
Düren. Das Amt für Tiefbau und Grünflächen der Stadt Düren weist darauf hin, dass sich im Verlauf der Kanalbaumaßnahme Tivolistraße im Bereich der Philippstraße nach dem planmäßigen Baubeginn am 6. Juni nicht vorhersehbare Schwierigkeiten herausgestellt haben.
Unter anderem unterquert der zu erneuernde Schmutzwasserkanal den aus der Schenkelstraße kommenden und das Zentrum entwässernden Regenwasserkanal. Bei diesem handelt es sich um ein großes Maulprofil mit Innenmaßen von 1,40 m auf 1,80 m in Ortbetonbauweise. Bei der Aufgrabung stellte sich heraus, dass der gesamte Zwischenraum zwischen Regen- und Schmutzwasserkanal mit ca. 10 Kubikmeter Beton verfüllt ist. Zum Schutz des Maulprofils konnte der vorgefundene Beton nicht weggestemmt werden. Aufgrund der besonderen Betonkonsistenz müssen insgesamt 15 sehr aufwändige Perforationsbohrungen mit einem Durchmesser von je 20 cm um den vorhandenen Schmutzwasserkanal herumgesetzt werden, um diesen entfernen und den neuen Schmutzwasserkanal lagegenau einbauen zu können. Zurzeit benötigt die zusätzlich hinzugezogene Bohrfirma einen Arbeitstag pro Bohrung. Deshalb wird sich Fertigstellung der Kanalbaumaßnahme im Kreuzungsbereich Philippstraße / Tivolistraße voraussichtlich mehrere Wochen verzögern.
Auf die geplante Gesamtbauzeit der Tivolistraße hat diese Verzögerung keinen Einfluss, da parallel die Tiefbaufirma den Kanalbau in der Tivolistraße vorantreibt.
Um den Baustellenbereich in der Philippstraße nach Ferienende verkehrlich zu entlasten, wird seitens der Stadt Düren eine weitere großräumige Umfahrung der Philippstraße vorgeschlagen. Diese im Plan dargestellten Ausweichempfehlungen werden noch vor Ferienende mit einem Leitsystem ausgeschildert:
Die beigefügte pdf-Datei beinhaltet einen Lageplan mit Ausweichempfehlungen, die mit einem Leitsystem ausgeschildert werden.
Herr Göddertz
Dezernat Bürgermeister
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