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Eine Viertelmillion Euro für neue Dauerausstellung im Papiermuseum
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Eine Viertelmillion Euro für neue Dauerausstellung im Papiermuseum

Düren, den 27.06.2017

Düren. Dieser Gast kam nicht mit leeren Händen: Der Präsident der Nordrhein-Westfalen-Stiftung, Harry K. Voigtsberger, überreichte jetzt die Förderzusage über 250.000 Euro an den Vorstandsvorsitzenden des Museumsvereins Düren, Paul Larue. Mit diesem kräftigen Zuschuss soll die Dauerausstellung des Papiermuseums erneuert und barrierefrei gestaltet werden.

Der Präsident der NRW-Stiftung Harry K. Voigtsberger (Mitte re.) überreichte die Förderzusage an den Vorstandsvorsitzenden des Museumsvereins Düren, Paul Larue (Mitte li.). Foto: Stadt Düren.

Im Beisein weiterer Vereinsmitglieder wurden bei einer Baustellenbesichtigung die Pläne vorgestellt, mit denen das Museum umgebaut werden soll. Die Ausstellung des Papiermuseum ist in die Jahre gekommen: Die Ausstattung des Museums ist nicht mehr zeitgemäß, das Gebäude ist für die erweiterten Bedürfnisse zu klein. Durch einen grundlegenden Umbau wird das Papiermuseum bald größer und moderner. Rund 4 Millionen Euro kosten die geplanten Baumaßnahmen – da ist jede finanzielle Hilfe willkommen. Zahlreiche Unterstützer konnten für das Projekt begeistert werden, neben der Stadt Düren vor allem die F. Victor-Rolff-Stiftung, die Sparkasse Düren, das Land NRW sowie der Landschaftsverband Rheinland und jetzt auch die NRW-Stiftung. Durch einen Anbau wird Museum von 450 auf 800 Quadratmeter vergrößert und die Dauerausstellung mit einem interaktiven Ausstellungskonzept modernisiert. Die Förderung der NRW-Stiftung wird vor allem für den barrierefreien Ausbau verwendet: Zukünftig können dann etwa durch eine „Blindenspur“ Menschen mit und ohne Sehbehinderung gleichermaßen den „Werkstoff Papier“ erleben.

Das Museum wurde bereits 1999 von der NRW-Stiftung gefördert. Es repräsentiere die hohe regionale Identifikation mit dem Werkstoff Papier, erläuterte Voigtsberger bei seinem Besuch. Mit der Neukonzeption und dem barrierefreien Ausbau sei das Museum zukünftig wieder bestens aufgestellt.

(Pressetext: NRW-Stiftung)

 

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