Block Jam Nord-Düren verwandelt die Ottensgasse in eine bunte Open-Air-Galerie
29.06.2026
Besucherinnen und Besucher konnten die Entstehung der Kunstwerke live verfolgen, selbst zur Spraydose greifen und sich über die Entwicklung Nord-Dürens informieren. Begleitet wurde die Veranstaltung von Musik, Mitmachangeboten und kreativem Austausch. Auch Bürgermeister Frank Peter Ullrich besuchte die Veranstaltung am Sonntag und zeigte sich beeindruckt von der kreativen Atmosphäre und den entstandenen Werken.
Das Graffiti-Projekt ist Teil des Zukunftsprojekts Nord-Düren und knüpft an die laufende Umgestaltung der Ottensgasse an. Die dort ehemals stark verfallenen Bauruinen wurden im Rahmen der Stadtteilerneuerung zurückgebaut. Der frei gewordene Platz wurde zu einer offenen Frei- und Aufenthaltsfläche entwickelt. Mit dem Block Jam wurde dieser Wandel fortgesetzt und die früher unscheinbare und wenig einladende Ottensgasse zu einer Open-Air-Galerie und einem lebendigen Treffpunkt für Menschen aus Nord-Düren und der gesamten Region.
Die neu gestaltete Wand und die entstehende Platzfläche sollen auch künftig als attraktiver Aufenthaltsort dem Quartier zu Gute kommen. Passend dazu konnten die Besucherinnen und Besucher während der Veranstaltung Ideen für die zukünftige Gestaltung der neuen Platzfläche sowie Vorschläge für einen neuen Namen einbringen. Die gesammelten Anregungen fließen in die weiteren Überlegungen zur Entwicklung der Fläche ein.
Der Block Jam bildete zugleich einen weiteren Baustein der kulturellen und kreativen Entwicklung Nord-Dürens. Nach der Gestaltung des Wandgemäldes am Karadeniz-Ereğli-Platz setzt diese Veranstaltung die künstlerische Aufwertung des Stadtteils fort und zeigt, wie Kunstwerke im öffentlichen Raum neue Impulse im Stadtteil setzen und Orte der Begegnung schaffen können. Weitere Projekte zur künstlerischen Gestaltung und Belebung Nord-Dürens befinden sich bereits in Vorbereitung.
Das Zukunftsprojekt Nord-Düren wird mit Mitteln der Städtebauförderung von Bund und Land Nordrhein-Westfalen gefördert. 80 Prozent der Kosten werden durch Fördermittel getragen, die Stadt Düren übernimmt den verbleibenden Eigenanteil.