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Stadtmuseum Düren

Informationen

Die Grafik zeigt das Logo des Stadtmuseums Düren.

Logo Stadtmuseum Düren

In den Räumen der ehemaligen Sparkassen-Filiale in der Arnoldsweilerstraße 38 gibt es seit November 2009 endlich wieder ein Dürener Stadtmuseum.

Der eigens dazu gegründete Trägerverein hat sich ehrgeizige Ziele gesteckt: In den nächsten Jahren soll auf ehrenamtlicher Basis in verschiedenen Abschnitten eine möglichst lückenlose, vor allem aber anschauliche Darstellung der Geschichte Dürens erarbeitet werden. In enger Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv werden dazu Urkunden, Dokumente, Karten, Fotos und natürlich dreidimensionale Zeugnisse zur Stadthistorie, so weit noch vorhanden, zusammengestellt. Parallel dazu sollen ausstellungsbegleitende Publikationen entstehen für jene Abschnitte der Dürener Geschichte, die noch nicht zusammenhängend beschrieben worden sind.

Das Foto zeigt das Dürener Stadtmodell nach dem Wenzel Hollar-Stadtplan von 1634. Dieses Modell kann im Stadtmuseum bewundert werden.

Das Dürener Stadtmodell nach dem Wenzel Hollar-Stadtplan von 1634 kann im Stadtmuseum bewundert werden.

Pünktlich zum "Gedenkjahr" wird (ab April 2014) erstmals versucht, die Zeit zwischen 1914 und 1918 und die Auswirkungen der "Großen Katastrophe" des 20. Jahrhunderts auf Düren darzustellen. Im Anschluss an die noch laufende Ausstellung über "Dürens Goldene Jahre" 1871-1914 soll der Stimmungswandel deutlich gemacht werden von der (heute kaum nachvollziehbaren) Begeisterung für einen Krieg, den auch viele Dürener nach über vierzig Jahren Frieden geradezu herbeisehnten, um Deutschland endlich die ihm nach ihrer Meinung gebührende Stellung in der Welt zu verschaffen, bis zu der lähmenden Erschöpfung, die nach vier Jahren Massensterben, von den ersehnten Zielen weiter entfernt denn je, die breiten Massen erfasste.
Wie hat Düren die ständig steigende Verknappung an Rohstoffen, vor allem aber an Lebensmitteln verkraftet, wie die Bevölkerung versorgt? Wie lange hielten die Dürener diese Zumutungen aus, ohne zu murren? Gab es am Ende sogar Mitbürger, die vom Krieg profitierten?
Die Darstellung dieser Jahre kann sich glücklicherweise auf eine Fülle an Quellen stützen: Von den Stadtratsprotokollen und städtischen Verwaltungsberichten über die Lokalzeitungen bis hin zu Erinnerungen, Tagebüchern, Feldpostkarten und -briefen und vielem mehr. Auch erstaunlich viele Objekte sind dem Stadtmuseum mittlerweile aus der Bevölkerung (leihweise oder als Schenkung) zur Verfügung gestellt worden, so dass sich die Besucher auf eine interessante Ausstellung freuen können.
Wie schon zur letzten Ausstellung soll es auch zu den Jahren des Ersten Weltkriegs wieder ein Ausstellungs-Begleitbuch geben.

Regelmäßig sind Vereine und andere Gruppierungen, vor allem aber auch Schulklassen - hier von der Bonifatiusschule - zu Gast im Stadtmuseum.

Regelmäßig sind Vereine und andere Gruppierungen, vor allem aber auch Schulklassen - hier von der Bonifatiusschule - zu Gast im Stadtmuseum.

Neben der Ständigen Ausstellung zur Stadtgeschichte (die jetzt von den Anfängen bis 1914 reicht), geöffnet jeden Sonntag von 11 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt, und der Vorbereitung der neuen Ausstellung geht natürlich das "normale" Programm weiter. Dazu gehört der regelmäßige Dienstags-Treff ab 18 Uhr, der sich mittlerweile zu einem Anlaufpunkt entwickelt hat für alle, die Fragen haben, etwas bringen wollen, ein Foto identifizieren oder sich einfach nur locker und zwanglos über die Stadt unterhalten möchten. Fortgesetzt werden auch die Fachvorträge zu Themen der Ausstellung und zur Stadtgeschichte sowie die lockere Talkshow "Dürener auf der Couch", in der "Eingeborene" aus ihrem Leben erzählen und sich den Fragen des Publikums stellen. Außerdem beteiligt sich das Stadtmuseum am "Internationalen Museumstag" ebenso wie am "Tag des Offenen Denkmals".
Nicht zuletzt haben die Genealogen mit ihren regelmäßigen Sprechstunden ein zahlreiches Publikum gefunden.
Wer jetzt "Appetit" bekommen hat und sich aktiv einbringen möchte durch Mitarbeit oder auch uns etwas zeigen, übergeben oder leihweise zur Verfügung stellen möchte, ist herzlich eingeladen jeden Dienstag ab 18 Uhr in die Räume des Stadtmuseums (bitte Seiteneingang benutzen).
Das Stadtmuseum Düren ist sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet und bietet für Klassen, Organisationen oder Vereine Führungen, auf denen die Exponate auch erläutert werden.
Alle weiteren Informationen sowie stets aktuelle Terminhinweise finden sich auf www.stadtmuseumdueren.de.

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Stefan-Schwer-Straße 4 - 6
52349 Düren

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Ansprechpartner
Abteilungsleiter: Herr Krebs
Telefon: 02421 25-2555
Telefax: 02421 25-180-2550

Kontaktformular

Stadtmuseum Düren
Arnoldsweilerstraße 38
52351 Düren
Telefon: 02421 1215925
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Öffnungszeiten
Jeden Sonntag:
11:00 - 17:00 Uhr

Offener Treff
Jeden Dienstag
ab 18:00 Uhr
für alle Interessierten