Leitseite
Sanierung des Rathauses Düren schreitet voran
Verwaltung & Politik
Leben & Wohnen
Familie & Bildung
Wirtschaft & Handel
Kultur & Tourismus

Sanierung des Rathauses Düren schreitet voran

Düren, den 20.12.2012

Düren. "Der Kosten- und Zeitplan wurde bis jetzt eingehalten", ist eine der ganz wichtigen Informationen, die bei der Besichtigung des derzeitigen Standes der Rathaussanierung in Düren von der Projektgruppe "Rathaussanierung" rückgemeldet wurde. Bei einem Rundgang durch die Baustelle bekommt der Besucher auch einen ersten Eindruck davon, wo das Rathaus sich verändert, welch neue Philosophie und Konzeption sich hinter den Mauern der 50er Jahre entwickelt.

Helmut Harperscheidt, Leiter des Gebäudemanagements der Stadt Düren sowie der Projektgruppe Rathaussanierung, Maria Welter, stellvertretende Amtsleiterin Hauptamt und stellvertretende Leiterin der Projektgruppe Rathaussanierung, sowie Bauleiter Hans-Willi Schroeder erklärten den Vertretern der Presse beim Rathausrundgang den derzeitigen Stand der Sanierung und einiges von der Philosophie, die dahinter steckt.

Helmut Harperscheidt, Leiter des Gebäudemanagements der Stadt Düren sowie der Projektgruppe Rathaussanierung, Maria Welter, stellvertretende Amtsleiterin Hauptamt und stellvertretende Leiterin der Projektgruppe Rathaussanierung, sowie Bauleiter Hans-Willi Schroeder erklärten den Vertretern der Presse beim Rathausrundgang den derzeitigen Stand der Sanierung und einiges von der Philosophie, die dahinter steckt.

Gebäudemanager Helmut Harperscheidt, Leiter der Projektgruppe Rathaussanierung, und seine Stellvertreterin Maria Welter wiesen auf ein paar markante Punkte besonders hin: Durch den Abbruch der Flurwände der Kopfbüros im 3. bis 8. Obergeschoss des Turmtraktes, die durch lichtdurchlässige Wände ersetzt werden, sind die bislang dunklen Flure wesentlich heller geworden.
Eigens für Düren wurde das neue mit dem Denkmalschutz abgestimmte transparente Folien-Sonnenschutzsystem entwickelt, das elektrisch betrieben werden kann, wobei dieser Mechanismus im Bereich der Glashalteleisten integriert ist, was die Wartung erleichtert. Die Spezialfolien kommen aus der Raumfahrtforschung und verhindern u.a. einen Hitzestau. "Diese innovative Ausführung ist bisher in Deutschland einzigartig, und darauf sind wir stolz", sagt Helmut Harperscheidt.
"Die Halle ist toll", gerät Helmut Harperscheidt über das Rathausfoyer ins Schwärmen, das sich derzeit in seiner reinen architektonischen Form präsentiert. Sogar die Konstruktion des Daches ist gut sichtbar, da die Glasplatten der Lichtdecke abgetragen wurden und im Keller lagern, zusammen mit Lampen aus den 50ern, die nach der Sanierung im Rathaus mit ganz neuer Technik im alten Gehäuse wieder leuchten werden, zur Freude des Denkmalschutzes, der das Rathaus als Kleinod der 50er Jahre-Baukunst erhalten wissen will. Brandschutzvorhänge zwischen den Säulen werden nach der Sanierung das Foyer, im Bereich der Empore, wesentlich sicherer machen.
Eine große bauliche Herausforderung im Foyer- und Eingangsbereich steht noch unmittelbar bevor. Im Untergeschoss werden sukzessive die Säulen durch schlankere ersetzt, um das neue Eingangs-Konzept umsetzen zu können, dass den Haupteingang besucherfreundlich ins Erdgeschoss Richtung Kaiserplatz verlagert. Als "eine Operation am offenen Herzen" bezeichnet Helmut Harperscheidt diesen Bauabschnitt, für den jetzt die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen, denn schwere Bodenplatten müssen vor dem Umbau abgetragen, die Zuschauertribüne im Ratssaal von allen schweren Materialien "entkleidet" und ein ausgeklügeltes Stützsystem eingesetzt werden.

An anderer Stelle weisen Schilder mit Gasmasken darauf hin, dass hier Schadstoffe beseitigt werden. Davon sind im Rathaus weniger gefunden worden als befürchtet: Im Anstrich PCB, das abgehobelt werden muss, im Fußboden ist Asbest gebunden, und in einigen Wänden, Decken und Rohrleitungen künstliche Mineralfasern.

Ein ganz besonderes Abenteuer bei der Besichtigung des Schauplatzes "Rathaus während der Sanierung" war der Abstieg in die "Katakomben". Durch schmale und niedrige "Höhlengänge" buckelt sich der Besucher hinab in den Heizungskeller. Es ist in Planung, hier einen modernen Heizkessel zu installieren und ein Blockheizkraftwerk einzubauen zur Stromerzeugung für den Eigenbedarf des Rathauses.

 

Weitere Informationen:
Bildergalerie Rathaussanierung 20121130
Weitere Meldungen aus der Kategorie: Rathaussanierung

zurück zu: Pressemeldungen

 Drucken © Stadt Düren
Archiv
2012
2013
2014
2015
2016

Kontakt

Herr Göddertz
Dezernat Bürgermeister
- Pressestelle -
Kaiserplatz 2-4 (1. Etage)
Zimmer 116
52349 Düren

Telefon: 02421 25-2276
Telefax: 02421 25-180-2241

Kontaktformular