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Das Theater Düren bietet dem Tango Argentino eine Heimat

Düren, den 07.03.2018

Düren. „Für diesen einen Tanz ist meine Partnerin die einzige Frau auf der Welt für mich“, zitiert Claudia Veith einen Tangotänzer, lacht und gerät beim Erzählen über ihr Hobby, den Tango Argentino, selbst ins Schwärmen. Gemeinsam mit Elisabeth Gerkowski hat sie die Freie Tangogruppe Düren ins Leben gerufen, die mit viel Elan und Herzblut den Tango Argentino in Düren etablieren möchte. „Die meisten Tänzerinnen und Tänzer sind sehr konzentriert beim Tango und reagieren fließend auf Impulse und Bewegungen des Partners oder der Partnerin“, weiß Elisabeth Gerkowski aus eigener Erfahrung.

Claudia Veith und Elisabeth Gerkowski von der Freien Tangogruppe Düren und Monika Rothmaier-Szudy, künstlerische Leiterin des Theaters Düren, laden ein zum Tango Argentino im Haus der Stadt

Claudia Veith und Elisabeth Gerkowski von der Freien Tangogruppe Düren und Monika Rothmaier-Szudy, künstlerische Leiterin des Theaters Düren, laden ein zum Tango Argentino im Haus der Stadt

Der Tango Argentino ist die ursprüngliche Form des Tanzes und unterscheidet sich vom Standardtango, der in den Tanzschulen gelehrt wird, unter anderem durch andere Musik und viel Improvisation bei den Schrittkombinationen. Auch die Haltung der Paare ist verschieden. Während die Oberkörper der Paare beim Standardtango auseinanderstreben, sind sie beim Tango Argentino eng beieinander. „Der Mann führt, muss den Bewegungen der Frau aber dennoch folgen“, erklärt Elisabeth Gerkowski. Es seien aber auch Rollenwechsel möglich. Bei einer Tango-Tanzveranstaltung – „Milonga“ genannt – werden drei verschiedene Arten von Rhythmen gespielt: Tango, Walzer und ein flotter folkloristischer der, genau wie die Veranstaltung selbst, Milonga heißt.

Um ihr Hobby in Düren bekannt zu machen und argentinisches Flair in die Innenstadt zu tragen, veranstaltete die Freie Tangogruppe im vergangenen Sommer monatlich die „Milonga St. Anna“ vor der Annakirche. Auf Einladung von Monika Rothmaier-Szudy, der künstlerischen Leiterin des Theaters Düren, hat die Gruppe für die Wintermonate ihr Quartier im Bistro Da Capo im Haus der Stadt bezogen. Seitdem kommen immer mehr Interessierte und Tangobegeisterte einmal im Monat zur „Milonga de la Ciudad“, den Tangotreffen im Haus der Stadt. Menschen aus Düren und dem gesamten Kreisgebiet, aber auch Gäste aus Herzogenrath sind froh, dass sie sich nicht erst auf den Weg in die Tango-Zentren der Region und der Euregio, nach Köln, Aachen oder gar Brüssel, machen müssen, um ihrem Hobby nachgehen zu können. Auch die bisherigen Workshops zur Tango-Technik für Damen und Herren waren sehr gut besucht.

Immer zahlreicher werden die Tanguera und Tanguero – die Tangotänzerinnen und -tänzer – in Düren. Außer vom frisch geschliffenen Parkettboden, ausreichendem Platz zum Tanzen und dem gastronomischem Angebot profitieren sie im Haus der Stadt von der technischen Ausstattung und der günstigen Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Elisabeth Gerkowski und Claudia Veith betonen, dass es sich bei den Milongas nicht um Tango-Vorführungen oder Aufführungen handelt: „Bei uns kann jeder mitmachen oder auch nur zuschauen. Die Veranstaltungen sind auch nicht nur für Paare geeignet. Es haben sich noch immer Tanzpartner gefunden für diejenigen, die Solo kommen“.
Wer selbst einmal erste Tangoschritte wagen möchte, kann vor der nächsten „Milonga de la Ciudad“  am Samstag, dem  17. März 2018, ab 18 Uhr an einem halbstündigen kostenlosen Schnupperkurs für Anfänger mit Max Busch teilnehmen. Die Milonga beginnt im Anschluss um 18:30 Uhr, der Eintritt kostet fünf Euro. Tickets gibt es im iPUNKT, Markt 6, in Düren, Telefon 02421 25-2525. 

 

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