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Rathaussanierung: Bestandsaufnahme vor dem Abschluss - Mitte Oktober beginnt Abriss von Wänden
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Rathaussanierung: Bestandsaufnahme vor dem Abschluss - Mitte Oktober beginnt Abriss von Wänden

Düren, den 20.09.2012

Düren. Zahlreiche Rückmeldungen von Dürener Bürgerinnen und Bürger machten deutlich: Nach dem Auszug der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Rathaus und dem offiziellen Beginn der Sanierung im Juli hatten sie einen Auftakt mit Pauken und Posaunen wie beim Fall der Mauern von Jericho erwartet. Tatsächlich wurde die Rathaussanierung sozusagen auf leisen Sohlen eingeläutet mit der Erfassung des "Istzustandes" des Gebäudes, einer umfassenden Bestandsaufnahme als notwendige Voraussetzung für die Vergabe von Aufträgen.

Erst mit dem abgeschlossenen Auszug sämtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Juli wurde der Weg frei für Bauphysiker und Baustoffkundler, das Rathaus zu erkunden, den Baubestand in seinem Istzustand zu erfassen und zu bewerten. Das aber ist eine wichtige Voraussetzung für die Erstellung von detaillierten Leistungsverzeichnissen für die Gewerke, denn die gesamte Sanierungsmaßnahme ist in ihrem Investitionsvolumen so hoch, dass für die Gewerke ein EU-weites Vergabeverfahren anzuwenden ist. Ist ein solches Leistungsverzeichnis nicht sorgfältig und detailgenau genug, besteht die Gefahr von Nachträgen aller Art, was Mehrkosten und zeitliche Verzögerungen, im schlimmsten Fall bis hin zum Baustopp, nach sich zieht. Die Projektgruppe Rathaussanierung legt deshalb aus gutem Grund großen Wert auf eine solide und vorausschauende Planung, wie sie sich bereits während der logistischen Herausforderung des Umzugs der Ämter in über das ganze Stadtgebiet verteilte Gebäude auf das Beste bewährt hat.

Die Erstellung detaillierter Leistungsverzeichnisse erfolgt anhand der gründlichen Bestandsaufnahme, die seit Juli im Innern des Rathauses durchgeführt wird und für die zum Beispiel Wandöffnungen, Deckenabbrüche oder auch Leitungsrückbauten erforderlich waren. Im Laufe des Septembers werden die Leistungsverzeichnisse für die Abbruchgewerke ausgearbeitet sein, so dass die Vergabeverfahren starten können.

Parallel dazu werden seit Juli weitere Baumaßnahmen im Innern des Rathauses durchgeführt. Bodenbeläge und Einbauschränke wurden entfernt, Leitungstrassen zurückgebaut. Lampen, die noch benutzbar sind, wurden demontiert und in anderen städtischen Gebäuden weiter verwendet. Mitte Oktober kommen dann alle die auf ihre Kosten, so meint Helmut Harperscheidt, Leiter der Projektgruppe Rathaussanierung, mit einem Augenzwinkern, die bis jetzt typische Baugeräusche vermisst haben. Dann beginnt im Innern des Rathauses der Abriss, bei dem Wände und Estriche entfernt, Decken demontiert  und jegliche Installation zurückgebaut werden.
Voraussichtlich wird im März/April 2013 das Gerüst aufgebaut, mit der Fassadensanierung und dem Fensterausbau begonnen, Arbeiten, für die man die warme Jahreszeit bevorzugt.

 

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