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"Richtungsweisende Entscheidung für eine stadtteilbezogene, offene Jugendarbeit"
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"Richtungsweisende Entscheidung für eine stadtteilbezogene, offene Jugendarbeit"

Düren, den 19.12.2012

Düren. "Wenn zum 1. Januar 2013 die Verträge für die Freien Träger in der Stadt Düren für weitere fünf Jahre in Kraft treten, dann hat die stadtteil- und sozialraumbezogene Offene Jugendarbeit in der Stadt bald eine 40jährige Tradition", erinnerte Manfred Savelsberg, Amtsleiter des städtischen Jugendamtes, bei einem Treffen mit Bürgermeister Paul Larue und dem früheren Vorsitzenden des Jugendwohlfahrtsausschusses, Hans-Dieter Zilleken, an die Anfänge der heute noch erfolgreichen dezentral ausgerichteten Jugendarbeit in der Kreisstadt.

Manfred Savelsberg, Bürgermeister Paul Larue und Hans-Dieter Zilleken beim Lesen alter Akten.

Bei einem gemeinsamen Treffen erinnerten Jugendamtsleiter Manfred Savelsberg (li.), Bürgermeister Paul Larue (re.) und der frühere Vorsitzende des Jugendwohlfahrts- ausschusses, Hans-Dieter Zilleken, an die Anfänge der dezentral ausgerichteten Jugendarbeit in Düren.

Vor 35 Jahren, also im Jahr 1977, hatten Hans-Dieter Zilleken als Vorsitzender des damaligen Jugendwohlfahrtsausschusses, dem Vorläufer des heutigen Jugendhilfeausschusses, und dem zu dieser Zeit in der Verwaltung für Angelegenheiten des Jugendamtes zuständigen Dezernenten, Dr. Rotger Michael Snethlage, die Vorbereitungen für die Trägerschaftsverträge im Bereich der Offenen Jugendarbeit politisch begleitet und auf den Weg gebracht. Kernpunkt der damaligen Diskussionen, so berichtete Manfred Savelsberg, war die Umstellung der seinerzeit noch zentral ausgerichteten Jugendarbeit auf eine dezentrale, stadtteilbezogene Jugendarbeit mit einer stärkeren Einbindung der Freien Träger, der Kirchen und anderer Einrichtungen, besetzt mit hauptamtlichem Personal. Savelsberg selbst hatte als damaliger Leiter des Papst-Johannes-Hauses einen entsprechenden Vorschlag gemacht, der richtungsweisend für die Jugendarbeit in der Stadt Düren war und landesweit große Beachtung finden sollte. Die daraus entwickelten Vorschläge wurden von Hans-Dieter Zilleken und seinem Nachfolger im Amt als Vorsitzender des Jugendwohlfahrtsausschusses, Thomas Müller, nach und nach umgesetzt. Die ersten Verträge wurden dann 1977 abgeschlossen.

"Die stadtteilbezogene Offene Jugendarbeit hat sich bis heute bewährt und ist aus der jugendpolitischen Arbeit in der Stadt Düren nicht wegzudenken", sieht auch Bürgermeister Paul Larue den damaligen Beschluss der Politik als eine richtungsweisende Entscheidung. Auf dieser Basis würden auch für die kommenden fünf Jahre, inhaltlich auf den aktuellen Bedarf im Rahmen eines Qualitätsdialogs zwischen Verwaltung und Trägern angepasst, die Verträge mit den Freien Trägern abgeschlossen.

 

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