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Paul von Hindenburg
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Paul von Hindenburg

Das Bild zeigt ein Gemälde von Paul von Beneckendorf und Hindenburg.

Paul von Beneckendorf und Hindenburg. Ausschnitt aus dem Gemälde von Klaus Fisch, Düren.

Generalfeldmarschall, Reichspräsident

* 02.10.1847 in Posen
† 02.08.1934 auf Gut Neudeck, Westpreußen

Verleihung der Ehrenbürgerrechte: 02.10.1917

Paul von Beneckendorf und Hindenburg wurde am 2. Oktober 1847 in Posen geboren. Seit 1866 im preußischen Heer, nahm er teil an den Kriegen 1866 und 1870/71. 1896 wurde er Chef des Stabes des 8. Armeekorps in Koblenz. Vor dem Kriege war er zuletzt 1903 bis 1911 kommandierender General des 4. Armeekorps in Magdeburg. Danach lebte er in Magdeburg im Ruhestand.
Nach dem Russeneinfall in Ostpreußen wurde Hindenburg am 22. August 1914 Führer der 8. Armee. Am 27. August 1914 wurde er Generaloberst, am 1. November Oberbefehlshaber der deutschen Streitkräfte im Osten, am 27. November Generalfeldmarschall. Nach der Kriegserklärung Rumäniens wurde er am 29. August 1916 zum Chef des Generalstabes des Feldheeres ernannt und übernahm damit die oberste Heeresleitung. Nach der Staatsumwälzung leitete er die Rückführung des Heeres in die Heimat und die Demobilmachung. Am 3. Juli 1919 trat er vom Oberbefehl zurück und lebte dann im Ruhestand in Hannover.

Nach dem unentschiedenen Ausgang der Reichspräsidentenwahl vom 29. März 1925 nahm Hindenburg eine Kandidatur an, wurde am 26. April gewählt und übernahm am 12. Mai 1925 das Amt des Reichspräsidenten.
Am 2. Oktober 1915 wurde die an der Kasernenfront vorbeigehende Straße, welche seit dem 12. Juni 1914 den Namen „Königgrätzer Straße“ führte, durch Stadtverordnetenbeschluss in „Hindenburgstraße“ (heute "Euskirchener Straße") umbenannt.
Den Generalfeldmarschall von Hindenburg ernannten Oberbürgermeister Klotz und die Stadtverordneten am 2. Oktober 1917 bei Vollendung seines 70. Lebensjahres zum Ehrenbürger der Stadt Düren. Wenige Tage später teilte der Feldherr in einem Schreiben mit, dass er die Ehrenbürgerwürde der Stadt Düren annimmt.

Am 11. Oktober 1930 stattete Reichspräsident von Hindenburg der Stadt Düren einen Besuch ab. In markigen Schriftzügen trug er seinen Namen auch in das „Goldene Buch der Stadt Düren“ ein.

Quellennachweis

Entnommen aus

Jakob von Laufenberg, Die Ehrenbürger der Stadt Düren,
in: Adreßbuch von Stadt und Kreis Düren 1932/33.

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