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Gelungenes Beispiel für eine gelebte Integration

Düren, den 30.10.2015

Düren. Die Begleitung und Betreuung der in Düren untergebrachten Flüchtlinge stellt die Stadt aber auch die vielen ehrenamtlichen Kräfte vor besonderen Herausforderungen. Viele Dürenerinnen und Dürener engagieren sich in ihrer Freizeit für die Menschen, die vor Krieg und Terror aus ihrem Land fliehen mussten. Ihr Ziel ist es, die Flüchtlinge schnellstmöglich zu integrieren.

In Birkesdorf haben sich Helferinnen und Helfer zusammengefunden, um die dort lebenden Flüchtlinge zu unterstützen und ihnen im Alltag mit Rat und Tat beiseite zu stehen. Dazu zählen begleitende Arztbesuche, Einkäufe oder auch etwa die Hilfe beim Wäschewaschen. Für die jüngeren Kinder wird derzeit intensiv nach Möglichkeiten zum Besuch einer Dürener Grundschule und für die älteren zum Besuch einer weiterführenden Schule gesucht.
Wichtig ist den Birkesdorfer Flüchtlingshelfern die sprachliche Integration: So erhalten seit einigen Wochen acht syrische Männer dreimal pro Woche Deutschunterricht, eine afghanische und eine syrische Familie haben jetzt mit dem Erlernen der deutschen Sprache begonnen.

Vereine und Privatpersonen aus dem Ort treffen sich mittlerweile regelmäßig, um über die aktuelle Lage und mögliche Hilfsangebote zu sprechen. „Für uns nehmen diese Initiativen eine große Last von den Schultern.“, ist Christian Sanfleber vom Sozialamt der Stadt Düren dankbar für jede Unterstützung. Sie zeigen, wie erfolgreiche Integration gelingen und eine Willkommenskultur gelebt werden kann.

Über 100 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren sich derzeit in Düren für Flüchtlinge im Rahmen von Familienpatenschaften, Spiel- und Freizeitaktivitäten mit den Flüchtlingskindern oder auch in regelmäßigen Sprachförderkursen, berichtet Christian Sanfleber. Die Kurse werden dankbar von den Flüchtlingen aufgenommen, und es ist eine rege Teilnahme festzustellen.
Auch in der Notunterkunft in der Cornetzhofschule sind sehr viele ehrenamtliche Kräfte tätig. Mittlerweile betätigen sich Flüchtlinge, die seit Anfang dieses Jahres an Sprachförderkursen teilnehmen und im Erlernen der deutschen Sprache schon große Fortschritte erzielt haben, dort als Dolmetscher bei ihren Landsleuten.

Da der Zustrom der Flüchtlinge nicht abreißt, werden auch weiterhin ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gesucht. Wer helfen und sich ehrenamtlich betätigen möchte, kann sich beim Sozialamt der Stadt Düren melden. Ansprechpartnerin ist Frau Nihal Cekme, erreichbar unter Tel. 02421/25-2741 oder per E-Mail an n.cekme@dueren.de.

 

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