare Zielvorgaben. Wie etwa eine zügige Analyse und praktische Umsetzung der Erkenntnisse aus den jüngsten Daten und Zahlen der Sozialraumplanung. „Nach der Planung folgt jetzt die Praxis!“, wünscht sich die Sozialamtsleiterin einen möglichst schnellen Einstieg in den Dialog mit der Politik, sobald dies wieder möglich ist. Intern steht das Thema Digitalisierung an oberster Stelle. „Gerade in diesen Zeiten zeigt sich, dass auch die klassische Verwaltung sich den modernen technischen Herausforderungen stellen muss.“, blickt Britta Hourtz optimistisch in die Zukunft. „Die Kolleginnen und Kollegen des Amtes haben mich offen empfangen und wir sind schnell zu einem Team zusammengewachsen. Jetzt freue ich mich jetzt auf das, was kommt.“
 

Die neue Leiterin des Stadtsozialamtes Britta Hourtz mit Sozialdezernent Thomas Hissel (li.)