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Rückblick auf Bombeneinsatz in Düren

Düren, den 20.04.2017

Düren. Rund 100 Polizisten, 185 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes waren gestern gemeinsam im Einsatz, um die Evakuierung im 300-Meter-Radius rund um den Fundort der 500-Kilo-Bombe mitten in der Dürener Innenstadt möglichst reibungslos zu gewährleisten. Einen Tag nach der Aktion zogen die Verantwortlichen im Dürener Rathaus eine erste Bilanz.

Die Bombe nach der Entschärfung, die rund eine halbe Stunde dauerte.

Die Bombe nach der Entschärfung, die rund eine halbe Stunde dauerte.

Christine Käuffer, als Beigeordnete der Stadt Düren zuständig für Recht und Sicherheit,  nahm die Gelegenheit wahr, allen Beteiligten zu danken: Den vielen Kräften von Feuerwehr, Ordnungsamt, Rettungsdienst und Polizei für ihren Einsatz, der Polizei in Münster und Düsseldorf für ihre Unterstützung, der Dürener Kreisbahn, die Busse für den Transport zu Verfügung stellten, dem Dürener Krankenhaus und den Cellitinnen für die Aufnahme von älteren und kranken Menschen, aber auch den evakuierten Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere denen, die im Gymnasium am Wirteltor Geduld und Einsicht bewiesen haben.
„Wir haben rund drei Stunden gebraucht, das ist eine gute Zeit. Wir sind zufrieden, trotz einiger Widrigkeiten“, fasste Johannes Rothkranz, Leiter des Amtes für Feuer- und Zivilschutz der Stadt Düren, zusammen.
Vor der Evakuierung setzte ein Lautsprecherwagen die Menschen davon in Kenntnis, danach wurde an allen Haustüren geklingelt. „Die meisten sind den Evakuierungsaufforderungen zügig gefolgt, ein paar wenige haben sich widersetzt, was dazu geführt hat, dass es für die Bürgerinnen und Bürger, die der Evakuierungsaufforderung sofort nachkamen und für die Kolleginnen und Kollegen ein  langer Tag wurde“, stellt Christine Käuffer in ihrem Rückblick auf die Aktion fest. Polizeihauptkommissar Robert Houben, Leiter der Polizeiwache Düren, hob hervor, dass dergleichen bei jeder Evakuierungsmaßnahme vorkomme. „Es gibt immer ein paar Querulanten“, meint er. Wirkliche Zwangsmaßnahmen mussten nicht durchgeführt werden. Es gab keine körperlichen Angriffe, keine Verletzten,  „nur bisweilen zähe und langwierige Gespräche“, sagte Lisa Rühmann, Leiterin des Amtes für Recht und Ordnung der Stadt Düren. Sie lobte besonders die gute Zusammenarbeit mit dem Einzelhandel im zu evakuierenden Gebiet.

 

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