Leitseite
Aktion "Gegen Kinderarmut in Düren" fördert Mikroprojekte
Verwaltung & Politik
Leben & Wohnen
Familie & Bildung
Wirtschaft & Handel
Kultur & Tourismus

Aktion "Gegen Kinderarmut in Düren" fördert Mikroprojekte

Düren, den 27.06.2012

Düren. Im Kampf gegen die Kinderarmut in Düren geht es einen Schritt vorwärts. Ab sofort können Kindertagesstätten, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Offene Ganztagsschulen, Vereine und Verbände und alle, die mit der Jugendarbeit befasst sind, Projekte entwickeln, um die Folgen von Kinderarmut zu bekämpfen und ihnen entgegenzuwirken. Passen die eingereichten Vorschläge in das Konzept, werden sie mit bis zu 3.000 Euro gefördert.

Das Dürener Rathaus im Hintergrund zeigen Bruno Voß, Birgit Franz und Ina Ruick Plakate über die Aktion "Gegen Kinderarmut in Düren".

Bruno Voß, Mitglied der Steuerungsgruppe der Aktion "Gegen Kinderarmut in Düren", Koordinatorin Ina Ruick (Mitte) und Birgit Franz, Jugendhilfeplanung der Stadt, hoffen auf Projektvorschläge und Ideen.

Da jedes dritte Kind in der Stadt Düren von Armut betroffen ist, wurde die Aktion "Gegen Kinderarmut in Düren" ins Leben gerufen. Seit einem Dreivierteljahr wird in dem Projekt in Zusammenarbeit vieler Träger daran gearbeitet, dem selbst gesteckten Ziel der Stadt Düren näher zu kommen: Jedem Kind in der Stadt ein Aufwachsen in Wohlergehen und mit Chancengleichheit in den Bereichen Bildung, Kultur, Freizeit, Gesundheit und Sport zu ermöglichen.
Die eingereichten Projekte müssen diese Zielsetzung haben. Darüber hinaus sollen sie standortbezogen entwickelt werden unter Nutzung der bereits vorhandenen Strukturen vor Ort,  Eltern sollen eingebunden werden, das Projekt muss nachhaltig sein und für das Thema Kinderarmut sensibilisieren. Es soll aus den Bereichen, Bildung, Gesundheit, Sport, Freizeit oder Kultur kommen, Barrieren überwinden, wegweisend und neu und für alle Teilnehmer kostenlos sein.
Es ist dem Aktionsbündnis "Gegen Kinderarmut" gelungen, sich breit aufzustellen und das Problem an die Öffentlichkeit zu bringen. "Das Interesse draußen wurde geweckt", zieht Koordinatorin Ina Ruick Bilanz. Erste Einzelspenden sind eingegangen, das Burgau-Gymnasium veranstaltete einen Sponsorlauf zugunsten der Aktion,  Lions Club und Sparkasse Düren haben gespendet. "Nun sind die finanziellen Voraussetzungen da, um mit der praktischen Arbeit zu beginnen", sagt Ina Ruick erfreut und hofft gleichzeitig darauf, dass die Spendenbereitschaft anhält, um langfristig am Ball bleiben zu können. Von den elf rheinischen Städten, die in der ersten Staffel an der Aktion der Bekämpfung von Kinderarmut in ihren Mauern teilnehmen, ist Düren die Stadt, die zuerst mit der Umsetzung von Ideen in die Praxis beginnt.

Die Steuerungsgruppe der Aktion "Gegen Kinderarmut", bestehend aus Bürgermeister Paul Larue, den Amtsleitern des Jugendamtes, den Geschäftsführern von Caritasverband, DPWV, Sozialdienst Katholischer Frauen, den Vertretern der katholischen und evangelischen Kirche sowie dem Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses und den jugendpolitischen Sprechern, hat sich dafür entschieden, die Ausschreibungen und Projektbewerbungen möglichst kurz und einfach zu gestalten. Auch die formalen Voraussetzungen sind möglichst gering gehalten.

Ina Ruick, begeistert von der Trägervielfalt, die bei dieser Aktion gegen Kinderarmut in Düren an einem Strang ziehen, hat ein paar Anregungen, wie so ein Projekt aussehen könnte: Mit Gruppen von Kindern oder Jugendlichen Kulturinstitute der Stadt Düren besuchen, Übungsleiter ausbilden, Schwimmlehrgänge organisieren, Fahrradgruppen aufbauen. "Etwas miteinander machen" bringt Bruno Voß von  der Steuerungsgruppe es auf den Punkt und Birgit Franz von der Jugendhilfeplanung der Stadt Düren ergänzt: "Teilhabe für alle schaffen".
500 Ausschreibungen werden in diesen Tagen verschickt und sind demnächst auch im Internet erhältlich. Die Steuerungsgruppe hofft nun auf zahlreiche Bewerbungen und Ideen zu den Projekten. Sie wird über deren Bewilligung entscheiden und im September die ersten Mikroprojekte der Öffentlichkeit vorstellen.
Für Fragen steht Koordinatorin Ina Ruick, Telefon: 02421 25-2199, Kontaktformular, zur Verfügung.

 

Weitere Meldungen aus der Kategorie: Kultur, Stadtinfo

zurück zu: Pressemeldungen

 Drucken © Stadt Düren
Archiv
2012
2013
2014
2015
2016

Kontakt

Herr Göddertz
Dezernat Bürgermeister
- Pressestelle -
Kaiserplatz 2-4 (1. Etage)
Zimmer 116
52349 Düren

Telefon: 02421 25-2276
Telefax: 02421 25-180-2241