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Auf der Suche nach dem Außergewöhnlichen

Düren, den 30.05.2017

Düren. Ihre Liebe zum Design wurde auf Flohmärkten geweckt. Schon als kleines Kind war Felicia Kufferath-Kassner mit ihrer Mutter Maja auf Trödel- und Antikmärkten unterwegs. Stets auf der Suche nach Außergewöhnlichem, mit einem Blick für kostbare Kuriositäten.

Felicia Kufferath-Kassner und ihre Mutter Maja sind die Gesichter hinter dem Online-Shop Féline Vintage Jewelry. Foto: Stephan Johnen/WIN.DN

Mittlerweile führt die 26-Jährige ihren eigenen Online-Shop für Designer-Modeschmuck der 40er bis 90er Jahre – Féline Vintage Jewelry. Nicht als berufliches Hauptstandbein, denn die Dürenerin studiert an der RTWH Aachen Ingenieurswissenschaften. Doch der Online-Shop Made in Düren ist mittlerweile so professionell, dass ihr Konzept auch Fachleute überzeugt. 

Beim Wettbewerb AC2 der Gründerregion Aachen gehört die 2016 gegründete Féline Vintage Jewelry GmbH zu den zehn Gewinnerprojekten der ersten Phase. 135 Gründer aus der Euregio hatten ihre Businesspläne eingereicht. Die drei Gewinner von „AC2 – Gründung, Wachstum, Innovation“ werden am 1. Juni im Rathaus der Stadt Aachen ausgezeichnet.

„Meine Mutter, die seit Jahren Modeschmuck sammelt, hat mir beigebracht, ein ‚Vintage-Auge‘ zu entwickeln“, blickt die Studentin zurück.  Die gemeinsamen Reisen führten und führen zu Antikmärkten quer durch die Republik und ins Ausland, bis Brügge und Tongeren. Die Devise: Der frühe Vogel fängt den Wurm. In einer Wühlkiste wissen Mutter und Tochter mit wenigen Blicken und Handgriffen Klasse von Masse zu unterschieden. Als promovierte Kunsthistorikerin ist Maja Kufferath-Kassner eine Expertin darin, Herkunft und Alter der Stücke zu bestimmen.

Mutter und Tochter arbeiten bei Féline Vintage Jewelry Hand in Hand. Bewertung, die Abwicklung der Bestellungen und den Versand übernimmt die Mutter, die Konzeption des Shops, das Fotografieren der Einzelteile und die Präsentation die Tochter. Obwohl die Webseite nur auf Deutsch gestaltet ist, werden Schmuckstücke bis nach Singapur verkauft. Angeboten werden wöchentlich immer nur einige wenige Stücke.

„Vintage Schmuck ist etwas sehr Individuelles, viele Stücke sind mittlerweile beinahe Unikate. Das macht den besonderen Reiz aus“, findet die junge Frau. Als sie im Studium begann, Stücke aus der Sammlung ihrer Mutter zu tragen, machten ihr viele Freunde und Kollegen Komplimente. Es entstand die Idee, anderen Leuten die mühselige Suche auf Trödelmärkten abzunehmen – und den Designer-Modeschmuck auf einer Online-Plattform zu verkaufen.

Preislich bewegen sich die Stücke zwischen 50 bis 250 Euro, je nach Qualität und Seltenheit. „Der Einkauf wird immer schwieriger“, berichtet Felicia Kufferath-Kassner. Mutter und Tochter bieten mittlerweile bei Auktionen mit oder erwerben Konvolute, wenn Händler das Geschäft aufgeben, um an Nachschub zu kommen. Die regelmäßigen Besuche auf Trödel- und Antikmärkten werden aber beibehalten. Das Vintage-Auge will schließlich geschult bleiben.

Mehr im Internet: www.felinevintage.com

Text und Bild: WIN.DN/Johnen

 

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