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"Wir haben große gemeinsame Aufgaben in Europa!“
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"Wir haben große gemeinsame Aufgaben in Europa!“

Düren, den 23.09.2015

Düren. Dicht gedrängt saßen in der Aula des Burgau-Gymnasiums Austauschschülerinnen und –schüler aus der Ukraine und aus Frankreich mit ihren deutschen Gastgebern zusammen. Sie wurden von Schulleiter Dr. Arno Schneider und Bürgermeister Paul Larue begrüßt und willkommen geheißen.

Schülerinnen und Schüler aus drei europäischen Ländern mit ihren Lehrerinnen und Lehrern sowie Bürgermeister Paul Larue vor dem Burgau-Gymnasium.

Schülerinnen und Schüler aus drei europäischen Ländern mit ihren Lehrerinnen und Lehrern sowie Bürgermeister Paul Larue vor dem Burgau-Gymnasium.

Eine Woche waren die 25 Schülerinnen und Schüler aus Gémenos in Südfrankreich zu Gast in Düren bei den Familien von Schülerinnen und Schülern der bilingualen Klasse 9b, wobei der Fokus des Austausches auf der Spracharbeit in Tandems liegt. Der Austausch zwischen den beiden Gymnasien besteht seit 1992, konnte aber in den letzten fünf Jahren nicht durchgeführt werden, weil es keine Deutschlehrerin am Gymnasium in Gémenos mehr gab. Die Lücke füllt nun Anke Mariaud, eine in Frankreich lebende Deutsche, die den Austausch erstmalig leitet, und mit den französischen Schülerinnen und Schülern neben dem Unterricht auch Aachen und Köln erkundet und ihnen das Leopold-Hoesch-Museum und seine Schätze zeigt. Auf deutscher Seite wird der Austausch von Ramona Wehry koordiniert.
Erst am Vorabend angekommen waren die Gäste aus der Ukraine vom Kiewer Gymnasium 167, die 2000 Kilometer geflogen sind, um mit ihrer Leiterin Lidija Makarenko das Alltagsleben in Deutschland kennenzulernen, Einblicke in die kulturellen, historischen, politischen, sozialen Gegebenheiten des Gastgeberlandes zu gewinnen, Klischees zu korrigieren und ihre Sprachkompetenz zu erweitern. Die Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler ist bereits groß, denn wie sie Bürgermeister Paul Larue erzählten, lernen sie bereits seit neun Jahren Deutsch als erste Fremdsprache.
„Es ist eine kleine Premiere: Schülerinnen und Schüler zusammen aus drei Ländern!“, sagte Bürgermeister Paul Larue und erzählte von den sieben Partnerstädten Dürens, insbesondere von den beiden aus Frankreich sowie der Partnerstadt Stryj in der Ukraine und wie die Partnerschaften entstanden sind. „Es gibt 122 Nationen in Düren. Wir sind eine sehr bunte Stadt und werden derzeit noch bunter“, berichtete Paul Larue und ging auf das aktuelle Thema Flüchtlingszustrom ein. „Das ist eine große gemeinsame Aufgabe in Europa, die Flüchtlinge möglichst gut aufzunehmen.“

 

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