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„Wenn es die Seniorennachmittag nicht schon gäbe, müsste man sie erfinden!“
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„Wenn es die Seniorennachmittag nicht schon gäbe, müsste man sie erfinden!“

Düren, den 12.09.2018

Düren. „Wir unterstützen seit vielen Jahren die Seniorennachmittage der Stadt Düren, weil da sehr viel für ältere Menschen getan wird“, erklärte Uwe Willner, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Düren, bei der Vorstellung des Programms der diesjährigen Seniorennachmittage in den verschiedenen Stadtteilen. „Dank an diejenigen, die das im Ehrenamt machen und ohne die das nicht stattfinden könnte!“

Uwe Willner, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Düren (5. von links), und Beigeordnete Christine Käuffer informierten sich über die vielfältigen Programme an den Seniorennachmittagen. Foto: Stadt Düren/mah

Uwe Willner, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Düren (5. von links), und Beigeordnete Christine Käuffer (Mitte)informierten sich über die vielfältigen Programme an den Seniorennachmittagen. Foto: Stadt Düren/mah

Einige Vertreterinnen und Vertreter der ehrenamtlich Tätigen in Bezirksausschüssen und Vereinen, die jedes Jahr für die Senioren von 63 Jahren an aufwärts ein stimmungsvolles Programm erstellen, erläuterten, wie ihr Einsatz für die Seniorennachmittage aussieht, die von Martina Kämmerling von Düren Kultur koordiniert werden. Den Reigen der Seniorennachmittage eröffnet am 22. September, Birkesdorf, gefolgt von Hoven am 3. Oktober, wo der Karnevalsverein „Aezebaer“ den Hovener Seniorennachmittag gestaltet. „Die tolle Stimmung dort und diese Freude der Gäste motivieren das Team“, bringt Michael Rühe auf den Punkt, warum die Karnevalsgesellschaft mit an Bord ist.

Der Reigen wird fortgesetzt am 7. Oktober in Echtz, wo der Seniorennachmittag seit 1969 Tradition hat, mit dem Shanty-Chor und dem Mandolinenorchester aus Merken.

Bezirksausschussvorsitzender Norbert Weber erzählte, dass dieses Jahr der 54. Seniorennachmittag für Berzbuir, Lendersdorf und Kufferath in der Lendersdorfer Rurtalhalle stattfindet. 

In der letzten Novemberwoche wird ein Nachmittag adventlich gestaltet mit dem Jugendblasorchester, unterstützt von Jugendlichen der OGS Lendersdorf, dem Mandolinenorchester Merken. Norbert Weber: „Die älteren Menschen sehen sich nicht alle Tage, kommen an diesem Nachmittag schnell ins Gespräch über frühere Zeiten.“ Rund 200 bis 250 Seniorinnen und Senioren folgen alljährlich der Einladung in die Rurtalhalle. 

Auch in Niederau gibt es eine Nikolausfeier im Winkelsaal von Schloss Burgau mit rund  300 Gästen. Alle Ortsvereine helfen mit beim Aufbau, bei der Bedienung und beim Programm. Mit alten Fotos wird an früher erinnert. Der Männergesangverein  und der Musikverein sorgen für Stimmung.

Rund 200 Gäste werden in der alten Kirche in Derichsweiler erwartet, die immer restlos ausgebucht ist am Seniorennachmittag mit Musik zum Mitsingen, lustigen Wortbeiträgen und 40 bis 50 selbst gebackenen Kuchen.

Seit 14 Jahren organisiert Ursula Otte in Gürzenich die Seniorennachmittage „Und jedes Jahr ist es schön! Ich bekomme sehr viel Hilfe von den Gürzenicher Frauen.“ Der Kindergarten wird auftreten, die „Pampersgruppe“ der Karnevalisten tanzt. Ein Merkmal der Seniorennachmittage in Düren ist eben, dass vielfach die jüngeren und jüngsten Dürenerinnen und Dürenern den älteren und ältesten eine Freude machen. Der Shanty- Chor wird zum Mitsingen einladen, und ein noch geheimes Highlight wartet auf die Gäste. „Die kommen so mal aus dem Alltagstrott heraus“, sagt Ursula Otte.

Dieter Powitz, Leiter von Düren Kultur, bedankte sich nachdrücklich bei der Sparkasse für die Unterstützung, ohne die Seniorennachmittage nicht durchführbar wären.

Beigeordnete Christine Käuffer, die den Berichten der Organisatoren aufmerksam zuhörte, war beeindruckt: „Ich bin begeistert von der Arbeit, die Sie da investieren!“ Und Uwe Willner ergänzte: „Wenn wir die Seniorennachmittage nicht schon hätten, müssten wir sie erfinden!“ 

 

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