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„Henge de Bahn“ spielt die Musik, pulsiert das kulturelle Leben
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„Henge de Bahn“ spielt die Musik, pulsiert das kulturelle Leben

Düren, den 19.06.2015

Düren. „Wir wollen im Endspurt vor der Sommerpause ein Ausrufezeichen setzen!“, kündigte Dieter Powitz, Kulturbetriebsleiter der Stadt Düren, den Tag der offenen Tür des Dürener Kulturbetriebes an. Im und vor dem Haus der Stadt präsentieren sich am Samstag, dem 27. Juni, ab 10 Uhr, alle sieben Kulturinstitute der Stadt mit einem kleinen Augenzwinkern und einer ordentlichen Prise Humor. Es soll ein Fest werden für Jung und Alt nach dem Powitz-Motto: „Der Puls schlägt henge de Bahn.“

Die Vertreterinnen und Vertreter des Dürener Kulturbetriebes, die sich kurzweilige Programmpunkte für den Tag der offenen Tür ausgedacht haben, stehen mit zwei Plakaten lachend auf dem Rudolf-Schock-Platz vor dem Haus der Stadt.

Die Vertreterinnen und Vertreter des Dürener Kulturbetriebes haben sich kurzweilige Programmpunkte für den Tag der offenen Tür ausgedacht.

Wie sehr das kulturelle Leben hinter der Bahnlinie pulsiert, stellt ein reichhaltiges Programm unter Beweis, das Organisator David Grey auf allen Ebenen des Hauses und auf dem Rudolf-Schock-Platz davor koordiniert hat mit dem Ziel, dass die Besucherinnen und Besucher einen schönen Tag erleben und am Abend wissen, was der Kulturbetrieb ist.
Monika Rothmaier-Szudy, künstlerische Leiterin des Theaters Haus der Stadt, macht mit einer bunten Videopräsentation Appetit auf die kommende Saison, die Theatergruppe „Ernas Erben“ ist überall vor und im Haus und auch in der Unterführung als Gaukler unterwegs und spielt Szenen aus der Dürener Stadtgeschichte um die als Zauberinnen angeklagten Agatha Niffs und Lena Ferber. Aus dem Stadtarchiv, in dem es sonst immer so still und leise zugeht, locken musikalische Klänge, gibt es Papiertheater mit Sarah Schiffer, können Zunftwappen ausgemalt und Ahnenforschung betrieben werden, verriet Archivleiter Helmut Krebs. Martina Kämmerling vom Kulturbetrieb hat eine Rallye für Jung und Alt durch das Haus der Stadt zusammengestellt, an deren Ende Preise winken. Kuni Nellessen, stellvertretende Leiterin der Stadtbücherei, verspricht für den Tag der offenen Tür viele Highlights in der Stadtbücherei vom Bilderbuchkino mit einem Buchillustrator über Musik zum Mitmachen mit Andantino bis hin zu Minigolf und Papierfliegerbasteln, die dann durch das ganze Haus schwirren werden.
Thomas König, Verwaltungschef des Kulturbetriebes, führt durch das Haus mit Blick hinter die Kulissen und in Bereiche, in die Besucher sonst normalerweise nicht vordringen.
VHS-Leiter Friedhelm Eßer und sein Team werden das neue VHS-Programm vorstellen und „Fremdsprachen-Quickies“ anbieten. Wer ganz schnell ist, kann an dem Tag Einblick in sechs Fremdsprachen erhalten, vom Niederländischen bis zum Chinesischen.
Zu einer „philosophischen Fünf-Minuten-Terrine“ lädt Kulturbetriebsleiter Dieter Powitz in sein Büro, liest dort Besucherinnen und Besuchern kurze Brecht-Texte über Herrn Keuner und wie er die Welt sieht vor.
Das Heinrich-Böll-Haus Langenbroich, von Seiten des Kulturbetriebs aus begleitet von Stefan Knodel, bietet an seinem Stand literarische Häppchen in Form von Literatur der derzeitigen Stipendiaten aus Syrien in Originalsprache und danach in deutscher Übersetzung. Dazu gibt es leckere Häppchen syrischer Speisen.
Überhaupt gibt es an dem Tag rund um und im Haus der Stadt überall Leckeres zu essen und zu trinken.
Gestärkt kann man sich dann in Schnupperworkshops der Musikschule ausprobieren, empfiehlt Andrea Nolte, Leiterin der Musikschule,  oder an öffentlichen Proben der beiden Brass-Bands teilnehmen, die abends im Haus der Stadt ein Konzert geben. Umrahmt wird der Tag der offenen Tür nämlich vom Düren Summer Brass mit verschiedenen Brassbands vor und im Haus der Stadt sowie zeitweise auch mitten  in der City, so dass ein musikalisches Band das Haus der Stadt „henge de bahn“ mit dem Stadtzentrum verbindet und viele Besucherinnen und Besucher anlockt nach dem Motto „Goethe und Chiller. Für jeden was dabei!“
 

 

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