
Animation der neuen Bismarckbrücke. Urheber: Ingenieurbüro Cornelissen.
Die neue Bismarckbrücke orientiert sich gestalterisch an der Johannesbrücke. Der Querschnitt wird zwei Fahrspuren von je 3,25 Meter und beidseitig straßenbegleitende Rad-/Gehwege von 3,75 Meter aufweisen. Die neue Brücke wird als Stahlbetonbrücke über drei Felder mit Stützweiten von 19,25 Meter, 28,00 Meter und 19,25 Meter bei einer Konstruktionshöhe von ca. 55 Zentimetern in den Randbereichen errichtet, so dass sich eine Gesamtstützweite von 66,50 Meter ergibt. Im Flussbett werden anstelle der heutigen massiven Flusspfeiler zwei konische Stahlbetonpfeilerpaare stehen.
Auf der Stadtseite wird der Rur-Ufer-Radweg unter der Brücke hindurch über beidseitige Rampenanlagen geführt. Diese Rampenanlagen werden behindertengerecht als Rampen mit Zwischenpodesten ausgeführt. Zusätzlich stehen zwei Treppenanlagen zur Verfügung, die eine kurze Querung der Tivolistraße ermöglichen. Um dem neuen Rur-Ufer-Radweg Platz zu machen, wird das stadtseitige Widerlager um ca. 5 Meter in Richtung Innenstadt verschoben.
Die Bauzeit für die gesamte Baumaßnahme inklusive der landschaftspflegerischen Maßnahmen wird ca. 15 Monate betragen. Geplant ist jedoch, die Fahrbahn der Brücke bis spätestens Ende April 2010 für den heute zugelassenen Verkehr, das heißt für PKWs und LKWs bis 12 Tonnen sowie Linienbusse, wieder freizugeben. Fußgänger und Radfahrer können während der gesamten Bauzeit eine Behelfsbrücke, die von der ehemaligen Rurbadeanstalt zum gegenüberliegenden Stichweg der Tivolistraße führt, als Verbindung nutzen.
Die Gesamtkosten für dieses Projekt liegen bei ca. 3,18 Mio Euro.
Bildergalerie zum Neubau der Bismarckbrücke