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11.000 Autos rollen durch die Hapitec-Hallen: Der Kfz-Instandsetzer möchte weiter wachsen
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11.000 Autos rollen durch die Hapitec-Hallen: Der Kfz-Instandsetzer möchte weiter wachsen

Düren, den 06.09.2017

Düren. Steinschläge, kleine Parkschäden, angestoßene Felgen sowie der ein oder andere Kratzer: Bevor Miet- und Leasing-Fahrzeuge wieder an die Hersteller zurückgehen, machen sie in Düren bei der HAPITEC GmbH Station. 11.000 Autos rollen pro Jahr durch die Hallen auf dem Gelände der ehemaligen Panzerkaserne. Rund 100 Mitarbeiter kümmern sich darum, dass die Automobile wieder wie neu aussehen, wenn sie das Gelände verlassen.

11.000 Autos rollen pro Jahr durch die Hallen von Hapitec. Foto: Stephan Johnen

Dabei geht es nicht um Kosmetik: In Düren werden auch alle Schäden repariert und alle Mängel behoben. „Von der Anlieferung bis zur Auslieferung dauert es im Schnitt 30 Tage“, sagt Reinhard Pieck, Geschäftsführender Gesellschafter. Fahrzeuge, die nach dem Besuch bei Hapitec von den Händlern abgeholt werden, sind Showroom-fertig. Sie gehen direkt in den Verkauf. 

Etwa 40 Kunden hat das 1998 gegründete Unternehmen, seit einiger Zeit kommen auch immer mehr E-Fahrzeuge und Car-Sharing-Wagen zur Aufbereitung nach Düren. Vom Kleinwagen bis zur Luxuskarosse ist dabei alles vertreten. Reinhard Pieck hat jüngst erst 24 neue Mitarbeiter eingestellt. Karosseriebauer, Mechatroniker und Lackierer: Bei Hapitec gibt es für Kunden das Rundum-sorglos-Paket – entsprecht geschultes Personal benötigt Reinhard Pieck auch für die anfallenden Arbeiten. „Mein größtes Kapital sind meine Leute“, weiß Pieck, der auch ungelernte Mitarbeiter eingestellt hat, die Schritt für Schritt für die Arbeiten qualifiziert werden.

Eine kleine, aber feine Liebhaberei ist die Restauration von Oldtimern, die Pieck für Kunden übernimmt. Viele Schätzchen werden in Düren von Grund auf wieder auf Vordermann gebracht.

Wie genau die Abläufe hinter den Kulissen funktionieren, können Interessierte am 12. Oktober erleben. Die Lange Nacht der Industrie ist ein Format, an dem sich Hapitec nicht zum ersten Mal beteiligt. Es gibt Einblicke in die Logistik, die Erfassung der Schäden und die eigene Lackiererei, die die größte in der Region ist. Damit 11.000 Autos pro Jahr reibungslos abgearbeitet werden können, muss alles wie am Fließband funktionieren.

Reinhard Pieck plant eine weitere Expansion, er peilt 5000 bis 6000 zusätzliche Autos im Jahr an. „Die Zukunft gehört dem Elektroauto“, ist er überzeugt, dass auch dieser Markt wachsen wird. Und bei immer dichterem Verkehr und immer engeren Parkhäusern rechnet er nicht mit weniger Kratzern, Beulen und Parkschäden. 

Neugierig geworden? Dann geht es hier zur Anmeldung für die kostenlose Lange Nacht der Industrie: www.langenachtderindustrie.de/standorte/rhein-ruhr/anmeldung. Kleiner Tipp: Hapitec sucht immer neue Mitarbeiter. Mehr Infos gibt es per E-Mail an u.roob(at)hapitec.de.

Text und Bild: WIN.DN/Stephan Johnen

 

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