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„Gemeinsame Werte leben“

Düren, den 31.12.2015

Düren. Im Rahmen des internationalen Erasmus-Projektes, an dem das Burgau-Gymnasium zusammen mit einer Schule in Italien, einer in Frankreich und einer in Spanien teilnimmt, war eine französische Schülergruppe vom bilingualen Zweig des Lycée Ste. Thérèse in Quimper in der Bretagne zu Gast in Düren. Bürgermeister Paul Larue begrüßte sie im Ratssaal des Dürener Rathauses.

Bürgermeister Paul Larue begrüßte die Schülerinnen und Schüler und die sie begleitenden Lehrer im sanierten Sitzungssaal des Dürener Rathauses.

Bürgermeister Paul Larue begrüßte die Schülerinnen und Schüler und die sie begleitenden Lehrer im sanierten Sitzungssaal des Dürener Rathauses.

„Franzosen und Deutsche sind derzeit in einer nicht einfachen Situation. Wir fühlen uns unseren französischen Freunden sehr verbunden. Der terroristische Angriff am 13. November hat nicht nur Frankreich getroffen. Der Schock trifft uns alle“, sagte der Bürgermeister. „Umso wichtiger sind Treffen wie diese.“ Paul Larue verwies auf gemeinsame Wurzeln in der Geschichte beider Länder, auf den gelebten Austausch Dürens mit den beiden französischen Partnerstädten und die Vielfalt des Austauschs von Dürener Schulen mit Schulen im Ausland. „Es ist wichtiger als je, sich bei diesen Treffen über gemeinsame Werte auszutauschen und diese auch zu leben!“
Paul Larue gab einen kurzen Überblick über die gemeinsamen französisch-deutschen Wurzeln in der Geschichte, angefangen bei Cäsar über Karl den Großen bis hin zu den Asterix und Obelix-Comics, die –nach der Reaktion der Schülerinnen und Schüler zu urteilen- offensichtlich in Frankreich und Deutschland gleichermaßen geliebt werden.  
Der Bürgermeister war beeindruckt von der Disziplin, mit der die Jugendlichen zuhörten, als er die Geschichte der Stadt Düren zusammenfasste. Die Erzählung vom Annahaupt stieß auf besonderes Interesse, denn die heilige Anna, so verriet die begleitende Lehrerin Elisabeth Ligen, ist die Schutzpatronin der Bretagne.

Anschließend hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, Fragen an den Bürgermeister zu stellen, ehe die französischen Schüler zu einer Fahrt nach Köln aufbrachen. Ihr Besuch in Düren war der Gegenbesuch, denn 14 Tage vorher waren die Burgauer Schülerinnen und Schüler in Frankreich gewesen.
Neben der Exkursion nach Köln standen Aachen und Bonn und die Teilnahme am Schulalltag im Burgau-Gymnasium auf dem Plan der französischen Gäste, die von Elisabeth Ligen und Marie France Gouyec begleitet wurden. Auf deutscher Seite begleitete Ulrich Erhardt den Austausch.

Das Erasmus-Projekt zielt darauf ab, die europäische Zusammenarbeit zwischen den Schulen und Schülern zu fördern. Als Mobilitäts-Aktivitäten sieht das Projekt einmal den kurzfristigen Schüleraustausch vor sowie langfristige Auslands-Austausch-Aufenthalte von zwei Monaten. Die Lehrerinnen und Lehrer treffen sich regelmäßig zu Planungstagungen, um die verschiedenen Aktivitäten abzustimmen.

 

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