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Die Dürener Industrie ist ein Zugpferd

Düren, den 17.10.2017

Düren. Die Industrie ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Sie prägt das Leben in der Stadt Düren, 28 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten in diesem Sektor und erwirtschaften über ein Drittel der gesamten Wertschöpfung. Und dennoch ist vielen Bürgern nicht immer bekannt, was in den innovativen Betrieben geschieht, welche Produkte hergestellt werden und welche Bedeutung die Industrie als Arbeitgeber für das Wohlergehen der gesamten Kommune spielt. An dieser Stelle kommt die „Lange Nacht der Industrie“ ins Spiel.

Foto: WIN.DN

Foto: WIN.DN

Zum dritten Mal hatten auch Dürener Industrieunternehmen im Rahmen der bundesweit stattfindenden Initiative ihre Tore für die Öffentlichkeit geöffnet. Am Donnerstag, 12. Oktober, luden zehn Firmen Bürgerinnen und Bürger zu einer abendlichen Info-Tour ein. Ziel war es, Einblicke hinter die Kulissen der Unternehmen zu ermöglichen und ein Verständnis für Technologien, Arbeitsprozesse und Produkte zu wecken.
„Die ‚Lange Nacht der Industrie‘ schafft es immer aufs Neue, Industrie und Bevölkerung zusammenzubringen, sie in den Dialog treten zu lassen“, bedankt sich Projektleiter Michael Linn von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Düren (WIN.DN GmbH) für die rege Teilnahme der Unternehmen. Auch das Interesse der Bürger war hoch - rund 400 nahmen an den Touren durch die Betriebe teil.
An Bord waren in diesem Jahr Blend+ GmbH, CMC Consumer Medical Care GmbH, Grace Silicia GmbH, HAPITEC GmbH, HOESCH Design GmbH, Purpur Lab GmbH, Rurtalbahn GmbH, Schoellershammer, Sihl GmbH und die Veolia Industriepark Deutschland GmbH. Das Spektrum reichte von der Autoaufbereitung über die Papierherstellung und Papierveredelung bis zur Produktion von Zusätzen für die Kunststoffindustrie.
„Mit der ‚Langen Nacht der Industrie‘ schaffen wir, was auf Papier nahezu unmöglich ist: Verständnis und Begeisterung für Industrieproduktion durch unmittelbares Erleben“, skizziert Nikolai Juchem, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Gesellschaftsinitiative Zukunft durch Industrie e.V., die Idee hinter dem bundesweiten Konzept.
Lokal bedeutet das: Die Stadt Düren war und ist ein wichtiger Industriestandort. Neben der Papierindustrie haben sich viele Unternehmen etwa aus dem Maschinenbau, aus der Metall verarbeitenden Industrie und aus der Textilindustrie in den vergangenen Jahren neu aufgestellt und behaupten sich gut im internationalen Wettbewerb, teilweise als Marktführer. Die „Lange Nacht der Industrie“ bietet eine gute Gelegenheit, um für mehr Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern für weitere Industrieansiedlungen beziehungsweise Erweiterungen zu werben. Gleichzeitig stellten sich die Unternehmen als innovative Arbeitgeber vor, die auf der Suche nach Fachkräften sind. Auch Schulabgänger, Studenten, Berufsanfänger und für die Berufsorientierung zuständige Lehrer nutzten die Gelegenheit, um sich zum Beispiel im Chemiepark Niederau vor Ort ein Bild von den Unternehmen zu machen. Diese Bemühungen sollen in Zukunft noch ausgeweitet werden.

 

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