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„Ein herzliches Dankeschön für viele frohe Kindertage“

Düren, den 04.09.2008

Düren. „In den Herzen der Dürenerinnen und Dürener sind sie in über fünf Jahrzehnten immer präsent geblieben“, begrüßte Bürgermeister Paul Larue die in Düren aufgewachsene Margot Eskens vor ihrem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt. „Ihr Auftritt auf dem Kaiserplatz ist das I-Tüpfelchen auf das 50er Jahre-Fest an diesem Wochenende!“

Margot Eskens beim Eintrag in das Goldene Buch der Stadt.

Margot Eskens hat sich in die Herzen der Dürenerinnen und Dürener gesungen und beweist mit dem Eintrag ins Goldene Buch, dass sie ein Dürener Mädchen geblieben ist.

Die Künstlerin blickte im Sitzungssaal des Rathauses auf die Zeit unmittelbar nach dem Krieg zurück: „Als wir 45 aus der Evakuierung im Sudetenland nach Düren heimkehrten, haben wir einen Trümmerhaufen vorgefunden, die Merzenicher Straße, wo wir wohnten, kaum noch erkannt.“ Sie erinnerte sich weiter, wie ihr Vater als Alleinunterhalter die Familie nach dem Krieg durchbrachte, bis sie, nach dem Besuch der Ostschule inzwischen Zahnarzthelferin, bei einem Nachwuchswettbewerb 1954 entdeckt wurde und ihre Karriere begann. Davor aber stand als Meilenstein noch die Ausbildung in Hamburg, zu der besonders der Phonetikunterricht gehörte, „um meinen rheinischen Dialekt loszuwerden.“
Obwohl Margot Eskens längst vollendetes Bühnenhochdeutsch spricht - schließlich hatte sie Schauspielunterricht bei Joseph Offenbach - stellte sie augenzwinkernd unter Beweis, dass sie auch Dürener Platt perfekt beherrscht und den rheinischen Tonfall noch drauf hat, wenn er erwünscht ist.

Vor dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt gestand sie: „Ich habe Lampenfieber. Es ist ein Traum, hier so empfangen zu werden.“ Dass sie ein echtes Dürener Mädchen geblieben ist, beweist ihre Widmung im Goldenen Buch: „Meiner Heimatstadt Düren ein herzliches Dankeschön für viele frohe Kindertage.“

Schöne Erinnerungen an Düren hat auch Ted Herold, wie er am Tag zuvor Bürgermeister Paul Larue und den anwesenden Gästen beim Eintrag in das Goldene Buch der Stadt gestand. Knapp drei Jahre hat der „deutsche Elvis“ im Ortsteil Echtz gewohnt. „Es war eine schöne Zeit und insbesondere an die Spaziergänge rund um den Echtzer See denke ich gern zurück.“, so der Musiker.
Stilecht in einem Cadillac der Nachkriegsbauart kam Ted Herold auf dem Rathausvorplatz angefahren und passend zu den wilden 50ern heizte er seinen Fans am Abend mit viel Rock ’n Roll Musik kräftig ein.

 

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