Leitseite
Stadtinfo
Bürgerservice
Wirtschaft
Kultur & Freizeit

"Alle in Stadtverwaltung und Kommunalpolitik einbeziehen"

Düren, den 29.09.2008

Düren. Auf eine Initiative des Integrationsausschusses hin wird in der Stadt Düren derzeit ein vom Jugendamt koordiniertes Projekt durchgeführt, das die Verbesserung der Aufnahme und Integration von Neuzuwanderern in der Kommune mit drei Schwerpunkten zum Ziel hat. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert das Projekt im Rahmen der Initiative Innovation in der kommunalen Integrationsarbeit, abgekürzt KOMM-IN NRW, mit 28.000 Euro, die Stadt beteiligt sich mit Personaleinsatz.

(von links) Peter Koschorreck, Vorsitzender des Integrationsausschusses, Bürgermeister Paul Larue sowie Ina Ruick und Manfred Savelsberg vom Amt für Familien, Kinder, Jugendliche und Integration stellten das Projekt vor.

(von links) Peter Koschorreck, Vorsitzender des Integrationsausschusses, Bürgermeister Paul Larue sowie Ina Ruick und Manfred Savelsberg vom Amt für Familien, Kinder, Jugendliche und Integration stellten das Projekt vor.

Das Projekt der Stadt Düren "Interkulturelle Öffnung der Verwaltung, politische Partizipation, Bildungsarbeit in Schule, Jugendhilfe und Elementarerziehung" hat sich die drei im Titel genannten Ziele gesetzt. Bürgermeister Paul Larue erläuterte, was unter dem Punkt "interkulturelle Öffnung der Verwaltung" zu verstehen ist: "Wir haben schon recht viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Zuwanderungsgeschichte; ich gehe davon aus, dass die Zahl weiter steigt. Außerdem gilt es, die Menschen, die zu uns kommen, von der ersten Minute an zu begleiten, im Idealfall bis zur Einbürgerung."

"Nach rund vier Jahren engagierter Arbeit des Integrationsausschusses haben wir auf der Suche nach neuen Impulsen Kontakt zum Institut für soziale Integration in Solingen gesucht.", erläuterte Peter Koschorreck, Vorsitzender des Integrationsausschusses. In Gesprächen kristallisierte sich heraus, dass bei Migrantenvertretern ein Bedarf an Schulungen über politische Wege und die Funktionsweise der Verwaltung besteht, also mehr Transparenz eingefordert wird. Auch daran wird im KOMM-IN-Projekt gearbeitet.
Bürgermeister Paul Larue betonte eine wichtige Seite der Stadtentwicklung: "Es ist notwendig, in einer Stadt, wo jede und jeder vierte aus einem anderen Land kommt, alle in Stadtverwaltung und Kommunalpolitik einzubeziehen, weil sie die Stadt, wenn sie eine gute Zukunft haben will, mittragen und mitgestalten müssen."

Ina Ruick, Integrationsbeauftragte im Amt für Familien, Kinder, Jugendliche und Integration: "Es ist wichtig, dass die Stadtverwaltung im Bereich Integration weiterhin ihre Vorbildfunktion erfüllt und ausbaut. Im Oktober sind Workshops für Amtsleiter geplant, ein Dolmetscherpool wird eingerichtet, an dem sich bislang 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung beteiligen  mit Sprachkenntnissen von niederländisch bis albanisch."

In Düren gibt es schon viele Säulen, die Integration tragen. Die Vernetzung der Angebote ist ein vorrangiges Ziel des Projektes. Deshalb wurde ein Arbeitskreis  gegründet mit allen, die im Bereich Schule, Jugendhilfe und Elementarerziehung am Thema Integration arbeiten.
Die am Projekt maßgeblich Beteiligten sind sich darin einig, dass die Koordination beim Amt für Familien, Kinder, Jugendliche und Integration der Stadt Düren in guten Händen ist. Manfred Savelsberg: "Wir haben die Möglichkeit, das Thema breit zu platzieren."
Bei einem Abschluss-Workshop am Ende des Projektes Ende Januar 2009 werden die Ergebnisse vorgestellt.

 

Weitere Meldungen aus der Kategorie: Stadtinfo

zurück zu: Pressemeldungen

 Drucken © Stadt Düren
Impressum • Kontakt • Mobil

Aktuelles aus aller Welt

Kontakt

Herr Göddertz
Dezernat Bürgermeister
- Pressestelle -
Markt 2 (1. Etage)
Zimmer 105
52349 Düren

Telefon: 02421 25-2276
Telefax: 02421 25-180-2241

Kontaktformular