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Flüchtige Fotos auf Sand gedruckt
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Flüchtige Fotos auf Sand gedruckt

Düren, den 10.11.2017

Düren. Das „Partnerschaft im Sand Projekt“ (PiSP) des in Düren lebenden Künstlers Ira Marom, der jüdische Wurzeln hat, wurde mit dem „Manufactum“ NRW - Staatspreis 2017 im Bereich Medien ausgezeichnet. Bei einem Empfang durch Bürgermeister Paul Larue im Rathaus der Stadt Düren erläuterte der Künstler seine geplante Initiative, die in Folge der Auszeichnung entstanden ist, PiSP als Tourneeprojekt in mehreren Städten und Kommunen des Landes NRW zu realisieren. Einer dieser ca. 12 Standorte soll der Kreis Düren sein. Hier soll in der Adventszeit, vom 4. bis 20.12.2017, in der Internationalen Kunstakademie Heimbach das PiSP Projekt stattfinden, über das der Kreisausschuss in seiner Sitzung am 21. November entscheidet.

Ira Marom und sein Team freuen sich auf das geplante Projekt, über dessen Verwirklichung am 21. November der Kreisausschuss entscheidet.

Ira Marom und sein Team freuen sich auf das geplante Projekt, über dessen Verwirklichung am 21. November der Kreisausschuss entscheidet.

Eingeladen werden dazu Gruppen von bis zu 25 Personen mit einem Mindestalter von 10 Jahren, z.B. Jugendgruppen, Flüchtlingsinitiativen, Schulklassen, kunstinteressierte Senioren usw. Da der Solidaritätsgedanke im Vordergrund steht, wünschen sich Ira Marom und sein Team ausdrücklich die Teilnahme von Gruppen mit benachteiligten Menschen. Bürgermeister Paul Larue sicherte zu, die Informationen über das ungewöhnliche Projekt an Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter in Schulen und Flüchtlings- sowie Jugendarbeit der Stadt Düren weiterzuleiten und zur Teilnahme zu motivieren.

Das mit dem Staatspreis für das Kunsthandwerk ausgezeichnete Verfahren, wurde vom Künstler entwickelt. Er baut buchstäblich auf Sand und die Flüchtigkeit dieses Werkstoffes, indem er Fotos darauf druckt. Ira Marom erläuterte Bürgermeister Paul Larue die Idee, die dahinter steht: Verletzbarkeit und Vergänglichkeit als Ebene, auf der alle Menschen sich begegnen!
So sollen auch während des Projektes in der Kunstakademie Heimbach alle Besucher ihre Portraits direkt in Sand drucken und dabei wahrnehmen können, dass sie, wie die Sandbilder, vergänglich und somit gleichwertig mit allen Menschen sind. Professor Dr. Frank Günter Zehnder, Leiter der Kunstakademie Heimbach, bietet mit der Kunstschule die besondere Umgebung, in der alle Teilnehmer sich vollständig auf den Kunstprozess einlassen können. An den Werktagen vom 04. bis 20. Dezember 2017 soll jeweils eine Gruppe am Vor- und Nachmittag die Gelegenheit erhalten, ihre Portraits von der „Pixel“- auf die „Sand“-Ebene zu bringen. Dazu stehen jeweils 3,5 Stunden zur Verfügung. „Mitmachen werden auch Menschen, die noch nie eine Begegnung mit der Kunst hatten. Sie alle setzen ihre Bilder selber.“, erklärt Ira Marom.

Wie an den anderen PiSP-Standorten NRWs sollen auch im Kreis Düren ca. 500 Sandportraits entstehen. Eine Auswahl der entstandenen Sandbilder soll für eine Abschluss-Präsentation im Landtag bzw. der Staatskanzlei in Düsseldorf bewahrt werden. Die restlichen Sandbilder sollen bei einer Zeremonie Anfang Januar 2018 aufgelöst und der Rur übergeben werden.
Von allen Teilnehmern müssen zunächst digitale Portraitfotos erstellt werden. Ein Teil dieser Fotos wird im Vorfeld der Aktion durch  Kooperationspartner entstehen. Die restlichen digitalen Portraits werden mittels Handy oder digitaler Kamera von Lehrern bzw. Betreuern der Gruppen erstellt und vorab an Ira Moram gesendet.

 

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