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Kulturbetrieb vorgestellt und Fragen des Wohnungsbaus in Simbabwe und in Düren diskutiert
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Kulturbetrieb vorgestellt und Fragen des Wohnungsbaus in Simbabwe und in Düren diskutiert

Düren, den 23.06.2015

Düren. Zwölf Vertreterinnen und Vertreter verschiedener simbabwischer Kommunen machten im Rahmen ihrer Fachinformationsreise Station im Haus der Stadt in Düren, wo ihnen das Haus und seine Konzeption als multifunktionale Stätte für Kultur und Begegnung durch den Leiter des Kulturbetriebes, Dieter Powitz, und dessen Team vorgestellt wurde. An der anschließenden Diskussion zu Fragen der Stadtentwicklung, Bürgerbeteiligung und Integration nahm auch Bürgermeister Paul Larue teil.

Ein Gruppenfoto mit ihren Dürener Gastgebern im Haus der Stadt war für die Gäste aus Simbabwe der Abschluss ihres Aufenthaltes in der Rurstadt.

Ein Gruppenfoto mit ihren Dürener Gastgebern im Haus der Stadt war für die Gäste aus Simbabwe der Abschluss ihres Aufenthaltes in der Rurstadt.

Organisiert wurde die Reise von der Städte-Plattform Connective Cities mit Sitz in Bonn. Die zwölf Delegationsteilnehmerinnen und –teilnehmer sind in ihrer Heimat Simbabwe für den Wohnungsbau tätig, entweder als Direktoren, was den Amtsleitern in Deutschland entspricht, oder als Chairmen, vergleichbar mit den Vorsitzenden der Fachausschüsse hier.
Fragen rund um den Wohnungsbau waren demzufolge besonders häufig: Aufgrund explodierender Einwohnerzahlen stehen die Städte in Simbabwe, was das Schaffen von Wohnraum angeht, vor großen Herausforderungen. Bürgermeister Paul Larue erläuterte, wie das Wohnungswesen in Düren aufgestellt ist. Die Wirtschaftsaufbauleistung nach dem Krieg in einer völlig zerstörten Stadt habe man mit staatlichen Hilfen, mit privaten Investitionen und mit kommunalen  Wohnungsbaugesellschaften bewerkstelligt. „Bis heute leisten Dürener Bauverein und Dürener Wohnungsbaugenossenschaft wesentliche Beiträge zur Bereitstellung von Wohnraum und zur Stadtentwicklung allgemein.“ – so Larue.
Für die Gäste war es ein besonders großes Anliegen, zu erfahren, wie Schutz und Unterstützung  von armen Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland funktionieren und was für Anstrengungen unternommen werden, um Wohnraum erschwinglich zu machen.
Die Gastgeber interessierten sich dafür, welche Konsequenzen die Wohnungsnot in den Städten von Simbabwe hat und ließen sich die dortigen Verwaltungsstrukturen erklären.
Nach dem lebhaften Gespräch fuhren die Gäste aus Simbabwe weiter zur nächsten Station ihrer Informationsreise.

 

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